Klinger, Christian

Christian Klinger, geb. 1966, lebt und arbeitet in Wien. Wegen Paragrafenaffinität ungefähr die letzten 20 Jahre erfolglos in Behandlung. Ist eigentlich ein „Wilderer“ unter den Kriminalautoren.

Seit jeher der Musik zugewandt, betätigt er sich im Laufe der Jahre neben seinem erlernten Beruf als Jurist immer wieder als Bassist, bis sich Anfang 2001 die eigene Band auflöst.

Nach einem halben Jahr Kreativpause ohne Musik, wechselt er das Metier, tauscht Basssaiten gegen Buchseiten. Verschiedene Veröffentlichungen seit 2005 (Anthologiebeiträge, Rätselkrimis in der Sonntagspresse, Kurier Freizeit Fortsetzungskrimi). Luitpold-Stern-Förderungspreis 2005.

2010 erscheint nach „die Spur im Morgenrot“ (2005) und „Tote Augen lügen nicht“ (2008) der dritte Kriminalroman aus der Reihe um den tollpatschigen Ermittler Seidenbast mit dem Titel „Codewort Odysseus“.

Mitglied der IG Autorinnen und Autoren
Mitglied im Syndikat – Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur

www.christian-klinger.at


Buchbesprechungen, News

Christian Klinger: Blutschuld

Blutschuld verfasst am 30.12.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Leicht verdientes Geld; eine einfacher Auftrag in Triest, inklusive kostenloser Übernachtung in einer Stadtwohnung und ein wenig Zeit für eine Stadtbesichtigung. Das hört sich gut an, aber vielleicht hätte Marco Martin doch länger als ein paar Sekunden darüber nachdenken sollen, warum sein Auftraggeber ausgerechnet einen Privatdetektiv aus Wien damit beauftragt, ein Möbel in Triest entgegen zu nehmen. weiter »


Christian Klinger: Bühnentod

verfasst am 03.06.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Ort, an dem das Leben eines einzelnen Menschen gleich mehrmals am berühmten seidenen Faden hängt, so ein Ort muss etwas zu verbergen haben. Bad Blumenbach heißt dieser Ort und liegt im niederösterreichischen Waldviertel. Der Mensch, der einige Male gerade noch mit dem Leben davon kommt heißt Martin, Marco Martin, und ist Privatdetektiv.

Es ist eine Gegend der dunklen Geheimnisse und der verborgenen Intrigen, die sich da dem uneingeweihten Besucher wie ein Idyll präsentiert. Wäre es ein Film, dann würde (vielleicht mit Beethovens Pastorale als Untermalung) die Kamera über Wiesen, Felder, Häuser, den Dorfplatz, die Kirche schwenken um dann – mit Bremsgeräusch unterlegt – abrupt anzuhalten und ein Stück zurück zu fahren. weiter »


Christian Klinger: Gleichenfeier

verfasst am 01.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es beginnt mit einem Sturz vom Baugerüst – von irgendwo in der Höhe des 16. Stockwerkes. Der Mann versucht sich vor den Leuten, die die Arbeitsgenehmigungen und Anmeldungen kontrollieren, in Sicherheit zu bringen, doch das misslingt ihm ganz gewaltig. Vor den Augen seiner Verfolger verschwindet der Mann und liegt wenig später aufgespießt und tot einige Stockwerke weiter unten. weiter »


Christian Klinger: Das Don Juan Gen

verfasst am 24.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ich fange jetzt einmal nicht mit dem Inhalt, sondern mit der Verpackung an: das Cover ist, sagen wir … überraschend! Ist das eine Art menschlicher Hybrid? Was kommt da auf die Leserin/den Leser zu? Einer von diesen gerade so modischen Sado-Maso-Schmökern? Ein schwülstiger Erotikthriller? Knapp daneben; ein kleiner Tipp: lassen Sie sich nicht auf allzu viele Spekulationen in diese Richtung ein und überlegen Sie erst nach der Lektüre, in welche Abteilung sie dieses Buch einreihen wollen! weiter »


Christian Klinger: Winzertod

verfasst am 16.05.2012 von | 1 Kommentar

Damit man gleich weiß, wohin man von diesem Krimi entführt wird: zu Beginn steht eine kurze Gebrauchsanweisung für Wien, eine, aus der man leicht heraus lesen kann, dass der Autor nicht nur dort lebt, sondern das auch sehr gerne tut. So eingestimmt, ist es an der Zeit ein neues Mitglied der ( soeben von mir erfundenen) Vereinigung der österreichischen Kriminalliteratur-Helden kennen zu lernen:  Marco Martin (spricht man das eigentlich mit Betonung auf der 1. oder der 2. Silbe aus?), Privatdetektiv mit gehobener Klientel und Wohnsitz mitten im noblen Heurigengürtel der Stadt. weiter »


Christian Klinger: Codewort Odysseus

verfasst am 18.10.2010 von | 2 Kommentare

Alfons Seidenbast, ehemaliger Chefinspektor der Wiener Polizei, ist auf der Flucht. Nicht vor einem Täter, nicht vor sich selbst, sondern vor der Wiener Polizei. Er hat sozusagen die Seiten gewechselt. Nun selbst gesuchter Verbrecher, verbringt er gerade einen Zwischenstopp in Griechenland. Er fühlt sich halbwegs sicher, doch plötzlich schwindet dieses Gefühl der Sicherheit, spült das Meer doch eine Hand an Land, an der noch eine Kamera baumelt. Seidenbast, eben mit der angeborenen Neugierigkeit eines Schnüfflers ausgestattet, gelingt es, sich den Film aus der Kamera anzueignen. Dadurch beginnt eine unglaubliche Odyssee… weiter »


Christian Klinger: Tote Augen lügen nicht

verfasst am 24.09.2009 von | 9 Kommentare

Alfons Seidenbast war früher Chefinspektor bei der Wiener Polizei. Seine Arbeit als Polizist endete abrupt, nachdem er nicht widerstehen konnte und sich mit der sichergestellten Beute absetzte. Jahre später zieht es ihn wieder in seine Heimatstadt zurück, mit dem festen Vorsatz sich für seine Tat zu verantworten und den Behörden zu stellen weiter »



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