Andreas schreibt im LiteraturBlog

Bisher 968 Beiträge:

Wolfgang Burger: Der Mord des Hippokrates

verfasst am 23.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie im Kino. Sagen wir: wie im Kino bei einem Hitchcock-Klassiker.  Die Hauptrolle ist zwar nicht mit Gregory Peck oder James Steward besetzt, aber auch der weniger bekannte Dr. Quentin ist ein würdiger Hauptdarsteller. weiter »


Wolfgang Burger: Die falsche Frau

verfasst am 20.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als Universitätsstadt beherbergt Heidelberg schon zu normalen Zeiten ein buntes Gemisch aus Menschen aus der ganzen Welt. Wenn sich dann noch ein internationaler Wirtschaftgipfel mit Beteiligung eines US-Ministers und vielleicht sogar der deutschen Kanzlerin ankündigt, dann besteht durchaus die reale Gefahr, dass aus dem fröhlichen Gemisch eine leicht chaotische Mischkulanz wird. weiter »


Leseprobe aus Christian Klingers „Winzertod“

verfasst am 19.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

In wenigen Wochen ist der neue Krimi von Christian Klinger im Buchhandel, schon jetzt gibt es bei uns die erste Leseprobe aus „Winzertod“: Privatdetektiv Marco Martin und sein erster Fall in einem spannenden und überraschenden Krimi. weiter »


Yoko Ogawa: Das Geheimnis der Eulerschen Formel

verfasst am 11.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der alte Professor lebt in einer Welt, die zum einen Teil aus Vergessen und zum anderen Teil aus Mathematik besteht. Allen, die vielleicht nicht nur positive Erinnerungen an das Fach Mathematik in der Schule haben, sei gesagt: im richtigen Umfeld werden auch Formel und Zahlen zu Poesie und mit Hilfe dieses Buches wird man es herausfinden. weiter »


Paul Collins: Der Mord des Jahrhunderts

verfasst am 05.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gehen wir auf eine Zeitreise zurück in das Jahr 1897 und tauchen wir ein in die Welt des ausklingenden 19. Jahrhunderts. Doch bevor es um dieses Buch geht, ein (ganz) kurze Einstimmung auf das Jahr 1897 – was geschah auf der Welt zu jener Zeit? weiter »


Haruki Murakami: Die Bäckereiüberfälle

verfasst am 29.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit Haruki Murakami erlebt man, wie weit sich Gedanken an den Hunger ausbreiten lassen. Ein Gefühl, das wahrscheinlich jeder Mensch schon einmal erlebt hat: so richtig Hunger zu haben – sei es aus Not oder sei es, weil man schlicht vergessen hatte, dieses Bedürfnis zu stillen. weiter »


Mechtild Borrmann: Morgen ist der Tag nach gestern

verfasst am 28.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Haus brennt bis auf die Grundmauern ab und Gustav Horstmann, der Besitzer ist mit verbrannt. Dass aber weder Feuer noch Rauch die Ursache für seinen Tod waren, das stellt die Polizei schon beim Auffinden der Leiche fest. weiter »


Francis Spufford: Rote Zukunft

verfasst am 23.03.2012 von | 1 Kommentar

Francis Spufford legt sich in der Einleitung zum Buch selbst nicht fest, als was man diesem Roman betrachten bzw. wie man ihn einordnen solle. Und weil sich beim Lesen dann heraus stellt, dass man sich wirklich schwer tut, die „Rote Zukunft“ in irgendeine Schublade einordnen zu wollen, ich erspare mir einfach diese Einordnung und schreibe einen Lesebericht über ein Exemplar aus der Liga der „Ganz Aussergewöhnlichen Bücher“. weiter »


Don Winslow: Die Sprache des Feuers

verfasst am 17.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Keine Zeit für Formalitäten“, meint Don Winslow, „hinein in das Thema und dann Tempo, Tempo meine Herrschaften…“. Ja, so ist er der Herr Winslow und so war er auch schon im Jahr 1999. Damals veröffentlichte er den Thriller „California Fire & Life“. Der erscheint nun, 13 Jahre später, auch bei uns und der Suhrkamp-Verlag möchte damit seinen Erfolgsrun mit Don Winslow-Büchern prolongieren. weiter »


Rob Reef: Stableford

verfasst am 15.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Krimi für Golfer. Ist man keine/r, macht es aber auch nichts, denn die kleinen Wissenslücken, die man als Golf-Laie beim Lesen hin und wieder hat, die stören nicht – dem Krimi kann man auch sehr gut folgen, ohne Insider zu sein. Und ausserdem findet man am Ende des Buches ein kleines Glossar zum Thema. weiter »


Im Mai erscheint der neue Krimi von Christian Klinger: Winzertod!

