Monatsarchiv: Beiträge im August 2014

Daniel Glattauer: Geschenkt

verfasst am 31.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als Journalist (und auch als Mensch) hat Gerold Plassek keine Ziele mehr. Schreiben um Geld zu verdienen, ja, das möchte/muss er schon noch, aber für mehr reicht seine Ambition als Redakteur für dies und das bei einer Gratiszeitung wirklich nicht mehr aus. Alltägliches erledigt er mit Routine, Tiefergehendem begegnet er eher mit Gleichgültigkeit oder gelegentlichem Zynismus, als sich davon einnehmen zu lassen. Und privat reicht es ihm völlig, wenn er ein Bier in Griffweite weiß. weiter »


Dave Pelzer: Sie nannten mich „Es“
Der Mut eines Kindes zu überleben

verfasst am 30.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein junger Mann erklärte mir in einem persönlichen Gespräch „Willst du wissen, warum ich so bin wie ich bin?“ Unfähig seine Geschichte selbst zu erzählen, nannte er mir diesen Buchtitel. Die autobiografische Geschichte von Dave Pelzer, der als kleiner Junge jahrelang grausamsten Misshandlungen seiner Mutter ausgeliefert war. weiter »


Kriminacht Wien 2014 – Das Programm

verfasst am 29.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die 10. Ausgabe der Kriminacht Wien findet am 23. September 2014 statt. In den Wiener Kaffeehäusern ist an diesem Tag wieder das (literarische) Verbrechen daheim. weiter »


Birgit Vanderbeke: Alberta empfängt einen Liebhaber

verfasst am 29.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Liebe überfällt Alberta und Nadan manchmal wie eine Heuschreckenplage, heftig und doch wieder vernichtend. Sie brennen gemeinsam durch um ihr Glück zu finden. Weit kommen die beiden allerdings nicht. Die Geschichte einer Liebe, die „gedacht“ aber nicht gelebt wird.

Alberta lebt mit Jean-Philippe und ihrer gemeinsamen Tochter Cécile zusammen. Jean-Philippe ist Philosoph und arbeitet in Lyon. Alberta hingegen lebt mit ihrer Tochter bei ihrem Schwiegervater in einer kleinen Stadt. Beruflich verwirklicht sie sich als Schriftstellerin und Übersetzerin. weiter »


Klaus Oppitz und die Tafelrunde: Auswandertag

verfasst am 28.08.2014 von | 2 Kommentare

Dass Österreicherinnen und Österreicher einmal in die Türkei auswandern wollen, ist keine Utopie mehr! Die Familie Putschek flüchtet in dieses Land, das Arbeit und Wohlstand verspricht. Schlepper bringen sie in die Türkei, mittlerweile eines der reichsten Länder in der Europäischen Union. Doch werden sie dort freudig erwartet? weiter »


Lily Brett: Lola Bensky

verfasst am 27.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Lola Bensky, neunzehn Jahre alt, arbeitet Mitte der 1960er für ein australisches Musikmagazin und interviewt in London und New York die Größen der Rockmusik wie Jimi Hendrix, Mick Jagger und Janis Joplin. Die Autorin Lily Bret hat diese Begegnungen und Lolas jüdische Geschichte zu einem faszinierenden und autobiografischen Buch verwoben!

Lola ist 1967 in London und New York für ein australisches Musikmagazin unterwegs. weiter »


Jacqueline Gillespie: Schindeln am Dach
Ein Schneeberg-Krimi

verfasst am 22.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was diesen Krimi vor allem ausmacht: es menschelt ungemein! Ob Patrick Sandor, Sektionschef bei der Polizei, oder Ignaz Müller, der Kriminalinspektor oder die alte Dame aus dem Dorf – lauter „Typen“, alle mit ganz eigenem, unverwechselbarem Charakter, alle sehr liebevoll gezeichnet und schwungvoll beschrieben. weiter »


Eva Rossmann: Alles rot
Ein Mira-Valensky-Krimi

verfasst am 21.08.2014 von | 1 Kommentar

Mira Valensky sieht sich im Wiener Volkstheater die Vorstellung „Othellos Erben“ an. Verantwortlich für die Produktion ist Paulus Reisinger. Das Bühnenstück soll innerhalb der krisengeschüttelten EU völkerverbindend wirken. Die Ermordung der hochrangige EU-Beamtin Dagmar Wieser in Zypern wirft auf die EU und die Verlierer und die Gewinner der Finanzkrise neue Schatten. weiter »


Anglberger & Duschlbauer: Der Matrose und der Legionär
oder Die Meister der Empörungskunst

verfasst am 16.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sudern auf hohem Niveau? Oder doch niveauvolles Sudern?

Ein reger Briefwechsel zwischen Herrn Thomas und Herrn Karl, die sich vom Leben betrogen fühlen. Und wer, wenn nicht alle Anderen und ihre Marotten, die Chinesen und Lipizzaner sind Schuld an ihrer verkrachten Existenz! Vorsicht Satire!

