Kriminalromane

Buchbesprechungen, News

Nicola Förg: Mord im Bergwald

verfasst am 04.09.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein grauslicher Fund hoch in den Bergen – ein abgetrennter Finger und ein angeknabbertes Ohr! Es handelt sich – einem Krimi logisch folgend – um menschliche Körperteile. Irmi Mangold von der Mordkommission ermittelt hoch in den Bergen des Karwendelgebirges.


Wolf Haas: Brennerova

verfasst am 01.09.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Simon Brenner ist Single. Auf seine alten Tage begibt er sich im Internet auf die Suche und lernt die junge Russin Nadeshda kennen. Da kreuzt plötzlich seine alte Liebe Herta seinen Weg und Nadeshda landet in Wien, um mit seiner Hilfe ihre Schwester zu finden. Frauen, Tätowierungen und die Russenmafia!?


Jacqueline Gillespie: Schindeln am Dach

verfasst am 22.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was diesen Krimi vor allem ausmacht: es menschelt ungemein! Ob Patrick Sandor, Sektionschef bei der Polizei, oder Ignaz Müller, der Kriminalinspektor oder die alte Dame aus dem Dorf – lauter „Typen“, alle mit ganz eigenem, unverwechselbarem Charakter, alle sehr liebevoll gezeichnet und schwungvoll beschrieben.


Eva Rossmann: Alles rot

verfasst am 21.08.2014 von | 1 Kommentar

Mira Valensky sieht sich im Wiener Volkstheater die Vorstellung „Othellos Erben“ an. Verantwortlich für die Produktion ist Paulus Reisinger. Das Bühnenstück soll innerhalb der krisengeschüttelten EU völkerverbindend wirken. Die Ermordung der hochrangige EU-Beamtin Dagmar Wieser in Zypern wirft auf die EU und die Verlierer und die Gewinner der Finanzkrise neue Schatten.


Reinhard Kleindl: Gezeichnet

verfasst am 01.08.2014 von | 1 Kommentar

Gezeichnet bin ich jetzt auch – allerdings nach einer sehr kurzen Nacht, die ich Reinhard Kleindl und seinem Buch verdanke. Im beschaulichen Graz tummeln sich allerhand schräge Typen. Chefinspektor Franz Baumgartner, der sympathische Unsympathler ist Ermittler um die Ordnung aufrecht zu erhalten. Der Mörder, eine wirklich irre Gestalt metzelt – wegen der Ordnung.


Johannes Gönner: Nichts ist vergessen

verfasst am 22.07.2014 von | 4 Kommentare

Zunächst einmal hat der Autor vergessen, uns eine Rahmenhandlung zu geben. Wir stolpern sofort in die persönlichen Betrachtungen von Franziska. Weiter geht es mit Stefan, dem Pfarrer von St. Canisius und seiner Sicht der Dinge. Und dann Gregor. Und dann Eberhard. Und so weiter.


Maj Sjöwall & Per Wahlöö: Der Mann, der sich in Luft auflöste

verfasst am 19.07.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

24 Stunden dauert Martin Becks Urlaub. Dann sitzt er, anstatt mit seiner Familie in einem Sommerhaus am Meer, in einem Flugzeug nach Budapest.  Den Fall hat er freiwillig übernommen, weil sich dabei seine Polizisten-Seele angesprochen fühlte: ein Journalist ist in Budapest verschwunden und nun droht dessen Chefredakteur mit der Veröffentlichung einer nicht näher bestimmten aber […]


Cay Rademacher: Mörderischer Mistral

verfasst am 05.07.2014 von | 1 Kommentar

Ein Frankreich-Krimi. Nun hat sich auch Cay Rademacher auf die Welle der Frankreich-Krimis gesetzt und wählt dafür die Provence, die Region rund um Marseille als Schauplatz. Naheliegend wenn man weiß, dass Rademacher mit seiner Familie in der Provence lebt.


Günter Neuwirth: Moorhammers Fest

verfasst am 29.06.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein für Krimi-Liebhaberinnen sicherlich vertrautes Szenario: Gottfried Moorhammer, der berühmte Künstler, der Freunde und Familie zu seinem Geburtstagsfest geladen hat; irgendwann während des Festes geschieht ein Verbrechen und man kann annehmen, dass sich der Täter bzw. die Täterin unter den Anwesenden findet.  Nur, dass der Ort des Geschehens diesmal nicht eine Insel in der Karibik […]


Jürgen Benvenuti: Schrottplatz Blues

verfasst am 20.06.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sein Aufenthalt in Wien ist nur eine Zwischenstation. Noch weiß Ben Poller das nicht so genau, aber bald wird er sich wieder auf die Reise machen. Davor muss er sich mit einer Geschichte voller Unklarheiten, falschen Vermutungen, eigenartigen Verwirrungen und so manchem Schaden an seiner körperliochen Unversehrtheit auseinander setzen.


