Andreas schreibt im LiteraturBlog

Bisher 908 Beiträge:

Martin Suter: Der Koch

verfasst am 29.01.2010 von | 1 Kommentar

Das Buch ist fertig gelesen, aber am Ende weiß ich nicht so recht, was davon zu halten ist. Zuerst einmal das, was ausser Zweifel steht: im Zentrum der Geschichte steht Maravan, Tamile und Asylwerber in der Schweiz.

Sein Beruf und seine Berufung ist Kochen, doch weiter als bis zum Küchengehilfen in einem der angesagten Restaurants der Stadt lässt ihn sein Status als Asylwerber nicht kommen.  Seine Arbeitsstelle  hätte er wahrscheinlich noch lange behalten können, wäre da nicht Andrea in sein Leben geplatzt, die im Service des selben Restaurants arbeitet und allen Angestellten der Kopf verdreht. weiter »


Michael Niavarani: Vater Morgana

verfasst am 24.01.2010 von | 3 Kommentare

Eine persische Familien-Saga rund um den Globus. Wobei die Unterscheidung zwischen Perser (das sind die Guten, die mit der jahrtausendealten Geschichte, die, die Alexander der Große so  fürchterlich bei Issos verhauen hat) und Iraner (das sind die anderen, die mit der Revolution und dem Ahmadine..dings) von herausragender Wichtigkeit ist. weiter »


Linus Reichlin: Der Assistent der Sterne

verfasst am 19.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schon bald nach seiner Ankunft auf Island war Hannes Jensen klar, dass es ein Fehler gewesen war, hierher zu kommen. Hätte er daheim in Brügge nur seinen Bedenken nachgegeben und die Reise abgesagt. weiter »


Alfred Komarek: Polt.

verfasst am 16.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist er nun der Simon Polt: Gendamerie-Inspektor im (freiwilligen) Ruhestand, Gelegenheits-Aushilfskraft im Kaufhaus von Frau Habesam, immer noch Herrl von Kater Cernohorsky und am Wochenende der Wirt vom Kirchenwirt. Der alte  Gedamerieposten im Ort  ist auch verschwunden und dessen Arbeit im Wiesbachtal hat die Polizei übernommen. weiter »


David Bergmann: Wie, wer, das?

verfasst am 12.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das erste Buch von David Bergmann (Der die was?) fand ich an vielen Stellen einfach zum totlachen. Im zweiten Band, hat er sich aber leider eher totgeschrieben. weiter »


Alfred Komarek: Blumen für Polt

verfasst am 11.01.2010 von | 1 Kommentar

So ein Wiesenbach, der windet sich in seinem Bett ganz gemächlich durch die Landschaft. Hin und wieder hört man ein leises Gurgeln, dann ein Plätschern, dort wo der Bach einen moosbewachsenen Stein umspült. Unvermittelt macht er einen Bogen, umrundet einen kleinen Hügel. Man steht an diesem Wiesenbach und wundert sich manchmal, wie das Wasser überhaupt fließen kann, man sieht doch fast kein Gefälle. weiter »


Jörg Maurer: Föhnlage

verfasst am 08.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Am Anfang steht der Tod des Triathleten Ingo Stoffregen. Anstatt mit seiner neuen Bekanntschaft Gaby ein Klavierkonzert als Startpunkt für eine mögliche neue Beziehung zu nützen, findet er sich mit gebrochenem Hals unter dem Türschließer des Theaters, einem nicht sehr beliebten Sachsen namens Liebscher,  wieder. Der fiel nämlich von der Decke ausgerechnet auf seinen Platz, als er sich gerade setzen wollte.  weiter »


Malla Nunn: Ein schöner Ort zu sterben

verfasst am 04.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein schöner Ort zu sterben: das ist ein Fluß an der Grenze zwischen Südafrika und Mozambik. Die Zeit zu sterben ist das Jahr 1952: 7 Jahre sind seit dem Ende des Naziregimes vergangen und das menschenverachtende Apartheit-Regime in Südafrika schickt sich gerade an, die Welt in Herren- und in Untermenschen einzuteilen. weiter »


Gerard Donovan: Winter in Maine

verfasst am 03.12.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gleich zu Beginn: Winter in Maine, das ist ein Titel, der in die Irre führt, genau so wie das Cover des Buches. Romantik im Schnee, Wanderungen durch den Winterwald, knisterndes Kaminfeuer – schön, aber darum geht es ganz und gar nicht. weiter »


Heinrich Steinfest: Gewitter über Pluto

verfasst am 28.11.2009 von | 1 Kommentar

Lorenz Mohn, Pornodarsteller am Scheideweg, ist nach 20 Jahren in der Branche von seinem Leben nicht mehr ausgefüllt. Mitten im Dreh lässt er also alles liegen und stehen und macht sich auf, ab nun Strickwaren zu verkaufen. (wenn ich jetzt weiter so schreibe, wird es …na ja) Seine Inspiration kommt aus dem Anblick einer seiner Mit-„Schauspielerinnen“, die sich die Drehpausen mit Stricken vertreibt. weiter »


