Andreas schreibt im LiteraturBlog

Bisher 924 Beiträge:

Karim El-Gawhary: Frauenpower auf Arabisch

verfasst am 11.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zu Beginn muss man erst einmal definieren, um welches Thema es in diesem Buch geht. Es geht nicht um die Rolle der Frauen in islamischen Staaten insgesamt; es geht um die Beschreibung von Lebenswegen und -schicksalen einzelner Frauen.  Manche sind erfolgreich in Männerdomänen eingebrochen, manche scheiterten an der männerdominierten Welt, manche ergaben sich in ihr Schicksal. weiter »


Michaela Karl: Ladies and Gentlemen, das ist ein Überfall!

verfasst am 04.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Auch nachdem es den Wilden Westen gar nicht mehr gab, entstanden weiterhin neuen Mythen über Outlaws. Speziell die 1920er und 1930er-Jahre brachten reihenweise solche vermeintlichen Helden hervor:  Gangster wurden zu romantisch verklärten Stars und blieben bis heute die scheinbar unerschöpfliche Quelle für Literatur und Film. weiter »


Alexander Emmerich: Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

verfasst am 02.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

In Wahrheit ist das doch dumm: man liest freiwillig ein Buch, in dem jede Menge an Kindheitserinnerungen und scheinbar fest verankerten Mythen einfach hinweggeschrieben werden. Alles reine Erfindung, diese ganzen John Wayne/Clint Eastwood-, Bartstoppel samt Mundharmonika-, Duell im Morgengrauen-Geschichten. weiter »


Yoko Ogawa: Schwimmen mit Elefanten

verfasst am 01.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schwimmen mit ElefantenEin Roman aus der Gedankenwelt eines Kindes, eines heranwachsenden Jungen. Voller Fantasien, voller Geschichten, die in ihm ganz von alleine entstehen. Oder Geschichten, deren Anfang ihm die wirkliche Welt erzählt und die er in seinen Gedanken weiter erlebt. weiter »


Andreas von Seggern: Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über die BRD und die DDR

verfasst am 30.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was darf von einem Buch mit diesem Titel erwarten? Eine dieser „die 20 besten…“, die beliebtesten 20 …“ Hitlisten? Darf man, wird dann aber ein wenig enttäuscht sein; oder nein: man wird positiv überrascht sein! Denn hier hat man nicht ein Stück Folklore in der Hand, sondern man bekommt 20 kurze Geschichten aus dem Alltag der beiden Deutschlands geliefert, deren Inhalt und Hintergrund weit über übliche Best-Of-Auswahlen hinausgehen. weiter »


Gerd Schilddorfer: Heiß

verfasst am 26.08.2013 von | 1 Kommentar

HeißNatürlich ist es ein Roman, für den Gerd Schilddorfer die gewohnten Ingredienzien zur Erstellung von Verschwörungsthrillern verwendet hat. Doch die Art und Weise, wie er alles dosiert, vermengt und zubereitet, lässt von Anfang an eine erwartungsvolle Spannung mitschwingen. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Geschichte angekommen und machte begeistert mit auf der Suche nach dem …  weiter »


David G. L. Weiss: Macht

verfasst am 21.08.2013 von | 5 Kommentare

MachtKochrezept für Verschwörungsthriller: Man nehme ein lange zurück liegendes Ereignis, lasse dem Unheil ausreichend viele Jahre Zeit um zu reifen und hetze es in der Gegenwart auf die Welt und die Menschheit. Das ist das Standardrezept, an das sich David Weiss schon im Team mit Gerd Schilddorfer gehalten hat und nach dem er nun auch seine Solo-Werke zubereitet. weiter »


Julian Barnes: Eine Geschichte der Welt in 10 1/2 Kapiteln

verfasst am 20.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Die Arche Noah: wie ein Zeitzeuge alles erlebte“ wäre ein passender Untertitel und würde schon viel über den Inhalt verraten.  Julian Barnes hat es mit diesem Buch – unter anderem – auf sich genommen, die wahre Geschichte der Arche und Noahs zu erzählen. Nichts weniger, als den Ursprung vieler Erkenntnisse, Mythen und Weiheiten zu enthüllen. Das gelingt ihm großartig amüsant und erhellend zugleich in der Geschichte mit dem Titel Der Blinde Passsagier. weiter »


