Andreas schreibt im LiteraturBlog

Bisher 793 Beiträge:

Roberto Bolaño: Chilenisches Nachtstück

verfasst am 23.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Aus den Gedanken des sterbenden Literaturkritikers entsteht ein subjektiver, von Selbstrechtfertigung triefender, ausschweifender Blick zurück auf sein Leben. Voll von den nebensächlichen Details, an die er sich erinnern möchte um sich sein eigenes Lebensbild zu erhalten, voll von Auslassungen, die dieses Bild stören. weiter »


Manfred Wieninger: Die Rückseite des Mondes

verfasst am 22.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zu sagen, dass Franz Grassmann auf verlorenem Posten säße wäre nicht wirklich richtig, aber ganz falsch wäre es auch nicht. In Laiden, so etwas wie das niederösterreichische Ende der Welt, hält er bis zu seiner Pensionierung die Stellung für die Polizei. weiter »


Alfred Komarek: Die Schattenuhr

verfasst am 21.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Sommer geht zu Ende und damit auch die Zeit in Bad Aussee. Daniel Käfer macht sich, mehr getrieben als gewollt, auf den Weg nach Wien, zurück in die Welt des Geld verdienens und der geschäftlichen Treffen. Nur ein kleiner Abstecher noch, bevor er das Salzkammergut hinter sich lässt, das muss sein. weiter »


Linus Reichlin: Die Sehnsucht der Atome

verfasst am 19.08.2010 von | 1 Kommentar

Noch fünf Tage bis zur Frühpensionierung, im verregneten Brügge gehen nicht einmal die Verbrecher vor die Türe – alles deutet auf ein langweiliges Ende von Inspektor Hannes Jensens Tätigkeit als Polizist hin. weiter »


Alfred Komarek: Die Villen der Frau Hürsch

verfasst am 13.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Daniel Käfer auf den Spuren seiner Kindheit in Bad Aussee und bald auch auf den Spuren seiner Herkunft: ein Roman, bei dessen Lektüre man sich bald selbst mitten im Salzkammergut wähnt, die Straßen gemeinsam mit Käfer entlang geht und gemeinsam mit ihm die Menschen kennen lernt. weiter »


Benjamin Black: Der Lemur

verfasst am 07.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

John Glass hat sich mit der Heirat von William „Big Bill“ Mulholland’s Tochter Lousie selbst keinen Gefallen getan: seine Ehe ist nach vielen Jahren zu einer Verbindung ohne Gefühle geworden, er selbst wurde von einem angesehenen Journalisten zu einem geistig trägen Ehemann, den es mehr oder weniger ziel- und antriebslos durch sein Leben zieht. weiter »


Manfred Wieninger: Rostige Flügel

verfasst am 04.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Marek Miert und Harland: eine Haßliebe zwischen Fatalismus und Zorn. Eine Stadt am Ende der Welt und ein Detektiv, der es verabscheut, was in dieser Stadt geschieht, sie aber doch nicht verlassen kann – so flüchtet er sich in Sarkasmus und gönnt sich gelegentlich Ausflüge in jene Menschlichkeit, die man dort ansonsten vermisst. weiter »


John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

verfasst am 23.07.2010 von | 1 Kommentar

Fünfzig Jahre Familiengeschichte,die keinen Eindruck hinterlassen haben. Auch auf die Gefahr hin, daß ich es mir mit den vielen Irving-Fans verscherze: hätte ich dieses Buch nicht gelesen, wäre es auch nicht schade gewesen. weiter »


Dieter Kühn: Ich war Hitlers Schutzengel

verfasst am 03.07.2010 von | 1 Kommentar

4 Fiktionen sind es, die Dieter Kühn rund um das Böse, das in Person des Führers des 1000jährigen-Reiches im vergangenen Jahrhundert Europa und die Welt heimsuchte, erzählt. Was wäre geschehen, wenn, dazu gibt es schon eine ganze Menge von Bücher und Geschichten – diese Fiktionen erzählen anhand realer Personen und Ereignisse, wie die Geschichte hätte verlaufen können. weiter »


Wolfgang Burger: Flächenbrand

verfasst am 29.06.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist interessant zu sehen, wie sich die Bücher eines Autors weiter entwickeln. Nach den aktuellen Krimis mit Kriminalrat Gerlach probierte ich es mit einem älteren Buch von Wolfgang Burger: Kommissar Petzold ermittelt in Karsruhe. weiter »


Josef Sündermann lässt den Theaterkeller erbeben

verfasst am 20.06.2010 von | 2 Kommentare

Samstag, 19. Juni 2010 , Regen, bald wird es beginnen zu schneien. Es ist also einfach ein guter Frühsommertag um sich im Theaterkeller in Stadt Haag ein paar Kapitel aus seinem neuen Buch vorlesen zu lassen: Josef Sündermann ludt zur „One Night of Sin“. weiter »


