Roth, Joseph

(1894-1939) Joseph Roth wird 1894 als Sohn jüdischer Eltern in Galizien geboren. Nach Studienjahren in Wien und Lemberg ist er im Ersten Weltkrieg Soldat. Danach lebt er, zunächt als Journalist und später auch als Schriftsteller, in Wien und Berlin.

1933 emigriert Joseph Roth nach Paris, wo er 1939, verarmt und alkoholkrank, stirbt.

Ein Hinweis/Tipp zu den Neuauflagen:

Da im Jahr 2009 alle Urheberrechte an Josephs Roth Arbeiten erloschen sind, haben viele Verlage einzelne Werk neu aufgelegt. Die Qualität dieser Neuauflagen ist dabei recht unterschiedlich, im Bestreben möglichst kostengünstig zu arbeiten, wurden viele Neuauflagen ungeprüft veröffentlicht und damit im Laufe der Jahrzehnte eingeschlichene Fehler einfach kopiert.

Beim einem Kauf von Roths Werken sollte man sich daher jeweils vorab (im Internet) informieren, ob die ausgewählte Ausgabe empfehlenwert ist. Ausserdem werden für diese Neuauflagen von einigen Verlagen auch weit überhöhte Preise verlangt – auch das sollte man vor einem Kauf vergleichen.

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Joseph Roth auf Wikipedia
Joseph Roth Gesellschaft


Buchbesprechungen, News

Joseph Roth: Hotel Savoy

verfasst am 16.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hotel Savoy864 Zimmer hat das Hotel Savoy, auf 8 Stockwerken verteilt. Als Gabriel Dan aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurück kehrt, nimmt er ein Zimmer im Hotel Savoy. Nur solange, bis er genug Geld hat, um zu seinem eigentlich Ziel, Paris, weiter zu reisen. weiter »


Joseph Roth: Hiob
Roman eines einfachen Mannes

verfasst am 08.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

HiobZuerst liest es sich wie die Geschichte vom Leben auf einem anderen Stern. Eine Welt, die es nicht mehr gibt, eine Welt voll von Glauben und Tradition, geprägt von der Kleinheit der Dörfer, dem Misstrauen gegenüber Neuem und der Furcht vor dem Fremden. Das Leben der Ostjuden, die sich vor langer Zeit in den Weiten Osteuropas von Polen über die Ukriainer bis nach Russland angesiedelt hatten und dort noch wie in den längst vergangenen Zeiten lebten. weiter »


Joseph Roth: Das falsche Gewicht

verfasst am 21.06.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das, was Joseph Roth beschreibt, das spielt nur wie zufällig an der fernen Grenze der Donaumonarchie. Die Menschen aber, die er beschreibt, die könnten irgendwo auf der Welt zu jeder beliebigen Zeit gelebt und ihnen könnte es ganz ähnlich ergangen sein wie dem Eichmeister Anselm Eibenschütz. weiter »


Joseph Roth: Die Flucht ohne Ende
Ein Bericht

verfasst am 14.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Flucht ohne EndeEs ist eines der zentralen Themen der Werke von Joseph Roth: nach dem 1. Weltkrieg, nach dem Ende der Donaumonarchie, stehen Menschen vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens. Das Fundament, das noch vor wenigen Jahren so unverrücktbar, so unzerstörbar erschien, gibt es nicht mehr und ein neues ist noch nicht errichtet. weiter »


Joseph Roth: Die Kapuzinergruft

verfasst am 13.10.2012 von | 1 Kommentar

Die Geschichte „der anderen“ Trottas. Die Linie des Helden von Solferino erlosch mit dem Tod Carl Joseph, dem Enkel des Helden, im Jahr 1914 auf den Schlachtfeldern des 1. Weltkriges. Diese andere Linie, deren letzter Vertreter Franz Ferdinand Trotta ist, muss das Ende der Monarchie, das Ende von Adel und Gesellschaft und schlussendlich den Niedergang und das Verschwinden des übrig gebliebenen Staates Österreich im Jahr 1938 erleben. weiter »


Joseph Roth: Beichte eines Mörders, erzählt in einer Nacht

verfasst am 06.08.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Erzähler erzählt über einen Erzähler. Ein Zielloser (wohl Joseph Roth in der Rolle des Ich-Erzählers) im Paris der Zwischenkriegszeit tritt auf einen Getriebenen. In einer einzigen Nacht breitet sich dabei die Geschichte eines ganzen Lebens aus, das am Ende so ganz anders verläuft als man es erwarten musste. weiter »


Joseph Roth: Das Spinnennetz

verfasst am 17.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Blick auf eine Zeit, in der Hass und Ziellosigkeit die schlimmsten Instinkte der Menschen hervorriefen. Theodor Lohse steht als Beispiel für viele, die für ihr eigenes Versagen die anderen – die Russen, die Kommunisten, die Sozialisten, die Juden – verantwortlich machten und daraus die Legitimation für den Aufbau des Regimes der Rechten herleiteten. weiter »


Joseph Roth: Radetzkymarsch

verfasst am 04.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Roman über den Aufstieg und Niedergang derer von Trotta, deren Schicksal aufs engeste mit dem Leben des Kaisers Franz Josef I verknüpft ist. Im Jahr 1859 ist es der junge Leutnant Joseph Trotta, er entstammt einer  armen Bauernfamilie aus Slowenien, der dem jungen Kaiser in der Schlacht von Solferino das Leben rettet, der an seiner Stelle von der Kugel getroffen wird, die dem Kaiser galt. weiter »




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