Monatsarchiv: Beiträge im Juli 2012

Jasper Fforde: Wo ist Thursday Next?

verfasst am 29.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hinweis für alle Thursday Next-Debütantinnen und Debütanten: zweifeln Sie beim Lesen des ersten Kapitels nicht an ihren Augen oder an ihrem Verstand oder am Lektorat des Verlages! Das was sie glauben zu lesen, das steht da wirklich.  Aber auch wenn man schon mehrere Bücher von Jasper Fforde gelesen hat, dann gerät man zu Beginn dieses neuen ins Grübeln, worum es denn hier handeln könne und ob man denn all seine Sinne beisammen habe. weiter »


Paul Auster: Sunset Park

verfasst am 24.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist das Jahr, in dem der verlogene Fundamentalismus der Herren George W.Bush und Dick Cheney endlich beginnen konnte, im Dunkel der (schnell zu vergessenden) Geschichte zu versinken. Das Jahr 2008, in dem ein Ruck durch Amerika ging und die meisten begeistert „Yes we Can“ riefen und neue Hoffnung schöpften. weiter »


H.G. Wells: Die Insel des Dr. Moreau

verfasst am 22.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was H.G. Wells in diesem Roman vorweg nimmt, das sind gleich mehrere Aspekte des Lebens, mit denen wir uns heute, mehr als 100 Jahre nach dem Erscheinen des Buches, auseinandersetzen. Da finden sich Ansätze der Gentechnologie, der Tierexperimente, aber auch der Experimente an Menschen, wie sie in weiten Teilen der Welt im 20. Jahhundert stattfanden, bis hin zu den aus TV und Zeitschriften wohl bekannten exzessiven kosmetischen Eingriffen. weiter »


Liza Marklund: Der Rote Wolf

verfasst am 21.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Annika Bengtzon arbeitet als freie Journalistin beim „Abendblatt“. Trotz traumatischer Erlebnisse und deren Folgen – sie hört Engel singen und das löst Panikattacken aus – widmet sie sich neuerdings dem Thema Terrorismus in Schweden. Dabei liegt im Fokus ihres Interesses der Anschlag auf den Fliegerhorst F21 im Jahr 1969 und der Umgang des Militärs, das damals alle Informationen aufgrund notwendiger Geheimhaltung zurückhielt. weiter »


Georges Simenon: Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet
Maigrets 2. Fall

verfasst am 20.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Tote, den man im Hotel fand, logierte hier regelmäßig schon viele Jahre lange. Bekannt war er also Monsieur Clement, Pensionär, aber abgesehen davon wusste man so gut wie nichts über ihn. Man wusste vor allem nicht, dass er ein Doppelleben führte, für das er seiner Familie daheim das Bild eines fleissigen Handlungsreisenden vorspielte – eben das des Monsieur Gallet. weiter »


John Niven: Gott bewahre

verfasst am 19.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Im Jahr 2011 scheint Gott aus allen Wolken zu fallen. Während seines Angelurlaubs hat ER seine Agenden an sein Management übertragen. Auf der Erde schaut es gar nicht gut aus. Genozid, Hungersnöte, Ozonloch, Kriege, Taliban, ethnische Säuberungen und, und, und. Das war nicht sein Plan! weiter »


Miriam Pharo: Frikassee zum Frühstück (ISAR 2066)

verfasst am 18.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Inzwischen ist es wohl bekannt, das München des Jahres 2066: es nennt sich jetzt München City, liegt vor der Umwelt abgeschirmt in einer Biosphäre und ist das Revier des Privatdetektiv Lucio Verdict. Es ist sein 2. Fall, in dem ein Chefparfumeur seine Nase in einen Blumenkübel gesteckt hat. Nicht freiwillig, das muss man dazu sagen, sondern weil er tot ist – und den genaue Bedeutung von „in den Blumenkübel gesteckt“ muss man sich selbst erlesen. weiter »


Joseph Roth: Das Spinnennetz

verfasst am 17.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Blick auf eine Zeit, in der Hass und Ziellosigkeit die schlimmsten Instinkte der Menschen hervorriefen. Theodor Lohse steht als Beispiel für viele, die für ihr eigenes Versagen die anderen – die Russen, die Kommunisten, die Sozialisten, die Juden – verantwortlich machten und daraus die Legitimation für den Aufbau des Regimes der Rechten herleiteten. weiter »


Ronald A. Knox: Der Mord am Viadukt

verfasst am 16.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein aus einer verstaubten Truhe auf einem Dachboden hervorgekramter Krimi aus den 1920er-Jahren, der sich durch das Vermengen wohlbekannter und oft verwendeter Stilelemente, Schauplätze und Charaktere definiert. Und dabei keineswegs verheimlicht, dass er sich den Genre-Größen wie Agatha Christie oder Arthur Conan Doyle als Vorbild nimmt. weiter »


Felicitas Pommerening: Weiblich, jung, flexibel
Von den wichtigen Momenten im Leben und wie man sie am besten verpasst

verfasst am 15.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Carlynn und Ellen sind beste Freundinnen und stehen nach ihrem Studium am Start ins Berufsleben. Doch sind sie hinsichtlich beruflicher Herausforderung, beim Thema Verdienst und bezüglich der Arbeitszeiten eines Jobs unterschiedlichster Ansichten. Carlynn, 24jährige Studienabgängerin der Germanistik, beste Noten, Auslandssemester und einigen Praktika, will einen anspruchsvollen Job, der ihrer Ausbildung und ihrem Bemühen entspricht. weiter »


Arnold Küsters: Totenstimmung
Ein Niederrhein-Krim

verfasst am 09.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was in der Verpackung eines Regiokrimis daherkommt (der Verlag untertitelt das Buch als „ein Niederrhein-Krimi“), entpuppt sich schon nach wenigen Seiten als packender Thriller, der – und das meine ich im positiven Sinn – durchaus Erinnerungen an „das Schweigen der Lämmer“ weckt. weiter »


Franz Werfel: Jacobowsky und der Oberst
Komödie einer Tragödie in drei Akten

verfasst am 06.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

In eine Zeit, in der das Lachen verschwunden war, stellt Franz Werfel die Geschichte zweier Flüchtlinge. Ein polnischer Oberst und ein deutscher Jude mit polnischen Wurzeln, auf waghalsiger Flucht durch das Frankreich des Jahres 1940. Eine Zeit ohne Lachen, von Werfel verdichtet zu einem Drama mit Witz und Humor. weiter »


Haruki Murakami: Tony Takitani

verfasst am 05.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Man nimmt es in die Hand, ein kleines Büchlein, es wirkt mehr wie ein Sammlerstück als etwas zum Lesen. Dann schlägt man es auf und findet aus dem Film zur Erzählung „Tony Takitani“ ein paar stimmungsvolle Bilder, aus Haruki Murakamis Feder ein paar stimmungsvolle Seiten. Und stellt fest: es ist sowohl Sammlerstück als auch Literatur. weiter »


Joseph Roth: Radetzkymarsch

verfasst am 04.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Roman über den Aufstieg und Niedergang derer von Trotta, deren Schicksal aufs engeste mit dem Leben des Kaisers Franz Josef I verknüpft ist. Im Jahr 1859 ist es der junge Leutnant Joseph Trotta, er entstammt einer  armen Bauernfamilie aus Slowenien, der dem jungen Kaiser in der Schlacht von Solferino das Leben rettet, der an seiner Stelle von der Kugel getroffen wird, die dem Kaiser galt. weiter »




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