Monatsarchiv: Beiträge im August 2018

Jan Jacobs Mulder: Joseph, der schwarze Mozart

Joseph, der schwarze Mozart verfasst am 31.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Er war Zeitgenosse und Freund Mozarts, Haydens, Glucks. Er kannte König Ludwig XVI und Marie Antoinette. Er war Geiger, Komponist, Dirigent, meisterhafter Fechter, Reiter und berühmter Athlet. Und er selbst, als Mann mit dunkler Hautfarbe, war eine unübersehbare Erscheinung in den Hauptstädten Europas.

Aber wer hat jemals etwas von Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges gehört? weiter »


Goran Vojnović: Unter dem Feigenbaum

Unter dem Feigenbaum verfasst am 30.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vom Zerfall Jugoslawiens, von zerbrochenen Familien und vielen Schicksalsschlägen  erzählt Goran Vojonovic in seinem Roman. In sehr poetischen Szenen erzählt er die Geschichte von drei Generationen: Jandras, Jandras Eltern und die Großeltern. weiter »


Anne Müller: Sommer in Super 8

Sommer in Super 8 verfasst am 27.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Anne Müller legt hier einen Familienroman vor, der, so glaube ich, sehr nahe an die Wirklichkeit in vielen Familien herankommt. In einer schnörkellosen, leicht lesbaren Sprache erzählt sie vom Leben der Familie von Freya und Roman König, die im Norden Deutschlands, in einem kleinen Ort, nahe der dänischen Grenze leben. weiter »


Eva Rossmann: Im Netz
Ein Mira-Valensky-Krimi

Im Netz verfasst am 26.08.2018 von | 1 Kommentar

Carlo Neuhaus importiert italienische Spezialitäten. Er ist ein sozial engagierter Mensch, womit sich natürlich die Medien gerne schmücken. Doch dann beginnt die Gerüchteküche zu brodeln. Ist er ein Drogenhändler? Ein Schlepper? Schnell wendet sich das Blatt. Neuhaus ist nicht mehr der Liebling der Medien. Eine Hetze beginnt.

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Sofie Sarenbrant: Die Tote und der Polizist

Die Tote und der Polizist verfasst am 25.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Thriller steht vorne drauf; Thriller ist drinnen. Und zwar einer von der Sorte, die sich weigert, beiseite gelegt zu werden, solang nicht alles bis zum Ende gelesen ist. Mit einem Wort: sehr spannend! weiter »


Anna Tell: Vier Tage in Kabul

Vier Tage in Kabul verfasst am 21.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Mann ist hier sichtlich völlig fehl am Platz: unorganisiert, unbedarft und überheblich. Der Mann: das ist der schwedische Botschafter in Afghanistan. Hier: das ist Kabul. Die Polizistin und Sonderermittlerin Amanda Lund wird eilig dorthin beordert, um die Entführung zweier Angehöriger der schwedischen Botschaft aufzuklären und die beiden Entführungsopfer lebend zurück zu bringen. Das ist ihr genau ihr Fachgebiet, denn Amanda ist Verhandlungsspezialistin. weiter »


Alex Beer: Die rote Frau

Die rote Frau verfasst am 19.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Österreich im Jahr 1920: ein Staat, an dem von allen Seiten gezerrt wird. Nationalisten und Kommunisten versuchen, die Gewalt an sich zu reißen, der Kaiser sitzt im Exil und könnte jederzeit wieder in die Hofburg zurück wollen, Teile der Republik „Deutsch-Österreich“  versuchen sich von diesem armseligen Rest der einst mächtigen Monarchie abzuspalten. Und die Unruhen und  Umsturzversuche in den Nachbarstaaten sorgen für zusätzliche Unruhe weiter »


Peter Heather: Die Wiedergeburt Roms
Päpste, Herrscher und die Welt des Mittelalters

Die Wiedergeburt Roms verfasst am 16.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mein Wissen über das frühe Mittelalter erschöpft sich in dem, woran ich mich aus dem lange zurück liegenden Geschichtsunterricht erinnern kann. Das ist außer ein paar Namen wie Odoaker, Theoderich und Konstantin nicht mehr wirklich viel.

