Monatsarchiv: Beiträge im Februar 2011

Robert Pucher: Rattenfalle

verfasst am 28.02.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Herr Ippstein, alteingesessener Brauunternehmer, plant die Übernahme der deutschen Brauerei Lorelei-Bräu. Deutsches Bier in Händen eines Juden, das dürfte gewissen Kreisen nicht gefallen. Denn Herr Ippstein bekommt Drohbriefe, in denen er als Saujud bezeichnet wird, und seine Tage seien gezählt. Der erfolgreiche Unternehmer schert sich nicht um diese Briefe, wirft sie einfach weg. weiter »


Ludwig Laher: Verfahren

verfasst am 27.02.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Jelena Savicevic wird in ihrem Heimatland von Albanern mehrfach vergewaltigt. Als Serbin würde sie das Land beleidigen und entehren. Damit finden die Täter ihre Rechtfertigung für die Schändung der jungen Frau, die drei Tage und Nächte andauert. Ein Bauer, der mit seinem alten Traktor ins nächste Dorf unterwegs ist,  findet Jelena zusammengekrümmt im Straßengraben liegen, leise wimmernd.  weiter »


Paul Murray: Skippy stirbt

verfasst am 24.02.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Pubertät, jenes Entwicklungsstadium, das unweigerlich jeden Menschen mehr oder minder hemmungslos heimsucht, sowie Spuren im Herzen und manchmal auch im Gesicht hinterlässt, steht im Mittelpunkt dieses bemerkenswerten Romans des jungen Iren Paul Murray. Die Pubertät als Himmel und Hölle für die Betroffenen, ausschließlich Hölle für die Angehörigen zeitigt in „Skippy stirbt“, wie der Titel schon suggeriert, jedoch letale Auswirkungen. weiter »


David Foster Wallace: Der Besen im System

verfasst am 09.02.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eines der Merkmale der sogenannter postmodernen Literatur ist, dass die Sprache im Mittelpunkt steht und die Handlung soweit überhaupt vorhanden, eigentlich nur eine Nebenrolle spielt. So auch bei David Foster Wallace von Rezensenten umjubelten Debüt „Der Besen im System“. weiter »


Haruki Murakami: Sputnik Sweetheart

verfasst am 06.02.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Erotisch (fast) ohne Erotik, romantisch  ohne wirkliche Romantik. Der Lehrer, die junge Frau Sumire und die begehrenswerte Miu. Drei Menschen, die einander umkreisen wie ein Satellit die Erde in seiner weit entfernten Umlaufbahn. weiter »


Joseph Zoderer: Die Farben der Grausamkeit

verfasst am 05.02.2011 von | 1 Kommentar

Die Handlung, die in den Jahren rund um die Wende 1989 spielt, tritt in den Hintergrund, denn das Innenleben von Richard, dem zwischen zwei Frauen immer mehr Zerreissenden, überdeckt alles. weiter »


Tina Tanzer: Typenlee(h)re

verfasst am 04.02.2011 von | 1 Kommentar

Spätestens seit Sex and the City ist bekannt, dass Frauen eigene Bedürfnisse haben, die neben Shopping vor allem auf eines gerichtet sind: auf Männer. Kein Wunder, dass bereits seit geraumer Zeit genau diese Zielgruppe bedient wird. weiter »


Jonathan Franzen: Die Korrekturen

verfasst am 03.02.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mehr als drei Millionen Mal ging dieses Buch bereits über die Verkaufspulte der Buchhandlungen oder durch die Auslieferungsstellen der Internetanbieter und machte aus Jonathan Franzen schlagartig einen literarischen Weltstar. Vor dem Erscheinen seines neuen Bestsellers „Freiheit“ im vergangenen Jahr zierte sein Konterfei gar die Titelseite des Time-Magazins und auch Präsident Obama war hellauf begeistert. weiter »


Alfred J.Noll: Kannitz

verfasst am 02.02.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Auf den ersten Blick sticht sofort die elegante Aufmachung des Buches ins Auge: gänzlich in rot gehalten, Autor und Titel mit weißer Schrift und hervorragende Qualität des Papiers, praktisch Ästethik pur. weiter »




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