Monatsarchiv: Beiträge im Februar 2015

Edith Kneifl: Taxi für eine Leiche
Ein Wien-Krimi

verfasst am 24.02.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein desolates Vorstadtkino in Wien und das Cafe“Nachtlberger” – was da nicht alles passiert. Im Vorstadtkino stehen (wirkliche) Morde wöchentlich auf dem Spielplan und auch der Killer zählt anscheinend zum Stammpublikum des Filmtheaters. Das ist jedoch ganz und gar keine willkommende Werbung sondern im Gegenteil ein Desaster für die Kinobesitzerin; denn Einnahmen sind schon unter normalen Umständen so gering, dass es ihr meist schwer fällt, ihr Auskommen zu finden. weiter »


Jörg Maurer: Der Tod greift nicht daneben
Alpenkrimi

verfasst am 23.02.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Alter Schwede! In so einer Gegend rechnet sicher niemand damit, dass einer aus dem Ort auf so grausliche Art ums Leben kommt. Auf eine so grausliche nämlich, dass man lange Zeit gar nicht herausfindet, was denn da überhaupt passiert ist; und ob es ein Unfall oder doch ein Verbrechen war. Deshalb gibt es erst einmal „nur so ein Gefühl“ bei Kommissar Jennerwein und seinen Leuten, so eines, nach dem der Suderer Bartl nicht ganz freiwillig aus dem Leben schied. weiter »


Adolf Muschg erhält den „Grand Prix Literatur 2015“

verfasst am 21.02.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Adolf Muschg wurde am vergangenen Donnerstag mit dem Schweizer Grand Prix Literatur für sein Gesamtwerk geehrt. Bundesrat Alain Berset überreichte dem Schriftsteller die Auszeichnung an der Verleihung der Schweizer Literaturpreise in der Schweizer Nationalbibliothek. Die Jury hob den Humanismus und das Engagement hervor, die sein Schaffen prägen. Der Preis ist mit 40 000 Franken dotiert. weiter »


Literaturpreis Wartholz 2015 an Sara Schüller

verfasst am 16.02.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit der Preisverleihung ist Sonntagvormittag der 8. Literaturwettbewerb Wartholz (13.–15. Februar 2015) in Reichenau an der Rax zu Ende gegangen: Die deutsche Schriftstellerin Sara Schüller wurde für ihren Text „Keine“ mit dem mit 10.000 Euro dotierten Literaturpreis Wartholz ausgezeichnet. Schüller überzeugte mit ihrem Text-Rap zum Thema Hannah Arendt und Abtreibung, mit dem sie „literarisch gekonnt jene hinterhältigen Tendenzen attackiert, die Frauen wieder auf vorgeblich ‚naturgegebenes’ Terrain zurückdrängen wollen. weiter »


John Banville: Die See

verfasst am 15.02.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

„They Departed, the gods, on the day of the strange tide.“ Warum lässt ein Autor seinen Roman so anfangen? Welche Eindrücke und Erwartungen weckt er damit bei uns, seinen Lesern? Während wir von diesem ersten Satz zum zweiten springen, kommen uns zwei Möglichkeiten in den Sinn: Entweder schreibt hier jemand, der wirklich ein Meister seiner Kunst ist, oder jemand, der fest davon überzeugt ist ein solcher zu sein. Für Banville jedoch scheint beides zu gelten.

Die See, Banvilles bereits vierzehnter Roman, der 2005 erschien, und im selben Jahr den prestigeträchtigen englischen Man Booker Prize gewann, ist ein vor allem linguistisch sehr anspruchsvoll angelegtes Projekt, das jedoch immer wieder über die Selbstüberzeugung seines Autors stolpert. weiter »


Peter Wehle: Teufelskoller
Ein dämonischer Kriminalroman

verfasst am 12.02.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Peter Wehle siedelt seinen dämonischen Kriminalroman im Salzburger Land an, in dem fiktiven Ort Sankt Nepomuk. Im 17. Jahrhundert wurden dort Frauen, die sich von „normalen“ Menschen unterschieden, als Hexen verfolgt und getötet. Bedauerlicherweise gibt es im Jahr 2008 noch immer ein paar Verrückte, die diesem Brauch nachhängen. weiter »


O. P. Zier: Komplizen des Glücks

verfasst am 08.02.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Rolfi erzählt seine Familiengeschichte. Seine Erinnerungen ab seinem vierten Lebensjahr bis zu der Zeit in der er an seiner Dissertation schreibt. Da taucht ein bisher unbekannter Onkel in seiner Familie auf.

Mit seiner etwas unüblichen Familie lebt Rolf im Pongau in Salzburg – und wegen des ungewöhlichen Lebensstils ist Rolf seine Familie zeitweise peinlich. weiter »


Gottfried Schatz: Postdoc

verfasst am 04.02.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gottfried Schatz, ein renommierter Wissenschaftler, wagte sich nach einer Vielzahl von wissenschaftlichen Publikationen, an einen Roman. Selbstverständlich angesiedelt im wissenschaftlichen Milieu. Ich meine, dass ihm dieser Roman sehr gut gelungen ist. Schatz lässt uns Einblick gewähren in die aufwendige wissenschaftliche Arbeit, in die damit verbundenen Entbehrungen, aber auch in die Schwierigkeiten der Zusammenarbeit, teilweise stark geprägt von Eitelkeiten. weiter »


Rauriser Literaturpreis 2015 für Karen Köhler

verfasst am 04.02.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Den Rauriser Literaturpreis 2015 (vergeben vom Land Salzburg, dotiert mit EUR 8.000,-) erhält Karen Köhler für ihren Erzählband „Wir haben Raketen geangelt“ (Hanser 2014).

Karen Köhler wurde 1974 in Hamburg geboren und studierte Schauspiel in Bern. Nach einigen Jahren in Festengagements als Schauspielerin lebt sie heute wieder in Hamburg und schreibt Theaterstücke und Prosa. Sie erhielt verschiedene Preise, u. a. den Hamburger Literaturförderpreis 2011. weiter »




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