Andreas schreibt im LiteraturBlog

Bisher 880 Beiträge:

Tony Black: Geopfert

verfasst am 03.09.2011 von | 1 Kommentar

Im wahren Leben braucht man ja normalerweise nur ein paar Sekunden, um einen Menschen einzuordnen – sympatisch oder unsympatisch. Umgelegt auf diese Buch bedeutetet das: drei Seiten und dann war mir Gus Dury, der „Held“ dieses Romans zur unsympatischten Romanfigur seit langem geworden. weiter »


Jasper Fforde: Grau

verfasst am 02.09.2011 von | 3 Kommentare

Nächster Lese-Halt: das Jasper-Fforde-Universum. Das ist jener Ort, an dem alles Surreale und Schräge derart normal und selbstverständlich wirkt, als ob es das Reale wäre.  Es erwartet uns ein langer Aufenthalt und es besteht die Gefahr, hier gefangen zu bleiben. Das macht aber nichts, es kann durchaus sein, dass man sich in diesem Universum sowieso weit besser aufgehoben fühlt als hier auf der Erde (vorausgesetzt man gehört zu den Leuten mit der richtigen Farbsicht). weiter »


Simon Urban: Plan D

verfasst am 28.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was wäre wenn die Nazis den 2. Weltkrieg gewonnen hätten: das ist ein allseits beliebtes Thema für Bücher. Nun kommt ein nächstes Was-Wäre-Wenn-Szenario auf den Markt: gäbe es die DDR noch, was wäre denn dann?

Es scheint zunächst, als ob sich alles so abspielt, wie es Ende der 1980er wirklich stattgefunden hat: in Leipzig und anderswo wurde laut „Wir sind das Volk!“ gerufen und  der ewige Lächler Egon Krenz beerbte den senilen Betonkommunisten Honecker. weiter »


Manfred Wieninger: Falsches Spiel mit Marek Miert

verfasst am 19.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der 2. Auftritt des Harlander Diskontdetektivs aus dem Jahr 2001 setzt dort fort, wo der 1. Auftritt endete. Und beginnt mit einem durchaus befremdlich wirkenden Auftrag für Marek Miert: er soll heraus finden, wer sein neuer Klient ist. weiter »


Jakob Arjouni: Mehr Bier

verfasst am 18.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein türkischstämmiger Privatdetektiv im Frankfurt/Main der 1980er-Jahre: welch eine Gelegenheit, so viele gängige Klischees wie möglich in einen Roman zu packen und Jakob Arjouni hat die, augenscheinlich mit Begeisterung, genützt. weiter »


Bernhard Aichner: Schnee kommt

verfasst am 15.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bevor Bernhard Aichner begann, die phänomenalen Krimis rund um Max Broll, den Totengräber, zu erschaffen, schrieb er ganz „normale“ Romane. Aus dem Jahr 2009 stammt „Schnee kommt“, ein Roman, ein Thriller, ein Buch über Abgründe, über Schmerz, über Hoffnungen, über Beziehungen, über Menschen in extremen Lebenssituationen. weiter »


E.L. Doctorow: Billy Bathgate

verfasst am 14.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie man es so kennt (aus Film, Funk und Fernsehen):  New York in den 1930er Jahren, ein Gangster, ein Kübel mit Zement um seine Füße, der East River…  nun, den Rest darf ich wohl als bekannt voraus setzen. Mit dabei ist Billy Bathgate, der einzige der vielen Jungs aus seiner Strasse in der Bronx, der es schaffte, in den Dienst den Gangsterkönigs Dutch Schultz aufgenommen zu werden. weiter »


Mario Vargas Llosa: Tod in den Anden

verfasst am 13.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Land, zwei Welten. Durch Peru zieht sich eine unsichtbare Grenze zwischen Menschen. Auf der einen Seite die aus den Städten, von der Küste, auf der anderen Seite die, die oben leben in den Anden, die hinter sich jahrtausendealte Geschichte wissen, die immer schon hier waren. Die beiden Welten vernischen sich miteinander, ohne einander zu berühren. weiter »


H.G. Wells: Der Besuch

verfasst am 12.08.2011 von | 2 Kommentare

Genau weiß man natürlich nicht wie er dahin kam, aber mit einem Mal schwebte er über den Hügeln. Ein riesiger Vogel, so glaubte Mr. Hillyer, der Vikar von Siddermorton, wäre es, der da durch den Himmel zog. Der Vikar war nicht der erste, der das Wesen sah, aber er war der erste der seine Flinte aus dem Haus holte und das Wesen mit einem Schuß vom Himmel holte. weiter »