verfasst am 13.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Präsentation des neuen Romanes von Christian Klinger “Winzertod.Marco Martin ermittelt” findet am 29.05.2012 um 19:00 Uhr im Thalia W3, Landstraßer Hauptstraße 2a/2b statt weiter »


José Saramago: Eine Zeit ohne Tod

verfasst am 13.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

So lautet der erste Satz im Buch: „Am darauffolgenden Tag starb niemand“. Auch wenn es nur in diesen einen Land geschah, auch wenn kein Unfall, kein Verbrechen, keine Krankheit, einfach gar nichts ein Menschenleben forderte, so bedeutete diese auf den ersten Blick so verheissungsvolle Nachricht, doch nicht nur Gutes. weiter »


Manfred Wieninger: 223 oder Das Faustpfand

verfasst am 11.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schon nach wenigen Zeilen ist klar: das wird keine leichte Lesekost, das ist nicht einfach irgendeine historische Kriminalgeschichte. Hier geht es um mehr: es geht um Bewusstsein für begangenes Unrecht, es geht um die Erinnerung an Ereignisse, die niemals aus dem Gedächtnis verschwinden dürfen. weiter »


Ethan Bayce: Mount Maroon

verfasst am 09.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Da soll man nicht verwirrt sein: ein Junge ist in einem brennenden Auto gefangen. Zwei Freunde werden auf einer Wanderung von einem unhemlichen Gewitter überrascht. Ein Experiment geht schief und zwei Männer sterben. Ein Mann taucht auf, der nicht zu existieren scheint. weiter »


Arne Dahl: Gier

verfasst am 07.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Früher, so in etwa bis Ende der 1980er-Jahre, da war es relativ überschaubar. Der Kalte Krieg definierte Gut und Böse, je nachdem auf welcher Seite des Eisernen Vorhanges man lebte und damit hatte man jederzeti einen guten Stoff für einen Thriller. Heutzutage benötigt man ein paar mehr Zutaten. Man nimmt z.B. die Mafia oder eine andere weltweit operierende Verbrecherorganisation, ein wenig Umweltkriminalität dazu, eine Prise Finanzhai, einen Schuss Drogenhandel und hat den Stoff für den Thriller von heute zusammen. weiter »


Roberto Ampuero: Tod in der Atacama

verfasst am 02.03.2012 von | 1 Kommentar

Ein geschichtsträchtiges und hartes Land: die Atacama-Wüste ist seit Jahrtausenden Siedlungsgebiet und sie ist gleichzeitig eine der wasserärmsten Gegenden auf unserer Erde. Und ein Verbrechen: Willi Balsen, ein deutscher Entwicklungshelfer wird ermordet. Das, was von der örtlichen Polizei schnell als einfacher Raubmord eingestuft und langsam zu einer verstaubten Akte wird, das soll in Wahrheit nur der sichtbare Teil einer weit über die Grenzen Chiles reichenden Verschwörung zu sein. weiter »


Leonardo Padura: Der Schwanz der Schlange

verfasst am 27.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie kann man sich das Havanna am Ende der 1980er-Jahr vorstellen? Die Sowjetunion existiert noch, Mao ebenfalls, Kuba ist also wenigstens nicht alleine in seinem sozialistischen Weltbild. Alleine aber sind wohl die Menschen in der Stadt. Der alte Glanz ist in vielen Jahrzehnten vergangen und obwohl schon so vieles zerfallen ist, bröckelt es an allen Ecken weiter. weiter »


T.C. Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist

verfasst am 26.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit viel Trara und Tamtam in dem Medien brach dieser Roman über uns herein. T.C.Boyle hier, T.C. Boyle da. Keine Frage, das Thema Umwelt ist brisant und wichtig und hochaktuell  (in den USA wahrscheinlich noch brisanter und wichtiger als bei uns) und eine Auseinandersetzung zwischen den unterschiedlichen Strömungen innerhalb dieser Bewegung ist ein neuer Aspekt für einen Roman.  Viele Vorschusslorbeeren, da kommt man ums Lesen praktisch nicht herum. weiter »


Robert Louis Stevenson: Der seltsame Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde

verfasst am 24.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine von jenen Erzählungen, die die meisten zuerst als (schwarz/weiß) Film kennen gelernt haben. Und die meisten, so wie ich, haben es wahrscheinlich dabei belassen und das Buch, das Original von Robert Loius Stevenson, niemals gelesen. weiter »


Jörg Maurer: Oberwasser

verfasst am 22.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Mal im Jahr wird es ernst, dort im Kurort in den bayrischen Alpen. Man mag es Zufall nennen, aber genau ein Mal im Jahr rückt Kommissar Jennerwein mit seinem Team an und löst einen kniffligen Fall. Der ist, ob der, aus Verbrechersicht, geografisch günstigen Lage an der an der Grenze zu Österreich meist auch international vernetzt. Und es sieht so aus, als wäre es heuer, im Jahr 2012, auch nicht anders. weiter »


