Über Literatur Blog

Von Leserinnen für LeserInnen: wir lesen, was uns interessiert und schreiben darüber. Ob Altes oder ganz Neues, vom Krimi bis zur zeitgenössischen Literatur, im Literatur Blog gibt es keine Einschränkung. Wir sind keinem Verlag und keiner Autorin, keinem Autor verpflichtet.

Seit Jänner 2009 veröffentlichen wir hier unsere sehr persönlichen Meinung zum Gelesenen. Das Literatur Blog bietet auch Raum für die Stellungnahmen unserer LeserInnen – Kommentare, Meinungen, Ergänzungen, Diskussionen – für alles ist Platz.

Viel Spaß dabei !

Die neuesten Buchbesprechungen

Clemens Ettenauer, Johanna Bergmayr (Hrsg): Cartoons über Fussball

Cartoons über Fussball verfasst am 11.07.2014 von

Wenn Weltmeisterschaft ist, kann man sich auch als Nicht-Fan kaum der Allgegenwärtigkeit des Fußballs entziehen- na ja, außer vielleicht man lebt am Südpol in einem Iglu ohne Satellitenfernsehen.  Als ein solcher Nicht-Fan nähere ich mich dem Sport von der gegenüberliegenden, der lustigen Seite, die genau vis-a-vis der Seite, auf der Fußball furchtbar ernst genommen wird (siehe auch: Brasilien – ein Land versinkt in Tränen nach dem 1:7 gegen Deutschland)… weiter »

Georges Simenon: Sonntag

Sonntag verfasst am 10.07.2014 von

Dieser Sonntag ist jener Tag, auf den Émile sich monatelang vorbereitet hat. An diesem Tag sollen sich für ihn alle Probleme, die sein Leben mit Berthe, seiner Ehefrau, mit sich brachte, für immer auflösen. Ab diesem Tag wird er frei sein für alles das, was er sich in der vergangene Jahren versagen musste und er wird allles das hinter sich lassen, was er in den vergangenen Jahren ertragen musste. weiter »

Arthur Schnitzler: Später Ruhm

Später Ruhm verfasst am 08.07.2014 von

Die Literatenrunden in den Wiener Kaffeehäusern. Ende des 19./Beginn des 20. Jahrhunderts eine Institution. Arthur Schnitzer schrieb im Jahr 1894 eine Novelle, die einen ironischen Blick auf deren Protagonisten wirft.  120 Jahre, bis ins Jahr 2014 dauerte es, bis dieses kleine, wunderbare Stück Literatur endlich veröffentlicht wurde. weiter »

Cay Rademacher: Mörderischer Mistral

Mörderischer Mistral verfasst am 05.07.2014 von

Ein Frankreich-Krimi. Nun hat sich auch Cay Rademacher auf die Welle der Frankreich-Krimis gesetzt und wählt dafür die Provence, die Region rund um Marseille als Schauplatz. Naheliegend wenn man weiß, dass Rademacher mit seiner Familie in der Provence lebt. weiter »

Walter Than: Wenn die Sonne hinter den Dächern versinkt

Wenn die Sonne hinter den Dächern versinkt verfasst am 02.07.2014 von

Welch symbolischer Titel für dieses Buch. Walter Than schildert die letzten Jahre des zweiten Weltkrieges in Wien in eindringlichen Form. Wenn er seinen Protagonisten Georg Manhart – einen Halbjuden – unter der ständigen Belastung auch „entsorgt“ zu werden, durch Wien gehen lässt. Wenn Georg nach der Matura seine Stelle als technischen Zeichner in einem Flugzeugwerk antritt, ohne eine Ahnung von dieser Aufgabe zu haben, dann verlässt einen beim Lesen die bedrückende Atmosphäre der damaligen Zeit kaum mehr.

