Monatsarchiv: Beiträge im Oktober 2012

Edith Kneifl (Hrsg.): Tatort Friedhof
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 28.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn man sich denkt, dort ist sowieso schon alles vorbei, dort kann nichts mehr passieren – dann, schwupp, ist es doch passiert:  zwischen Grabsteinen geschehen die unglaublichsten Dinge, vor allem dann, wenn man sich auf einem Friedhof in Wien befindet. weiter »


Paul Lukas: Vinyl

verfasst am 27.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vinyl ist die Geschichte eines Bassisten, der mit der Band „Sonntagsmörder“ am Beginn seiner musikalischen Karriere steht. Aufgrund seiner unendlich großen und sich schwierig gestaltenden Liebe zu Nadja kommt er zwischen die Räder und bleibt ohne Band aber auch ohne Nadja auf der Strecke. weiter »


Arkadi Babtschenko: Ein guter Ort zum Sterben

verfasst am 26.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Artjom und seine Truppe warten auf ihren Einsatz. In einem ungemütlichen, feuchten, kalten und nassen Zelt, in bedrückender Stille. Im Krieg gegen die „Tschechos“ kommt es in Alchan-Jurt, in der Nähe von Grosny,  zu einem Einsatz. Die Soldaten gehen von einem kurzen Manöver aus. Doch was auf sie wartet ist der Tod. weiter »


Thomas Eppensteiner: Sünden
Chefinspektor Schirmer ermittelt - Ein Mödling-Krimi

verfasst am 25.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Chefinspektor Harald Schirmer ist ein sehr emotionaler Mann. Doch nicht von Äußerungen positiver Gefühle ist hier die Rede. Er schimpft, flucht, sauft. Bezüglich positiver Emotionen führt er höchstens Selbstgespräche. Er ist ein Zyniker, durch und durch. Schirmer nennt seine Frau Katja „Alte“, genauso betitelt er seine Chefin. Fluchend und höchst respektlos gegenüber seinem sozialen Umfeld ermittelt er gemeinsam mit seinem Kollegen Arno Hasler in einem höchst brutalen Mordfall. weiter »


Edith Kneifl: Blutiger Sand

verfasst am 24.10.2012 von | 1 Kommentar

Das Wiener Duo Kafka und Orlando sind diesmal in einer ganz persönlichen Mission unterwegs. Sie kratzen ihr letztes Geld zusammen und fliegen nach Las Vegas. Kafkas Eltern wurden im Oktober 1992 in Texas kaltblütig ermordet. Die Täter sind nun aufgetaucht. Aufgrund von DNA-Spuren wird einer der Mörder ihrer Eltern identifiziert und inhaftiert. Katharina Kafka verliert keine Minute in ihrem Vorhaben, den Psychopathen Dick Carson, persönlich treffen. weiter »


Georges Simenon: Maigret und die kopflose Leiche
Maigrets 47. Fall

verfasst am 23.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wären es die Teile einer weiblichen Leiche gewesen, dann hätte Maigret sich wahrscheinlich gar nicht selbst um den Fall gekümmert – zu oft entledigte sich ein Mörder auf diese Art seines Opfers. Doch es ist äußert ungewöhnlich, dass man die Körperteiles eines Mannes aus der Seine fischt: Es scheint, als ob Maigret ahnt, dass sich hinter dem Fund der Leichenteile mehr steckt, als nur der übliche gewaltsame Tod eines Menschen – der Kommissar nimmt sich von Anfang an selbst der Sache an. weiter »


Georges Simenon: Tropenkoller

verfasst am 22.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit nur wenigen Absätzen schafft Simenon eine ein wenig an „Casablanca“ erinnernde Atmosphäre. Da ist die Stadt in Afrika, Libreville in Gabun, da sind die wenigen Europäer, die ganz im Stile der Kolonialzeit hier ihren Geschäften nachgehen. Die schwüle Hitze vor der man sich nicht verstecken kann, die allgegenwärtigen Moskitos, die Bar im Hotel Central  – man kann sich den sich langsam drehenden und dabei Schatten an die Wände werfenden Deckenventilator förmlich vorstellen („You must remember this, a kiss is just a kiss …„). weiter »


