Monatsarchiv: Beiträge im Juli 2013

Sabine Peters: Narrengarten

verfasst am 28.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

NarrengartenIn Sabine Peters Buch „Narrengarten“ begegnen uns Menschen ganz unterschiedlicher Charaktere. Ein Roman ist dieses Werk, das in der Stadt Hamburg über das Leben von „Narren“ und „Närrinnen“ handelt, jedoch nicht. Ganz unterschiedliche Geschichten je Kapitel, ohne durchgehende Handlung. Trotzdem eine Verflechtung. Denn eines haben die Protagonisten alle gemeinsam – einen außergewöhnlichen und doch ganz normalen (Alltags)Wahnsinn. weiter »


Erich Kästner: Die Schule der Diktatoren

verfasst am 27.07.2013 von | 1 Kommentar

Zwanzig Jahre dauerte es, um aus der Idee dieses Theaterstück zu machen. 1936 war der Anfang, 1956 die Realisierung beendet und im März 1957 schon die Uraufführung in den Münchner Kammerspielen. Kästner schrieb ein Stück zwischen Komödie und Satire, zwischen Lachen und Weinen, zwischen Hoffnung und Scheitern. Womit Erich Kästner zugleich auch diese 20-Jahres-Zeitspanne, die Wahnsinn, Untergang und Neubeginn über das Land und die Welt brachte, zusammen fasste. weiter »


Mark Scheppert: Koalaland
Australienroman

verfasst am 25.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

KoalalandUnterschiedlicher können zwei Menschen wohl nicht sein als Micha und Nina. Nina, eine erfolgreiche Businessfrau, die mit Laptop reist, um immer und überall mit ihrer Firma kommunizieren zu können. Das tut sie auch am Anfang sehr ausgiebig. Abschalten vom Alltagstrott ist dadurch natürlich unmöglich. weiter »


Roy Lewis: Edward
Wie ich zum Menschen wurde

verfasst am 24.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dieses Buch ist bereits 1960 unter dem Originaltitel „What We Did to Father“ erschienen. Ein witziges Buch über die Geschichte der Evolution! Edward und seine Sippe gehen die ersten Schritte in Richtung Kommunikation innerhalb einer Gemeinschaft, diskutieren ob die „Erfindung“ des Feuers gefährlich sei, wie Brautwerben funktioniert und: brauchen Höhlen eine Loggia? weiter »


Georges Simenon: Die Komplizen

verfasst am 22.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es kann ja nicht immer ein tolles Buch sein. Bei einem Autor wie Georges Simenon, der derart viel geschrieben hat, kann wohl der eine oder andere Roman dabei sein, der ein wenig hinter die anderen zurück fällt. „Die Komplizen“ ist für mich ein solcher Roman; er lässt aber sicherlich breiten Raum für sehr unterschiedliche Interpretationen. weiter »


J.S. Fletcher: Der Middle-Temple-Mord

verfasst am 21.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie man hört, war dieser Krimi eines der Lieblingsbücher des US-Präsidenten Woodrow Wilson (28. Präsident, 1931-1921). Das verschaffte dem Autor damals unerhörte Popularität in den USA. Bei uns gab es im Jahr 1931 eine deutschsprachige Übersetzung, die in Deutschland verlegt wurde, seither aber war es ruhig um J.S. Fletcher und seine Krimis. weiter »


Heinrich Steinfest: Das himmlische Kind

verfasst am 20.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das himmlische KindMiriam beobachtete oft ihre Eltern. Sie hatten sich nie angeschrien, doch irgendwann hat sich ein Gift in deren Beziehung ausgebreitet. Schließlich verließ der Vater seine Familie. Was blieb, war eine unbeschreiblich tiefe Traurigkeit, die ihre Mutter lähmte. Plötzlich wird die Mutter aktiv, will mit ihren beiden Kindern einen Ausflug machen. Hier beginnt für die zwölfjährige Miriam und ihren kleinen Bruder Elias ein schreckliches Kapitel in ihrem jungen Leben. weiter »


Wolfgang Burger: Heidelberger Requiem

verfasst am 19.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Heidelberger RequiemHeidelberg also.  Von Karlsruhe aus hatte Alexander Gerlach sich als neuer Chef der Kripo in Heidelberg beworben und da ist er nun. Vorstellung, Ansprachen, Presse; was eben alles so auf einen der wichtigsten Polizisten der Stadt zukommt. Und neue Kolleginnen und Kollegen, die man erst einmal kennenlernen muss, von denen man erst einmal akzeptiert werden muss. So beginnt der allererste Gerlach-Krimi in Heidelberg. weiter »


