Andreas schreibt im LiteraturBlog

Bisher 955 Beiträge:

Roman Maria Koidl: WebAttack

verfasst am 18.11.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kaum ein (gesellschaftliches) Thema ist derzeit so aktuell wie Datenspionage und Privatsphäre, selten noch gab es einen solchen Hype wie jenen um Facebook, Twitter & Co, selten eine so große Empörung, wie jene über das Ausspionieren unseres ganzen Lebens durch NSA, MI6 und Konsorten. Und selten gab es mehr Heuchelei als bei der gespielten Empörung der Politiker, als all dies bekannt wurde. weiter »


Cay Rademacher: Der Trümmermörder

verfasst am 17.11.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als wäre es ein anderes Universum: Trümmer, wo immer man hinblickt, ausgebrannte Ruinen, zerborstene Fenster, ausgemergelte Menschen in Lumpen gekleidet, auf der Suche nach einem wärmenden Platz in der klirrenden Kälte. Was aussieht wie die Szenerie aus einem Endzeit-Thriller ist die Realität des Winters 1946/1947. Die Städte in Deutschland im zweiten Jahr nach dem Ende des Krieges sind noch immer duchzogen von Zerstörung und die Menschen leben ein Leben voller Entbehrung und des Hungers. weiter »


Philip Roth: Nemesis

verfasst am 07.11.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

NemesisDer Sommer 1944: ein Sommer wie so viele andere zuvor und doch ein Sommer, der so ganz anders ist als sonst. Es regiert die  Sommerhitze an der Ostküste der USA, in der die Eltern, die es sich leisten können, ihre Kinder in Feriencamps aufs Land schicken, während die Kinder der weniger gut situierten in der Stadt bleiben und ihre Zeit auf den Spielplätzen und den Strassen unter sengender Sonne verbringen. weiter »


Henning Mankell: Mord im Herbst

verfasst am 05.11.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Wallander-Krimi, der im Jahr 2004 auf Holländisch erschien und erst jetzt in Schwedisch und Deutsch auf den Markt kommt. Laut Henning Mankell kommt jetzt nichts mehr mit Kurt Wallander, dies wäre, schreibt Mankell, die definitv letzte Geschichte mit dem Kommissar in Ystad. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg): Tatort Rathaus

verfasst am 04.11.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

In den bisherigen Tatort-Anthologien des Falter-Verlages wurden diverse Wiener Institutionen als Tatorte, Mördergruben und ähnliches entlarvt. Der Schritt ins Rathaus, ins Verwaltungszentrum der Stadt ist damit eine Wendung, die sich viel versprechend anhört. Und das Rathaus ist ja auch groß genug, damit sich dort sinistre  Gestalten ungeniert umhertreiben können. weiter »


Michael Harvey: Kein Opfer ist vergessen

verfasst am 26.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kein Opfer ist vergessen Das Szenario liest sich vertraut: Drei StudentInnen belegen an der Journalistenschule einen Kurs, in dem es um die Aufklärung und Neubewertung alter Kriminalfälle geht. Einer dieser alten Fälle wird auf brutale Art wieder aktuell, als ein Mordopfer gefunden wird und die Spuren ganz klar auf einen alten Fall verweisen. Das Problem dabei: der damals für diese frühere Tat verurteilte James Harrison ist schon vor vielen Jahren im Gefängnis gestorben. weiter »


Ferri & Conrad: Asterix bei den Pikten

verfasst am 24.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Asterix 2.0: Die nächste Generation. Goscinny ist schon seit vielen Jahren tot und Uderzo hatte die Reihe danach alleine, allerdings mit abnehmendem Erfolg weiter geführt; es fehlten einfach die Ideen seines verstorbenen Partners. Der Legende von „Asterix der Gallier“ konnte aber  nichts etwas anhaben und so ist eine Neuerscheinung, mehr als 50 Jahre nachdem der erste Band (im Jahr 1961) erschien, noch immer etwas besonderes. Na, jedenfalls für mich :-) weiter »


Frederick Forsyth: Die Todesliste

verfasst am 20.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bis zum Ende der 1980er-Jahre lebten ganze Spionagethriller-Autoren-Generationen vom Kalten Krieg. KBG gegen CIA, das was der Stoff für 1000e, mehr oder weniger spannende Bücher. Damals verschlang ich die Romane von u.a. Robert Ludlum, Ken Follet, John Le Carre und .. Frederick Forsyth. Doch dann kam das Ende der Sowjetunion und der ganze Thrillerstoff war einfach weg; viele der Thrillerautoren blieben aber im Geschäft und wandten sich neuen Themen zu. weiter »


