Stichwort: Biografie


Buchbesprechungen, News

(28 Beiträge in dieser Rubrik)

Eugen Ruge: Metropol

Eugen Ruge: Metropol verfasst am 03.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

In den 1930er-Jahren geriet Europa immer mehr unter den Einfluß von Gewaltherrschern: Hitler, Mussolini, Franco, Stalin und die ganze Reihe von Diktatoren in den kleineren Ländern Mittel- und Osteuropas. Doch gleichgültig, ob diese Herrschaft nun unter dem Namen Faschismus, Nationalsozialismus oder Kommunismus ausgeübt wurde: das Ergebnis war für die Menschen in den betroffenen Ländern immer gleich dramatisch. weiter »


Michaela Lindinger: Hedy Lamarr
Filmgöttin – Antifaschistin – Erfinderin

Michaela Lindinger: Hedy Lamarr verfasst am 13.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hedy Lamarrs großes Idol war die ehemalige Kaiserin Sisi. Als 18-Jährige spielte sie in Fritz Kreislers Singspiel „Sissy“ die Titelrolle. Sie fühlte sich zur Lebensart der Kaiserin sehr hingezogen. weiter »


Itamar Rabinovich: Jitzchak Rabin
Als Frieden noch möglich schien. Eine Biographie

Jitzchak Rabin verfasst am 01.06.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Jahr 1995: sechs Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, wenige Jahre, nachdem der Kommunismus in Osteuropa zusammengebrochen war, schien der Weg frei für den Siegeszug von Demokratie, Freiheit und Frieden. Die Arbeit dafür war noch lange nicht getan, aber an vielen Orten der Welt geschah das Richtige. weiter »


Andrea Wulf: Die Abenteuer des Alexander von Humboldt

Die Abenteuer des Alexander von Humboldt verfasst am 26.05.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

4.000 Seiten Aufzeichnungen, hunderte Skizzen von Pflanzen, Tieren, Landschaften, Stiche, Präparate: das brachte Alexander von Humboldt von seiner Südamerika-Expedition in den Jahren 1799-1804 mit. Die Autorin Andrea Wulf und die Illustratorin Lillian Melcher kreierten daraus eine graphische Biographie, die dieses große Abenteuer grandios darstellt. weiter »


Thomas Fatzinek: Der letzte Weg

Der letzte Weg verfasst am 23.05.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Immer wieder muss man sich verdeutlichen, dass Ereignisse, wie sie in „Der letzte Weg“ beschrieben werden, Tatsachen sind. Dass es so geschah, dass sich hier bei uns und an Orten, die wir heute in wenigen Stunden erreichen können, genau das ereignete, was uns jetzt so unwirklich, so undenkbar erscheint. weiter »


Armin Strohmeyr: Das Leben der Sophie von La Roche
"Sie war die wunderbarste Frau …"

Das Leben der Sophie von La Roche verfasst am 20.04.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein großartiges Buch, eine Hymne an eine Frau, die zu Ihrer Zeit, sie lebte von 1730 bis 1807, intellektuell weit über dem üblichen Frauenbild stand. Armin Strohmeyr  hat dieses Buch mit sehr viel Gefühl und Herzenswärme geschrieben. Für Goethe war Sophie „die wunderbarste Frau, und ich wüsste nicht ihr keine andre zu vergleichen“.
(Orginalzitat auf dem Klappentext des Buches) weiter »


Olivier Guez: Das Verschwinden des Josef Mengele

Das Verschwinden des Josef Mengele verfasst am 20.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Beklemmende an diesem Roman ist, dass er Raum gibt, sich das Unvorstellbare vorstellbar zu machen. In der Schilderung des Lebens des Josef Mengele (das Wort „Mensch“) möchte ich in diesem Zusammenhang nicht verwenden) ist einerseits über seine abwegige Geisteswelt zu lesen; und andereseits über die Nazi-Netzwerke und ihre Dulder und Förderer, die eine erfolgreiche Verfolgung dieses Verbrechers vereitelten. weiter »


