Monatsarchiv: Beiträge im Dezember 2013

John Williams: Stoner

verfasst am 26.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

StonerWilliam Stoner kann den Moment, an dem sich sein eigener Lebensweg von den Wünschen seiner Eltern löste, für den Rest seines Lebens wohl jederzeit benennen. Im zweiten Jahr auf dem College, als er sich, warum, das konnte er zunächst nicht so genau begründen, zu einem Literaturseminar anmeldete. Es geschieht während eines dieser Seminare und Auslöser ist ein Sonett von Shakespeare. Bald danach beendet er seine Studien der Landwirtschaft und wendet sich der Sprache und der Literatur zu. weiter »


Niki Glattauer: Mitteilungsheft: Leider hat Lukas …

verfasst am 23.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Schreiben liegt den Glattauers im Blut. Wobei sich die Brüder Glattauer nicht nur die Leidenschaft fürs Schreiben selbst sondern auch die verwendeten Stilmittel teilen. Wer sich mit dem Aufbau von „Gut gegen Nordwind“ anfreunden konnte, wird auch dieses Buch gerne lesen. Und wer auf viel Ironie steht, der wird dieses Buch lieben. weiter »


Steve Airstone: Brüderchen fein

verfasst am 22.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Brüderchen feinKnecht sein beim Bauernehepaar Schlager, in deren guter Stube heute noch das Hitler-Bild hängt, verheißt grundsätzlich schon nicht Gutes. Da wundert die Haltung eines Sklaven wenig. Seine Schlafstätte ist bei den Schweinen. Das hat ihm nie etwas ausgemacht. Diese Tiere waren seine einzigen Freunde, die einzigen Lebewesen, mit denen er sich „unterhalten“ konnte. weiter »


Timur Vermes: Er ist wieder da

verfasst am 21.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Adolf Hitler erwacht 2011 in Berlin am Boden liegend. Zuerst noch orientierungs- und planlos macht er sich auf die Suche nach dem Führerbunker und ist verwundert, wie „krank“ die Gesellschaft ist. Zudem attestiert er den amtierenden deutschen PolitikerInnen absolute Unfähigkeit, das Volk zu führen. Hitler sieht einen klaren Auftrag: er muss sich politisch dem Land wieder zur Verfügung stellen. Eine Satire? Ja. Allerdings eine bitterböse. weiter »


Steve Airstone: Burned-out. Ausgelöscht

verfasst am 20.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Burned-outLinz und das beschauliche Mühlviertel sind Schauplatz einer Mordserie. Der Täter wendet dabei äußerst grausame Methoden an um seinen Opfern das Leben für immer auszuhauchen. Die rothaarige, nicht gerade um freche Wortspenden verlegene Kommissarin Tanja Kröll und ihr Partner Werner Berg, gehen gemeinsam ans Werk um der Bedeutung REUS im Zusammenhang mit den Toten auf die Spur zu kommen. weiter »


Stephen King: Doctor Sleep

verfasst am 19.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Oder auch: „Shining nur ohne das Hotel in den Bergen“. Sobald ich wusste, dass dieses Buch eine Fortsetzung von Shining ist, brachte ich das Bild des dämonisch grinsenden Jack Nickolson nicht mehr aus dem Kopf. Macht aber nichts, denn das war, wie sich heraus stellte, genau die richtige Einstimmung auf „Doctor Sleep“. weiter »


Erich Kästner: Die Konferenz der Tiere

verfasst am 15.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wäre das nicht traumhaft? Wenn wieder einmal eine dieser mit großen Tam-Tam inszenierten Konferenzen praktisch ergebnislos über die Bühnen geht (Weltklimakonferenz, Bankengipfel, irgendeine Friedenskonferenz,…), dann nehmen die Betroffenen und die klar Denkenden die Sache selbst in die Hand; und die Betonköpfe und Verhinderer aller Coleurs einigen sich endlich auf Sinnvolles und Positives. weiter »


Philip Roth: Empörung

verfasst am 13.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

EmpörungEin für Philip Roth beinahe typisches Szenario: der jüdische Junge, gerade 18 Jahre alt, der aus der Enge seiner Heimat Newark ausbricht. Sein Studienbeginn am College markiert zugleich seine Abnabelung von seinem Vater; und er markiert den Beginn der Verzweiflung und Ratlosigkeit und Angst, die diese Veränderung bei Vater und Mutter auslöst. weiter »


TV-Tipp: Am 28. Dezember 2013 um 20:15 Uhr auf ORF 2 – Der neue Polt-Film!

verfasst am 12.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Julian R. Pölsler inszeniert die fünfte „Polt“-Verfilmung nach Alfred Komarek weiter »


Georges Simenon: Die Witwe Couderc

verfasst am 10.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Witwe Tati Cuderc: 45 Jahre ist sie alt, lebt mit dem Vater ihres verstorbenen Mannes in dessen Haus. Der Alte, krank, verwirrt, lebt nur noch vor sich hin, zu einer Beschäftigung reicht es bei ihm nicht mehr. Seine Tage verbringt er mit Essen, Schlafen, bei den Kühen und, wenn ihm danach ist, im Bett der Witwe oder er stellt den Mädchen nach. weiter »


Patrick Flanery: Absolution

verfasst am 09.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

AbsolutionSam Leroux kommt nach Jahren seines Studiums in Amerika zurück in seine Heimat Südafrika. Er soll Clare Wald, die große alte Dame der südafrikanischen Literatur interviewen, und ihre Biografie schreiben. weiter »


Johannes Sachslehner: Der Henker
Leben und Taten des SS-Hauptsturmführers Amon Leopold Göth

verfasst am 07.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dank Steven Spielberg ist der Name „Amon Göth“ nicht in Vergessenheit geraten. Einer der unzähligen Verbrecher aus der Nazizeit bleibt durch den großartigen Film „Schindlers Liste“ für ewig ein Symbol der Barbarei, des Sadismus, der Unmenschlichkeit und des Verbrechens. Und Amon Göth ist ein in aller Welt sichtbarer Beweis, dass Österreich kein unschuldiges Opfer Hitlers war, sondern ein Land der zahllosen willfährigen Gehilfen und der besonders eifrigen Nazis. weiter »


Alice Munro: Zu viel Glück
Zehn Erzählungen

verfasst am 05.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Erzählungen über Ereignisse aus dem Alltag, die nicht alltäglich sind. Auf knapp 360 Seiten finden 10 solcher Erzählungen Platz, jede von ihnen ein ganzer Roman. Mein Lesedebüt bei Alice Munro stellte sich schon nach wenigen Seiten als wahrhafter Glücksfall heraus. weiter »




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