Über Literatur Blog

Von Leserinnen für LeserInnen: wir lesen, was uns interessiert und schreiben darüber. Ob Altes oder ganz Neues, vom Krimi bis zur zeitgenössischen Literatur, im Literatur Blog gibt es keine Einschränkung. Wir sind keinem Verlag und keiner Autorin, keinem Autor verpflichtet.

Seit Jänner 2009 veröffentlichen wir hier unsere sehr persönlichen Meinung zum Gelesenen. Das Literatur Blog bietet auch Raum für die Stellungnahmen unserer LeserInnen – Kommentare, Meinungen, Ergänzungen, Diskussionen – für alles ist Platz.

Viel Spaß dabei !

Die neuesten Buchbesprechungen

Franz Friedrich Altmann: Turrinis Leber

Turrinis Leber verfasst am 28.03.2015 von

In Österreich sind Asylwerberinnen und Asylwerber eher nicht willkommen. Und wenn ja, dann bitte nicht direkt im Nachbarhaus.

Der Autor verpackt das Thema Ausländerfeindlichkeit geschickt in einen neuen Krimi. Die Hauptprotagonistin Gucki und ihr Alkohol schlabbernder Hund Turrini ermitteln im Mordfall Pfarrer Clemens Himmelfreund. weiter »

Wiebke Lorenz: Bald ruhest du auch

Bald ruhest Du auch verfasst am 23.03.2015 von

Das Cover dieses Buches hat eine Erwartungshaltung (leicht gruselig) bei mir aufgebaut, die aber bedauerlicherweise für mich nicht erfüllt wurde.

Die Autorin schildert sowohl Gegenwärtiges als auch Vergangenes in überschaubarer Form. Es ist mir auf jeden Fall gelungen den Faden der beiden Zeiten zu verknüpfen. Aber für mich gehört zu einem spannenden Thriller mehr als das. weiter »

Manfred Wieninger: Der Mann mit dem goldenen Revolver

Der Mann mit dem Goldenem Revolver verfasst am 12.03.2015 von

Gerade noch der einsame Wolf in den (Beinahe-) Ruinen von Harland, im nächsten Moment schon quasi Elternteil. So schnell geht es, wenn die Kindesmutter vor der Türe steht, etwas von Auszeit daherredet, Kind und Tasche absetzt und schon wieder verschwunden ist. Immerhin kennt er die Mutter; so gut, dass er möglicherweise sogar der Vater … . Wie auch immer, jetzt hat er den Manuel, gerade 3 Monate alt, bei sich im Wohnbüro und keinen Plan. weiter »

Arne Dahl: Hass

Hass verfasst am 08.03.2015 von

Ein Verbrechen ist geschehen. Aber was ist wirklich passiert? Eine Organisation plant etwas Großes. Aber worum handelt es sich dabei?

An weit voneinander entfernten Orten findet jeweils etwas statt, das die Aufmerksamkeit des Opcop-Teams oder auch nur einzelner seine Mitglieder hervorruft, während alle gemeisam noch erschüttert sind vom Tod einer ihrer Kolleginnen Donatella Bruno und dabei noch keine konkrete Spur zu ihrem Mörder haben. weiter »

Anna Quindlen: Ein Jahr auf dem Land

Ein Jahr auf dem Land verfasst am 07.03.2015 von

Vorab: ich habe dieses Buch mit größtem Vergnügen gelesen.

Die 60jährige Rebecca Winter steht von einem Neuanfang. Selbst als ehemals berühmte Fotografin wird sie plötzlich zur unsichtbaren Person. Wo sind die Freunde, die aufdringlichen Adabeis, die sich an ihre Kittelfalten geheftet haben, als sie noch in der Öffentlichkeit stand und eine wohlbestallte Künstlerin, mit großartigen Honoraren war? Kaum etwas davon ist übrig geblieben. Unter den Habseligkeiten des vergangenen Ruhms befindet sich ihre New Yorker Eigentumswohnung. Aus finanzieller Not heraus – das seinerzeit verdiente Geld ist nahezu weg – vermietet sie die Wohnung für ein Jahr. weiter »

Edith Kneifl: Taxi für eine Leiche

Taxi für eine Leiche verfasst am 24.02.2015 von

Ein desolates Vorstadtkino in Wien und das Cafe“Nachtlberger” – was da nicht alles passiert. Im Vorstadtkino stehen (wirkliche) Morde wöchentlich auf dem Spielplan und auch der Killer zählt anscheinend zum Stammpublikum des Filmtheaters. Das ist jedoch ganz und gar keine willkommende Werbung sondern im Gegenteil ein Desaster für die Kinobesitzerin; denn Einnahmen sind schon unter normalen Umständen so gering, dass es ihr meist schwer fällt, ihr Auskommen zu finden. weiter »