Solschenizyn-Übersetzerin und Autorin Elisabeth Markstein verstorben

verfasst am 17.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Elisabeth  Markstein verstarb am 15. Oktober 2013, 84jährig im Kreise ihrer Familie. weiter »


Stefan Zweig: Brief einer Unbekannten

verfasst am 15.10.2013 von | 3 Kommentare

Von der Liebe einer Frau, die bis in den Tod andauert. Von der Gedankenlosigkeit des Mannes, der nimmt, aber alles sofort wieder vergisst. weiter »


Philip Roth: Verschwörung gegen Amerika

verfasst am 14.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bis zum Juni 1940 verläuft die Weltgeschichte so, wie wir sie kennen. Franklin D. Roosevelt hat die USA aus der Rezession geführt und die Nazis haben in Deutschland die Macht übernommen. Philip Roths alternativer Ablauf der nun folgenden Ereignisse basiert auf den Sieg der Isolationisten in den USA und der Wahl von Charles Lindbergh zum US-Präsidenten. weiter »


Start für den Hamburger eBook-Verlag „CulturBooks“

verfasst am 10.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Logo CulturBooks»Elektrische Bücher« verspricht der neue unkonventionelle eBook-Verlag, und was darunter zu verstehen ist, zeigt das erste Programm, das Anfang Oktober erscheint. weiter »


Jürgen Benvenuti: Leichenschänder

verfasst am 09.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Lebensumstände von Laurenz Breitmaier lassen sich recht exakt mit zwei Worten beschreiben: „Ollas Oasch!“. Mit 10 Jahren Vollwaise, Kinderheim, kurze Karriere als Kleinganove und jetzt Fotograf eines Schmierblattes namens „Voll Dran!“. Kein Wunder, dass der Mann allem und jedem zuerst einmal mit Abneigung begegnet. weiter »


Hugo Bettauer: Das blaue Mal

verfasst am 07.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Amerika, gegen Ende des 19. Jahrhunderts: der Wiener Biologe Dr. Rudolf Zeller ist auf Studienreise in den USA unterwegs. Eine Erbschaft ermöglichte es ihm, seine Tätigkeit als Professor für längere Zeit zu unterbrechen. Nun ist er auf dem Weg nach Georgia um einen Bekannten zu besuchen und für eine Weile dort zu bleiben. Für Zeller ist es der Weg in eine fremde Welt der Vorurteile und des Rassenhasses. weiter »


Friedrich Ani: M

verfasst am 06.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Alle paar Monate kommt mir das Wort „Vermissung“ unter (zwischendurch: niemals!). Das ist immer dann, wenn es wieder Zeit geworden ist, einen Krimi von Friedrich Ani zu lesen, einen, in dem Tabor Süden auf der Suche nach Vermissten ist. weiter »


Das Ende der Nacht

verfasst am 03.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das erste, was einem Ausserirdischen beim Anflug auf unseren Planeten die Anwesenheit von intelligentem Leben verrät: das Lichtermeer, das man auf der Nachtseite der Erde vom Weltall aus  sehen kann. Dem Ausserirdischen wird es vielleicht gefallen und er wird sich von diesem Lichtspektakel wahrscheinlich anziehen lassen. weiter »


Die Bücher sogenannter „Promis“

verfasst am 02.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

 Boris BeckerIn schöner Regelmäßigkeit tauchen sie auf, meistens dann, wenn die Frankfurter Buchmesse vor der Türe steht: Bücher von sogenannten Prominenten, die glauben, der Welt ihr Leben erklären zu müssen. Aktuellstes Beispiel ist der frühere Held Deutschlands, Boris Becker. Heute ist er zwar nur mehr eine bedauernswerte Figur mit zu viel Geld, aber so ein Buch ist ja immer noch drin. weiter »


Nathanael West: Eine glatte Million

verfasst am 30.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Glatte MillionWas für ein böses Buch! Da wird man als LeserIn von Sätzen im Stile der Gebrüder Grimm oder des Hans-Christian Andersen empfangen, als ob es ein Märchen wäre. Und dann geschehen in diesen Sätzen die unglaublichsten Dinge, einfach alles, was Menschen an Bösem und Unglück widerfahren kann. Böse, aber genial! weiter »


John Cheever: Willkommen in Falconer

verfasst am 29.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Falconer ist ein Gefängnis. Und schon im Titel der deutschsprachigen Ausgabe des Romans „Willkommen in Falconer“ schwingt eine ganze Menge über den Inhalt mit: ein wenig Traurigkeit, ein wenig Ironie, ein wenig Rückblick und ein wenig Neuanfang. Falconer, das ist Endpunkt und Startpunkt zugleich. weiter »