Stefan Holtkötter: Todeskabinett

verfasst am 19.06.2014 von | 1 Kommentar

Zu Beginn hatte ich den Eindruck, dies hier ist der Krimi zum Fall „Flughafen Berlin-Brandenburg“. Auch wenn sich bald herausstellt, dass es nicht um die Machenschaften rund um ein einzelnes Großprojekt geht, so bleibt es doch ein Krimi, der sich unzweifelhaft Anleihen aus der Politik der deutschen Hauptstadt holt.


Franz Zeller: Sieben letzte Worte

verfasst am 10.06.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Mord mitten in Salzburg. Das Opfer eine bekannte und allseits beliebte Schauspielerin. Die Inszenierung, wie die Leiche gefunden wird, die ist wahrhaft der Festspielstadt würdig.


Edith Kneifl (Hrsg): Tatort Heuriger

verfasst am 29.05.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nr. 7 der Falter-Tatort-Reihe macht also eines der Wiener Wahrzeichen zur Mördergrube. Nicht einmal beim Heurigen kann man mehr in Ruhe und Geborgenheit seinen G’Spritzten oder sein Kracherl schlürfen.  Den Heurigen zum Tatort machten: Edith Kneifl, Raoul Biltgen, Lisa Lercher, Christian Klinger, Jacqueline Gillespie, Reinhardt Badegruber, Sylvia Treudl, Thomas Schrems, Helga Anderle, Günther Zäuner, Thomas […]


Herbert Dutzler: Letzter Saibling

verfasst am 28.05.2014 von | 1 Kommentar

Sommer ist es im Ausseerland, als im Toplitzsee Leichtenteile gefunden werden. Das ist dem Inspektor Gaspelmaier nicht sehr recht, denn einerseits wird die Ruhe gestört und anderseits scheint es einen Zusammenhang mit dem örtlichen Skiclub zu geben, dessen Mitglieder ihm wohl bekannt sind.


Eva Gründel: Mörderwetter

verfasst am 22.05.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mitten in der Wiener Innenstadt wird ein Mann von einem Nashorn attackiert. So der furiose Beginn eines Krimis, dessen Schauplätze Wien, London und die Cotswolds sind.


Cay Rademacher: Der Schieber

verfasst am 09.05.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist weit weniger ein Kriminalroman als ein Roman über das Leben nach dem Krieg. Menschen, die inmitten von Trümmern versuchen zu überleben und beinahe alles tun, um zu Geld, zu Essen, zu einem Dach über dem Kopf zu kommen. Entwurzelte und Überlebende des Krieges, den ihr Land und ihr Führer in die Welt getragen […]


Maj Sjöwall & Per Wahlöö: Die Tote im Götakanal

verfasst am 28.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie ein Polizeibericht. Mit dem ersten gemeinsam verfassten Krimi des AutorInnen-Duos Maj Sjöwall & Per Wahlöö betritt Kommissar Beck die Szene. Hennig Mankell, der ja selbst einer der Auslöser des späteren weltweiten Schwedenkrimi-Booms ist, bezeichnet Sjöwall & Wahlöö als seine Vorbilder, als Wegbereiter einer neuen Art von Krimi. Und das, was mir schon nach wenigen Seiten […]


Jörg Juretzka: Bis zum Hals

verfasst am 22.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Bis zum Hals“ ist zwar schon ein älterer „Kryszinski“. Das Lesen dieses Krimis aus dem Ruhrpott hat sich trotzdem gelohnt. Herrlich skurril und lustig! Kryszinski, „Krüschel“ – diesmal stocknüchtern – passiert etwas Schreckliches. Er überfährt schlaftrunken zu früher Morgenstunde mit seinem Toyota Carina einen Russen. Ab dann ist die Hölle los.


Jörg Maurer: Felsenfest

verfasst am 07.03.2014 von | 1 Kommentar

Wenn ein Krimi mit so einen VorWORT beginnt, dann kann gar nichts mehr schief gehen. Ausser vielleicht, dass es möglicherweise das letzte Buch des Autors war … (Schade zwar, denkt man sich dann, aber wenns so ist, dann ist er wohl selbst schuld daran)


Andreas Pittler: Charascho

verfasst am 06.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein weiteres historisches finsteres Kapitel Österreicheis ist Schauplatz der Ermittlungstätigkeit des jüdischen Polizisten David Bronstein. Durch seine Erlebnisse ab dem Anschluss 1938, seiner Flucht aus Österreich, seiner Rückkehr in die zerbombte Heimatstadt Wien und der Jagd auf einen sadistischen Massenmörder von Auschwitz bietet sich den LeserInnen ein neuer Blickwinkel auf die Österreichische Geschichte.