Zwei Meister der Empörungskunst raunzen auf Gott (?) und die Welt. Gescheitert in ihren Existenzen versuchen sie der Ursache auf den Grund zu gehen. Und ja. Es gibt viele Gründe, warum Herr Karl von der Fremdenlegion flüchtete und Herr Thomas ein verkannter Künstler ist. weiter »


Stefanie Gercke: Ich kehre zurück nach Afrika

verfasst am 14.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Afrika – das war für mich während meiner Schulzeit im Gymnasium immer ein Zauberwort, dort wollte ich einmal hin. In den schwarzen Kontinent eintauchen, seine Wunder der Natur einsaugen, Löwen, Elefanten und alle anderen Tiere hautnah bestaunen. Erst später begriff ich, welch unsägliche Qualen Mensch und Tier, hervorgerufen durch die ach so kultivierten Europäer, über eine sehr lange Zeit erleiden mussten. weiter »


20 Romane auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2014

verfasst am 13.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Deutscher Buchpreis 2014Die nominierten Titel für den Deutschen Buchpreis 2014 stehen fest: Die Jury hat 20 Romane für die Longlist ausgewählt. weiter »


Ludwig Winder: Der Thronfolger

verfasst am 11.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Ermordung von Franz Ferdinand, Thronfolger der Donaumonarchie, war der Auslöser der Reihe von unsäglichen Reaktionen der Regierungen und Herrscher der europäischen Mächte, an deren Ende der Beginn des 1. Weltkrieges stand.  Ludwig Winder schildert in seinem Roman die Geschehnisse beginnend mit dem Jahr 1855 bis zu den Schüssen von Sarajewo im Juni 1914.

Dieser Roman ist vieles in einem: ein Gesellschaftsroman und eine Biographie, ein Entwicklungsroman und ein historischer Roman. Die historischen Fakten füllte Winder mit der romanhaften Darstellung des Lebens von Franz Ferdinand, seiner Familie, der Habsburger und der untergehenden Welt der Donaumonarchie. weiter »


Herbert Dutzler mit „Goldenen Büchern“ für seine Altaussee-Krimis ausgezeichnet!

verfasst am 11.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Herbert DutzlerGratulation an  Herbert Dutzler zum „Goldenen Buch“ für seine ersten drei Altaussee-Krimis. Die Verleihung fand am 7. August bei der Buchpräsentation des vierten und neuesten Krimis Letzter Saibling in Altaussee statt. Das „Goldene Buch“ des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels wird für mehr als 25.000 in Österreich verkaufte Exemplare vergeben. weiter »


Phil Hogan: Die seltsame Berufung des Mr Heming

verfasst am 05.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mr. Heming wurde aus praktischen Gründen Immobilienmakler, denn so kann er seinem eigentlichen Lebensinhalt nachgehen. Er behält die Schlüssel jeder Immobilie, die er vermittelt hat. Das garantiert ihm ungehinderten Zugang zum Leben der Bewohner. weiter »


Robert Seethaler: Ein ganzes Leben

verfasst am 03.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als ob man mit jemandem an einem Tisch sitzt und als ob diese Person über den Andreas Egger zu erzählen beginnt, einen Mann, den sie gekannt hatte. Will man das Leben eines Menschen erzählen, dann wird man nicht Stunden dafür verwenden, man wird das, was einem wichtig erscheint erzählen. Robert Seethaler erzählt genau so; und wie. weiter »


Thomas Antonic & Janne Ratia: JOE 9/11

verfasst am 02.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Polaroid-Foto, aufgenommen an einer Felsenküste in Portugal. Ein bislang mäßig erfolgreicher Fotograf namens Peter Novak, dem auf seiner Reise durch Portugal genau dieses Foto, das da im Cafe an die Wand gepinnt hängt, ins Auge springt. Die Cafe-Besitzerin, die ihm das Foto schenkt, weil sie es selbst  vor rund einem Jahr gefunden hat und es für sie keine besondere Bedeutung hat. Die vielfache Vergrößerung dieses Fotos, die Peter, wieder daheim in San Francisco, wegen eines winzigens Flecks im Bild herstellt und die enthüllt, dass gerade ein Mensch zu Tode kommt. weiter »


Reinhard Kleindl: Gezeichnet

verfasst am 01.08.2014 von | 1 Kommentar

Gezeichnet bin ich jetzt auch – allerdings nach einer sehr kurzen Nacht, die ich Reinhard Kleindl und seinem Buch verdanke.

Im beschaulichen Graz tummeln sich allerhand schräge Typen. Chefinspektor Franz Baumgartner, der sympathische Unsympathler ist Ermittler um die Ordnung aufrecht zu erhalten. Der Mörder, eine wirklich irre Gestalt metzelt – wegen der Ordnung. weiter »




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