Patrick Süßkind: Das Parfum
Die Geschichte eines Mörders

verfasst am 14.10.2012 von | 1 Kommentar
Rubriken: Referate, Romane, Süskind, Patrick

Jean-Baptist Grenouille wird im 18. Jahrhundert unter unwürdigen Verhältnissen auf einem Fischmarkt in Paris geboren. Seine Mutter wirft ihn zu den Fischabfällen, wie sie es auch bei ihren anderen Kindern gemacht hat. Doch Jean-Baptist, als Mensch geboren und mit einem instinktiven Lebenswillen ausgestattet beginnt zu schreien und gefunden. Der Mutter beschert das Geschrei den Tod. Man hat sie festgenommen und nach einem freiwilligen Geständnis zum Tode verurteilt.

Man reicht Jean-Baptist Grenouille darauf hin von Amme zu Amme. Keine will ihn großziehen da er beim Saugen zu gierig war. Einen Eigengeruch hat er auch nicht und es wird vermutet er sei der Teufel. Das Kind kommt zu Pater Terrier, dem die Anwesenheit des Kindes auch nicht recht ist. Er gibt es in dem Heim der Madame Gillard ab.

Dort gedeiht Jean-Baptist großartig. Überlebt die Mordanschläge der anderen Kinder und entwickelt sich zu einem robusten und widerstandsfähigen kleinen Mann. Einen ausgereiften Geruchssinn erlangt er auch in dieser Zeit. Mit acht Jahren verkauft ihn Madame Gillard an einen Gerber, bei dem er eine Lehre machen soll.

Für den Gerber Gremal übt er anfangs nur die niedersten Arbeiten aus. Er muss den Tieren das Fell abziehen. Große Mengen Wasser vom Fluss holen. Außerdem wird er wie ein Stück Vieh gehalten. Jean-Baptist erkrankt an Gerbermilzbrand, doch auch diese totbringende Krankheit überlebt er. So hat er auch für Gremal an Wert gewonnen, da er von nun an immun ist. Er bekommt besseres Essen und bekommt nun wöchentlich einen Tag frei. Er nutzt die freie Zeit um die Gerüche von Paris besser kennen zu lernen. Jean-Baptist kann bald die Gerüche der Stadt in ihre Einzelteile aufspalten.

Zu Ehren des Königs veranstaltet die Stadt Paris ein großes Feuerwerk, zu dem auch Jean-Baptist kommt. Umgeben von Schwefelgestank nimmt Jean-Baptist den besten Geruch seines Lebens war und folgt der Geruchsspur bis er auf einem Hinterhof ein junges Mädchen fand. Er muss den Geruch besitzen und tötet das Mädchen und nimmt den gesamten Geruch des Mädchens auf.

Grenouille wird älter, mit 16 Jahren bringt er eine Ladung Lederhäute zu Baldini, einem bekannten Parfümeur der keine Inspirationen mehr genießt und ein Geschäft schließen will. Jean-Baptist überredet Baldini, ihn in seinen Keller zu lassen und mixt sofort das berühmte Parfum Amor und Psyche. Gremal, der Gerber verkauft Jean-Baptist an Baldini und dieser dankt es ihm mit den besten Düften der Welt. Jean-Baptist Grenouille vermutet alles über Düfte zu Wissen und von Baldini nichts mehr lernen kann.

Jean-Baptist wird schwer krank und am Totenbett versucht Baldini im noch einige Rezepte zu entlocken. Er offenbart ihm das es in Grasse, einem Ort im Süden Frankreichs, noch weitere Verfahren gibt Düfte zu gewinnen. Eine Woche später war Jean-Baptist wieder genesen und macht mit Baldini einen Handel. Baldini stellt ihm einen Gesellenbrief aus in drei Jahren und im Gegenzug wird er noch hunderte Düfte preisgeben.

Baldini notierte alles fein säuberlich, jeden einzelnen Duft nahm er auf und am Tag der Abreise gab er Jean-Baptist Grenoulle noch ein Weggeld mit. In der Nacht darauf stürzte die Parfümerie in die Seine und ihr Inhaber ist verschwunden und wird nie mehr gesehen.