James Meek: Liebe und andere Parasiten

verfasst am 19.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nur keine Angst: wer nach den ersten Seiten fürchtet, hier in die Buchform der Home-Storys mit alternden Rockstars (Ozzy Osbourne, Gene Simmons, etc.) geraten zu sein, kann das Buch beruhigt weiter lesen. Ja, es ist eine Familengeschichte, ja, der frühere  Rockstar ist die Hauptperson – aber das war es auch schon  mit Gemeinsamkeiten. Denn „Liebe und andere Parasiten“  ist ungeheuer lesenswert. weiter »


Christian Kracht: Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten

verfasst am 15.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

In einer ganz anderen Welt: die Sowjetrepublik Schweiz im hundertjährigen Krieg mit den verbündeten Ländern Deutschland und England. Die asiatischen Großmächte erobern Stück für Stück den europäischen Kontinent. Der Rest der Welt schaut auch besser aus, zwischen unbewohnbar und entvölkert bleibt kaum ein Platz für eine Zivilisation. Die Menschen haben einen großen Teil ihres Wissens, Ihrer Bildung, ihrer Zivilisation vergessen. weiter »


Leseprobe aus Christian Klingers „(G)Leichenfeier“

verfasst am 12.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

GleichenfeierMitte September 2013 erscheint der 2. Krimi mit Marco Martin unter dem Titel „(G)Leichenfeier“, eine Leseprobe gibt es schon jetzt im LiteraturBlog. weiter »


Joseph Roth: Hiob

verfasst am 08.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zuerst liest es sich wie die Geschichte vom Leben auf einem anderen Stern. Eine Welt, die es nicht mehr gibt, eine Welt voll von Glauben und Tradition, geprägt von der Kleinheit der Dörfer, dem Misstrauen gegenüber Neuem und der Furcht vor dem Fremden. Das Leben der Ostjuden, die sich vor langer Zeit in den Weiten Osteuropas von Polen über die Ukriainer bis nach Russland angesiedelt hatten und dort noch wie in den längst vergangenen Zeiten lebten. weiter »


Erich Kästner: Notabene 45

verfasst am 07.08.2013 von | 1 Kommentar

Es ist völlig anders: Ereignisse, historische Fakten, über die man Bücher gelesen oder Dokumentationen gesehen hat. Die Sicht wird dabei immer eine von ausserhalb sein. Und nun aus dem Munde, aus der Feder von Erich Kästner genau diese Ereignisse und Fakten gewissermaßen aus der Innenansicht zu erfahren, ergänzt um das eigene Schicksal, unterlegt mit den eigenen Gedanken. weiter »


Erich Kästner: Über das Verbrennen von Büchern

verfasst am 06.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die gespenstischen Schwarz-Weiß Filmaufnahmen von im Gleichschritt dahertrampelnden Marschkolonnen, die schemenhaften, braun gewandeten Gestalten im Licht der unzähligen Fackeln und dann der fanatische Blick der Einzelnen, als Goebbels  „die Bücher von … der Flamme übergibt“ (wie immer im sog. 3. Reich ist auch hier die Einzahl im verallgemeinernden Einsatz: der Russe, der Jude, die Flamme,…). Die Rede ist jetzt von der Bücherverbrennung durch die Nazis im Mai 1933. weiter »


Hugo Bettauer: Bobbie oder die Liebe eines Knaben

verfasst am 05.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bob Holgermann ist 13 Jahre alt. Gertie Sehring ist zwei Jahre jünger. Beide zusammen sind unzertrennlich und das schon seit geraumer Zeit. Zwei Kinder wie aus dem Bilderbuch: hübsch, gut erzogen, folgsam und freundlich. Fast wie im Märchen. weiter »


