Über Literatur Blog

Von Leserinnen für LeserInnen: wir lesen, was uns interessiert und schreiben darüber. Ob Altes oder ganz Neues, vom Krimi bis zur zeitgenössischen Literatur, im Literatur Blog gibt es keine Einschränkung. Wir sind keinem Verlag und keiner Autorin, keinem Autor verpflichtet.

Seit Jänner 2009 veröffentlichen wir hier unsere sehr persönlichen Meinung zum Gelesenen. Das Literatur Blog bietet auch Raum für die Stellungnahmen unserer LeserInnen – Kommentare, Meinungen, Ergänzungen, Diskussionen – für alles ist Platz.

Viel Spaß dabei !

Die neuesten Buchbesprechungen

Ian Hamilton: Der rote Stab von Macao

Der rote Stab von Macao verfasst am 24.10.2014 von

So mitten in einer Krimireihe einsteigen? Dies ist immerhin schon der 5. Roman mit der Agentin Ava Lee! Kurz gesagt: der Einstieg fällt leicht, schon nach wenigen Seiten konnte ich mir Ava und ihre Mit-Hauptdarsteller sehr gut vorstellen, Vorkenntnisse sind also nicht notwendig, um dieses Buch zu lesen. weiter »

Roberto Bolaño: Mörderische Huren

Mörderische Huren verfasst am 17.10.2014 von

Hier ist er: der wahre Erzähler Roberto Bolaño. In diesen kurzen Geschichten zeigt sich, wie vituos, wie meisterhaft Bolaño erzählen kann. Es sind Geschichten, die weder von etwas Weltbewegendem berichten noch etwas Ausserordentliches zum Inhalt haben; sie überzeugen alleine mit Worten und Sätzen. weiter »

Pekka Hiltunen: Das schwarze Rauschen

Das schwarze Rauschen verfasst am 15.10.2014 von

Das schwarze Rauschen ist ein weiterer Beitrag der nordischen Krimiflut – in diesem Fall des Finnischen Autors Pekka Hiltunen. Es ist der zweite Fall um das Ermittlerteam “Studio”. Der Thriller ist in sich abgeschlossen, Vorwissen aus dem ersten Buch ist also nicht erforderlich. Das “Studio” ist eine Art nordisches A-Team, das in London geheim operiert. Die Finnin Mari leitet das Team, ihre ebenfalls Finnische Freundin Lia ist eine weitere Hauptfigur. weiter »

Alex Winter: Die Leiche im Wrack

Die Leiche im Wrack verfasst am 14.10.2014 von

Für Detective Daryl Simmons ist es der fünfte, für mich jedoch sein erster Fall. Es gibt im Verlauf des Buches zwar einige Anspielungen auf vergangene Romane,  diese sind aber zum Verständnis des aktuellen nicht erforderlich. weiter »

Edith Kneifl (Hrsg): Tatort Schönbrunn

Tatort Schönbrunn verfasst am 10.10.2014 von

Zu Beginn eine sehr interessante Einleitung über die Geschichte Schönbrunns. Unter anderem schreibt die Kunsthistorikerin Inge Podbrecky auch darüber, dass Schönbrunn den Touristen weit besser bekannt sein dürfte, als den WienerInnen. Das stimmt wohl, ich selbst zB. war ein einziges Mal im Schloß und seit 6 oder 7 Jahren nicht mehr im Tiergarten (aber ich lebe ja auch schon lange nicht mehr in Wien). So ist diese Krimi-Sammlung auch eine gute Gelegenheit, wieder einmal durch Schönbrunn zu streifen … vielleicht auf den Spuren dieser Krimis? weiter »

Peter Kimeswenger: Wem die Glocke schlägt

Wem die Glocke schlägt verfasst am 08.10.2014 von

Einmal Kriminaler, immer Kriminaler. Karl Heber ist so einer. Zwar in Pension und nicht einmal mehr in Österreich daheim sondern nach Slowenien übersiedelt, in sein Haus, die “Casa Loca”, dort wo er in Ruhe die kommenden Jahre genießen möchte. Doch dieses Polizisten-Gen, das hat sich so tief in ihm eingenistet, dass ein kleiner Anstoß genügt, um seine Ermittlerinstinkte zu wecken. weiter »

Ingrid J. Poljak: Die Hände des Doktor Kinich

Die Hände des Doktor Kinich verfasst am 07.10.2014 von

Aus Träumen werden Albträume. Aus Phantasie wird Halluzination. Aus Ängsten wird Gewissheit. Aus Wünschen wird gefährliche Realität. So in etwa könnte man den Inhalt dieses schmalen Büchleins zusammen fassen. Ingrid J. Poljak hat dafür Geschichten aus dem Dunkel ans Licht geholt, die sich bislang wohlweislich vor unseren Augen verborgen haben. Denn beim Lesen kann man sich sehr leicht selbst in den dunklen Gängen der eigenen Phantasie verirren. weiter »