Zumindest ist es mir so ergangen. Ich war nahe daran, nach einiger Zeit nicht mehr weiter zu lesen. Doch Walter Than versteht es mit seiner Sprache, mit seinen Schilderungen zu fesseln. weiter »

Michael Köhlmeier: Die Abenteuer des Joel Spazierer

Die Abenteuer des Joel Spazierer verfasst am 30.06.2014 von

Joel Spazierer, ein Meister der Manipulation, Mörder, Lügner und Weitgereister, erzählt sein Leben als Ich-Autor. Ein Psychopath, der seine Erlebnisse in der Kindheit dafür verantwortlich macht, was er geworden ist – ein Mensch ohne Moral und Empathie. Eine groteske Geschichte. Hat mir das Buch gefallen? Ich überlege hier mit Joel Spazierers Lieblingsantworten: Ja. Nein. Weiß nicht. weiter »

Günter Neuwirth: Moorhammers Fest

Moorhammers Fest verfasst am 29.06.2014 von

Ein für Krimi-Liebhaberinnen sicherlich vertrautes Szenario: Gottfried Moorhammer, der berühmte Künstler, der Freunde und Familie zu seinem Geburtstagsfest geladen hat; irgendwann während des Festes geschieht ein Verbrechen und man kann annehmen, dass sich der Täter bzw. die Täterin unter den Anwesenden findet. 

Nur, dass der Ort des Geschehens diesmal nicht eine Insel in der Karibik oder ein Schloß an der englischen Küste ist sondern ein Haus bei Hinterstoder; auch heisst der Detektiv nicht Hercule Poirot sondern Christina Kayserling und sie ist Kriminalpolizistin in Steyr in Oberösterreich. weiter »

Erich Kästner: Ein Mann gibt Auskunft

Ein Mann gibt Auskunft verfasst am 22.06.2014 von

Gedichte über dieses und jenes. Ernst oder satirisch, nachdenklich oder Humorvoll. Erich Kästner war ein Mensch, der mit offenen Augen durch die Welt ging und das Gesehene treffsicher niederschreiben konnte. weiter »

Jürgen Benvenuti: Schrottplatz Blues

Schrottplatz Blues verfasst am 20.06.2014 von

Sein Aufenthalt in Wien ist nur eine Zwischenstation. Noch weiß Ben Poller das nicht so genau, aber bald wird er sich wieder auf die Reise machen. Davor muss er sich mit einer Geschichte voller Unklarheiten, falschen Vermutungen, eigenartigen Verwirrungen und so manchem Schaden an seiner körperliochen Unversehrtheit auseinander setzen. weiter »

Alle Buchbesprechungen: im Archiv »

News, Berichte, Informationen:

Burgdorfer Krimipreis 2014 an Bernhard Aichner

verfasst am 11.07.2014 von

Bernhard AichnerMit dem Roman “Leichenspiele” hat Bernhard Aichner Burgdorfer Krimitage 2014 überzeugt und ist diesjähriger Preisträger des renommierten Krimifestivals. weiter »

Ingeborg-Bachmann-Preis 2014 für Tex Rubinowitz

verfasst am 07.07.2014 von

BachmannpreisDer Bachmannpreis 2014 geht an Tex Rubinowitz, der Kelag-Preis an Michael Fehr, der 3sat-Preis an Senthuran Varatharajah, der Heyns Ernst-Willner-Preis an Katharina Gericke. Der Publikumspreis ging an Gertraud Klemm. weiter »

Shortlist für den 5. Leo-Perutz-Preis

verfasst am 26.06.2014 von

Die Shortlist für den Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien für Kriminalliteratur 2014 steht fest. Für die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung, die die Kulturabteilung der Stadt Wien und der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) heuer zum fünften Mal gemeinsam stiften, sind folgende fünf Titel nominiert: weiter »


Aus dem LiteraturBlog - Archiv:

Tina Tanzer: Typenlee(h)re

Typenleere verfasst am 04.02.2011 von

Spätestens seit Sex and the City ist bekannt, dass Frauen eigene Bedürfnisse haben, die neben Shopping vor allem auf eines gerichtet sind: auf Männer. Kein Wunder, dass bereits seit geraumer Zeit genau diese Zielgruppe bedient wird. weiter »

Stephen King: Der Anschlag

Der Anschlag verfasst am 09.02.2012 von

Es ist zwar erst Februar, aber mein Buch des Jahres 2012 steht bereits fest: Der Anschlag, das neue Werk des Autors Stephen King ist ungeheuer fesselnd, voller unerwarteter Wendungen und es spielt mit einer Idee, die sich wohl jede und jeder schon einmal überlegt hat: Was wäre, wenn ich in die Vergangenheit reisen und Dinge, die schiefgegangen sind, verändern könnte? weiter »