Auf dem Weg nach Grasse kommt er in Gegenden, in denen die Menschen immer weniger stinken und er sich immer wohler fühlte. Jean-Baptist wird nur mehr von Meeres- und Wiesengerüchen begleitet. Mit diesen Eindrücken zieht er sich für sieben Jahre in eine Höhle zurück, in der er mehr vegetiert als lebt. Er holt sich die Gerüche immer wieder in Erinnerung. Eines Nachts droht er einem Geruchsnebel zu erliegen und erstickt beinahe, als er aufwacht merkt er das es sein eigener Geruch war der in zu töten droht.

Er beschließt diesen Ort zu verlassen und seinen Weg nach Grasse fortzusetzen. In der Stadt Pierrefort wird er von einem Wissenschaftler aufgelesen. Jean-Baptist tischt ihm eine Geschichte von Räubern auf, die ihn 7 Jahre lang in einer Höhle festhielten. Grenouille verschafft sich Zutritt in eine Parfümerie und mischt sich einen Menschengeruch und merkt wie leicht sich die Menschen täuschen lassen. Nun fühlt er sich zu höheren berufen und zieht weiter in die Stadt Grasse.

In Grasse angekommen betört ihn der Geruch eines Mädchens, der das i-Tüpfelchen auf seinem perfekten Parfüm werden soll. Dafür muss sie aber noch 2 Jahre reifen und Jean-Baptist sucht sich Arbeit bei Madame Arnulfi. Dort lernt er die restlichen Arten wie man Sachen seiner Düfte beraubt. Als man ihm mehr vertraut beginnt er mit verschiedenen Dingen zu experimentieren. Zu Anfang fängt er Gerüche lebloser Dinge ein, dabei bleibt es aber nicht lange und er tötet einen Welpen um dessen Duft seiner Mutter vor die Nase zu halten. Als diese völlig durchdreht, ist ihm klar, dass das Verfahren klappt.

Um seinen perfekten Geruch herzustellen benötigt Jean-Baptist nun den Duft von 24 schönen, gut duftenden Jungfrauen. Er tötet eine nach der anderen. Niemand kommt ihm auf die Schliche, so wie er sich benimmt und bewegt nimmt ihn niemand wirklich war. Er nimmt von jeder ein paar Tropfen ihres Geruchs und sammelt sie.

Antoine Richi, der reichste Bürger der Stadt und Vater von Laure, deren Duft bei der Ankunft in Grasse genießen durfte, träumt in eines Nachts davon, dass seine Tochter die letzte des Mörders sein wird. In einer Nacht und Nebelaktion verlässt er die Stadt und für Grenouille bricht eine Welt zusammen. Er verfolgt die beiden, denn er wittert den Geruch wie ein Tier. In einem abgelegenen Haus findet er das junge Ding und tötet sie. Nun ist seine Sammlung komplett.

Noch am selben Tag nimmt man Jean-Baptist Grenouille fest, als er gerade sein perfektes Parfum mixt. Er wird zum Tod verurteilt als man ihm die Morde nachweisen kann. Am Tag seiner Hinrichtung versammeln sich große Menschenmengen auf dem Stadtplatz um das Schauspiel zu sehen. Jean-Baptist beträufelt sich nur mit einem Tropfen seines Parfums und die Menschen liegen ihm zu Füßen. Die Menschen der Stadt feiern eine wilde Orgie, schämen sich aber am nächsten Tag dafür. Er wird freigesprochen und noch am selben Tag geht er nach Paris.

In Paris angekommen entleert er seinen Flakon über sich und die Menschen um ihn herum stürzen sich auf ihn und fressen Jean-Baptist Grenouille mit Haut und Haaren.

» Zur Rezension „Das Parfum““


RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag 1 Kommentar


  • Kommentar von  Christian am 18.05.2015 um 15:51 Uhr Uhr

    Besten Dank für die Kurzzusammenfassung des Buches “ das Parfum“. Ich finde es sehr gut danit man einen kleinen Einblick in dass Buch bekommt und es sich so schmackhaft machen kann.

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