Über Literatur Blog

Von Leserinnen für LeserInnen: wir lesen, was uns interessiert und schreiben darüber. Ob Altes oder ganz Neues, vom Krimi bis zur zeitgenössischen Literatur, im Literatur Blog gibt es keine Einschränkung. Wir sind keinem Verlag und keiner Autorin, keinem Autor verpflichtet.

Seit Jänner 2009 veröffentlichen wir hier unsere sehr persönlichen Meinung zum Gelesenen. Das Literatur Blog bietet auch Raum für die Stellungnahmen unserer LeserInnen – Kommentare, Meinungen, Ergänzungen, Diskussionen – für alles ist Platz.

Viel Spaß dabei !

Die neuesten Buchbesprechungen

Donna Tartt: Der Distelfink

Der Distelfink verfasst am 21.11.2014 von

Je dicker das Buch, desto länger die Rezension – aber das muss nicht sein, wie hier zu aufzuzeigen ist (dazu später).

Wer sich der Lektüre eines Werks, das auf über 1000 Seiten daherkommt, verdingt, der muss davon schon angetan sein, wie der Verfasser dieser Zeilen. Den Titel verdankt das Buch einem mit 1654 datierten Bild des niederländischen Malers und Rembrandt-Schülers Carel Fabritius. weiter »

Wolfgang Burger: Tödliche Geliebte

Tödliche Geliebte verfasst am 18.11.2014 von

Licht an, Füße hoch gelagert: es ist wieder einmal Zeit, es sich mit einem Buch gemütlich zu machen, denn es gibt einen neuen Heidelberg Krimi mit Alexander Gerlach. So, wie darin die Familiengeschichten Gerlach eine sehr zentrale Rolle spielem, so gehört Wolfgang Burgers Serienheld bei mir schon zur liebgewonnenen Lesetradition. weiter »

Helga Kolsky: Das Asmodeus-Prinzip

Das Asmodeus-Prinzip verfasst am 15.11.2014 von

337 Seiten, 106 Kapitel und ein Haufen verrückter, ketzerischer, verbrecherischer Protagonisten. Das ist ein Spaß, der fallweise lautes Lachen hervorief (zumindest bei mir).

Wer ist Asmodeus, die mythische Plage – bei Helga Kolsky einer, der sich überall einmischt, einer der meint alles besser zu wissen. Womit er fallweise recht hat, und Anika, die Bibliothekarin in dem satirischen Polit Krimi, das eine oder andere mal besser hätte auf ihn hören sollen. weiter »

Al Gore: Die Zukunft

Die Zukunft verfasst am 14.11.2014 von

Al Gore ist für mich der beste US-Präsident, der niemals Präsident wurde. Liest man seine Bücher, dann lässt sich jedoch unterstellen, dass er auch der US-Präsident gewesen wäre, der am grandiosesten gescheitert wäre, noch mehr als Barack Obama. Warum? Seine Thesen und Ansichten widersprechen in weiten Teilen grundlegend dem, was in den USA (aber auch in der EU) in der Politik heute opportun und umsetzbar ist. weiter »

Vanessa F. Fogel: Hertzmann’s Coffee

Hertzmanns Coffee verfasst am 11.11.2014 von

Ein Roman, in dem die Jahrzehnte, die Generationen, das Zurückliegende und das Gegenwärtige zusammen finden; in den Erinnerungen von Yankel Hertzmann, der darin die Lösung für die Probleme in seiner Familie sucht. weiter »

André Aciman: Ruf mich bei deinem Namen

Ruf mich bei deinem Namen verfasst am 10.11.2014 von

Vielleicht die grösste Schwierigkeit über André Acimans eleganten Roman „Ruf mich bei deinem Namen“ zu reden ist, diesen nicht durch die etwas pauschal klingenden Genres zu erschlagen, in die er sicherlich äusserlich passt. Die Begriffe Sommerromanze oder Gay Lit rufen besonders qualitativ völlig falsche Assoziationen hervor, die jedoch rein formal auf den Roman zutreffen mögen.

„Ruf mich bei deinem Namen“ ist die Geschichte der Liebe des 17 jährigen Eliot und des 24 jährigen Oliver, die Mitte der 80er Jahre einen kurzen gemeinsamen Sommer im Haus von Eliots Eltern an der italienischen Mittelmeerküste verbringen. weiter »

Elizabeth Haynes: Atemnot

Atemnot verfasst am 05.11.2014 von

Vorweg – ein durchaus lesenswertes Buch. Ich bezeichne es aber nicht als Thriller, sondern als ziemlich guten Krimi. Was mir an diesem Buch gut gefallen hat, ist die Aufarbeitung der täglichen Ergebnisse, Erfahrungen in der Schilderung von minutiöser Polizeiarbeit.

