Über Literatur Blog

Von Leserinnen für LeserInnen: wir lesen, was uns interessiert und schreiben darüber. Ob Altes oder ganz Neues, vom Krimi bis zur zeitgenössischen Literatur, im Literatur Blog gibt es keine Einschränkung. Wir sind keinem Verlag und keiner Autorin, keinem Autor verpflichtet.

Seit Dezember 2008 veröffentlichen wir hier unsere sehr persönlichen Meinung zum Gelesenen. Das Literatur Blog bietet auch Raum für die Stellungnahmen unserer LeserInnen – Kommentare, Meinungen, Ergänzungen, Diskussionen – für alles ist Platz.

Viel Spaß dabei !

Die neuesten Buchbesprechungen

Miriam Pharo: Der Bund der Zwölf

Der Bund der Zwölf verfasst am 06.02.2016 von

Das ist ein Roman, in einer Art, wie ich ihn bisher noch nicht gelesen habe.

Da gibt es Fantasy, Romantik, Liebe, Rache, Freundschaft, großartiges musikalisches Talent, Mystik, Krimispannung. Zugegeben, teilweise eine gewöhnungsbedürftige Geschichte, die Miriam Pharo da geschrieben hat. Aber: eine Geschichte, bei der es sich auszahlt bis zum Schluss durchzuhalten. Ein spannender Roman, in dem die Autorin ihrer Liebe zur Musik Ausdruck verleiht. In dem sie die Charaktere der Protagonisten wunderbar zeichnet. weiter »

Hugo Portisch: Aufregend war es immer

Aufregend war es immer verfasst am 26.01.2016 von

Hugo Portisch ist der Chronist der 2. Republik. Geboren im Jahr 1927, fallen das Ende des 2. Weltkrieges und damit die Geburtsstunde des Staates Österreich, so wie wir ihn heute kennen, mit seinen ersten Schritten in Richtung Journalismus zusammen.

Damit begann ein Lebensweg, der Portisch sowohl zu den allermeisten Brennpunkte der Weltgeschichte führte als auch mit vielen der prägenden Menschen des 20. Jahrhunderts zusammen brachte. weiter »

Joe Fischler: Veilchens Feuer

Veilchens Feuer verfasst am 08.01.2016 von

An und für sich mag ich ja die Bundesländer – Krimi. Bei diesem hielt sich aber mein Mögen in Grenzen.

Die beiden ehemaligen, erfolgreichen LKA Wien Mitarbeiter, sind noch immer in inniger Freundschaft verbunden. Valerie Mauser – besonderes Merkmal blonder Wuschelkopf – und Stolwerk – seine bemerkenswerte, etwas ausladende Figur sticht überall hervor. weiter »

J. J. Preyer: Mörderseele

Mörderseele verfasst am 07.01.2016 von

Wolf steht kurz vor seiner Pensionierung. Als Journalist ist er allerdings noch vor seinem Antritt in den Ruhestand plötzlich mit einem Brandanschlag konfrontiert, bei dem ein Taxifahrer und seine Frau ums Leben kommen. Der Polizist Grimm zieht seinen Freund Wolf in die Ermittlungen ein. weiter »

Ian McEwan: Kindeswohl

Kindeswohl verfasst am 06.01.2016 von

Fiona Maye ist eine angesehene und kompetente Familienrichterin am Londoner High Court. Ihr Privatleben gerät aus den Fugen, nachdem ihr Ehemann eröffnet, dass er eine junge Frau liebe. Trotzdem muss sie beruflich sachlich ihre Entscheidungen treffen und ihrem Berufsethos treu bleiben.

Bei Gericht hat es Fiona Maye mit ganz unterschiedlichen Fällen zu tun. Schwer zu verdauen ist für sie die von ihrem Mann Jack getätigte Offenbarung, dass er eine Affäre hat. Und noch dazu will er für seinen Seitensprung ihre Erlaubnis, immerhin habe er mit 60 Jahren ein Recht auf eine gelungene sexuelle Beziehung. Es könnte ja auch seine letzte sein. weiter »

Matt Ruff: Ich und die anderen

Ich und die anderen verfasst am 05.01.2016 von

Andy Cage leidet unter multipler Persönlichkeitsstörung. Er schafft es, sich mit dieser Krankheit zu arrangieren. Sein Körper hat die Funktion eines Hauses, und das für unterschiedliche Seelen. Als er Penny kennenlernt, wird sein Leben ordentlich durcheinander gebracht. weiter »

Werner Stanzl: Hintermänner

Hintermänner verfasst am 01.01.2016 von

Das ist ein gelungener „Wurf“ von Werner Stranzl. Er siedelt seinen Krimi in Gorizia an. Klagenfurt spielt aber auch eine nicht unbedeutende Rolle. Ebenso Triest und die slowenische Seite von Gorizia. Die Wiener Obergscheiterln tummeln sich fallweise auch in dem Geschehen. weiter »