Ulrike Schmitzer: Die falsche Witwe

verfasst am 10.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie alltäglich oder wie aussergewöhnlich; wie einfach oder wie schwierig; wie ist es, ein Geheimnis über die eigene Familie über viele Jahrzehnte hinweg zu bewahren? Und was geschieht, wenn dieses Geheimnis am Ende doch gelüftet wird? weiter »


Friedrich Ani: Süden und der Luftgitarrist

verfasst am 08.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

München, Polizeidezernat 11, dort wo man auf der Suche nach den Vermissten ist. Tabor Süden und Martin Heuer sind zwei der Kommissare, die Menschen suchen. Manche von denen wollen einfach verschwunden bleiben, manchen ist etwas zugestossen, manche tauchen lange Zeit nicht mehr auf, ohne dass es jemandem auffällt. weiter »


Bernhard Aichner: Für immer tot

verfasst am 05.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Tag, der mit einem geruhsamen Filmabend auf der Terrasse ausklingen sollte, wird der Tag, an dem ein wahrer Höllenritt für Max Broll beginnt. Er beginnt mit einem Handy, das mit einem Mal in Max‘ Zimmer liegt. Eines dieser  Seniorenhandys, so eines mit den großen Tasten, hinter der jeweils eine Nummer gespeichert ist. Eine dieser Nummern verbindet mit einem Handy in einer Kiste, die irgendwo tief  im Boden vergraben liegt. weiter »


Schilddorfer & Weiss: Teufel

verfasst am 04.08.2011 von | 5 Kommentare

Wie viele Geheimnisse verstecken sich denn noch in der Vergangenheit? Anscheinend genug, damit sich der Historiker Georg Sina und der Journalist Paul Wagner immer wieder in neue Abenteuer stürzen können. Es sind die Aufzeichungen des Balthasar Jauerling, einstmals der geheimnisumwitterte Leiter des Geheimdienstes der Habsburger, die nun dafür sorgen, dass man mit Entsetzen ahnt: die Welt steht wieder einmal am Abgrund (und diesmal sind keine Investmentbanker, Immobiliencrashs oder Rating-Agenturen daran schuld, diesmal ist es nämlich wirklich ernst). weiter »


Jakob Arjouni: Happy Birthday, Türke!

verfasst am 26.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Frankfurt am Main im Jahr 1985. Kemal Kayankaya, geboren in der Türkei, angeheuert, weil er der einzige Privatdetektiv mit türkisch klingenden Namen im Telefonbuch ist, aber ohne Türkisch-Kenntnisse, ermittelt in einem Mordfall, dessen Opfer ein Türke ist. weiter »


Didier Daeninckx: Tod auf Bewährung

verfasst am 25.07.2011 von | 1 Kommentar

Zwei Jahre sind seit dem Ende des 1. Weltkrieges vergangen – noch lange nicht genug Zeit, um den Schrecken des Krieges zu vergessen, noch immer kriecht er aus jeder Pore hervor, nistet sich in jedem Gedanken ein, beherrscht die Träume jeder Nacht. weiter »


Jan Kossdorff: Spam! ein Mailodram

verfasst am 23.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Humor aus der intelligenten Ecke. Jan Kossdorff lässt E-Mailen, was das Zeug hält und produziert dabei ein extrem witziges Protokoll der Mailkorrespondenz von Alex und/mit seiner Internetfirma. Phänomenal und für jede Menge Lacher gut! weiter »


James Sallis: Der Killer stirbt

verfasst am 22.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein unbedeutender Buchhalter, auf den gleich zwei Killer angesetzt sind!? Es ist kaum zu glauben, aber als Christian nur einmal kurz seine Position verlässt, gelingt es dem anderen genau in diesem Moment zuzuschlagen. weiter »


Jasper Fforde: In einem anderen Buch

verfasst am 17.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Auto fällt genau auf eine Picknickdecke, die Mammuts sind wieder einmal auf ihrer Wanderung, die PR-Abteilung möchte ein Interview nach dem anderen planen, der Neanderthaler in der Hochbahn ist seines Lebens überdrüssig und der gerade neu entdeckte Shakespeare scheint, wider Erwarten, keine Fälschung zu sein. weiter »


H.G. Wells: Wenn der Schläfer erwacht

verfasst am 06.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als Graham erwacht, hat er zweihundert, genau genommen zweihundertunddrei Jahre lang geschlafen. Das Jahr 1899 ist das letzte Jahr, aus dem er noch Erinnerungen hat, dann fiel er in eine unheimliche, unerklärliche Starre und niemand rechnete mehr mit seinem Erwachen. Und jetzt ist er hier angekommen, mehr als 200 Jahre später. weiter »


