Elke schreibt im LiteraturBlog

Bisher 239 Beiträge:

Eva Rossmann: Alles rot

verfasst am 21.08.2014 von | 1 Kommentar

Mira Valensky sieht sich im Wiener Volkstheater die Vorstellung „Othellos Erben“ an. Verantwortlich für die Produktion ist Paulus Reisinger. Das Bühnenstück soll innerhalb der krisengeschüttelten EU völkerverbindend wirken. Die Ermordung der hochrangige EU-Beamtin Dagmar Wieser in Zypern wirft auf die EU und die Verlierer und die Gewinner der Finanzkrise neue Schatten. weiter »


Anglberger & Duschlbauer: Der Matrose und der Legionär

verfasst am 16.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sudern auf hohem Niveau? Oder doch niveauvolles Sudern?

Ein reger Briefwechsel zwischen Herrn Thomas und Herrn Karl, die sich vom Leben betrogen fühlen. Und wer, wenn nicht alle Anderen und ihre Marotten, die Chinesen und Lipizzaner sind Schuld an ihrer verkrachten Existenz! Vorsicht Satire!

Zwei Meister der Empörungskunst raunzen auf Gott (?) und die Welt. Gescheitert in ihren Existenzen versuchen sie der Ursache auf den Grund zu gehen. Und ja. Es gibt viele Gründe, warum Herr Karl von der Fremdenlegion flüchtete und Herr Thomas ein verkannter Künstler ist. weiter »


Michael Köhlmeier: Die Abenteuer des Joel Spazierer

verfasst am 30.06.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Joel Spazierer, ein Meister der Manipulation, Mörder, Lügner und Weitgereister, erzählt sein Leben als Ich-Autor. Ein Psychopath, der seine Erlebnisse in der Kindheit dafür verantwortlich macht, was er geworden ist – ein Mensch ohne Moral und Empathie. Eine groteske Geschichte. Hat mir das Buch gefallen? Ich überlege hier mit Joel Spazierers Lieblingsantworten: Ja. Nein. Weiß nicht. weiter »


Susanne Scholl: Emma schweigt

verfasst am 19.05.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zwei Frauen, deren Lebensgeschichten unterschiedlicher nicht sein können, begegnen sich in Wien. Emma, eine ältere grantelnde Frau, mittlerweile in Pension und Sarema, eine aus Tschetschenien geflüchtete Asylsuchende, verbindet ein Zufall. Ein kurzes Stück gemeinsame Geschichte und doch zwei Welten. Ein berührendes Buch! weiter »


Oliver Jungwirth: Sonnenglaster

verfasst am 12.05.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

SonnenglasterEin Psychothriller, der zu Beginn sehr surreal erscheint. Und doch. Es ist alles möglich. Im Kopf der Menschen und in ihren verwundeten Seelen werden Traumata bildhaft zu wahrhaften Monstergeschichten. Ein tolles Buch über einen jungen Mann, der sich den Tod seiner ehemals großen Liebe Uschi selbst zuschreibt und sich dabei fast in den Wahnsinn treibt. weiter »


Elisabeth Radler: Der Anfang vom Rest

verfasst am 30.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Anfang vom Rest Eine Frau, die in einem kleinen Gedichtband ganz offen damit umgeht, ihrer Depression mit dem Schreiben von Gedichten das schwere Gewicht von ihrem Herzen zu nehmen – in eine neue Leichtigkeit. weiter »


Jörg Juretzka: Bis zum Hals

verfasst am 22.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bis zum Hals„Bis zum Hals“ ist zwar schon ein älterer „Kryszinski“. Das Lesen dieses Krimis aus dem Ruhrpott hat sich trotzdem gelohnt. Herrlich skurril und lustig! Kryszinski, „Krüschel“ – diesmal stocknüchtern – passiert etwas Schreckliches. Er überfährt schlaftrunken zu früher Morgenstunde mit seinem Toyota Carina einen Russen. Ab dann ist die Hölle los. weiter »