Julian Barnes: Vom Ende einer Geschichte

verfasst am 14.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Schulzeit und drei Freunde. Bis Adrian Finn neu in ihre Klasse kommt und der Vierte in ihrer Runde wird. Dann das Ende der Schulzeit, der Wechsel, das Studium in jeweils anderen Städten, die Freundschaft besteht weiter, nur beschränkt sie sich nun hauptsächlich auf das Briefe schreiben, unterbrochen von gelegentlichen Treffen. Die Verbindung zueinander löst sich, kaum merklich mehr und mehr, jeder geht seinen eigenen Weg, findet neue Freunde – und Freundinnen. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg.): Tatort Beisl

verfasst am 13.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Wiener Beisl ist als gastronomischer Kategoriebegriff noch weniger eindeutig als das „Wiener Kaffeehaus“. Da greift die Übersetzung des Peter-Alexander-Hits „Die kleine Kneipe …“ viel zu kurz, denn Beisl ist, übersetzt man es in allgemein Verständliches, entweder Kneipe oder Gasthaus oder Restaurant, in der Vorstadt oder in der City, Treffpunkt der Schickeria oder ein Szenelokal, mit oder ohne Schanigarten, Wein aus dem Doppler oder vom Edelwinzer, etc., etc. weiter »


Daniel Glattauer: Ewig Dein

verfasst am 03.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Versprechen oder eine Drohung?  Oder ein Versprechen, das sich mehr und mehr als Drohung entpuppt? Auf die Spur der bedrohlichen Bedeutung dieser Phrase macht sich Daniel Glattauer und kehrt damit, nach seinem phänomenal erfolgreichen Ausflug in das Genre der „Email-Romane“,  zurück in die Welt der „normalen Romane“. weiter »


Benjamin Stein: Replay

verfasst am 02.02.2012 von | 1 Kommentar

Wenn man von Geburt an mit einem Handicap zu leben hat, dann ist es doch die beste Chance, die man bekommen kann: über eine Technik zu verfügen, die nicht nur über dieses Handicap hinweg hilft, sondern viel mehr Möglichkeiten eröffnet, als sie ein Mensch von Natur aus haben könnte. weiter »


Wiens erster Buch-Expressdienst: soziales Engagement inklusive

verfasst am 26.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ab sofort gibt es einen Buch-Webshop mit einem Buch-Expressbotendienst für ganz Wien. Wer jemanden mit einem Geschenk überraschen möchte oder keine Zeit für Besuche hat… – kann nun völlig unkompliziert und kostengünstig ‚ein Buch auf Besuch’ schicken. weiter »


Georges Simenon: Der Mörder

verfasst am 26.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hans Kuperus ist ein Mörder. Ein eiskalter Mörder, der seine Tat ein Jahr lang vorbereitete. Von dem Moment vor einem Jahr an, als er den anonymen Brief erhielt, durch den er von der Affäre seiner Frau erfuhr. Von diesem Moment an wuchs in ihm die Wut und nun hatte er es getan. weiter »


Wolfgang Ruge: Gelobtes Land

verfasst am 24.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Von einem, der, wie er glaubte und hoffte,  ins Land der Verheissung zog und dessen Überzeugung dort auf eine harte Probe gestellt wurde. Der Weg des Wolfgang Ruge aus Nazideutschland in Stalins Sowjetunion und wieder zurück in die DDR. weiter »


Walter Fanta: Puschnig

verfasst am 23.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Politik in Kärnten ist seit vielen Jahren ein praktisch unerschöpflicher Quell an Kuriositäten, Peinlichkeiten und ein paar weiteren Eigenschaften, die beim Namen zu nennen die Gefahr eines gerichtlichen Nachspieles in sich bergen (weshalb ich sie nicht nenne, sondern es die Leserin/den Leser ersuche, sich selbst etwas auszusuchen). weiter »


H.G. Wells: Von kommenden Tagen

verfasst am 22.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist ein richtiger utopischer Roman. Aus der Sicht des ausgehenden 19. Jahrhunderts erzählt H.G. Wells über das 22. Jahrhundert. Heraus gekommen ist dabei die Beschreibung einer Welt, die einerseits einiges enthält, das schon wahr geworden ist, andererseits wird von einer Gesellschaft berichtet, die noch weiter auseinander gedriftet ist, als wir es schon heute erleben. weiter »


Josef Rainer: Das Leben des Benvenuto Cellini und der Diebstahl der Saliera

verfasst am 21.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das „Leben“ der Saliera, des berühmtesten Salzfasses der Welt, erzählt in einer Form, die dem durchaus bewegten Leben des kleinen Kunstwerkes und seines Schöpfers entspricht. weiter »




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