Sophia von Dahlwitz: Das Licht zwischen den Zeiten

Das Licht zwischen den Zeiten verfasst am 15.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Westpreußen im Jahr 1918. Der erste Weltkrieg ist vorbei, er hat die Welt verändert. Auf Gut Frommberg lebt, wie vor dem Krieg, noch immer die Familie von Dahlwitz. Donata, die strenge und stolze, weniger geliebte, mehr gefürchtete Hausherrin, und ihr Mann Heinrich, der ruhige, ausgleichende Hausherr. weiter »


Jan Jacobs Mulder: Joseph, der schwarze Mozart

Joseph, der schwarze Mozart verfasst am 31.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Er war Zeitgenosse und Freund Mozarts, Haydens, Glucks. Er kannte König Ludwig XVI und Marie Antoinette. Er war Geiger, Komponist, Dirigent, meisterhafter Fechter, Reiter und berühmter Athlet. Und er selbst, als Mann mit dunkler Hautfarbe, war eine unübersehbare Erscheinung in den Hauptstädten Europas.

Aber wer hat jemals etwas von Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges gehört? weiter »


Rüdiger Schaper: Alexander von Humboldt
Der Preuße und die neuen Welten

Alexander von Humboldt verfasst am 12.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Biographie über den MENSCHEN Alexander von Humboldt; zu verstehen im Gegensatz zum ENTDECKER und WISSENSCHAFTLER Humboldt. Eine Biographie, die mehr ein Roman ist als eine Chronik.

Rüdiger Schaper hastet dabei literarisch durch Humboldts Leben, ganz so wie der Porträtierte selbst ein rastloser Geist war, immer auf der Suche nach Entdeckungen und Erkenntnissen. So viel soll in diesen biographischen Roman gepackt werden, dass es oftmals zur Inhalts-Überdosis kommt und man als Leser/in ein wenig ins Schleudern gerät. weiter »


Katrin Unterreiner: Meinetwegen kann er gehen
Kaiser Karl und das Ende der Habsburgermonarchie

Meinetwegen kann er gehen verfasst am 04.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der letzte Kaiser der Donaumonarchie war unbestritten eine sehr unglückliche Figur. Nach dem Tod von Franz Joseph I musste er im Kriegsjahr 1916 den Thron eines Staates besteigen, dem von allen Seiten der baldige Untergang prophezeit wurde.

Immer wieder wurde und wird die Frage gestellt, ob die Chance bestanden hätte, die Doppelmonarchie noch zu erhalten, die im Jahr 1916 nur noch durch den alten Kaiser zusammengehalten wurde. Wäre Karl in der Lage gewesen, den drohenden Zusammenbruch zu verhindern? Im Jahr 2018, genau 100 Jahre nach dem Ende der Monarchie, werden wir zu diesem Thema sicher noch viel lesen, hören und sehen. weiter »


John Williams: Augustus

Augustus verfasst am 23.12.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was für ein Roman! Das Leben des ersten römischen Kaisers in einer Mischung aus historischen und dazu erdachten Fakten, Lebensgeschichten, Episoden und Ereignissen. Zusammen genommen ein großartiger Roman, der zwar die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lässt, dabei jedoch immer überzeugend und glaubhaft bleibt.

Gehen wir also mehr als 2.000 Jahre zurück in das Jahr 45 v.Chr.: Julius Caesar ist die dominierende Gestalt Roms und sein 18-jähriger Großneffe und Adoptivsohn Octavianus ist der von ihm favorisierte Nachfolger. weiter »


Hugo Portisch: Aufregend war es immer

verfasst am 26.01.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hugo Portisch ist der Chronist der 2. Republik. Geboren im Jahr 1927, fallen das Ende des 2. Weltkrieges und damit die Geburtsstunde des Staates Österreich, so wie wir ihn heute kennen, mit seinen ersten Schritten in Richtung Journalismus zusammen.