Erwin Wagenhofer, Sabine Kriechbaum & André Stern: Alphabet

verfasst am 21.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wettbewerb heißt die Zauberformel in der kapitalistischen Gesellschaft. Das ist nicht neu. Trotzdem rüttelt dieses Buch auf und bringt einen Perspektivenwechsel mit sich. Über das Bildungssystem werden wir Menschen ständig in Konkurrenz geschickt – denn die Gewinnerinnen und Gewinner sind jene, die mit schulischen Bestnoten glänzen, die Eliteunis abschließen. weiter »


Jürg Schubiger: Nicht schwindelfrei

verfasst am 20.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Paul war mal erfolgreicher Redakteur. Doch das ist vorbei. Ein Unfall? Eine Krankheit? Kein Hinweis darauf. Doch es muss etwas passiert sein. Pauls Gedächtnis weist Lücken auf. Dieser Umstand ist allerdings für sein soziales Umfeld belastender als für ihn selbst. Immerhin weiß er noch, dass nachts alle Katzen schwarz sind. weiter »


Der Machatschek: Freie Liebe oder der König von Rio

verfasst am 07.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der MachatschekDer Machatschek ist verliebt. Still und  hoffnungslos. Die Lisi, die sich derzeit in Rio um arme Waisenkinder kümmert, weiß nichts von ihrem Glück. Wie denn auch – das Gefühl der Liebe hängt im Herzen des müden Machatscheks wie eine hartnäckige Sommergrippe. weiter »


Lukas Bärfuss: Koala

verfasst am 06.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

KoalaManchmal kaufe ich mir ein Buch bei dessen Erwerb der kurze Klappentext und das Cover ausschlaggebend sind. Da packt mich die Neugier, das Interesse und ich beginne zu lesen. Was selten geschieht ist, dass ich mich nicht und nicht auf die Geschichte einlassen kann. So erging es mir mit diesem Roman. weiter »


Kurt Palm: Bringt mir die Nudel von Gioachino Rossini

verfasst am 17.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Helvetia, ein Dreimaster, sticht 1852 von Le Havre nach New York mit Auswanderern in See. Mit an Bord der italienische Opernkomponist Gioachino Antonio Rossini. Weit weg von Florenz will er sein Erbe in Missouri antreten. Doch so einfach wie geplant funktioniert das nicht. weiter »


Andreas Pittler: Charascho

verfasst am 06.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein weiteres historisches finsteres Kapitel Österreicheis ist Schauplatz der Ermittlungstätigkeit des jüdischen Polizisten David Bronstein. Durch seine Erlebnisse ab dem Anschluss 1938, seiner Flucht aus Österreich, seiner Rückkehr in die zerbombte Heimatstadt Wien und der Jagd auf einen sadistischen Massenmörder von Auschwitz bietet sich den LeserInnen ein neuer Blickwinkel auf die Österreichische Geschichte. weiter »


Victor Thoma: Ein toter Mann ist doch kein D-Zug

verfasst am 17.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

 Ein toter Mann ist doch kein D-Zug Herr Ellermann ruft seinen Psychotherapeuten an. Er möchte sich unbedingt mit ihm in einem Café treffen. Die Therapie hat zwar fehlgeschlagen, Ellermann ist nach wie vor ein Mensch voller Ängste und Phobien. Doch verbindet die beiden Männer mittlerweile eine Freundschaft. Seltsam hört er sich am Handy an, Ellermann braucht dringend Hilfe. weiter »


Ernest Zederbauer: Da draußen im Wald

verfasst am 11.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Da draussen im WaldDer Oberförster Sepp geht an einem Sonntag in den Wald, er müsse, so zu seiner Frau Susanne, nachsehen, ob der Holztransporter schon da wäre. Seltsam. Ohne Hund. Ohne Gewehr. An einem Sonntag. Wo er doch an diesem Tag nie zu arbeiten pflegte. Im stillen Waldviertel wird Sepp in einer Felsspalte – im sogenannten Nonnenloch – tot aufgefunden. weiter »


Ludwig Laher: Bitter

verfasst am 07.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Fritz Bitter ist ein Kriegsverbrecher der gemeinsten Sorte. Bei der Gestapo in Wiener Neustart startet er seine grausame Karriere als Verantwortlicher vieler hunderttausende toter Menschen. Eiskalt und berechnend schafft er es, nach Ende des 2. Weltkrieges ausgerechnet vom jüdischen Rechtsanwalt Dr. Stern „nur“ für Hochverrat kurz inhaftiert zu werden. weiter »


