Über Literatur Blog

Von Leserinnen für LeserInnen: wir lesen, was uns interessiert und schreiben darüber. Ob Altes oder ganz Neues, vom Krimi bis zur zeitgenössischen Literatur, im Literatur Blog gibt es keine Einschränkung. Wir sind keinem Verlag und keiner Autorin, keinem Autor verpflichtet.

Seit Dezember 2008 veröffentlichen wir hier unsere sehr persönlichen Meinung zum Gelesenen. Das Literatur Blog bietet auch Raum für die Stellungnahmen unserer LeserInnen – Kommentare, Meinungen, Ergänzungen, Diskussionen – für alles ist Platz.

Viel Spaß dabei !

Die neuesten Buchbesprechungen

Anne Hertz: Flitterwochen

Flitterwochen verfasst am 02.09.2015 von

Tine seht einige Tage vor ihrer Traumhochzeit auf den Seychellen als sie von einer leicht betagten jedoch sehr willensstarken 89-jährigen Frau entführt wird, damit sie sie nach Polen bringt. Dort will die alte Oma die Asche ihres geliebten Mannes ins Meer streuen, damit er wieder in der alten Heimat, in Pommern, ist. weiter »

Bernhard Aichner: Totenhaus

Totenhaus verfasst am 01.09.2015 von

Wirklich packend!
Unbedingt lesen!

… und nun zur etwas ausführlicheren Buchbesprechung … weiter »

Mai Jia: Das verhängnisvolle Talent des Herrn Rong

Das verhängnisvolle Talent des Herrn Rong verfasst am 31.08.2015 von

Der Roman über ein Genie, das seine Grenzen immer weiter hinaus schieben muss, um sich selbst zu genügen. Eingebettet in eine Geschichte über die Entwicklung eines Landes, das täglich in allen Medien präsent ist, über dessen Innenleben wir aber unglaublich wenig wissen: China. weiter »

Bernhard Barta: Sissis Gift

Sissis Gift verfasst am 30.08.2015 von

Und wieder ermittelt der gemütliche Kommissar Gustl Brander in Gmunden und Bad Ischl. Direkt vor seinem Bürofenster, ausgerechnet beim sogenannten Liebesplatzerl (tlws. auch Glücksplatzerl genannt) am Traunsee, verhakt sich seine Angelschnur an einer Leiche. Sofort scheint klar zu sein dass es sich um die berühmte Schlager-Sissi handelt. Doch es kommt zu einigen Verwechslungen und Verwirrungen. weiter »

Hellmut Andics: Ringstrassenwelt

Ringstrassenwelt verfasst am 26.08.2015 von

Der zweite Band von Andics‘ Reihe über die Entwicklung Wiens und der Donaumonarchie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat die Jahre zwischen 1867 und 1887 zum Inhalt. An der Ringstraße wird noch immer gebaut, rundherum entstehen gerade die Gebäude, die das Bild Wiens noch heute prägen und in Wissenschaft, Kunst und Architektur prägen Namen die Zeit, deren Ruhm und Vermächtnis im kollektiven Gedächtnis Österreichs noch für lange Zeit verankert bleiben werden. weiter »

Harald Darer: Herzkörper

Herzkörper verfasst am 21.08.2015 von

Maria Satori ist Juristin, kommt aus der Sozialarbeit und wird zur Rektorin an der Fachhochschule für Sozialberufe gewählt. Dieser Umstand ist interessant genug um, von Simone Remschnik für ihre Zeitung interviewt zu werden. Während des Interviews trifft Maria Satori diese Aussage: “Mitleid keine juristische und schon gar keine sozialarbeiterische Kategorie ist. Genausowenig wie Hoffnung, Glück oder Gerechtigkeit.” weiter »

Christoph Peters: Der Arm des Kraken

Der Arm des Kraken verfasst am 17.08.2015 von

Vorab: ein Roman, der mich überrascht hat; positiv! Den Autor Christoph Peters kannte ich davor noch nicht, konnte mir also, als das Buch kam, kein Bild von dem machen, was mich erwartet. Ich musste mich vorerst mit der Einschätzung des Verlages zufrieden geben, es wäre ein „ein fulminanter Großstadtroman und ein actiongeladener literarischer Thriller“. weiter »

Voosen & Danielsson: Rotwild

Rotwild verfasst am 17.08.2015 von

Schweden: Land der Morde, gerne auch mit grauslichen Details verbrämt. Schweden: Land des Königs Gustav Adolf und damit auch des Protestantismus; was aber haben dann katholische Mythen hier zu suchen, vor allem, wenn sie die Grundlage für (siehe vorher) für die grauslichen Details sind.