Damit begann ein Lebensweg, der Portisch sowohl zu den allermeisten Brennpunkte der Weltgeschichte führte als auch mit vielen der prägenden Menschen des 20. Jahrhunderts zusammen brachte. weiter »


Wolff Greinert: Hans Weigel „Ich war einmal…“
Eine Biografie

verfasst am 12.12.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als nicht sehr fundierte Kennerin von Hans Weigel habe ich dieses Buch mit großem Interesse gelesen. Greinert versteht es mit seinen zu Buch gebrachten Recherchen einen Mann vorzustellen, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wohl eine herausragende, literarische Instanz war. Eine meine Erinnerungen an Hans Weigel ist sein weißer Rollkragenpullover, mit dem man ihn oft gesehen hat. weiter »


Hanna von Feilitzsch: Mädchen mit Beziehungen

verfasst am 05.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als ich dieses Buch in die Hand bekam freute ich mich, etwas über die Slezaks zu lesen . Bedauerlicherweise kam keine Freude auf. Die Autorin bezeichnet ihr Buch als biographischen Roman. Soll so sein. Wenn der „Romananteil“ sich in sehr ausführlichen Schilderungen über die Beziehung zwischen Margarete Slezak und Adolf Hitler ergeht, schauderte ich jedes Mal. Oder sind diese Passagen ein Teil der Biographie der Protagonistin? Dann würde mich das noch mehr schaudern lassen und erschrecken. weiter »


Alfred Polgar: Marlene
Bild einer berühmten Zeitgenossin

verfasst am 18.05.2015 von | 1 Kommentar

Im Jahr 1926 begann Alfred Polgars immerwährende Zuneigung zu Marlene Dietrich. Auf der Bühne der Wiener Kammerspiele sah und hörte er sie zum ersten Mal; sie, die eine noch vielerorts unbekannte Schauspielerin war, deren weltweiter Ruhm mit dem Film „Der Blaue Engel“ noch ein paar Jahre in der Zukunft lag. weiter »


Manfred Wieninger: Die Banalität des Guten
Feldwebel Anton Schmid - Roman in Dokumenten

verfasst am 03.10.2014 von | 1 Kommentar

Über den Feldwebel Anton Schmied – da bin ich mir sicher – weiß bestenfalls ein Handvoll Menschen in Österreich Bescheid. Er war kein Kriegsheld, er hat keine Schlachten geschlagen, keinen Nobelpreis bekommen; Anton Schmid ist einfach Mensch und menschlich geblieben in einer Zeit, in der Menschlichkeit nicht als Tugend sondern als verachtenswerte Schwäche angesehen wurde. Anton Schmid hat seine Menschlichkeit mit dem Leben bezahlt. weiter »


Johann Skocek: Mister Austria
Das Leben des Klubsekretärs Norbert Lopper

verfasst am 10.09.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eines vorweg: meine Zeit als Fußball-Fan ist schon sehr lange her. Das „I wer narrisch“ von Edi Finger habe ich noch gehört aber danach war es mit meinem Interesse am Fußball vorbei.

Warum dann ein Buch über einen früheren Funktionär der Wiener Austria lesen? Weil er einer der wenigen ist, der als Jude aus Wien die Konzentrationslager überlebte und weil ich die Erinnerungen von Menschen, die die Nazizeit überleben konnten, für so ungemein wichtig halte. weiter »


Ludwig Winder: Der Thronfolger

verfasst am 11.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Ermordung von Franz Ferdinand, Thronfolger der Donaumonarchie, war der Auslöser der Reihe von unsäglichen Reaktionen der Regierungen und Herrscher der europäischen Mächte, an deren Ende der Beginn des 1. Weltkrieges stand.  Ludwig Winder schildert in seinem Roman die Geschehnisse beginnend mit dem Jahr 1855 bis zu den Schüssen von Sarajewo im Juni 1914.

Dieser Roman ist vieles in einem: ein Gesellschaftsroman und eine Biographie, ein Entwicklungsroman und ein historischer Roman. Die historischen Fakten füllte Winder mit der romanhaften Darstellung des Lebens von Franz Ferdinand, seiner Familie, der Habsburger und der untergehenden Welt der Donaumonarchie. weiter »


Michael Woodford: Enthüllung
Vom CEO zum Whistleblower bei Olympus

verfasst am 01.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

In den Jahren seit 2008 jagte eine Finanzkrise die nächste, ein Korruptionsskandal nach dem anderen wurde aufgedeckt. Dazu noch internationale Krisen und Naturkatastrophen: da könnte es leicht geschehen, dass der eine oder andere Fall, der in ruhigen Zeiten ganz oben in den Schlagzeilen gestanden wäre,  nur mehr Platz auf den hinteren Seiten fand. Olympus ist ein solcher Fall. weiter »


