Monatsarchiv: Beiträge im Oktober 2015

Wolfgang Burger: Drei Tage im Mai
Ein Fall für Alexander Gerlach

verfasst am 28.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Buchtitel klingt ja beinahe wie der eines ein Thrillers aus der Zeit des Kalten Krieges. Spannend, rasant, atemlos…  Gleich vorab: wer sich solches dann zwischen den Buchtiteln erhofft, wird seine/ihre Erwartungen dort nicht erfüllt finden. „Drei Tage im Mai“ ist ein gemächlicher Krimi, der sich 400 lange Seiten Raum nimmt, um eine im Grunde recht einfache Geschichte zu erzählen. weiter »


Drago Jančar: Die Nacht, als ich sie sah

verfasst am 27.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Drago Jančar schildert die Zeit in Slowenien vor und während des zweiten Weltkrieges. Seine Erzählung reicht aber noch weiter hinaus über die Zeit nach dem alles zerstörenden Krieg. Als Vorbild für diesen großartigen Roman diente Jančar die Geschichte von Ksenja Hribar und ihrem Mann, die von Tito Partisanen verschleppt und getötet wurden. Erst im März 2015 wurden ihre sterblichen Überreste gefunden. weiter »


Michael Köhlmeier: Das Lied von den Riesen

verfasst am 23.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Sage, eine Legende, ein Märchen, Fantasy. Ein Gedicht, eine Parabel, für Kinder, für Erwachsene. Alles das und noch mehr in einem, vor allem aber ein Fest der Worte. weiter »


Ferri & Conrad: Der Papyrus des Cäsar
Asterix 36

verfasst am 22.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der 2. Band aus der Feder und dem Pinsel von Jean-Yves Ferri (Text) und Didier Conrad (Zeichnung), der 36. Asterix insgesamt. Diesmal stehen Cäsar und seine Biographie „Kommentare zum Gallischen Krieg“ im Zentrum. Denn Cäser, das alte Schlitzohr, hat sich von seinem Verleger Syndicus dazu überreden lassen, diese lästige Geschichte mit „Ganz Gallien?“ in seinen Memoiren einfach zu verschweigen; um behaupten zu können: „Ganz Gallien!“ weiter »


Verlagsgruppe Random House distanziert sich von Akif Pirinçci

verfasst am 21.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Verlagsgruppe Random House bestätigte in einer Pressemitteilung die bereits gestern bekannt gewordene Entscheidung, Bücher von Akif Pirinçci nicht mehr anzubieten. Eine gleichsam schnelle wie bemerkenswerte Reaktion, die zeigt, dass auch ein Unternehmen eine wirkungsvolle Rolle bei der Bewahrung unserer idellen Werte übernehmen kann. weiter »


Deon Meyer: Icarus

verfasst am 21.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Deon Meyer nimmt viel Tempo und typisch südafrikanische Elemente heraus, gibt Atmosphäre und Charakter hinzu: so ist die verkürzte Beschreibung des Unterschiedes von „Icarus“ zu den bisherigen Romanen von Deon Meyer. Das Ergebnis ist ein Krimi, der der Handlung sehr viel Raum gibt, sich zu entwickeln. weiter »


Edith Wharton: Zeit der Unschuld

verfasst am 19.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es war für mich nicht ganz einfach, dieses Buch zu lesen. Edith Warthon schildert das Leben der Schönen und Reichen, der gesellschaftlichen Oberschicht – der Upper Class New Yorks, beginnend in der Mitte des 19ten Jahrhunderts; so wie die beschriebene Lebensweise, so ist dann manchmal auch der Roman: er verläuft in absehbaren Bahnen. weiter »


Initiative zur Umbenennung der Birago-Kaserne in „Anton-Schmid-Kaserne“

verfasst am 16.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Selbst in schwierigsten Zeiten gab und gibt es Menschen, die ihr Gewissen über ihre Angst stellen. Der Feldwebel Anton Schmid, war einer dieser Menschen. Seinen Einsatz für andere bezahlte er im Jahr 1942 mit dem Leben. Manfred Wieninger beschrieb Schmids Leben eindrucksvoll in Die Banalität des Guten.
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Marlon James gewinnt Booker-Preis 2015

verfasst am 15.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Man-Booker-Price 2015 in der Kategorie „Fiction“ geht an den im Jahr 1970 auf Jamaika geborenen Marlon James. weiter »


Frank Witzel erhält den Deutschen Buchpreis 2015

verfasst am 13.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Gewinner des Deutschen Buchpreises 2015 ist Frank Witzel. Er erhält die Auszeichnung für seinen Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ (Matthes & Seitz Berlin). weiter »


Andor Endre Gelléri: Die Großwäscherei

verfasst am 11.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dieser Roman wurde ab 1930 in einer ungarischen Tageszeitung als Fortsetzungsgeschichte abgedruckt. Gelleri beschreibt darin das Leben einer Vielzahl von Ungarn zu jener Zeit; Lebensumstände, die mir bis zur Lektüre dieses Buches gänzlich unbekannt waren. Er schreibt dabei in einer Sprache, die es schafft, die zugehörigen Bilder in meiner Phantasie entstehen zu lassen – ein Roman, der sich durch seine bildschaffende Sprache, seinen eigenen Film im Kopf der Leserin/des Lesers erzeugt. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg): Tatort Burgtheater
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 09.10.2015 von | 1 Kommentar

Das ehrwürdige Hofburgtheater. Der alte Kaiser saß hier und sah der Schratt beim Spiel zu, durch alle Zeiten blieb es eine der Hauptbühnen des deutschen Sprachraumes. Kein Wunder, dass sich da hier auch manche Intrige, manche List, manche Untat zuträgt. weiter »


Der Literatur-Nobelpreis 2015 geht an Swetlana Alexijewitsch

verfasst am 08.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Aus den 259 Vorschlägen, die bei der Schwedischen Akademie der Wissenschaften einlangten, wurde eine Liste mit 196 nominierten Personen erstellt, 36 davon sind zum ersten Mal nominiert. weiter »


Henry James: Die Europäer

verfasst am 06.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Europa und Amerika: eine wechselhafte Beziehung. Zur Mitte des 20. Jahrhunderts hatten sich die Amerikaner zu den Helden (West)Europas entwickelt, mit dem Vietnamkrieg entstanden tiefe Risse in der Freundschaft und nach einer steten Verbesserung folgte mit dem unsäglichen Georg W. Bush –  geprägt von gegenseitigem Unverständnis – der Tiefpunkt im transatlanitischen Verhältnis. weiter »


Hanna von Feilitzsch: Mädchen mit Beziehungen

verfasst am 05.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als ich dieses Buch in die Hand bekam freute ich mich, etwas über die Slezaks zu lesen . Bedauerlicherweise kam keine Freude auf. Die Autorin bezeichnet ihr Buch als biographischen Roman. Soll so sein. Wenn der „Romananteil“ sich in sehr ausführlichen Schilderungen über die Beziehung zwischen Margarete Slezak und Adolf Hitler ergeht, schauderte ich jedes Mal. Oder sind diese Passagen ein Teil der Biographie der Protagonistin? Dann würde mich das noch mehr schaudern lassen und erschrecken. weiter »




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