Holt & Holt: Kammerflimmern
Stellen Sie sich vor, Sie sind herzkrank und leiden regelmäßig unter Kammerflimmern. Das bedeutet, Ihr Herz pumpt hektisch vor sich hin, kann aber keine ausreichende Blutmenge mehr transportieren – Sie sterben. Außer natürlich, ein Team von versierten KardiologInnen setzt Ihnen einen winzig kleinen Herzschrittmacher ein. Dieser erkennt es, wenn Ihr Herz unregelmäßig schlägt und sendet elektrische Impulse an ihr Herz, um den dessen Schlag wieder zu normalisieren. weiter »
Hans Kuperus ist ein Mörder. Ein eiskalter Mörder, der seine Tat ein Jahr lang vorbreitete. Von dem Moment vor einem Jahr an, als er den anonymen Brief erhielt, durch den er von der Affäre seiner Frau erfuhr. Von diesem Moment an wuchs in ihm die Wut und nun hatte er es getan.
Walther von der Vogelweide galt neben Wolfram von Eschenbach als einer der berühmtesten Minnesänger Europas. Und das nicht etwa, weil er so hehre Minnelieder sang. Vielmehr war der Sänger für seine scharfzüngigen Kritiken der herrschenden Verhältnisse berühmt und durchaus auch berüchtigt, für die er dennoch so spannende Worte fand, dass alle ihm beinahe lauschen MUSSTEN.
Von einem, der, wie er glaubte und hoffte, ins Land der Verheissung zog und dessen Überzeugung dort auf eine harte Probe gestellt wurde. Der Weg des Wolfgang Ruge aus Nazideutschland in Stalins Sowjetunion und wieder zurück in die DDR.
Die Politik in Kärnten ist seit vielen Jahren ein praktisch unerschöpflicher Quell an Kuriositäten, Peinlichkeiten und ein paar weiteren Eigenschaften, die beim Namen zu nennen die Gefahr eines gerichtlichen Nachspieles in sich bergen (weshalb ich sie nicht nenne, sondern es die Leserin/den Leser ersuche, sich selbst etwas auszusuchen).
Es ist ein richtiger utopischer Roman. Aus der Sicht des ausgehenden 19. Jahrhunderts erzählt H.G. Wells über das 22. Jahrhundert. Heraus gekommen ist dabei die Beschreibung einer Welt, die einerseits einiges enthält, das schon wahr geworden ist, andererseits wird von einer Gesellschaft berichtet, die noch weiter auseinander gedriftet ist, als wir es schon heute erleben. 
Noch einmal Gruselstimmung: Der französische Autor, den das “normale Böse” nicht interessiert, begibt sich erneut in die Untiefen eines Menschen, der Dinge tut, die für einen normal denkenden Menschen kaum oder gar nicht nachzuvollziehen sind.
“Sie werden es lieben, ihn zu hassen” steht auf dem Buchrücken hinten drauf und das trifft es genau. Gemeint ist damit aber nicht der Mörder, der ja laut Titel gar keiner ist, sondern der Kriminalpsychologe Sebastian Bergmann. Und dann ist der Untertitel auch noch “Die Fälle des Sebastian Bergmann” – na toll, ein bekennender Ungustl, ein, Zitat, “sozialer Super-Gau” als Hauptdarsteller eines Krimis!
Bis auf den letzten Platz ausverkauft, präsentierte sich das Wiener Theater am Rabenhof an einem lauschigen Frühlingsabend, genau genommen am vorletzten Tag, des alljährlich immer wieder entzückenden Zeitabschnitts mit dem lieblichen Kosenamen Wonnemonat.
Das ist er nun der Simon Polt. Gendamerie-Inspektor im (freiwilligen) Ruhestand, Gelegenheits-Aushilfskraft im Kaufhaus von Frau Habesam, immer noch Herrl von Kater Cernohorsky und am Wochenende der Wirt vom Kirchenwirt. Der alte Gedamerieposten im Ort ist auch verschwunden und dessen Arbeit im Wiesbachtal hat die Polizei übernommen. 