Manfred Wieninger: Der Engel der letzten Stunde

verfasst am 09.06.2010 von | 5 Kommentare

Als einziger Diskontdetektiv in Harland führt Marek Miert selbst so etwas wie ein Diskont-Leben. Abgewohntes Wohnbüro, abgewohntes Haus, abgewohnte Stadt. Er hätte es auch besser haben können, als ein so abgewohntes Leben zu führen. Als Polizist ihn Wien stand ihm zu Beginn seiner Kriminalisten-Karriere nur er selbst sich im Weg, genauer sein Sinn für Gerechtigkeit und damit war er in seinem Job bald abgemeldet und bald darauf freiberuflich tätig. weiter »


Manfred Wieninger: Prinzessin Rauschkind

verfasst am 31.05.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn man Mark Miert heißt und von Beruf Privatdetektiv in Harland ist, dann hat man vor allem ein Problem: ein leeres Konto samt leerer Brieftasche. Dann muß man, wenn man Miert ist, nach jedem daher gelaufenen Fall greifen wie ein…. , wie ein ….  wie ein Panda nach einem Eukalyptus-Blatt (oder so was in der Art). weiter »


Stefan Zweig: Schachnovelle

verfasst am 30.05.2010 von | 1 Kommentar

Eine Erzählung aus einer längst vergangenen Zeit, die sich ihres Platzes im Heute und auch im Morgen sicher sein kann. Die Schachnovelle entstand in den Jahren 1938 – 1941 und wurde Ende 1942 erstmals veröffentlicht. Das letzte Werk von Stefan Zweig, der schon im Jahr 1934 vor dem um sich greifenden Einfluß des Nationalsozialismus aus Österreich floh. Er starb im Jahr 1942 im brasilianischen Exil. weiter »


Jörg Maurer: Hochsaison

verfasst am 28.05.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Jo kruzifix, derf des denn sei!? Neujahrspringen in den bayrischen Alpen, viel Prominenz (wer sich  gerne so als Prominenz sieht), viel Presse und ein Absturz. Wie vom Blitz getroffen, stürzt der dänische Skispringer ab. Eine Kugel sei es gewesen, wie der pensionierte Jägermeister bei der Polizei zu Protokoll gibt, kein Blitz, nein, eine Kugel habe den armen Mann aus der Luft geholt. weiter »


Roberto Bolaño: 2666

verfasst am 25.05.2010 von | 2 Kommentare

Die Suche nach Benno von Archimboldi, dem verschollenen deutschen Schriftsteller, dessen Werk sie sich verschrieben haben, führt vier europäische Literaturwissenschaftler nach Mexiko, ins Grenzgebiet zur USA. Es ist jene Region in der seit Jahren unzählige Frau ermordet wurden. weiter »


Kristof Magnusson (Hrsg.): Dänen lügen nicht

verfasst am 24.05.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kirstof Magnusson hat als Herausgeber 19 Autorinnen zusammen gebracht, die über Ihre Erlebnisse und Eindrücke über und in Skandinavien schreiben. Manchmal witzig, manchmal besinnlich, jede der Kurzgeschichten hat ihren eigenen Charakter. weiter »


Henning Mankell: Der Feind im Schatten

verfasst am 19.05.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Rund 10 Jahre sind vergangen, seit Inspektor Wallander zuletzt einen Fall löste. Das sind 10 Jahre, die die Erinnerung an Ystad, Wallander und seine Tochter Linda etwas verschwimmen lassen. Doch bei all den Erinnerungslücken: dieser neue Wallander, der zehnte und wie es heisst der letzte,  ist anders. weiter »


Christian Klinger schreibt die heutige Folge im Kurier-Fortsetzungskrimi

verfasst am 15.05.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die heutige Folge (15.5.10) zum Kurier Fortsetzungskrimi stammt aus der Feder von Christian Klinger. Wer also bis jetzt noch nicht – Woche für Woche – mitgelesen hat, sollte unbedingt jetzt beginnen. weiter »


Martin Walker: Grand Cru

verfasst am 08.05.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der zweite Fall mit Bruno, Chef de Police führt erneut in die beschauliche Landschaft des Perigord und in die Gemeinschaft des kleinen Ortes Saint-Denis. Ruhe und Beschaulicheit, das ist, was das Leben dort für Bruno Courrèges so anziehend macht. Seine Zeit als Soldat in Bosnien liegt 10 Jahre in der Vergangenenheit, seine Gegenwart und Zukunft liegen hier im Tal. weiter »


Gewinnspiel: 2 Exemplare von „Der Weg des Raben“ zu gewinnen

verfasst am 21.04.2010 von | 6 Kommentare

Das freut uns sehr: zwei von Abt Burkhard Ellegast handsignierte Exemplare seines Buches „Der Weg des Raben“ sind im Literatur-Blog zu gewinnen. weiter »