Gleich zu Beginn: das Wissen und die Art, wie es in „Die Wiedergeburt Roms“ aufbereitet ist, lassen sich in keiner Weise mit meinem Geschichtunterricht vergleichen. weiter »


Kristina Gehrmann: Der Dschungel
Nach dem Roman von Upton Sinclair

Der Dschungel verfasst am 14.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Upton Sinclar wurde mit seinem Roman „The Jungle“ aus dem Jahr 1905 mit einem Schlag weltberühmt. Er verfasste damit eine romanhafte Reportage über die menschenunwürdigen Lebensumstände der Einwanderer in den USA und über die Machenschaften der Fleischindustrie, die in der Folge tatsächlich zu gesetzlichen Änderungen führten. weiter »


Richard Wiemers: Mord in der Tuba

Mord in der Tuba verfasst am 10.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zwei Bücher, ach, verbergen sich zwischen den Buchdeckeln von „Mord in der Tuba“: das eine ist eine Dorfkomödie, das andere ist eine Krimi-Persiflage, fast möchte ich sagen, eine Polizei-Verarschung. Dem entsprechend pendelt die Geschichte auch zwischen wirklich lustig und … mir fehlt das richtige Wort dafür, irgendwas zwischen skurril und unglaubwürdig.

Und wie geht das? weiter »


Mercedes Rosende: Krokodilstränen

Krokodilstränen verfasst am 08.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist kein Krimi im üblichen Sinn, jedenfalls für meine Begriffe.  Die Geschichte hangelt sich von einem Kapitel zum nächsten, die Klammer einer schlüssigen Handlung fehlt (oder sie ist mir entgangen…). weiter »


Charles Lewinsky: Der Wille des Volkes

Der Wille des Volkes verfasst am 06.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Schweizer haben es also getan: sie haben die „Eidgenössischen Demokraten“, die Partei des Rechtpopulisten Stefan Wille, an die Regierung gewählt. In wohl bekannter Manier (siehe auch: Deutschland 1933, Polen und Ungarn ganz aktuell) gingen diese mit einem schier unheimlichen Tempo daran, den Staat umzubauen. Und nun, viele Jahre später, ist die Schweiz ein Staat mit einer einzigen Meinung, ein Staat, in dem Abweichung von der vorgegebenen Denk- und Meinungslinie zu fatalen Folgen führen kann. weiter »


Cay Rademacher: Dunkles Arles
Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc (5)

Dunkles Arles verfasst am 03.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Nr. 5 aus der Krimireihe mit Capitain Blanc ist kein Krimi im engeren Sinn – hier geht es zu wie in einem Thriller: zwei einsame Helden gegen die Bösewichte, die überall lauern.

Es beginnt damit, dass sich Blanc mit seiner heimlichem Geliebten Valerie im herbstlichen Alres zu einem gemeinsamen Wochenende verarbredet hat. weiter »


Alex Beer: Der zweite Reiter
Ein Fall für August Emmerich

Der zweite Reiter verfasst am 01.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kriminalromane, die in historischem Umfeld spielen, mag ich einfach. Denn da kommt zur Spannung auch noch das Gefühl für die Lebensumstände in der Vergangenheit hinzu; wenn es gut gemacht ist – zum Beispiel so wie in „Der zweite Reiter“.

Es ist das Jahr 1919, das Jahr nach dem Ende des ersten Weltkrieges, das Jahr nach dem Ende der Habsburger-Herrschaft, nach dem Ende der K.u.K. Monarchie. In Wien herrscht das Elend vor, unter Hunger und Kälte leidet der Großteil der Bevölkerung. weiter »




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