Wolfgang Burger: Schwarzes Fieber

verfasst am 05.11.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die sommerliche Hitze lähmt Heidelberg. Alexander Gerlach, Chef der Kripo, wäre viel lieber auf Urlaub, aber der ist für ihn leider schon vorbei. Mit seiner reduzierten Mannschaft hat er zwei, scheinbar voneinander unabhängige, Verbrechen zu klären. weiter »


Schilddorfer & Weiss: Ewig

verfasst am 21.10.2009 von | 1 Kommentar

Paul Wagner und Georg Sina: enge Freunde,  deren Verbindung in den vergangenen Jahren abgerissen ist. Sina machte Georg für den Tod seiner geliebten Clara verantwortlich und zog sich auf eine alte Burg in Niederösterreich zurück. Ungeklärte Mordfälle in Wien führen die beiden wieder zusammen. weiter »


Christian Klinger: Tote Augen lügen nicht

verfasst am 24.09.2009 von | 9 Kommentare

Alfons Seidenbast war früher Chefinspektor bei der Wiener Polizei. Seine Arbeit als Polizist endete abrupt, nachdem er nicht widerstehen konnte und sich mit der sichergestellten Beute absetzte. Jahre später zieht es ihn wieder in seine Heimatstadt zurück, mit dem festen Vorsatz sich für seine Tat zu verantworten und den Behörden zu stellen weiter »


Thomas Kanger: Der Sonntagsmann

verfasst am 29.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Oskar Kärnlund, der frühere Leiter der Kriminalabteilung liegt nach einem Herzinfark im Krankenhaus. Sein körperlicher Zustand bessert sich, doch in den Momenten, in denen er dem Tod nahe war, entsann er sich eines alten, ungelösten Falles: Ylva Malmberg wurde vor 25 Jahren ermordet aufgefunden, ihre kleine, wenige Monate alte Tochter Caroline war verschwunden. Das Schicksal des Mädchens und das Versagen der Polizei lassen ihn nicht mehr los. weiter »


Dick Francis: Winkelzüge

verfasst am 04.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dreizehn Kurzgeschichten aus der Zeit von 1970 bis 1998. Nicht immer Krimis, sondern auch einfach Erzählungen über das, was den Menschen so passieren kann: weiter »


Dick Francis: Gambling

verfasst am 14.07.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sid Halley, ehemaliger Jockey, ist jetzt Privatdetektiv. Nach einem Reitunfall verlor er eine Hand und musste den Sport aufgeben. Doch seine Kontakte hat er behalten und nützt sie nun bei seiner Arbeit.

Gerade genießt er es, einmal an keinen Aufträgen arbeiten zu müssen, denn das verschafft ihm die Zeit, sich um Marina, seine große Liebe, kümmern zu können. Lange hält diese Zustand allerdings nicht. weiter »


Martin Suter: Unter Freunden

verfasst am 16.06.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Unter Freunden“, das sind Kolumnen, die Martin Suter zwischen Jänner 2003 und Oktober 2005 verfasst hat, veröffentlicht zuerst  in der Weltwoche, Zurich und ab März 2004 im Magazin des Tages-Anzeiger, Zürich.

Das Leben des Homo Businessiensis, der schweizer Ausgabe davon, mit allen Höhen und Tiefen ist für alle Aussenstehenden eine spannende Abfolge von Intrigen, Strategien, Positionskämpfen, von Karreriesprüngen und Karriereknicken. weiter »


Martin Walker: Bruno Chef de Police

verfasst am 14.06.2009 von | 1 Kommentar

Saint-Denise in der fanzösischen Privinz ist ein kleiner Ort mit ein paar tausend Einwohner und Bruno Courreges ist sein einziger Polizist. Nach seinem Militärdienst fand Bruno hier den richtigen Platz um zu leben.  Hier ein gestohlener Käselaib, dort ein kleines Vergehen. Mehr ist nicht zu tun und so hat Bruno genügend Zeit um die Rugbymannschaft zu trainieren, Tennis zu spielen und sein kleines aber feines Haus ganz nach seinen Vorstellungen zu gestalten. weiter »


Wolfgang Burger: Echo einer Nacht

verfasst am 28.05.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der kleine Gundram ist seit Wochen verschwunden. Der Fall beschäftigt ganz Heidelberg und vor allem Kriminalrat Gerlach, der mit seinen Team einfach keine Spur zu dem entführten Jungen findet. Immer wieder tauchen Hinweise auf, die sich dann als Sackgasse heraus stellen. Schwung gewinnen die Ermittlungen erst wieder, als Gerlachs Töchter von einem weiteren möglichen Entführungsfall berichten, über den sie in ihrer Schule etwas in Erfahrung bringen konnten weiter »


Bill Bryson: Eine kurze Geschichte von fast allem

verfasst am 16.05.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Sachbuch, das sich mit eben „fast allem“ beschäftigt. Auch wenn das anmaßend klingen sollte: es ist wahr. Bill Bryson zeichnet die Geschichte der Naturwissenschaften von den frühen Erkenntnissen bis zum heutigen Wissen (bzw. den heutigen Wissenslücken) weiter »


