Buchbesprechung/Rezension:

Jutta Richter: Ich bin hier bloß der Hund

verfasst am 17.11.2022 | einen Kommentar hinterlassen

AutorIn & Genre: Kinderbücher, Richter, Jutta
Buchbesprechung verfasst von :
LiteraturBlog Bewertung:

Es gibt ja viele Menschen (viel zu viele), für die sind Hunde außer schlecht riechend und Haufen-machend nichts und vor allem überflüssig. Wie wenig die wissen, was sie versäumen!

Wer, wie ich, ausgewiesener Hundefreund ist, kennt natürlich die vielen Facetten, die so ein Hund bietet und die vielen Momente, Ereignisse und Erlebnisse, die nur mit Hund so erfreulich werden können, bzw. ohne Hund gar nicht erst stattfinden würden.

So viel zur Lobeshymne über Hunde im Allgemeinen :-)

Ein Kinderbuch über Hunde, aus der Perspektive von Anton, dem Hütehund geschrieben, ist aus meiner Sicht eine sehr empfehlenswerte Lektüre, für Eltern und Kinder gleichermaßen. (Viel zu) Oft sehe ich, wie Eltern ihren Kindern einen völlig falschen Umgang mit Hunden vermitteln. Was dann und wann auch zu unerfreulichen Situationen führt, über die man dann, meistens gefolgt von hysterischen und undifferenzierten Tiraden über die ach so bösen Hunden, in den Nachrichten hört oder liest.

Fängt man aber früh an, kleinen Menschen zu erklären, welchen positiven Effekt auf Verhalten und Einstellung zur Umwelt die Beschäftigung und das Zusammenleben mit Hunden haben können, dann wäre alles viel einfacher.

Anton, der Hütehund, erzählt, wie er in eine Menschenfamilie aufgenommen wird, wie nicht alle damit einverstanden sind, dass er als neuer Mitbewohner einzieht und wie auch die Skeptischen mit der Zeit erkennen, dass er, der Hund, eben weitaus mehr ist, als nur ein Staubfänger auf vier Beinen.

Wer einen Hund hat, wird Antons Erzählung verstehen und in gewisser Weise darin auch den eigenen Hund erkennen. Wer keinen Hund hat, kann sich darauf verlassen, dass, könnten Hunde sprechen, sie wohl so eine Geschichte zu erzählen hätten wie Anton.




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