Sam Byers: Idiopathie

verfasst am 04.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Cover des Buches zeigt drei Personen, allesamt mit dem Kopf einer Kuh ausgestattet. Der Titel „Idiopathie“ lässt auf den ersten Blick den Schluss zu, hier handle es sich um eine Metapher von BSE. Das Krankheitsbild der Idiopathie also als Ausdruck davon, wie absurd so manche Lebensentwürfe wirken. Eine bitterböse Geschichte über Selbstfindungsprobleme in einer von Ängsten geplagten Gesellschaft. weiter »


Claudio Cantele: Im Visier der Heuschrecken

verfasst am 19.01.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Im Visier der HeuschreckenEin brauner Koffer ist Gegenstand einer fatalen Verwechslung, die den Wiener Rechtsanwalt Trauffenstein in eine ziemlich missliche Lage bringt. Der Raub hoch brisanter Unterlagen über Geldspekulationen im großen Stil schlägt Wellen bis nach Lettland und stürzt dieses Land fast in den Staatsbankrott. weiter »


Jana Revedin: Frau hinter Hecken

verfasst am 16.01.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Frau hinter HeckenSylvie Vaughan erhält von Isolde Schwartz, eine der Öffentlichkeit bekannten und sehr erfolgreichen  Philosophin, einen Anruf. Verwundert, dass diese Frau, die Sylvie erst kürzlich in München auf einem Symposium zum Thema „Ethik der Macht“ getroffen hat ihre Telefonnummer weiß. Zwei Frauen nehmen sich eine Auszeit. Ist ihre Motivation für Ruhe unterschiedlich, so verbindet sie neben dem gewählten Ort ihr Schicksal. weiter »


Steve Airstone: Brüderchen fein

verfasst am 22.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Brüderchen feinKnecht sein beim Bauernehepaar Schlager, in deren guter Stube heute noch das Hitler-Bild hängt, verheißt grundsätzlich schon nicht Gutes. Da wundert die Haltung eines Sklaven wenig. Seine Schlafstätte ist bei den Schweinen. Das hat ihm nie etwas ausgemacht. Diese Tiere waren seine einzigen Freunde, die einzigen Lebewesen, mit denen er sich „unterhalten“ konnte. weiter »


Timur Vermes: Er ist wieder da

verfasst am 21.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Adolf Hitler erwacht 2011 in Berlin am Boden liegend. Zuerst noch orientierungs- und planlos macht er sich auf die Suche nach dem Führerbunker und ist verwundert, wie „krank“ die Gesellschaft ist. Zudem attestiert er den amtierenden deutschen PolitikerInnen absolute Unfähigkeit, das Volk zu führen. Hitler sieht einen klaren Auftrag: er muss sich politisch dem Land wieder zur Verfügung stellen. Eine Satire? Ja. Allerdings eine bitterböse. weiter »


Steve Airstone: Burned-out. Ausgelöscht

verfasst am 20.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Burned-outLinz und das beschauliche Mühlviertel sind Schauplatz einer Mordserie. Der Täter wendet dabei äußerst grausame Methoden an um seinen Opfern das Leben für immer auszuhauchen. Die rothaarige, nicht gerade um freche Wortspenden verlegene Kommissarin Tanja Kröll und ihr Partner Werner Berg, gehen gemeinsam ans Werk um der Bedeutung REUS im Zusammenhang mit den Toten auf die Spur zu kommen. weiter »


Ilija Trojanow: Der überflüssige Mensch

verfasst am 26.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Malthusianer und Darwinisten. Es gibt sie. Und sie befürworten seit Generationen eine Wende in der Entwicklung der Weltbevölkerung. Sie teilen Menschen ein – in die Kategorien „wichtig“ und „überflüssig“. Ilija Trojanow erzeugt durch seine Analyse unseres spätkapitalistische Gesellschafts- und Wirtschaftssystems ein unangenehmes, beängstigendes Gefühl. weiter »