Rita Falk: Funkenflieger

Funkenflieger verfasst am 29.12.2015 von

Eigentlich mag ich die Krimis von Rita Falk nicht so gerne. Das Buch „Funkenflieger“ hat mich dann doch überrascht. Eine Geschichte um den Jungen Marvin, den alle nur Locke nennen. Er wächst in einer Familie auf, in der alles im Argen liegt. Eine depressive Mutter, die nicht fähig ist, ihren Kindern ihre Liebe zu zeigen. Als die türkische Freundin seines älteren Bruders ein Kind erwartet, bricht die Hölle aus. weiter »

Martin Suter: Allmen und die Dahlien

Allmen und die Dahlien verfasst am 28.12.2015 von

Im letzten Teil der Trilogie bekommt Johann Friedrich von Allmen einen geheimnisvollen Auftrag in der Kunstbranche. Er soll ein Bild wiederfinden, das seit Jahrzehnten verschwunden ist. Kein Kunstmarkt hat das wertvolle Dahliengemälde von Henri Fantin-Latour je wieder aufgespürt. Dalia Gutbauer gibt zu, dass das Gemälde in ihrem Besitz war und gestohlen wurde. So zieht er in das Schlosshotel um den Kunstschatz wiederzufinden. weiter »

Dietmar Wachter: Das Mädchen Dori

Das Mädchen Dori verfasst am 27.12.2015 von

Nach jahrelanger Tätigkeit bei der Kriminalpolizei sieht der Ermittler Matteo Steininger seinem wohlverdienten Ruhestand entgegen. Doch mit dem gemütlichen Warten auf den letzten Arbeitstag wird es vorerst nichts. Die traurige Geschichte des Roma-Mädchens Dori und die grausame Ermordung von zwei Männern fordern Matteo nochmals enorme Energie ab. weiter »

Alle Buchbesprechungen: im Archiv »

News, Berichte, Informationen:

Monique Schwitter gewinnt den Schweizer Buchpreis 2015

verfasst am 09.11.2015 von Schweizer Buchpreis 2015

Der diesjährige Schweizer Buchpreis geht an Monique Schwitter für den Roman „Eins im Andern“ (Literaturverlag Droschl). Die Jury würdigte das Buch als „facettenreiche Darstellung einer Liebesbiografie – kräftig, humorvoll und nachdenklich“. weiter »

Verlagsgruppe Random House distanziert sich von Akif Pirinçci

verfasst am 21.10.2015 von

Die Verlagsgruppe Random House bestätigte in einer Pressemitteilung die bereits gestern bekannt gewordene Entscheidung, Bücher von Akif Pirinçci nicht mehr anzubieten. Eine gleichsam schnelle wie bemerkenswerte Reaktion, die zeigt, dass auch ein Unternehmen eine wirkungsvolle Rolle bei der Bewahrung unserer idellen Werte übernehmen kann. weiter »

Initiative zur Umbenennung der Birago-Kaserne in „Anton-Schmid-Kaserne“

verfasst am 16.10.2015 von Anton Schmid

Selbst in schwierigsten Zeiten gab und gibt es Menschen, die ihr Gewissen über ihre Angst stellen. Der Feldwebel Anton Schmid, war einer dieser Menschen. Seinen Einsatz für andere bezahlte er im Jahr 1942 mit dem Leben. Manfred Wieninger beschrieb Schmids Leben eindrucksvoll in Die Banalität des Guten.
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Aus dem LiteraturBlog - Archiv:

Thomas Glavinic: Lisa

verfasst am 04.03.2011 von Lisa

Ein Mann zieht sich mit einem Sohn in eine einsame Hütte zurück und möchte, dass dies geheim bleibt. Denn er hat Angst vor Lisa. Lisa, eine Mörderin, die quer über den Globus eine Spur der Verwüstung gezogen hat. Sie soll ihn keinesfalls finden. Seine einzige Verbindung zur Außenwelt sind seine Mitteilungen und Erzählungen, gerichtet an „imaginäre“ ZuhörInnen via Internetradio. weiter »

Andreas Pittler: Tinnef

verfasst am 23.04.2011 von Tinnef

Jahresbeginn 1913. David Bronstein, seit 6 Jahren bei der Wiener Polizei, soll in Wien Stalin beschatten. Das sieht dieser allerdings als reine Zeitverschwendung. Von diesem russischme Zwerg würde doch die Weltgeschichte ohnehin nie wieder etwas hören. So eine Nullnummer.  Bronstein ist deprimiert, ein solch ressourcenvergeudender Job wird ihn in seiner Karriere nicht weiterbringen. Dann wird in einem Zinshaus gegenüber des Wiener Westbahnhofes eine Leiche gefunden. Endlich ein Job, der die fade Routine Bronsteins zu durchbrechen vermag. weiter »


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