Linus Reichlin: Das Leuchten in der Ferne

verfasst am 15.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Leuchten in der FerneSo weit weg, so fremd und fremdartig, als wäre es auf einem anderen Planeten. Afghanistan ist für mich so unbegreiflich, so vergangen und archaisch, wie fast kein anderes Land auf der Welt. Aus der sicheren Distanz betrachtet und mit dem Halbwissen aus den Medien ausgestattet (inklusive ein paar Erinnerungsfetzen an Karl May) und das war es schon mit meinen Kenntnissen. Vieles davon mag wohl stimmen, doch verstehen kann ich Land und Menschen damit noch lange nicht. weiter »


Buchvorstellung: Christian Klinger – (G)Leichenfeier

verfasst am 13.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

GleichenfeierAm 17. September 2013 präsentiert Christian Klinger seinen neuen Krimi „(G)Leichenfeier“.  In der Hauptrolle zum zweiten Mal Privatdetektiv Marco Martin. Der Roman erscheint, wie auch schon „Winzertod“, im Steinverlag. weiter »


Georges Simenon: Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes
Maigrets 5. Fall

verfasst am 12.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Maigret ist ja schon unter normalen Bedingungen kein Sonnenschein. Nun aber hat er sich in eine Sache verbissen, die für ihn selbst leicht zu sehr unerfreulichen Konsequenzen führen kann. Und das macht den Kommissar noch mürrischer als gewohnt. weiter »


Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt: Die Toten, die niemand vermisst
Ein Fall für Sebastian Bergmann

verfasst am 11.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Fund von sechs Leichen in einer abgelegenen Berglandschaft und die Suche nach zwei verschwundenen, aus Aghanistan stammenden Männern. Obwohl beides dazu führt, dass in der Gegenwart ermittelt und nachgeforscht wird, liegt doch die Ursache für beides einige Jahre zurück (noch haben die beiden Fälle rein gar nichts miteinander zu tun, aber da wird schon noch etwas kommen). Im einen Fall ermittelt die Polizei, im anderen macht sich ein Reporter auf die Spurensuche. weiter »


Hugo Bettauer: Die freudlose Gasse

verfasst am 08.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Kriminalroman, der sich tief in jene Zeit der Gegensätze, der bitteren Armut  und des unglaublichen Reichtums vergräbt. Ein Gesellschaftroman, der die Zustände in Wien der 1920er Jahre im Rahmen eines Kriminalfalles beschreibt. Hugo Bettauer schrieb zwei Bücher in einem; in beiden ein ungeschminktes Bild der Zeit. weiter »


Hasan Ali Ider: Djihad für Lila

verfasst am 07.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Djihad für LilaDieses Buch wird so schnell nicht an Aktualität verlieren.. Der innere Kampf zweier junger Männer mit türkischem Migrationshintergrund, deren Bestreben nach Anerkennung in ihrer Umwelt. Die Ignoranz unserer Gesellschaft gegenüber Menschen mit ausländischem Hintergrund treibt die beiden Männer in die Arme von radikalen Elementen. Beide wollen nach Ägypten, um dort zu lernen, wie man Bomben baut. weiter »


Sara Gran: Das Ende der Welt
Claire DeWitt ermittelt: Ein neuer Fall für die beste Ermittlerin der Welt

verfasst am 05.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Buch handelt von der jungen Privatdetektivin Claire DeWitt aus San Francisco die mit ihren eher unkonventionellen Methoden sehr erfolgreich die verschiedensten und schwierigsten Fälle löst. weiter »


Robert Schindel: Der Kalte

verfasst am 04.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Erst beim Lesen dieses Buches wurde mir so wirklich klar, wie nahe die 1980er doch noch zur Naziherrschaft lagen. Nur nur zeitlich sondern auch moralisch, voll von noch lebenden Opfern und Tätern. Die Opfer litten noch immer und mit Sicherheit bis ans Ende ihres Lebens, unter dem Trauma der Gefangenschaft, der Folters, der Konzentrationslager. Unter den Täter waren solche, die bereuten, solche, die für ihre Verbrechen bestraft worden waren und solche, die immer noch frei und keine Konsequenzen fürchtend leben konnten. 40 und mehr Jahre nach dem Ende der Naziherrschaft. weiter »


Stefan Zweig: Angst

verfasst am 01.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

AngstEine Novelle, die bei mir sehr gemischte Gefühle hinterlassen hat. Einerseits wird man von der über weite Strecken sehr eindringlichen Schilderung in den Bann gezogen, andererseits gründet sich die Auflösung, der Hintergrund sehr in einem längst überwundenen Rollenverständnis Frau-Mann. weiter »




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