Michael Connelly: Sein letzer Auftrag

verfasst am 04.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gerade einmal 40 Jahre alt und schon beim alten Eisen. Das passiert Jack McEvoy, der nach einem Besuch im Büro seines Chefs nur mehr der Ex – Polizeireporter der LA Times ist. Nr. 99 auf einer Liste mit 100 Namen, die zu kündigen waren. Doch anders als sonst üblich soll Jack nicht sofort seinen Schreibtisch räumen sondern zuerst noch seine Nachfolgerin einarbeiten. weiter »


Jacques Chessex: Ein Jude als Exempel

verfasst am 02.07.2011 von | 1 Kommentar

Eine wahre Geschichte. Genauso wahr wie erschreckend ist die Geschichte, die Jacques Chessex erzählt: über die Abgründe der menschlichen Seele, über das Ende der Menschlichkeit, über den irrationalen Hass, über das Töten, über das Wegsehen. weiter »


Martin Suter: Allmen und der rosa Diamant

verfasst am 01.07.2011 von | 1 Kommentar

Zwei Jahre sind ins Land gegangen seit sich Johann Friedrich von Allmen und Carlos, notgedrungen, in der Detektiv-Branche selbständig machten. Ein wenig hier, ein wenig dort, ein paar Fälle geklärt, aber nichts wirklich herausragendes und vor allem nichts, das wirklich lukrativ war. weiter »


Dominique Manotti: Roter Glamour

verfasst am 30.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Seit dem Film „I … wie Ikarus“ mit Yves Montand bin ich ein Fan von französischen Politthrillern. Die enge Verknüpfung von Macht, Wirtschaft und Politik, das für Aussenstehende und Nicht-Franzosen faktisch undurchschaubare Geflecht an Geheimdiensten- und bünden – da findet sich immer ein faszinierender Stoff für einen Thriller voll von Intrige, Verschwörung und Spannung. Und jetzt dieses Buch.  weiter »


James Sallis: Driver

verfasst am 25.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein kurzer Titel, eine kurze Geschichte, kurze Sätze – kurz: und gut! Driver ist genau der richtige Name, wenn man der beste Stuntdriver an der Westküste ist und wenn man nebenbei auch noch der beste ist, wenn jemand ein paar böse Jungs möglichst schnell und sicher vom Tatort weg bringen soll. Driver kann beides und der Verdienst daraus verschafft ihm recht geordnetes Leben. weiter »


Wolfgang Burger: Der fünfte Mörder

verfasst am 24.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nach dem 11, September denkt jede/r, wenn es irgendwo knallt, an einen Terroranschlag, Islamisten, Al-Kaida. Alexander Gerlach ergeht es da nicht anders, als mitten in Heidelberg, nur ein paar Meter von ihm entfernt, ein Auto in die Luft fliegt. weiter »


Benjamin Black: Der silberne Schwan

verfasst am 22.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zuerst ist es nur die eigenartige Bitte eines ehemaligen Studienkollegen: er solle die Leiche seiner toten Frau doch bitte nicht obduzieren, er, der Ehemann, könne den Gedanken daran nicht ertragen. weiter »


Don Winslow: Bobby Z

verfasst am 18.06.2011 von | 1 Kommentar

Bobby Z ist zwar tot, aber er kann Tim Kearny noch das Leben retten. Weil die beiden einander so verdammt ähnlich sehen, soll Tim in die Rolle des Verstorbenen schlüpfen und damit sich selbst auch einen großen Gefallen tun. weiter »


H.G. Wells: Der Unsichtbare

verfasst am 14.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vor 114 Jahren erschien „The Invisible Man“ und ist bis heute eine feste Größe (nicht nur) in der Science Fiction Literatur, Vorlage für unzählige Filme und Vorbild für viele SF-Autorinnen. Ein Buch, das viele kennen, aber wahrscheinlich nur wenige gelesen haben – wozu auch ich gehör(t)e. weiter »


Roberto Bolaño: Stern in der Ferne

verfasst am 13.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

1973, das Jahr der Machergreifung durch die Militärs, das Jahr, in den Allende starb, das Jahr, in dem Chile für viele Jahre hinter einem Vorhang aus Terror, Mord, Diktatur verschwand. Roberto Bolano ist ein literarischer Chronist dieser Zeit,  „Stern in der Ferne“ ist eine der Chroniken und sie beginnt in diesem Jahr. weiter »


Giancarlo de Cataldo: Schmutzige Hände

verfasst am 11.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Thriller, der die Vernetzung von Staat und Verbrechen in sich selbst widerspiegelt. Auf welcher Seite von Recht und Gesetz befindet man sich gerade, gibt es überhaupt eine Trennung zwischen Gut und Böse? weiter »




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