Christoph W. Bauer: In einer Bar unter dem Meer

verfasst am 17.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Buch über ganz „Normale“ und ganz „Eigensinnige“.
Menschen und ein Stück ihres Lebens, in kurzen Geschichten geschrieben. Eigentlich bin ich gar kein Fan von Kurzgeschichten, aber hier schaffte es Christoph W. Bauer, mich in seinen mit wenigen Seiten gefüllten Ausschnitten unterschiedlicher Lebenswelten mitzureißen! weiter »


Jörg Juretzka: Prickel

verfasst am 16.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Detektiv Kristof Kryszinski, Ex-Junkie und Ex-Häftling, ist ziemlich frech im Umgang mit jedem Menschen – egal welcher Gesellschaftsschicht angehörig. Pleite, wie immer, ist er auf der Suche nach einem Auftrag! Und dieser Auftrag findet ihn schneller als ihm lieb ist! Seine Drogen- und Hafterfahrungen sind in der Aufklärung eines Mordfalles – egal wie schräg und skurril seine Methoden auch sind – durchaus von Vorteil und bald kann er die Ermordung einer jungen Frau aufklären! weiter »


Georg Haderer: Es wird Tote geben

verfasst am 09.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Major Schäfer, ehemaliger Gruppenleiter der Mordkommission in Wien, wird in das kleine Dorf Schaching versetzt. Nach seinem letzten Ermittlungschaos, das mit einer Kugel im Kopf endete, sehnt er sich nun nach einem etwas ruhigeren Arbeitsalltag. Er möchte seinen Job wie ein Handwerker verrichten, Dienst nach Vorschrift, und abends müde nachhause kommen, ohne dass ihm ein grausamer Mord den Schlaf raubt. weiter »


Sabine Peters: Narrengarten

verfasst am 28.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

NarrengartenIn Sabine Peters Buch „Narrengarten“ begegnen uns Menschen ganz unterschiedlicher Charaktere. Ein Roman ist dieses Werk, das in der Stadt Hamburg über das Leben von „Narren“ und „Närrinnen“ handelt, jedoch nicht. Ganz unterschiedliche Geschichten je Kapitel, ohne durchgehende Handlung. Trotzdem eine Verflechtung. Denn eines haben die Protagonisten alle gemeinsam – einen außergewöhnlichen und doch ganz normalen (Alltags)Wahnsinn. weiter »


Roy Lewis: Edward

verfasst am 24.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dieses Buch ist bereits 1960 unter dem Originaltitel „What We Did to Father“ erschienen. Ein witziges Buch über die Geschichte der Evolution! Edward und seine Sippe gehen die ersten Schritte in Richtung Kommunikation innerhalb einer Gemeinschaft, diskutieren ob die „Erfindung“ des Feuers gefährlich sei, wie Brautwerben funktioniert und: brauchen Höhlen eine Loggia? weiter »


Heinrich Steinfest: Das himmlische Kind

verfasst am 20.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das himmlische KindMiriam beobachtete oft ihre Eltern. Sie hatten sich nie angeschrien, doch irgendwann hat sich ein Gift in deren Beziehung ausgebreitet. Schließlich verließ der Vater seine Familie. Was blieb, war eine unbeschreiblich tiefe Traurigkeit, die ihre Mutter lähmte. Plötzlich wird die Mutter aktiv, will mit ihren beiden Kindern einen Ausflug machen. Hier beginnt für die zwölfjährige Miriam und ihren kleinen Bruder Elias ein schreckliches Kapitel in ihrem jungen Leben. weiter »


Rafik Schami: Eine Hand voller Sterne

verfasst am 02.06.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dieses Buch ist nicht neu. Dennoch ist diese Geschichte aus Syrien heute, da uns derzeit tagtäglich der Bürgerkrieg mit tausenden Toten aus der Zivilbevölkerung in diesem Land medial erreicht, hoch aktuell. Und umso berührender ist die Geschichte eines Jungen, der so gerne Journalist werden möchte und uns über sein Tagebuch an seinem Leben in Damaskus teilhaben lässt. weiter »




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