Im kleinen englischen Dorf Morden (ja, das heisst wirklich so) häufen sich immer mehr Delikte  zu einem wahren Berg an Straftaten auf. weiter »

Andreas Latzko: Menschen im Krieg

Menschen im Krieg verfasst am 31.10.2014 von

Im Jahr 1917, mitten im 1. Weltkrieg erschienen diese 7 Kurzgeschichten in Buchform. Davor veröffentlichten verschiedene schweizer Zeitungen bereits einzelne dieser Erzählungen, auch das Buch wurde in der Schweiz verlegt. Denn in den kriegsführenden Staaten konnte man zu dieser Zeit nichts über die Schrecken des Krieges, über den Pazifismus schreiben – da ging es um Aufrechterhaltung der Moral, auch wenn es das bittere Ende bedeuten würde. weiter »

Haruki Murakami: Von Männern, die keine Frauen haben

Von Männern, die keine Frauen haben verfasst am 29.10.2014 von

Der rote Faden zwischen diesen sieben sehr unterschiedlichen Geschichten ist das Verhältnis von Mann und Frau. Einem Verhältnis, das so oft von Unkenntnis, Fehleinschätzung und häufiger Verständnislosigkeit geprägt ist, manchmal vom Unvermögen, das Richtige zu tun, jeweils erzählt aus der Sicht des Mannes. weiter »

Elisabeth Klar: Wie im Wald

Wie im Wald verfasst am 26.10.2014 von

Lisa Neuwirth lebt als Pflegekind bei Familie Ludevik. Als sich eine schreckliche Familientragödie ereignet, wird die kleine Lisa in eine betreute Wohngemeinschaft abgeschoben. Karin Ludevik holt sie als Erwachsene zu ihr ins Elternhaus zurück. Ab dann holt ein finsteres Kapitel der gemeinsamen Vergangenheit die Familie wieder ein. weiter »

Alle Buchbesprechungen: im Archiv »

News, Berichte, Informationen:

KRIMITAG 2014 in WIEN

verfasst am 17.11.2014 von Krimitag 8. Dezember 2014 in Wien

Die Vereinigung der öst. KriminalschriftstellerInnen (www.krimiautoren.at) laden zur Friedrich Glauser Gedenklesung ins Bezirksmuseum Josefstadt, 1080, Schmidgasse, 18 (Tel.: 4036415)

Montag, 8. Dezember 2014
18:00 Uhr

Festsaal Bezirksmuseum Josefstadt

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Erfolgreiche Buch Wien 2014

verfasst am 17.11.2014 von Buch Wien 2014

Mehr als 100 Aussteller aus 12 Nationen präsentierten sich von 8. – 12. Oktober 2014 auf rd. 8.800m² Ausstellungsfläche in der Messe Wien im Rahmen der zum siebenten Mal veranstalteten BUCH WIEN. Dass das Thema Buch, trotz der Umsatzrückgänge der Branche in letzter Zeit, nach wie vor hoch aktuell ist, bewiesen die mehr als 38.000 BesucherInnen – ein neuer Besucherrekord. weiter »

Rückläufige Entwicklung des Österreichischen Buchmarktes

verfasst am 13.11.2014 von HBV

Der Hauptverband des Österr. Buchhandels veröffentlichte im Rahmen der Messe Buch Wien aktuelle Zahlen über die Entwicklung des Buchmarktes in Österreich. Der Buchhandel erzielte im Jahr 2013 mit gedruckten Büchern einen Umsatz von EUR 761 Mio. (Bücher, Lernmaterial und Lehrbücher sowie Zeitungen und Zeitschriften), das entspricht einem Rückgang von – 2,1% gegenüber dem Jahr 2012. weiter »


Aus dem LiteraturBlog - Archiv:

Christian Klinger: Das Don Juan Gen

verfasst am 24.12.2012 von

Ich fange jetzt einmal nicht mit dem Inhalt, sondern mit der Verpackung an: das Cover ist, sagen wir … überraschend! Ist das eine Art menschlicher Hybrid? Was kommt da auf die Leserin/den Leser zu? Einer von diesen gerade so modischen Sado-Maso-Schmökern? Ein schwülstiger Erotikthriller? Knapp daneben; ein kleiner Tipp: lassen Sie sich nicht auf allzu viele Spekulationen in diese Richtung ein und überlegen Sie erst nach der Lektüre, in welche Abteilung sie dieses Buch einreihen wollen! weiter »

Wolfgang Burger: Echo einer Nacht

verfasst am 28.05.2009 von burger-echo-einer-nacht

Der kleine Gundram ist seit Wochen verschwunden. Der Fall beschäftigt ganz Heidelberg und vor allem Kriminalrat Gerlach, der mit seinen Team einfach keine Spur zu dem entführten Jungen findet. Immer wieder tauchen Hinweise auf, die sich dann als Sackgasse heraus stellen. Schwung gewinnen die Ermittlungen erst wieder, als Gerlachs Töchter von einem weiteren möglichen Entführungsfall berichten, über den sie in ihrer Schule etwas in Erfahrung bringen konnten weiter »


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