Jörg Maurer: Der Tod greift nicht daneben

Der Tod greift nicht daneben verfasst am 23.02.2015 von

Alter Schwede! In so einer Gegend rechnet sicher niemand damit, dass einer aus dem Ort auf so grausliche Art ums Leben kommt. Auf eine so grausliche nämlich, dass man lange Zeit gar nicht herausfindet, was denn da überhaupt passiert ist; und ob es ein Unfall oder doch ein Verbrechen war. Deshalb gibt es erst einmal “nur so ein Gefühl” bei Kommissar Jennerwein und seinen Leuten, so eines, nach dem der Suderer Bartl nicht ganz freiwillig aus dem Leben schied. weiter »

John Banville: Die See

Die See verfasst am 15.02.2015 von

„They Departed, the gods, on the day of the strange tide.“ Warum lässt ein Autor seinen Roman so anfangen? Welche Eindrücke und Erwartungen weckt er damit bei uns, seinen Lesern? Während wir von diesem ersten Satz zum zweiten springen, kommen uns zwei Möglichkeiten in den Sinn: Entweder schreibt hier jemand, der wirklich ein Meister seiner Kunst ist, oder jemand, der fest davon überzeugt ist ein solcher zu sein. Für Banville jedoch scheint beides zu gelten.

Die See, Banvilles bereits vierzehnter Roman, der 2005 erschien, und im selben Jahr den prestigeträchtigen englischen Man Booker Prize gewann, ist ein vor allem linguistisch sehr anspruchsvoll angelegtes Projekt, das jedoch immer wieder über die Selbstüberzeugung seines Autors stolpert. weiter »

Peter Wehle: Teufelskoller

Teufelskoller verfasst am 12.02.2015 von

Peter Wehle siedelt seinen dämonischen Kriminalroman im Salzburger Land an, in dem fiktiven Ort Sankt Nepomuk. Im 17. Jahrhundert wurden dort Frauen, die sich von „normalen“ Menschen unterschieden, als Hexen verfolgt und getötet. Bedauerlicherweise gibt es im Jahr 2008 noch immer ein paar Verrückte, die diesem Brauch nachhängen. weiter »

O. P. Zier: Komplizen des Glücks

Komplizen des Glücks verfasst am 08.02.2015 von

Rolfi erzählt seine Familiengeschichte. Seine Erinnerungen ab seinem vierten Lebensjahr bis zu der Zeit in der er an seiner Dissertation schreibt. Da taucht ein bisher unbekannter Onkel in seiner Familie auf.

Mit seiner etwas unüblichen Familie lebt Rolf im Pongau in Salzburg – und wegen des ungewöhlichen Lebensstils ist Rolf seine Familie zeitweise peinlich. weiter »

Alle Buchbesprechungen: im Archiv »

News, Berichte, Informationen:

Die Shortlist für “The Man Booker International Prize 2015″

verfasst am 25.03.2015 von

Man Booker Intaernational 2015Der Internationale Man Booker Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 60.000 Pfund für den Gewinner dotiert. Den Preis erhalten kann jede/r lebende/r Autorin die/der in englischer Sprache publiziert oder dessen/deren Werk vollständig in englischer Übersetzung vorliegt. weiter »

Wiener Werkstattpreis für Literatur 2015

verfasst am 22.03.2015 von

Wiener WerkstattpreisDer mit insgesamt EUR 2.200,- dotierte Wiener Literaturpreis für NachwuchsautorInnen wird heuer mit Einsendeschluss mit 30. April 2015 ausgeschrieben. Der Wettbewerb gliedert sich in Jury- und Publikumsbewerb; neben dem Haupt- und Publikumspreis wird ein Anerkennungspreis vergeben. weiter »

11. Preis der Leipziger Buchmesse vergeben

verfasst am 12.03.2015 von Preis der Leipziger Buchmes

Jan Wagner, Philipp Ther und Mirjam Pressler haben den 11. Preis der Leipziger Buchmesse erhalten. Die Jury rund um Hubert Winkels ehrte die Autoren und Übersetzer in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. weiter »


Aus dem LiteraturBlog - Archiv:

David Bergmann: Wie, wer, das?

verfasst am 12.01.2010 von Wie_wer_das

Das erste Buch von David Bergmann (Der die was?) fand ich an vielen Stellen einfach zum totlachen. Im zweiten Band, hat er sich aber leider eher totgeschrieben. weiter »

Marcus Rafelsberger: Menschenteufel

verfasst am 17.08.2011 von Menschenteufel

Diesmal muss ich mit meinem Fazit beginnen: ein Krimi, der mir manchmal fast einen Atemstillstand verschaffte!!! Genialer und spannender Plot, authentische Charaktere, skurrile Morde, die die Wiener Polizei beschäftigen, Themen wie Ausländerfeindlichkeit und Mobbing, und all das in diesem gelungenen Werk des Autors! weiter »


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