Über Literatur Blog

Von Leserinnen für LeserInnen: wir lesen, was uns interessiert und schreiben darüber. Ob Altes oder ganz Neues, vom Krimi bis zur zeitgenössischen Literatur, im Literatur Blog gibt es keine Einschränkung. Wir sind keinem Verlag und keiner Autorin, keinem Autor verpflichtet.

Seit Jänner 2009 veröffentlichen wir hier unsere sehr persönlichen Meinung zum Gelesenen. Das Literatur Blog bietet auch Raum für die Stellungnahmen unserer LeserInnen – Kommentare, Meinungen, Ergänzungen, Diskussionen – für alles ist Platz.

Viel Spaß dabei !

Die neuesten Buchbesprechungen

Andreas Pittler: Goodbye

Goodbye verfasst am 20.04.2015 von

1955, ein paar Monate bevor der Österreichische Staatsvertrag unterzeichnet werden soll, wird Ex-Polizeichef Vinzenz Seiser tot aufgefunden. Die Boulevardpresse schreibt je nach Zielpublikum und politischer Färbung von Suizid oder Selbstmord. David Bronstein hat noch einmal einen großen Auftritt.

Ende der Besatzungszeit in Wien. In der Schwarzenberg-Alle liegt die Leiche von Ex-Polizeichef Vinzenz Seiser. Er soll der KPÖ sehr nahe gestanden sein, gefunden wird der Tote allerdings im amerikanischen Sektor. Das mag den Schluss nahe legen, dass ihn die Amerikaner auf dem Gewissen haben. Die Sowjets hätten ja nicht unbemerkt in die Amerikanische Zone gelangen können. Oder haben ihn etwa doch die Sowjets auf dem Gewissen? weiter »

Peter Wehle: Mord heilt alle Wunden

Mord heilt alle Wunden verfasst am 16.04.2015 von

Jetzt bin ich ein echter Peter Wehle Fan. Hat mich Teufelskoller schon sehr gut unterhalten, gelingt es Wehle mit „ Mord heilt alle Wunden“ wieder. Nicht nur der absonderliche Schauplatz – ein Wiener Kunstmuseum – auch der Anlass für das Morden schildert der Autor mit einem Augenzwinkern.

Seltsame Dinge ereignen sich zu später Stunde. Da gibt es doch tatsächlich ein sprechendes Gemälde. Und der Museumswärter Andreas Kandler wird durch dieses seltsame Gemälde bis zu einer Herzattacke getrieben. Was soll das alles, was ist der Hintergrund für diesen gespentischen Vorgang. weiter »

Milan Kundera: Der Scherz

Der Scherz verfasst am 15.04.2015 von

Mit seinem Erstlingsroman “Der Scherz” ist Milan Kundera 1967 ein grosser Wurf gelungen durch den sich sein Autor auf Anhieb als ein besonders vielseitig begabter Schriftsteller etablierte. Kundera zeigt in ihm sowohl seine erzählerischen Stärken, als auch seine technische Versiertheit. Schnell werden wir in einen Erzählfluss gesogen, der uns mit seinen Figuren mitleiden lässt und mit jeder Seite gierig auf die nächste macht. weiter »

Robert Streibel: April in Stein

April in Stein verfasst am 13.04.2015 von

Dieses Buch hat mich sehr betroffen gemacht. Robert Streibel setzt sich mit einem Teil der Geschichte in der Zeit des Nazigewaltregimes in Krems auseinander. So deutlich wie in diesem Buch wurde – für mich jedenfalls – noch in keinem Buch der ehrgeizige Fanatismus, die reglementierte Grausamkeit, die menschenverachtende Perversion. weiter »

Heinrich Steinfest: Das grüne Rollo

Das grüne Rollo verfasst am 08.04.2015 von

Dieses Buch habe ich mit Vergnügen gelesen. Zugegeben, nicht alles hat den Weg in meinen Verstand gefunden. Das Buch ist meine erste Begegnung mit Steinfest und sicher nicht meine Letzte.

Das besonders Aparte an dem Buch ist, es besteht aus drei Teilen, dass die Geschichte des grünen Rollos und seiner Konsequenzen grün gedruckt ist, der Rest des Buches, des realistischen Teils jedoch schwarz. Das Wort realistisch ist aber auch etwas überzeichnet. Was an dem Buch ist schon realistisch. weiter »

Michail Prischwin: Der irdische Kelch

Der irdische Kelch verfasst am 30.03.2015 von

“Der irdische Kelch” beinhaltet mehrere Erzählungen des russischen Schriftstellers Michail Prischwin. Schon im Prolog stoße ich auf einen mir ungewohnten Schreibstil – in einer Sprachform, die für mich zu Beginn schwierig zu lesen war; aber es machte mich zugleich auch neugierig auf das Kommenden. Viele Passagen habe ich mehrmals gelesen, um die die Aussagen und Ausdrücke wirklich im richtigen Zusammenhang zu verstehen. weiter »

Franz Friedrich Altmann: Turrinis Leber

Turrinis Leber verfasst am 28.03.2015 von

In Österreich sind Asylwerberinnen und Asylwerber eher nicht willkommen. Und wenn ja, dann bitte nicht direkt im Nachbarhaus.