Cay Rademacher: Der Fälscher

verfasst am 27.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Auf rasantes Tempo legt der Autor keinen Wert, denn das Geschehen baut er sehr geduldig auf;  hin und wieder hätte ich mir, gerade am Anfang, ein wenig mehr an Bewegung gewünscht; je mehr ich dann aber las, desto besser passte alles zusammen: Tempo, Handlung, historischer Hintergrund, Personen; und am Ende war daraus ein toller Roman geworden. weiter »


Nathanael West: Der Tag der Heuschrecke

verfasst am 25.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

HeuschreckeHeutzutage ist „Hollywood“ ja mehr ein Prädikat, das ganz allgemein für Orte verwendet wird, die Filme produzieren und an denen sich Filmstars und – sternchen tummeln. Solche Orte gibt es in der Gegenwart deshalb verstreut über den ganzen Globus; ein Land, das sich etwas auf seine Filmindustrie einbildet, das schafft sich auch sein eigenes Hollywood. Damals aber, in den 1930ern, gab es nur einen Ort, der sich so nennen konnte. Damals war ganz klar, wo Glanz und Glamour hingehören: Nach Hollywood in Kalifornien. weiter »


Andrea Maria Schenkel: Täuscher

verfasst am 20.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schon nach den ersten Worten war mir dieses Buch ungemein sympathisch. Wie der Kriminalbeamte Wurzer nach einem Kinobesuch seine Frau beruhigen muss; so sehr hat die der Krimi auf der Leinwand aufgeregt. Frau und Herr Wurzer: eine Einstiegsszene, bei der ich gleich das Gefühl hatte, im richtigen Roman gelandet zu sein. weiter »


Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren

verfasst am 19.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

 

Der schweizer Fabrikant Preising geht gerne spazieren; und er erzählt gerne von alledem, was er erlebt hat. Ausführlich ist regelmäßig beides: der Spaziergang und die Erzählung, hat Preising doch genügend Zeit für diese seine Leidenschaften. weiter »


Stefan Slupetzky: Polivka hat einen Traum

verfasst am 18.09.2013 von | 1 Kommentar

1. Es gibt ein Leben nach dem Lemming.
2. Es heisst Polivka. weiter »


Der fünfte „Polt“-Roman wird jetzt verfilmt!

verfasst am 18.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

PoltJulian R. Pölsler inszeniert die fünfte „Polt“-Verfilmung nach Alfred Komarek: Comeback im Weinviertel nach zehn Jahren! weiter »


Buchverlosung: Georg Haderer – Es wird Tote geben

verfasst am 16.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vom Haymon-Verlag wurde ein Exemplar von Georg Haderers aktuellem Krimi „Es wird Tote geben“ zur Verfügung gestellt. Wer dieses Exemplar gerne besitzen möchte, kann ganz einfach an der Verlosung teilnehmen: weiter »


Joël Dicker: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

verfasst am 15.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hat der gefeierte Autor Harry Quebert vor mehr als 30 Jahren die damals 15-jährige Nola Kellergan ermordet?

Der Roman zu dieser Frage beginnt bemerkenwertswert, steigert sich zu großartig und endet grandios:  ein wirklich tolles Buch, für mich bislang die absolute Nummer 1 des Literatur-Jahres 2013. weiter »


„Literarisches Quartett“ der Schweiz: Literaturclub

verfasst am 14.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Im Schweizer Fernsehen wird alle 2 Monate über Buchneuerscheinungen diskutiert: Im Literaturclub, der auf SRF1 gesendet wird, präsentiert und bespricht u.a. Elke Heidenreich. weiter »


Stefan Holtkötter: Schlaf süß im tiefen Grabe

verfasst am 14.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sanna Marquart: von überwältigender Naivität, gleichzeitig aber auch mit einer ordentlichen Portion Spürsinn und unendlich viel Mitgefühl ausgestattet. Renate, ihre Tante: als Reporterin musste sie in der Provinz neu anfangen, mit dieser Geschichte würde sie mit einem Schlag wieder zu einer großen Nummer. Böttger: der Kommissar trifft bei seinem ersten Fall in Marienbüren auf wahrhaft Unglaubliches und nach Jahren auf seine Jugendliebe Renate. weiter »


Thomas Raab erhält den Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien für Kriminalliteratur 2013

verfasst am 12.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Thomas RaabDer mit 5.000 Euro dotierte Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien für Kriminalliteratur geht in diesem Jahr an Thomas Raab für „Der Metzger kommt ins Paradies“, heuer erschienen im Droemer Verlag. weiter »




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