Elsie Altmann-Loos: Mein Leben mit Adolf Loos

verfasst am 11.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Elsie Altmann stammte aus einer gutbürgerlichen Familie in Wien. In der progressiven Schwarzwaldschule traf sie erstmals im Alter von 10 Jahren Adolf Loos. Der damals 40-jährige unterrichtete an dieser Schule. weiter »


Michaela Karl: Ladies and Gentlemen, das ist ein Überfall!
Die Geschichte von Bonnie & Clyde

verfasst am 04.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Auch nachdem es den Wilden Westen gar nicht mehr gab, entstanden weiterhin neuen Mythen über Outlaws. Speziell die 1920er und 1930er-Jahre brachten reihenweise solche vermeintlichen Helden hervor:  Gangster wurden zu romantisch verklärten Stars und blieben bis heute die scheinbar unerschöpfliche Quelle für Literatur und Film. weiter »


Otto Schenk: Wer kocht ist selber schuld
Angefressene Memoiren

verfasst am 12.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schon der Untertitel „Angefressene Memoiren“ löst ein Schmunzeln aus.  Das Buch ist nicht nur eine Anleitung für die Zubereitung einiger – für mich – sehr kurioser Menüs. Otto Schenk schreibt zwischen Rezepten typische Anekdoten über sein Leben, die hauptsächlich vom Essen und damit verbundenen Begebenheiten handeln. weiter »


Marilyn Monroe: Tapfer lieben
Ihre persönlichen Aufzeichnungen, Gedichte und Briefe

verfasst am 22.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als im Jahr 2007 ein Karton mit handschriftlichen Notizen auftauchte stellte sich bald heraus, dass es sich um gesammelte Aufzeichungen von Marilyn Monroe handelt. weiter »


Wolfgang Ruge: Gelobtes Land

verfasst am 24.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Von einem, der, wie er glaubte und hoffte,  ins Land der Verheissung zog und dessen Überzeugung dort auf eine harte Probe gestellt wurde. Der Weg des Wolfgang Ruge aus Nazideutschland in Stalins Sowjetunion und wieder zurück in die DDR. weiter »


Helmut A Gansterer, Christiane Scholler: Erwin Pröll – Profil eines Politikers

verfasst am 15.01.2012 von | 1 Kommentar

Wenn ausserhalb des Landes Niederösterreich der Name „Erwin Pröll“ fällt, dann rollen die meisten mit den Augen, fallen wenig schmeichelhafte Bezeichungen wie „Landeskaiser“, „Parteibonze“ (das sind noch die freundlichsten, weiteres dazu lasse ich unerwähnt, sonst verklagt mich noch jemand) und alle freuen sich, dass in ihrem eigenen Bundesland der Pröll nicht an der Spitze der Landesregierung sitzt. weiter »


Eugen Ruge: In Zeiten des abnehmenden Lichts

verfasst am 01.11.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nach nur 2, 3 Sätzen hatte ich das Gefühl, dass mir in diesem Buch alles vertraut ist. So schnell in einen Roman hinein zu finden, das ist mir bis jetzt nur selten passiert. Eugen Ruge macht es mit seinem sehr persönlichen Stil möglich, dass schon nach wenigen Seiten das Gefühl aufkommt, hier schon ewig zu lesen und noch ewig lesen zu können. weiter »


Pittler & Verdel: Der große Traum von Freiheit

verfasst am 29.11.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

30 Rebellen gegen Unrecht und Unterdrückung.

Pittlers historische Romane rund um den Polizeioffizier Bronstein, der in der Zwischenkriegszeit auf Mörderjagd geht, wurden im Blog wiederholt besprochen und auch (zu Recht) bestens bewertet. Mit dem aktuellen Band „Der große Traum von Freiheit – 30 Rebellen gegen Unrecht und Unterdrückung“, den Andreas Pittler zusammen mit der Publizistin Helena Verdel gemeinsam verfasst hat, wird nun rein historisches Terrain betreten. weiter »




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