Es beginnt mit einem Mann, der gleich dem heiligen Sebastian mit Pfeilen durchbohrt an einen Baum gebunden gefunden wird. Hier die Ruhe der Landschaft, die Freude der Menschen auf das kommende Midsommer-Fest und dann dieser Kontrast: ein Mann grausam zu Tode gequält inmitten dieses Idylles. weiter »

Burkhard Schulze Darup: Grenzen der Gier

Grenzen der Gier verfasst am 15.08.2015 von

Das Thema: hochaktuell! Genau jetzt leben wir in einer Zeit, in der die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Die Zukunft unserer Energieversorgung und – nichts weniger – damit verbunden die Zukunft der Menschen. Dass in so einer Zeit des Umbruches mit harten Bandagen gekämpft wird, das ist klar; denn es geht um viel Geld und um Macht und Einfluss. weiter »

Hellmut Andics: Gründerzeit

Gründerzeit verfasst am 14.08.2015 von

Bereits im Jahr 1981 erschienen und derzeit leider vergriffen: Hellmuth Andics‘ 3-bändige Geschichte Wiens (und der Donaumonarchie) in der Zeit zwischen 1848 und 1914. Der erste Band „Gründerzeit“ befasst sich mit den Jahren bis 1867, dem Vorabend zu den größten Veränderung Wiens in 1.000 Jahren. weiter »

Alle Buchbesprechungen: im Archiv »

News, Berichte, Informationen:

Erich Fried Preis 2015 an Dorothee Elmiger

verfasst am 02.09.2015 von Dorothee Elmiger

Der mit 15.000 Euro dotierte Erich Fried Preis 2015 geht an die Schweizer Autorin Dorothee Elmiger für ihre beiten Titel Einladung an die Waghalsigen und Schlafgänger (beide Dumont) sowie und vor allem als Unterstützung ihrer künftigen Arbeit. weiter »

Grimmelshausen-Preis 2015 an Robert Seethaler

verfasst am 01.08.2015 von Robert Seethaler

Für seinen Roman „Ein ganzes Leben“ erhält Robert Seethaler den Grimmelshausen-Preis 2015. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 1993 alle zwei Jahre von den Ländern Baden-Württenberg und Hessen vergeben. weiter »

Dieter Kühn 1935 – 2015

verfasst am 28.07.2015 von Dieter Kühn

Dieter Kühn ist am 25. Juli 2015 nach schwerer Krankheit im Alter von 80 Jahren gestorben. Bis zuletzt hat er an neuen Büchern gearbeitet. weiter »


Aus dem LiteraturBlog - Archiv:

Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues

verfasst am 21.08.2009 von remarque-im-westen

„Wir sehen Menschen leben, denen der Schädel fehlt; wir sehen Soldaten laufen, denen beide Füße weggefetzt sind; sie stolpern auf den splitternden Stümpfen bis zum nächsten Loch; ein Gefreiter kriecht zwei Kilometer weit auf den Händen und schleppt die zerschmetterten Knie hinter sich her; ein anderer geht zur Verbandsstelle, und über seine festhaltenden Hände quellen die Därme; wir sehen Leute ohne Mund, ohne Unterkiefer, ohne Gesicht; wir finden jemand, der mit seinen Zähnen zwei Stunden die Schlagader seines Armes klemmt, um nicht zu verbluten…“. weiter »

John Banville: Die See

verfasst am 15.02.2015 von Die See

„They Departed, the gods, on the day of the strange tide.“ Warum lässt ein Autor seinen Roman so anfangen? Welche Eindrücke und Erwartungen weckt er damit bei uns, seinen Lesern? Während wir von diesem ersten Satz zum zweiten springen, kommen uns zwei Möglichkeiten in den Sinn: Entweder schreibt hier jemand, der wirklich ein Meister seiner Kunst ist, oder jemand, der fest davon überzeugt ist ein solcher zu sein. Für Banville jedoch scheint beides zu gelten.

Die See, Banvilles bereits vierzehnter Roman, der 2005 erschien, und im selben Jahr den prestigeträchtigen englischen Man Booker Prize gewann, ist ein vor allem linguistisch sehr anspruchsvoll angelegtes Projekt, das jedoch immer wieder über die Selbstüberzeugung seines Autors stolpert. weiter »


wer schreibt im Literatur-Blog?



Themen und Genres



Top