Eduardo Sacheri: In ihren Augen

verfasst am 21.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist das Jahr 1993 in Buenos Aires. Der Justizbeamte Benjamin Miguel Chaparro befindet sich ab sofort im Ruhestand. Drei Wochen Vorbereitung investierten seine Mitarbeiter in die Abschiedsfeier. Doch auf dem  Weg zum Restaurant El Candil beschließt er nicht hinzugehen. Sein Weg führt ihn in den Justizpalast. Zur Richterin Irene Hornos. Chaporro betet die Richterin an, er liebt sie, verzweifelt, ohne ihr seine Gefühle zu gestehen. weiter »


Georges Simenon: Maigret und der Gehängte von Saint-Pholien
Maigrets 3. Fall

verfasst am 16.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein schlechter Start: Maigret wird unvermittelt zum Schuldigen am Tod eines Mannes. So, als hätte er selbst den Abzug betätigt. Es besteht kein Zweifel daran, dass der Mann noch leben würde, zumindest zu diesem Zeitpunkt noch, hätte sich Maigret nicht an seine Fersen geheftet und über mehrere Grenzen hinweg verfolgt. weiter »


Peter Handke: Versuch über den Stillen Ort

verfasst am 15.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ich bin ehrlich: gekauft habe ich dieses Büchlein nur deshalb, weil meine Erinnerung an das, was ich in grauer Vorzeit (!) von Handke gelesen habe, heute völlig verblasst ist. Und weil alles, was ich in den letzten Jahren über Handke gehört und gelesen habe, mehr Ver- als Bewunderung hervorgerufen hat. weiter »


[ Referat ] Patrick Süskind: Das Parfum
Die Geschichte eines Mörders

verfasst am 14.10.2012 von | 1 Kommentar

Jean-Baptist Grenouille wird im 18. Jahrhundert unter unwürdigen Verhältnissen auf einem Fischmarkt in Paris geboren. Seine Mutter wirft ihn zu den Fischabfällen, wie sie es auch bei ihren anderen Kindern gemacht hat. Doch Jean-Baptist, als Mensch geboren und mit einem instinktiven Lebenswillen ausgestattet beginnt zu schreien und gefunden. Der Mutter beschert das Geschrei den Tod. Man hat sie festgenommen und nach einem freiwilligen Geständnis zum Tode verurteilt. weiter »


Joseph Roth: Die Kapuzinergruft

verfasst am 13.10.2012 von | 1 Kommentar

Die Geschichte „der anderen“ Trottas. Die Linie des Helden von Solferino erlosch mit dem Tod Carl Joseph, dem Enkel des Helden, im Jahr 1914 auf den Schlachtfeldern des 1. Weltkriges. Diese andere Linie, deren letzter Vertreter Franz Ferdinand Trotta ist, muss das Ende der Monarchie, das Ende von Adel und Gesellschaft und schlussendlich den Niedergang und das Verschwinden des übrig gebliebenen Staates Österreich im Jahr 1938 erleben. weiter »


[ Referat ] Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther

verfasst am 12.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

1774 erschien die erste Ausgabe dieses Briefromanes unter dem Titel „Die Leiden des jungen Werthers“ und wurde für den damals erst 25-jährigen Goethe zum ersten über die Grenzen der deutschsprachigen Länder hinaus gehenden Erfolg. Mit der Neufassung aus dem Jahr 1787 verlor der Roman sein abschließendes „S“ und wurde unter dem Titel „Die Leiden des jungen Werther“ veröffentlicht. weiter »


Hugo Bettauer: Die Stadt ohne Juden
Ein Roman von übermorgen

verfasst am 11.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Aus einer Zeit, in der es alltäglich war, zum guten Ton gehörte, sich niemand etwas dabei dachte. Als die Saat, die der unsägliche Bürgermeister Lueger und all seine Genossen gesät hatten, schon weit aufgegangen war. Als der Hass auf Juden so selbstverständlich war, dass Antisemitismus nicht verpönt sondern gesellschaftlich anerkannt war. Aus  so einer Zeit stammt dieser „Utopische Roman“ von Hugo Bettauer. weiter »