Der Autor verpackt das Thema Ausländerfeindlichkeit geschickt in einen neuen Krimi. Die Hauptprotagonistin Gucki und ihr Alkohol schlabbernder Hund Turrini ermitteln im Mordfall Pfarrer Clemens Himmelfreund. weiter »

Wiebke Lorenz: Bald ruhest du auch

Bald ruhest Du auch verfasst am 23.03.2015 von

Das Cover dieses Buches hat eine Erwartungshaltung (leicht gruselig) bei mir aufgebaut, die aber bedauerlicherweise für mich nicht erfüllt wurde.

Die Autorin schildert sowohl Gegenwärtiges als auch Vergangenes in überschaubarer Form. Es ist mir auf jeden Fall gelungen den Faden der beiden Zeiten zu verknüpfen. Aber für mich gehört zu einem spannenden Thriller mehr als das. weiter »

Manfred Wieninger: Der Mann mit dem goldenen Revolver

Der Mann mit dem Goldenem Revolver verfasst am 12.03.2015 von

Gerade noch der einsame Wolf in den (Beinahe-) Ruinen von Harland, im nächsten Moment schon quasi Elternteil. So schnell geht es, wenn die Kindesmutter vor der Türe steht, etwas von Auszeit daherredet, Kind und Tasche absetzt und schon wieder verschwunden ist. Immerhin kennt er die Mutter; so gut, dass er möglicherweise sogar der Vater … . Wie auch immer, jetzt hat er den Manuel, gerade 3 Monate alt, bei sich im Wohnbüro und keinen Plan. weiter »

Arne Dahl: Hass

Hass verfasst am 08.03.2015 von

Ein Verbrechen ist geschehen. Aber was ist wirklich passiert? Eine Organisation plant etwas Großes. Aber worum handelt es sich dabei?

An weit voneinander entfernten Orten findet jeweils etwas statt, das die Aufmerksamkeit des Opcop-Teams oder auch nur einzelner seine Mitglieder hervorruft, während alle gemeisam noch erschüttert sind vom Tod einer ihrer Kolleginnen Donatella Bruno und dabei noch keine konkrete Spur zu ihrem Mörder haben. weiter »

Alle Buchbesprechungen: im Archiv »

News, Berichte, Informationen:

167 Titel wurden zum Deutschen Buchpreis 2015 eingereicht

verfasst am 15.04.2015 von Deutscher Buchpreis 2015

Deutschsprachige Verlage haben insgesamt 167 Romane für den Deutschen Buchpreis 2015 eingereicht. Die Zahl der teilnehmenden Verlage ist mit 110 so hoch wie noch nie. 80 Verlage kommen aus Deutschland, 15 aus Österreich und 15 aus der Schweiz. Ihre Titel sind nun in der Auswahl für den “besten deutschsprachigen Roman des Jahres” 2015. weiter »

Neuer Ö1-Literaturwettbewerb zum Thema „Geld und Gier“

verfasst am 09.04.2015 von

Unter dem Titel “Geld und Gier” schreibt Ö1 in Kooperation mit dem “Wiener Städtischen Versicherungsverein” einen Literaturwettbewerb aus. In Österreich wohnhafte Autorinnen und Autoren können sich bis 30. Juni 2015 bewerben, die Siegertexte werden in Ö1 gesendet. weiter »

Das Österr. Literaturmuseum eröffnet am 18. April

verfasst am 03.04.2015 von

LiteraturmuseumDas Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek öffnet am Samstag, 18. April 2015 seine Pforten. Es ist das erste Museum, das die ganze Vielfalt der österreichischen Literatur vom Ende des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart vermittelt. weiter »


Aus dem LiteraturBlog - Archiv:

Milan Kundera: Der Scherz

verfasst am 15.04.2015 von Der Scherz

Mit seinem Erstlingsroman “Der Scherz” ist Milan Kundera 1967 ein grosser Wurf gelungen durch den sich sein Autor auf Anhieb als ein besonders vielseitig begabter Schriftsteller etablierte. Kundera zeigt in ihm sowohl seine erzählerischen Stärken, als auch seine technische Versiertheit. Schnell werden wir in einen Erzählfluss gesogen, der uns mit seinen Figuren mitleiden lässt und mit jeder Seite gierig auf die nächste macht. weiter »

Stefan Slupetzky: Der Fall des Lemming

verfasst am 10.01.2009 von slupetzky-der-fall-des-lemm

Wallisch Leopold, mit Spitznamen „Lemming“ wurde vom Wiener Polizeidienst entlassen. Dafür verantwortlich war sein karrieresüchtiger Kollege, der Krimineser Krotznig, der mit dem grauenhaften, potthässlichen, knarrenden Ledermantel. weiter »


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