Hallgrímur Helgason: Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen

verfasst am 19.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Toxic ist zwar nicht sein richtiger Name, aber es ist der unter dem er bekannt ist. Bekannt als Auftragskiller mit einer stolzen Erfolgsquote von 66 positiv erledigten Aufträgen. Nicht schlecht und nur ein Fehlschuß war dabei, aber Nummer 66 war ein FBI-Mann und deshalb muß Toxic nun das Land für einige Zeit verlassen. Aus den USA zurück in seinen Heimat Kroatien, mit einem russischen Pass. weiter »


Burkhard Ellegast: Der Weg des Raben

verfasst am 18.04.2010 von | 2 Kommentare

Burkhard Ellegast war 25 Jahre lang Abt des Bendiktinerklosters Stift Melk. Nachdem dieses Amt von einem Jüngeren übernommen wurde, widmet sich Ellegast nun, befreit von den tagtäglichen Verpflichtungen eines „Vorstandsvorsitzenden“ mehr dem Kontakt zu Menschen. Ein Ausdruck dieses Wunsches nach vemehrter direkter Kommunikation ist dieses Buch. weiter »


Buchpräsentation: Kurt Palm – Bad Fucking

verfasst am 16.04.2010 von | 1 Kommentar

Gestern pilgerten wir nach Linz, zu Kurt Palms Buchpräsentation ins Stifter Haus. Hin gelangten wir auf dem fast direkten Weg –  für alle, die nicht wissen, wo das Stifter Haus in Linz ist,  ein Hinweis: es gibt große gelbe Hinweisschilder, kaum zu übersehen – kaum, aber eben doch. weiter »


Paulus Hochgatterer: Das Matratzenhaus

verfasst am 09.04.2010 von | 2 Kommentare

Alles wirkt vertraut: der Ort Furth am See, auch wenn es jetzt Frühling ist anstatt Winter wie beim letzten Mal. Raffael Horn, der Psychiater am örtlichen Krankenhaus, der sich nicht sicher ist, ob er nicht schon selbst langsam ein Fall für seine Kolleginnen wird. Seine sowohl  in der Realität und als auch nur in seinen Gedanken ausgetragenen Dispute mit der Familie. Seine PatientInnen und die Kinder, die sich in ihrer kindlichen Realität einigeln und nichts nach draußen lassen. weiter »


Josef Sündermann – ‚One Night Of Sin‘

verfasst am 07.04.2010 von | 1 Kommentar

Gut Ding braucht Weile oder was lange währt wird endlich gut. Am Samstag, dem 19. Juni 2010 erblickt im Theaterkeller zu Haag der mit Sehnsucht erwartete Debütroman unseres Literaturblogkollegen Sündi das Licht der Welt.  weiter »


Paulus Hochgatterer: Die Süße des Lebens

Die Süße des Lebens verfasst am 01.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Süße des LebensSpannend. Spannend, dicht und fesselnd. Kein Wunder, daß Paulus Hochgatterer für dieses Buch im Jahr 2007 den Deutschen Krimipreis erhielt.  Vom ersten Satz an fesseln die Beschreibung der Menschen, die Atmosphäre und die Handlung, und so bleibt es  bis zum  letzten Buchstaben. weiter »


Don DeLillo: Der Omega-Punkt

Der Omega-Punkt verfasst am 20.03.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Omega-PunktNun, einfach wird das jetzt nicht. Nicht einfach darüber zu schreiben, weil es schon beim Lesen nicht einfach war.  Meine Annahme dazu: ohne Wissen über frühere Werke, ohne ergänzende Worte von DeLillo selbst bleibt man am Ende mit der Frage über:  „was habe ich jetzt nicht verstanden und warum?“ weiter »


Buchpräsentation im Stift Melk: Der Weg des Raben

Ellegast - Salcher - Coelho (Fotograf: Ludwig Schedl) verfasst am 20.03.2010 von | 1 Kommentar

19. März 2010, Stift Melk: rund 1.000 Menschen füllen die Stiftskirche um bei der Präsentation des im Ecowin-Verlag erschienen Buches „Der Weg des Raben“ von Altabt Burkhard Ellegast dabei zu sein. Ebenfalls dabei ist Paolo Coelho, der mit Abt Ellegast seit langer Zeit eng verbunden ist und ihn als seinen spirituellen Mentor bezeichnet. weiter »


T.C. Boyle: Das Wilde Kind

verfasst am 14.03.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wir finden uns im Jahr 1797, nur wenige Jahre nachdem die französische Revolution die Monarchie hinweg gefegt hat. Der Verstand der Menschen im Süden Frankreichs, wie wohl auch im Rest der bekannten Welt,  ist noch immer ein sehr guter Nährboden für Dämonen und Mythen.  Was anderes als ein Dämon kann dann jenes Wesen sein, das hin und wieder in den Wäldern umherstreifend gesehen wird, das beobachtet wird, wenn es seinen Weg über die Felder und Wiesen sucht, das entflieht, wenn man es endlich gefangen hatte. weiter »



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