[ Referat ] William Shakespeare: Romeo und Julia

verfasst am 10.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Romeo und Julia ist wohl eines der berühmtesten Stücke aus der Feder von William Shakespeare.  Schauplatz der Tragödie ist Verona und sie handelt von der Liebe zwischen Romeo und Julia, den Kindern zweier Familien, die seit langer Zeit verfeindet sind, den Montagues und den Capulets. Regelmäßig lassen sich Vertreter der Familien, bis hin zu den Dienern, zu Beleidigungen und Fechtkämpfen hinreißen. weiter »


Volker Kutscher: Die Akte Vaterland

verfasst am 09.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

1932 – was für ein verhängnisvolles Jahr in Deutschland! Nur noch wenige Monate, bis der Gröfaz und seine Nazis an die Macht kommen und die Weimarer Republik vom „1000jährigen Reich“ abgelöst wird. Doch schon seit langer Zeit verbreiten die braunen Schlägerhorden der SA Angst und Schrecken. Nur noch wenige Monate, bis die neuen Machthaber beginnen werden die Polizei in eine Organisation des Staatsterrors umzuwandeln. 1932 – als noch vieles hätte anders kommen können. weiter »


Martin Suter: Die Zeit, die Zeit

verfasst am 07.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie ergeht es einem Mann, dessen Frau hinterrücks, direkt vor der Haustüre erschossen wurde. Sie wurde getötet und es gibt keinen erkennbaren Grund, warum es geschah. Was bewegt ihn, mehr als ein Jahr nach der Tat, die noch immer nicht geklärt wurde. Was treibt ihn an, welche Gedanken beschäftigen ihn. weiter »


Peter Schmidt: Einsteins Gehirn

verfasst am 06.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der 14jährige Albert hat einen hohen IQ. Er zitiert Philosophen, setzt sich mit Quantenphysik auseinander und hinterfragt Theorien über den „freien Willen“ des Menschen.  Albert zweifelt daran, dass sein Vater  sein wahrer Erzeuger ist. Eventuell ist er ein Kuckucksei? weiter »


Don Winslow: Kings of Cool

verfasst am 05.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Man nimmt das Buch in die Hand und denkt nur: Wow! Rundherum Schwarz, fühlt sich samten an, geprägter Deckel. Da hat der Suhrkamp-Verlag der ersten deutschsprachigen Hardcover-Ausgabe eines Winslow-Romanes (bisher ware es immer nur Taschenbücher) neben viel Optik auch gleich das passende Gefühl dazu verpasst. weiter »


Ludwig Laher: Kein Schluß geht nicht

verfasst am 04.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das neue Buch des Autors besteht aus Kurzgeschichten, in denen es darum geht, zu Schlüssen zu kommen, Schlüsse zu ziehen oder auch etwas Abzuschließen. Mit der Sprache, dem Wort und in Begriffen denken – dadurch entstehen schöne Geschichten. weiter »


[ Referat ] Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame
Eine tragische Komödie

verfasst am 03.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Uraufführung dieses ersten großen und weltweiten Erfolges von Friedrich Dürrenmatt fand im Jänner 1956 in Zürich statt. Aktuell ist eine vom Autor selbst erstellte Neufassung aus dem Jahr 1980 in Buchform erhältlich. weiter »


Stefan Holtkötter: Fundort Jannowitzbrücke

verfasst am 02.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schon der Titel: „Fundort Jannowitzbrücke“!. Klingt wie einer dieser legendären Krimi-Strassenfeger aus der Zeit des Schwarz/Weiß-Fernsehens in den 1960er Jahren. Jene Zeit, in der die Drehbuchautorinnen nicht krampfhaft irgendwelche seichten, optimalerweise sozialkritischen, Tatort-Fälle konstruierten, sondern als die Spannung wirklich noch im Vordergrund stand ( Gut, ich gestehe, das war jetzt böse, aber wenns doch wahr ist!). weiter »


Hugo Bettauer: Der Kampf um Wien
Ein Roman vom Tage

verfasst am 01.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bevor es um den Inhalt des Buch geht: schon nach ein paar Seiten war mir, als würde ich in diesem Buch seit langem lesen. Als wäre ich ein guter, langjähriger Freund des Patrick Ralph O’Flanagan. Und als könne die Schilderung jener Zeit, mit meinem guten Freund im Zentrum, noch ewig weiter gehen. weiter »




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