Günther Neuwirth: Neumondnacht

verfasst am 04.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

NeumondnachtGenau genommen ist von Anfang an klar, wer der Mörder ist. Ein Roboter machte Herbert Felder den Garaus! Die Art und Weise, wie der Unternehmer dabei zu Tode kommt erinnert ganz frappant daran, wie Felder sein Geld verdient: mit dem Zerlegen und Verteilen von Fleisch. Ein Fleischgroßhändler ist der Mann und einer der größten im Lande noch dazu. Der Täter ist klar, wer aber hat den Täter gesteuert? weiter »


Christian Klinger: Gleichenfeier

verfasst am 01.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es beginnt mit einem Sturz vom Baugerüst – von irgendwo in der Höhe des 16. Stockwerkes. Der Mann versucht sich vor den Leuten, die die Arbeitsgenehmigungen und Anmeldungen kontrollieren, in Sicherheit zu bringen, doch das misslingt ihm ganz gewaltig. Vor den Augen seiner Verfolger verschwindet der Mann und liegt wenig später aufgespießt und tot einige Stockwerke weiter unten. weiter »


Erich Kästner: Die Schule der Diktatoren

verfasst am 27.07.2013 von | 1 Kommentar

Zwanzig Jahre dauerte es, um aus der Idee dieses Theaterstück zu machen. 1936 war der Anfang, 1956 die Realisierung beendet und im März 1957 schon die Uraufführung in den Münchner Kammerspielen. Kästner schrieb ein Stück zwischen Komödie und Satire, zwischen Lachen und Weinen, zwischen Hoffnung und Scheitern. Womit Erich Kästner zugleich auch diese 20-Jahres-Zeitspanne, die Wahnsinn, Untergang und Neubeginn über das Land und die Welt brachte, zusammen fasste. weiter »


Georges Simenon: Die Komplizen

verfasst am 22.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es kann ja nicht immer ein tolles Buch sein. Bei einem Autor wie Georges Simenon, der derart viel geschrieben hat, kann wohl der eine oder andere Roman dabei sein, der ein wenig hinter die anderen zurück fällt. „Die Komplizen“ ist für mich ein solcher Roman; er lässt aber sicherlich breiten Raum für sehr unterschiedliche Interpretationen. weiter »


J.S. Fletcher: Der Middle-Temple-Mord

verfasst am 21.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie man hört, war dieser Krimi eines der Lieblingsbücher des US-Präsidenten Woodrow Wilson (28. Präsident, 1931-1921). Das verschaffte dem Autor damals unerhörte Popularität in den USA. Bei uns gab es im Jahr 1931 eine deutschsprachige Übersetzung, die in Deutschland verlegt wurde, seither aber war es ruhig um J.S. Fletcher und seine Krimis. weiter »


Wolfgang Burger: Heidelberger Requiem

verfasst am 19.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Heidelberg also.  Von Karlsruhe aus hatte Alexander Gerlach sich als neuer Chef der Kripo in Heidelberg beworben und da ist er nun. Vorstellung, Ansprachen, Presse; was eben alles so auf einen der wichtigsten Polizisten der Stadt zukommt. Und neue Kolleginnen und Kollegen, die man erst einmal kennenlernen muss, von denen man erst einmal akzeptiert werden muss. So beginnt der allererste Gerlach-Krimi in Heidelberg. weiter »


Linus Reichlin: Das Leuchten in der Ferne

verfasst am 15.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

So weit weg, so fremd und fremdartig, als wäre es auf einem anderen Planeten. Afghanistan ist für mich so unbegreiflich, so vergangen und archaisch, wie fast kein anderes Land auf der Welt. Aus der sicheren Distanz betrachtet und mit dem Halbwissen aus den Medien ausgestattet (inklusive ein paar Erinnerungsfetzen an Karl May) und das war es schon mit meinen Kenntnissen. Vieles davon mag wohl stimmen, doch verstehen kann ich Land und Menschen damit noch lange nicht. weiter »


