Über Literatur Blog

Von Leserinnen für LeserInnen: wir lesen, was uns interessiert und schreiben darüber. Ob Altes oder ganz Neues, vom Krimi bis zur zeitgenössischen Literatur, im Literatur Blog gibt es keine Einschränkung. Wir sind keinem Verlag und keiner Autorin, keinem Autor verpflichtet.

Seit Jänner 2009 veröffentlichen wir hier unsere sehr persönlichen Meinung zum Gelesenen. Das Literatur Blog bietet auch Raum für die Stellungnahmen unserer LeserInnen – Kommentare, Meinungen, Ergänzungen, Diskussionen – für alles ist Platz.

Viel Spaß dabei !

Die neuesten Buchbesprechungen

Haruki Murakami: Von Männern, die keine Frauen haben

Von Männern, die keine Frauen haben verfasst am 29.10.2014 von

Der rote Faden zwischen diesen sieben sehr unterschiedlichen Geschichten ist das Verhältnis von Mann und Frau. Einem Verhältnis, das so oft von Unkenntnis, Fehleinschätzung und häufiger Verständnislosigkeit geprägt ist, manchmal vom Unvermögen, das Richtige zu tun, jeweils erzählt aus der Sicht des Mannes. weiter »

Elisabeth Klar: Wie im Wald

Wie im Wald verfasst am 26.10.2014 von

Lisa Neuwirth lebt als Pflegekind bei Familie Ludevik. Als sich eine schreckliche Familientragödie ereignet, wird die kleine Lisa in eine betreute Wohngemeinschaft abgeschoben. Karin Ludevik holt sie als Erwachsene zu ihr ins Elternhaus zurück. Ab dann holt ein finsteres Kapitel der gemeinsamen Vergangenheit die Familie wieder ein. weiter »

Ian Hamilton: Der rote Stab von Macao

Der rote Stab von Macao verfasst am 24.10.2014 von

So mitten in einer Krimireihe einsteigen? Dies ist immerhin schon der 5. Roman mit der Agentin Ava Lee! Kurz gesagt: der Einstieg fällt leicht, schon nach wenigen Seiten konnte ich mir Ava und ihre Mit-Hauptdarsteller sehr gut vorstellen, Vorkenntnisse sind also nicht notwendig, um dieses Buch zu lesen. weiter »

Roberto Bolaño: Mörderische Huren

Mörderische Huren verfasst am 17.10.2014 von

Hier ist er: der wahre Erzähler Roberto Bolaño. In diesen kurzen Geschichten zeigt sich, wie vituos, wie meisterhaft Bolaño erzählen kann. Es sind Geschichten, die weder von etwas Weltbewegendem berichten noch etwas Ausserordentliches zum Inhalt haben; sie überzeugen alleine mit Worten und Sätzen. weiter »

Pekka Hiltunen: Das schwarze Rauschen

Das schwarze Rauschen verfasst am 15.10.2014 von

Das schwarze Rauschen ist ein weiterer Beitrag der nordischen Krimiflut – in diesem Fall des Finnischen Autors Pekka Hiltunen. Es ist der zweite Fall um das Ermittlerteam “Studio”. Der Thriller ist in sich abgeschlossen, Vorwissen aus dem ersten Buch ist also nicht erforderlich. Das “Studio” ist eine Art nordisches A-Team, das in London geheim operiert. Die Finnin Mari leitet das Team, ihre ebenfalls Finnische Freundin Lia ist eine weitere Hauptfigur. weiter »

Alex Winter: Die Leiche im Wrack

Die Leiche im Wrack verfasst am 14.10.2014 von

Für Detective Daryl Simmons ist es der fünfte, für mich jedoch sein erster Fall. Es gibt im Verlauf des Buches zwar einige Anspielungen auf vergangene Romane,  diese sind aber zum Verständnis des aktuellen nicht erforderlich. weiter »

Edith Kneifl (Hrsg): Tatort Schönbrunn

Tatort Schönbrunn verfasst am 10.10.2014 von

Zu Beginn eine sehr interessante Einleitung über die Geschichte Schönbrunns. Unter anderem schreibt die Kunsthistorikerin Inge Podbrecky auch darüber, dass Schönbrunn den Touristen weit besser bekannt sein dürfte, als den WienerInnen. Das stimmt wohl, ich selbst zB. war ein einziges Mal im Schloß und seit 6 oder 7 Jahren nicht mehr im Tiergarten (aber ich lebe ja auch schon lange nicht mehr in Wien). So ist diese Krimi-Sammlung auch eine gute Gelegenheit, wieder einmal durch Schönbrunn zu streifen … vielleicht auf den Spuren dieser Krimis? weiter »