Tatjana Kruse: Grabt Opa aus!

verfasst am 02.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Alfie Gänswein. Ein durch und durch unterdurchschnittlicher Normalo. Hält sich mit verschiedensten Gelegenheitsjobs über Wasser (derzeit im Café des Ehepaars Schröpp), hat jede Menge Macken und Ängste und hat einen gehörigen Respekt vor Autoritätspersonen. Er ist die Hauptfigur in diesem grandiosen Krimi, nein eigentlich in dieser schwarzen Komödie.


Christine Lehmann: Vergeltung am Degerloch

verfasst am 28.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vergeltung am Degerloch – der Titel klingt wie eine weitere Portion Regionalkrimi, doch dem ist nicht so. Die Geschichte erschien erstmals 1997, in einer Zeit, in der noch gefaxt wurde und liegt in einer überarbeiteten Ausgabe auf. An manchen Stellen weht der Geist der späten 90-er durch das Buch.


Wolfgang Burger: Die dunkle Villa

verfasst am 27.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein uralter Fall, der übrigens damals gar keiner war, landet auf Gerlachs Schreibtisch. Es kommt nicht alle Tage vor, dass sich jemand einfach so nach 30 Jahren zu einem Mord bekennt. Genau das aber geschieht, als der hagere Mann bei Kriminalrat Gerlach im Büro auftaucht. Die Sache wäre wahrscheinlich genau das geblieben – gar kein […]


Peter Natter: Die Tote im Cellokasten

verfasst am 20.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kommissar Ibele ist ein Liebhaber von gutem Essen und Hörer klassischer Musik, seit 25 Jahren mit dem Rösle verheiratet, die selbstverständlich ausgezeichnet kocht. Die hübsche Assistentin muss natürlich nach Lavendel duften. So die Zutaten eines Brunetti gesammelt, macht sich der Autor ans Werk.  


Victor Thoma: Ein toter Mann ist doch kein D-Zug

verfasst am 17.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Herr Ellermann ruft seinen Psychotherapeuten an. Er möchte sich unbedingt mit ihm in einem Café treffen. Die Therapie hat zwar fehlgeschlagen, Ellermann ist nach wie vor ein Mensch voller Ängste und Phobien. Doch verbindet die beiden Männer mittlerweile eine Freundschaft. Seltsam hört er sich am Handy an, Ellermann braucht dringend Hilfe.


Ernest Zederbauer: Da draußen im Wald

verfasst am 11.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Oberförster Sepp geht an einem Sonntag in den Wald, er müsse, so zu seiner Frau Susanne, nachsehen, ob der Holztransporter schon da wäre. Seltsam. Ohne Hund. Ohne Gewehr. An einem Sonntag. Wo er doch an diesem Tag nie zu arbeiten pflegte. Im stillen Waldviertel wird Sepp in einer Felsspalte – im sogenannten Nonnenloch – […]


Pierre Emme: Diamantenschmaus

verfasst am 08.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Diamantenschmaus vereinigt alles was eine amüsante Leselektüre garantiert. Ein toter Kettenraucher und Hundefeind – der Karl Lesonic – wird auf dem Dachboden der Nachbarstiege des unglaublichen Kommissars Mario Palinski gefunden. Der hat es plötzlich mit drei Fällen gleichzeitig zu tun.


Lothar Koopmann: Läufers Fall

verfasst am 09.01.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Buch beginnt mit einem „sachdienlichen Hinweis“ in dem es heisst: Zitat: „……Obwohl sie wahr sein könnte (die Geschichte), ist sie frei erfunden. Von vorne bis hinten. Und außergewöhnlich. Zumindest für die Region, in der sie spielt. Sie enthält groteske Szenen und Hassattacken, springt vor und zurück und fließt dennoch ruhig wie die Ruhr, die […]


C.S. Forester: Tödliche Ohnmacht

verfasst am 01.01.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als Marjorie Grainger durch die Türe ihres Hauses tritt kann sie es gleich riechen: Gas! Als sie dann, voller entsetzlicher Vorahnungen, die Küche im Erdgeschoß betritt, kann, muss sie es sehen: da liegt Dot, ihre jüngere Schwester. Der Kopf im Gasherd, genau so, wie man es bei einem Selbstmord erwarten könnte. Aber warum Selbstmord? Warum […]


Steve Airstone: Brüderchen fein

verfasst am 22.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Knecht sein beim Bauernehepaar Schlager, in deren guter Stube heute noch das Hitler-Bild hängt, verheißt grundsätzlich schon nicht Gutes. Da wundert die Haltung eines Sklaven wenig. Seine Schlafstätte ist bei den Schweinen. Das hat ihm nie etwas ausgemacht. Diese Tiere waren seine einzigen Freunde, die einzigen Lebewesen, mit denen er sich „unterhalten“ konnte.



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