Buchvorstellung: Christian Klinger – (G)Leichenfeier

verfasst am 13.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

GleichenfeierAm 17. September 2013 präsentiert Christian Klinger seinen neuen Krimi „(G)Leichenfeier“.  In der Hauptrolle zum zweiten Mal Privatdetektiv Marco Martin. Der Roman erscheint, wie auch schon „Winzertod“, im Steinverlag. weiter »


Georges Simenon: Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes

verfasst am 12.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Maigret ist ja schon unter normalen Bedingungen kein Sonnenschein. Nun aber hat er sich in eine Sache verbissen, die für ihn selbst leicht zu sehr unerfreulichen Konsequenzen führen kann. Und das macht den Kommissar noch mürrischer als gewohnt. weiter »


Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt: Die Toten, die niemand vermisst

verfasst am 11.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Fund von sechs Leichen in einer abgelegenen Berglandschaft und die Suche nach zwei verschwundenen, aus Aghanistan stammenden Männern. Obwohl beides dazu führt, dass in der Gegenwart ermittelt und nachgeforscht wird, liegt doch die Ursache für beides einige Jahre zurück (noch haben die beiden Fälle rein gar nichts miteinander zu tun, aber da wird schon noch etwas kommen). Im einen Fall ermittelt die Polizei, im anderen macht sich ein Reporter auf die Spurensuche. weiter »


Hugo Bettauer: Die freudlose Gasse

verfasst am 08.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Kriminalroman, der sich tief in jene Zeit der Gegensätze, der bitteren Armut  und des unglaublichen Reichtums vergräbt. Ein Gesellschaftroman, der die Zustände in Wien der 1920er Jahre im Rahmen eines Kriminalfalles beschreibt. Hugo Bettauer schrieb zwei Bücher in einem; in beiden ein ungeschminktes Bild der Zeit. weiter »


Robert Schindel: Der Kalte

verfasst am 04.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Erst beim Lesen dieses Buches wurde mir so wirklich klar, wie nahe die 1980er doch noch zur Naziherrschaft lagen. Nur nur zeitlich sondern auch moralisch, voll von noch lebenden Opfern und Tätern. Die Opfer litten noch immer und mit Sicherheit bis ans Ende ihres Lebens, unter dem Trauma der Gefangenschaft, der Folters, der Konzentrationslager. Unter den Täter waren solche, die bereuten, solche, die für ihre Verbrechen bestraft worden waren und solche, die immer noch frei und keine Konsequenzen fürchtend leben konnten. 40 und mehr Jahre nach dem Ende der Naziherrschaft. weiter »


Stefan Zweig: Angst

verfasst am 01.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Novelle, die bei mir sehr gemischte Gefühle hinterlassen hat. Einerseits wird man von der über weite Strecken sehr eindringlichen Schilderung in den Bann gezogen, andererseits gründet sich die Auflösung, der Hintergrund sehr in einem längst überwundenen Rollenverständnis Frau-Mann. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg.): Tatort Würstelstand

verfasst am 29.06.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Früher, da war es dort noch nicht so gefährlich. Als wir vor …. also vor sehr vielen Jahren … nach Kino, Diskothek oder Fest noch zum Würstelstand wanderten, da dachten wir uns nichts dabei. Egal ob es Mitternacht, 6 Uhr früh oder irgendwas dazwischen war. Aber das war damals; heutzutage … Nun, lesen sie selbst! weiter »


Don Winslow: Manhattan

verfasst am 27.06.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vor bald 50 Jahren wurde John F. Kennedy in Dallas erschossen. 5 Jahre davor, im Jahr 1958 spielt dieser Thriller, als Kennedy und Jacky in New York ins Zentrum einer Konspiration geraten. Genau genommen heissen die beiden Joe und Madeleine Keneally, aber dass der junge Senator Kennedy und seine Frau für diese beiden Charaktere Pate standen, ist unschwer zu erkennen. weiter »




Top