Monatsarchiv: Beiträge im Juli 2011

Jan Faktor: Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag

verfasst am 29.07.2011 von | 2 Kommentare

Normalerweise bin ich so veranlagt, mich beinahe immer und überall dem Lesevergnügen hingeben zu können. Ob Zug, PKW oder Arztpraxis, völlig egal – meines Erachtens sollten alle Spitzenpolitiker, die während Dienstreisen nicht fähig sind ihre Akten zu lesen, schleunigst freiwillig zurücktreten. Das wäre ein Karl! Doch so einfach war es diesmal auch für mich nicht, denn beim Studium von „Georgs Sorgen um die Vergangenheit“ kam es, wahrscheinlich aufgrund des doch eher bizarr-tendenziösen Titels, mehrmals in meinem Umfeld zu Tuscheleien, wo ich mir fast sicher bin, die Worte „Schweinderl“ und „Ferkelei“ herausgehört zu haben. weiter »


Jakob Arjouni: Happy Birthday, Türke!

verfasst am 26.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Frankfurt am Main im Jahr 1985. Kemal Kayankaya, geboren in der Türkei, angeheuert, weil er der einzige Privatdetektiv mit türkisch klingenden Namen im Telefonbuch ist, aber ohne Türkisch-Kenntnisse, ermittelt in einem Mordfall, dessen Opfer ein Türke ist. weiter »


Didier Daeninckx: Tod auf Bewährung

verfasst am 25.07.2011 von | 1 Kommentar

Zwei Jahre sind seit dem Ende des 1. Weltkrieges vergangen – noch lange nicht genug Zeit, um den Schrecken des Krieges zu vergessen, noch immer kriecht er aus jeder Pore hervor, nistet sich in jedem Gedanken ein, beherrscht die Träume jeder Nacht. weiter »


Jan Kossdorff: Spam! ein Mailodram

verfasst am 23.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Humor aus der intelligenten Ecke. Jan Kossdorff lässt E-Mailen, was das Zeug hält und produziert dabei ein extrem witziges Protokoll der Mailkorrespondenz von Alex und/mit seiner Internetfirma. Phänomenal und für jede Menge Lacher gut! weiter »


James Sallis: Der Killer stirbt

verfasst am 22.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein unbedeutender Buchhalter, auf den gleich zwei Killer angesetzt sind!? Es ist kaum zu glauben, aber als Christian nur einmal kurz seine Position verlässt, gelingt es dem anderen genau in diesem Moment zuzuschlagen. weiter »


Jasper Fforde: In einem anderen Buch

verfasst am 17.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Auto fällt genau auf eine Picknickdecke, die Mammuts sind wieder einmal auf ihrer Wanderung, die PR-Abteilung möchte ein Interview nach dem anderen planen, der Neanderthaler in der Hochbahn ist seines Lebens überdrüssig und der gerade neu entdeckte Shakespeare scheint, wider Erwarten, keine Fälschung zu sein. weiter »


Wolf Haas: Das Wetter vor 15 Jahren

verfasst am 14.07.2011 von | 2 Kommentare

Wenn man sich die Mühe macht verschiedene Literaturführer zu studieren, wird man zur Auffassung gelangen, dass die Entwicklung dieser Kunstgattung im 19. Jahrhundert irgendwie stehen geblieben ist. Alles was danach publiziert wurde, ist ein mehr oder weniger gutes oder schlechtes Verwalten des Status Quo, aber im Grunde genommen „still more of the same“. Und dann kommt der Wolf Haas (in meinen Fingerkuppen brannte bereits die Bezeichnung Tausendsassa) und liefert mit „Das Wetter vor 15 Jahren“ eine echte literarische Innovation, um nicht zu sagen Sensation. weiter »


Marcus Rafelsberger: Wienerherz

verfasst am 12.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Chefinspektor Laurenz Freund wird zu einem Selbstmord auf die Höhenstraße beordert. Bei dem Toten handelt es sich um Florian Dorin, einem von drei Söhnen aus dem Hause Dorin, einer angesehenen Bankiers- und Industriellenfamilie, die Kontakte in höchste Staatskreise unterhält. Standesgemäß fand sich der Tote in einem Bentley, weniger schön war das von der Flinte im Wageninneren verteilte Gewebe und die Hirnmasse. weiter »


Max Goldt: Die Aschenbechergymnastik

verfasst am 09.07.2011 von | 1 Kommentar

Wiederholt wurde an mich die Frage herangetragen, welche Art von Lektüre ich denn für den Sommerurlaub als besonders passend erachte. Dazu muss ich vorausschicken, dass ich selbst niemals urlaube, sondern die gute, alte Sommerfrische in atemberaubend schönen Landschaften mit kristallklaren Seen, balzenden Auerhähnen und jodelnden Sennerinnen, dem kontinuierlich gegrillt werden an verdreckten, meist überfüllten und ergo lauten Stränden, vorziehe. Ich kann ihnen daher nur eines raten: vergessen sie mir die Satire nicht, denn sie (v)erklärt das Leben und je nach Destination werden sie sie vielleicht brauchen, wie einen Bissen Brot. weiter »


H.G. Wells: Wenn der Schläfer erwacht

verfasst am 06.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als Graham erwacht, hat er zweihundert, genau genommen zweihundertunddrei Jahre lang geschlafen. Das Jahr 1899 ist das letzte Jahr, aus dem er noch Erinnerungen hat, dann fiel er in eine unheimliche, unerklärliche Starre und niemand rechnete mehr mit seinem Erwachen. Und jetzt ist er hier angekommen, mehr als 200 Jahre später. weiter »


Michael Connelly: Sein letzer Auftrag

verfasst am 04.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gerade einmal 40 Jahre alt und schon beim alten Eisen. Das passiert Jack McEvoy, der nach einem Besuch im Büro seines Chefs nur mehr der Ex – Polizeireporter der LA Times ist. Nr. 99 auf einer Liste mit 100 Namen, die zu kündigen waren. Doch anders als sonst üblich soll Jack nicht sofort seinen Schreibtisch räumen sondern zuerst noch seine Nachfolgerin einarbeiten. weiter »


Leonardo Padura: Der Mann, der Hunde liebte

verfasst am 03.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Um es gleich am Beginn zu betonen: „Der Mann, der Hunde liebte“ gehört dringend in den Katalog der (erlaubten) Suchtmittel aufgenommen und ich warne sie eindringlich vor der Lektüre. Als ich dieses Werk erstmals in Händen hielt, sank mein Arm gleich um mehrere Zentimeter ab und ich dachte mir nur, was für ein Ziegel von Buch! Fast scheint es so, als ob die Ausmaße der Geschehnisse und seine weltumspannende Bedeutung, ihm zusätzlich Gewicht verleihen. weiter »


Jacques Chessex: Ein Jude als Exempel

verfasst am 02.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine wahre Geschichte. Genauso wahr wie erschreckend ist die Geschichte, die Jacques Chessex erzählt: über die Abgründe der menschlichen Seele, über das Ende der Menschlichkeit, über den irrationalen Hass, über das Töten, über das Wegsehen. weiter »


Martin Suter: Allmen und der rosa Diamant

verfasst am 01.07.2011 von | 1 Kommentar

Zwei Jahre sind ins Land gegangen seit sich Johann Friedrich von Allmen und Carlos, notgedrungen, in der Detektiv-Branche selbständig machten. Ein wenig hier, ein wenig dort, ein paar Fälle geklärt, aber nichts wirklich herausragendes und vor allem nichts, das wirklich lukrativ war. weiter »




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