Joey Goebel: Heartland

verfasst am 14.04.2009 von | 1 Kommentar

Zu Beginn ist Blue Gene einfach nur das schwarze Schaf des Mapother-Klans. Während seine Familie die Kleinstadt Bashford mit Geld und Verachtung für das Volk dominiert, lebt Blue Gene mehr schlecht als recht von gelegentlichen Verkäufen am Flohmarkt auf dem er Spielzeug aus seinen Kindetagen anbietet. weiter »


Jakob Arjouni: Ein Mann ein Mord

verfasst am 13.03.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Privatdedektiv Kayankaya ermittelt in Frankfurt. Ende der 1980er-Jahre:  Kayankaya erhält den Auftrag, die Freundin eines etwas eigenartigen Künstlers zu suchen. Anscheinend entführt, in den Händen zwielichtiger Gestalten aus dem Rotlicht-Millieu wurde die aus Thailand stammende Frau vor dessen Augen in einen Wagen gezerrt. weiter »


Martin Suter: Ein perfekter Freund

verfasst am 05.03.2009 von | 2 Kommentare

Fabio Rossi wird mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.  Als er dort erwacht, fehlen ihm in seiner Erinnerung 50 Tage seines Lebens.  Aber es ist nicht nur das: es fällt ihm auch schwer, sich Neues zu merken. Ein fremde Frau, Marlen, stellt sich ihm als seine Freundin vor, doch er weiss nur etwas von Norina, die einzige Frau,die er liebt. weiter »


Martin Suter: Das Bonus-Geheimnis

verfasst am 23.02.2009 von | 4 Kommentare

Es ist schon kein einfaches Leben: gefangen in all diesen Anglizismen, immer die Konkurrenten abwehren zu müssen, immer auf die richtigen Kontakte zur rechten Zeit setzen zu müssen, immer das Richige zur geeigneten Zeit zu sagen. weiter »


Simon Beckett: Leichenblässe

verfasst am 22.02.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der dritte Fall mit David Hunter, dem forensischen Anthropologen (mein Alternativtitel dazu: CSI für Arme). Vielleicht liegt es daran, dass ich die ersten beiden Bände nicht gelesen habe und mir das Wissen um  die Zusammenhänge fehlt. Vielleicht liegt es aber einfach daran, dass dieses Buch schlicht und ergreifend nur SCHLECHT ist. weiter »


Martin Suter: Business Class

verfasst am 21.02.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Business Class ist die Sammlung von Kolumen aus der Weltwoche (Zürich) die Martin Suter in den Jahren 1995 – 1999 verfasst hat. Auf jeweils 2,5 – 3 Seiten beschreibt er dabei die Anatomie des Managers (es sind meistens die männlichen Vertreter dieser Spezies, die hier Erwähnung finden) so pointiert, dass man meint, diesen oder jenen schon einmal selbst getroffen zu haben. weiter »


Stieg Larsson: Vergebung

verfasst am 15.02.2009 von | 3 Kommentare

Wichtiger Hinweis zuerst: Zeit nehmen zum Lesen, Suchtgefahr!

Mit einer Kugel im Kopf wird Lisbeth Salanders ins Krankenhaus eingeliefert. Während die Ärzte alles unternehmen ihr Leben zu retten, nimmt Mikael Blomkvist seine Nachforschungen auf. Er ist überzeugt, dass der Mordverdacht gegen Salander zu Unrecht besteht.

weiter »


Stefan Slupetzky: Besuch von Glorf

verfasst am 01.02.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Drei Zwyglorfs  entdecken auf Ihrer Entdeckungsreise durch die Galaxien die Erde. Und erfahren dabei erstmals in Ihrem Leben, dass es neben dem ihnen vertrauten Wir-Gefühl auch noch etwas anderes im Universum gibt: den menschlichen Egoismus, der die Erde überzieht. weiter »


David Bergmann: Der die was ?

verfasst am 25.01.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Amerikaner im Sprachlabyrinth. David Bergmann wurde 1971 in einem Dorf in Ohio geboren, dessen Einwohner zum überwiegenden Teil von deutschen Einwanderern abstammen. Er entdeckte Mitte der 1990er-Jahre zuerst seine familiären Wurzeln in Deutschland und dann, dass er einen unbändigen Zwang verspürte, die deutschen Sprache selbst zu verstehen. Die Bekanntschaft mit Deutschsprachigen und Kurse im Goethe-Institut in Chicago verleiten ihn zu der irrigen Annahme, schon ausreichend gerüstet zu sein für ein Leben in Deutschland. weiter »


Henning Mankell: Kennedys Hirn

verfasst am 20.01.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Archäologin Louise Cantor findet nach ihrer Rückkehr aus Griechenland ihren Sohn tot in seiner Wohnung. Die Spuren deuten auf einen Selbstmord, doch sie glaubt nicht daran, dass ihr Sohn freiwillig aus dem Leben geschieden ist. weiter »




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