Peter Kimeswenger: Wem die Glocke schlägt

Wem die Glocke schlägt verfasst am 08.10.2014 von

Einmal Kriminaler, immer Kriminaler. Karl Heber ist so einer. Zwar in Pension und nicht einmal mehr in Österreich daheim sondern nach Slowenien übersiedelt, in sein Haus, die “Casa Loca”, dort wo er in Ruhe die kommenden Jahre genießen möchte. Doch dieses Polizisten-Gen, das hat sich so tief in ihm eingenistet, dass ein kleiner Anstoß genügt, um seine Ermittlerinstinkte zu wecken. weiter »

Ingrid J. Poljak: Die Hände des Doktor Kinich

Die Hände des Doktor Kinich verfasst am 07.10.2014 von

Aus Träumen werden Albträume. Aus Phantasie wird Halluzination. Aus Ängsten wird Gewissheit. Aus Wünschen wird gefährliche Realität. So in etwa könnte man den Inhalt dieses schmalen Büchleins zusammen fassen. Ingrid J. Poljak hat dafür Geschichten aus dem Dunkel ans Licht geholt, die sich bislang wohlweislich vor unseren Augen verborgen haben. Denn beim Lesen kann man sich sehr leicht selbst in den dunklen Gängen der eigenen Phantasie verirren. weiter »

Cornelia Briend: Brombeerblut

Brombeerblut verfasst am 06.10.2014 von

Diese große Saga über das Irland zur Wikingerzeit, spielt im Jahr 982 nach Christus und handelt von der jungen Ceara. Sie ist eigentlich Häuptlingstochter, doch niemals anerkannt von ihrem Vater, da dieser glaubt seine Frau habe ihn betrogen. Ihre Mutter Orla beschließt, sie als Kleinkind zu einer befreundeten norwegischen Siedlerfamilie in die Normandie zu schicken, um sie aus dem Einflussbereichs ihres Vaters, des Häuptlings Brendan mac Cuinn, König der Ifernan, zu bringen. Begleitet wird sie nur von der Kinderfrau Aine, ihre Mutter begibt sich in ein Kloster. weiter »

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News, Berichte, Informationen:

Büchner Preis 2014 an Jürgen Becker

verfasst am 27.10.2014 von Hpschaefer www.reserv-a-rt.de

Der Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung wurde am 25. 10. 2014 im Stadttheater Darnstadt an den 82-jährigen Lyriker Jürgen Becker verliehen. weiter »

Der Heine-Preis 2014 geht an Alexander Kluge

verfasst am 20.10.2014 von Alexander Kluge

Der Filmemacher, Schriftsteller und promovierte Rechtsanwalt Prof. Dr. Alexander Kluge wird mit dem Heine-Preis 2014 der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet. weiter »

Richard Flanagan erhält den Man Booker Prize 2014

verfasst am 15.10.2014 von Richard Flanagan

Richard Flanagan wurde gestern, 14. Oktober, als Sieger des 2014 Man Booker Prize for Fiction für “The Narrow Road to the Deep North”, veröffentlicht im Jahr 2013 bei Chatto & Windus, bekannt gegeben.  weiter »


Aus dem LiteraturBlog - Archiv:

H.G. Wells: Von kommenden Tagen

verfasst am 22.01.2012 von Von kommenden Tagen

Es ist ein richtiger utopischer Roman. Aus der Sicht des ausgehenden 19. Jahrhunderts erzählt H.G. Wells über das 22. Jahrhundert. Heraus gekommen ist dabei die Beschreibung einer Welt, die einerseits einiges enthält, das schon wahr geworden ist, andererseits wird von einer Gesellschaft berichtet, die noch weiter auseinander gedriftet ist, als wir es schon heute erleben. weiter »

Johannes Zacher: Das Lachen der Hyänen

verfasst am 02.02.2014 von Das Lachen der Hyänen

Zacher liefert mit diesem Buch eine Geschichte ab, in der sich eine erhebliche Anzahl kaputter Typen in einer Lebensspirale nach unten bewegt. Eine Reihe von grauslichen Morden (erinnerte mich an die Serie Criminal Minds) erzeugte bei mir anfangs nur mäßige Spannung.    weiter »


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