Cornelia Briend: Brombeerblut

Brombeerblut verfasst am 06.10.2014 von

Diese große Saga über das Irland zur Wikingerzeit, spielt im Jahr 982 nach Christus und handelt von der jungen Ceara. Sie ist eigentlich Häuptlingstochter, doch niemals anerkannt von ihrem Vater, da dieser glaubt seine Frau habe ihn betrogen. Ihre Mutter Orla beschließt, sie als Kleinkind zu einer befreundeten norwegischen Siedlerfamilie in die Normandie zu schicken, um sie aus dem Einflussbereichs ihres Vaters, des Häuptlings Brendan mac Cuinn, König der Ifernan, zu bringen. Begleitet wird sie nur von der Kinderfrau Aine, ihre Mutter begibt sich in ein Kloster. weiter »

Peter Rosei: Die Globalisten

Die Globalisten verfasst am 05.10.2014 von

Der Schweizer Geschäftemacher Adolphe Weill weiß sich die Welt für seine Import- und Exportdeals sehr zunutze zu machen. Allerdings sind seine Geschäfte eher dubios. Im Café Imperial diskutiert er mit Blaschky angeregt über die Vorteile von Geld. Von jeder Menge Geld! Denn Geld – das vermehrt sich ganz von selbst – zieht man an den „richtigen“ Fäden. weiter »

Manfred Wieninger: Die Banalität des Guten

Die Banalität des Guten verfasst am 03.10.2014 von

Über den Feldwebel Anton Schmied – da bin ich mir sicher – weiß bestenfalls ein Handvoll Menschen in Österreich Bescheid. Er war kein Kriegsheld, er hat keine Schlachten geschlagen, keinen Nobelpreis bekommen; Anton Schmid ist einfach Mensch und menschlich geblieben in einer Zeit, in der Menschlichkeit nicht als Tugend sondern als verachtenswerte Schwäche angesehen wurde. Anton Schmid hat seine Menschlichkeit mit dem Leben bezahlt. weiter »

Alle Buchbesprechungen: im Archiv »

News, Berichte, Informationen:

Der Heine-Preis 2014 geht an Alexander Kluge

verfasst am 20.10.2014 von Alexander Kluge

Der Filmemacher, Schriftsteller und promovierte Rechtsanwalt Prof. Dr. Alexander Kluge wird mit dem Heine-Preis 2014 der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet. weiter »

Richard Flanagan erhält den Man Booker Prize 2014

verfasst am 15.10.2014 von Richard Flanagan

Richard Flanagan wurde gestern, 14. Oktober, als Sieger des 2014 Man Booker Prize for Fiction für “The Narrow Road to the Deep North”, veröffentlicht im Jahr 2013 bei Chatto & Windus, bekannt gegeben.  weiter »

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2014 an Jaron Lanier

verfasst am 13.10.2014 von Jaron Lanier

Der amerikanischen Informatiker, Musiker und Schriftsteller Jaron Lanier ist gestern mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand vor rund 1.000 geladenen Gästen in der Frankfurter Paulskirche statt, unter ihnen Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Die Laudatio hielt der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz. weiter »


Aus dem LiteraturBlog - Archiv:

Holt & Holt: Kammerflimmern

verfasst am 27.01.2012 von Kammerflimmern

Stellen Sie sich vor, Sie sind herzkrank und leiden regelmäßig unter Kammerflimmern. Das bedeutet, Ihr Herz pumpt hektisch vor sich hin, kann aber keine ausreichende Blutmenge mehr transportieren – Sie sterben. Außer natürlich, ein Team von versierten KardiologInnen setzt Ihnen einen winzig kleinen Herzschrittmacher ein. Dieser erkennt es, wenn Ihr Herz unregelmäßig schlägt und sendet elektrische Impulse an ihr Herz, um den dessen Schlag wieder zu normalisieren. weiter »

Dick Francis: Gambling

verfasst am 14.07.2009 von francis-gambling

Sid Halley, ehemaliger Jockey, ist jetzt Privatdetektiv. Nach einem Reitunfall verlor er eine Hand und musste den Sport aufgeben. Doch seine Kontakte hat er behalten und nützt sie nun bei seiner Arbeit.

Gerade genießt er es, einmal an keinen Aufträgen arbeiten zu müssen, denn das verschafft ihm die Zeit, sich um Marina, seine große Liebe, kümmern zu können. Lange hält diese Zustand allerdings nicht. weiter »


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