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Buchbesprechungen, News

( Beiträge in dieser Rubrik)

Anna Tell: Nächte des Zorns
Die Unterhändlerin (Band 2)

Anna Tell: Nächte des Zorns verfasst am 15.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein schwedischer Polizist wurde entführt. Amanda Lund, gerade erst aus der Elternzeit zurück,  reist in den Kosovo, um den Mann aus der Gewalt der Entführer zu befreien. Was sich zunächst ein „gewöhnlicher“ Fall von Entführung, Erpressung oder Terror darstellt, entpuppt sich sehr bald als etwas ganz anderes. Etwas, das mitten hinein führt in die Polizeibehörde. weiter »


Frederick Taylor: Der Krieg, den keiner wollte
Briten und Deutsche: Eine andere Geschichte des Jahres 1939

Der Krieg, den keiner wollte verfasst am 24.08.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

September 1938: noch ein Jahr bis zum Krieg! Es wurde das Jahr, in dem der Jahrtausendverbrecher Hitler die Welt vor sich her trieb, um sie am Ende in eine wahre Hölle zu stürzen.

Wie erlebten die Menschen diese 12 Monate vom September 1938 bis zum 1. September 1939, dem Tag als Hitler mit dem Befehl zur Invasion Polens den 2. Weltkrieg auslöste? Was passierte abseits der Vorgänge in den Staatskanzleien und den Generalstäben? weiter »


Johannes Krause, Thomas Trappe: Die Reise unserer Gene
Eine Geschichte über uns und unsere Vorfahren

Die Reise unserer Gene verfasst am 07.08.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

In weiten Teilen ist das für mich das spannendes Buch über Naturwissenschaften, das ich seit langem gelesen habe. Die Mischung aus Fakten und Spannung funktioniert deshalb so ausgezeichnet, weil sich hier ein Wissenschaftler (Krause) und ein Wissenschaftsjounalist (Trappe) zusammengetan haben. weiter »


Mark Twain: Ein Yankee an König Artus‘ Hof

Ein Yankee an König Artus' Hof verfasst am 01.08.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Für viele von uns ist es wahrscheinlich ein Traum, für dessen Erfüllung sie alles möglich tun würden: zurück in die Vergangenheit zu reisen, dort ein paar Tage zu verbringen, inmitten der Menschen und Ereignisse zu leben, die wir nur aus den Geschichtsbüchern kennen.

Mark Twain erzählt in „A Yankee in King Arthur’s Court“ genau darüber; wie der Yankee Hank Morgan aus Connecticut aus dem 19. Jahrhundert kommend in der Vergangenheit landet. Genau ist es der 19. Juni 528, wie ihm ein Junge berichtet und es ist England – er ist in Camelot gelandet, am Hof des König Artus. weiter »


Mark Twain: Die schreckliche Deutsche Sprache

Die schreckliche Deutsche Sprache verfasst am 29.04.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Über die Nöte eines Englisch-Sprachigen, mit der Deutschen Sprache zurande zu kommen. weiter »


Anna Tell: Vier Tage in Kabul

Vier Tage in Kabul verfasst am 21.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Mann ist hier sichtlich völlig fehl am Platz: unorganisiert, unbedarft und überheblich. Der Mann: das ist der schwedische Botschafter in Afghanistan. Hier: das ist Kabul. Die Polizistin und Sonderermittlerin Amanda Lund wird eilig dorthin beordert, um die Entführung zweier Angehöriger der schwedischen Botschaft aufzuklären und die beiden Entführungsopfer lebend zurück zu bringen. Das ist ihr genau ihr Fachgebiet, denn Amanda ist Verhandlungsspezialistin. weiter »


Lone Theils: Das Meer löscht alle Spuren
Ein Fall für Journalistin Nora Sand

Das Meer löscht alle Spuren verfasst am 22.05.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist ein Krimi nach meinem Geschmack. Klare Sprache, ohne Abschweifungen, ohne langatmiger Passagen,  klar gezeichnete Protagonisten. Spannung bis zum Schluss. Und auch menschliche Gefühle – die Liebe – finden Eingang.  weiter »


Mark Twain: Reportagen aus dem Reichsrat 1898/1899

verfasst am 18.10.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Über die Habsburger, den Kaiser Franz Josef, die Kaiserin Sisi, über das Attentat in Sarajewo gibt es unzählige Bücher und Reportagen. Wissen über das Parlament – den Reichsrat – ist dem gegenüber für ein breites Publikum weit weniger interessant und und somit wohl nicht sehr verbreitet. Doch es gab ein Abgeordnetenhaus und obwohl die Rolle und der Einfluss dieses Reichsrates in der Monarchie nicht mit jenen des Parlamentes in unserer Republik vergleichbar sind, so wurden auch dort einige Grundlagen für den späteren Zerfall Österreich-Ungarns geschaffen. weiter »


Steve Toltz: Fließsand oder Eine todsichere Anleitung zum Scheitern

verfasst am 09.01.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zwei Freunde – Liam und Aldo, zwei total seelisch kaputte Typen, zwei, die sich nicht einmal durchs Leben wurschteln, sondern mehr dahin siechen. Das ist mein erster Eindruck nach den ersten Seiten dieses mehr als 500 Seiten umfassenden Buches, das vom Scheitern und sonstigen Unbillen dieser zwei bejammernswerten Seelen erzählt. Der Autor macht das mit großem Können; trotzdem ist sein Stil, seine Wortfindungen für mich teilweise ziemlich anstrengend zu lesen. weiter »


Lyonel Trouillot: Yanvalou für Charlie

verfasst am 20.09.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der preisgekrönte haitianische Autor hat ein Buch geschaffen, voll Hoffnungslosigkeit, voll Traurigkeit. Auf Seite 163 steht „Ich grüße dich, o Erde“. Wie viel  Hoffnung und Optimismus steckt in diesen wenigen Worten. Wenn man die Geschichte Haitis überdenkt, was bleibt dann von diesen optimistischen Worten übrig – nichts. weiter »


Donna Tartt: Der Distelfink

verfasst am 21.11.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Je dicker das Buch, desto länger die Rezension – aber das muss nicht sein, wie hier zu aufzuzeigen ist (dazu später).

Wer sich der Lektüre eines Werks, das auf über 1000 Seiten daherkommt, verdingt, der muss davon schon angetan sein, wie der Verfasser dieser Zeilen. Den Titel verdankt das Buch einem mit 1654 datierten Bild des niederländischen Malers und Rembrandt-Schülers Carel Fabritius. weiter »


Walter Than: Wenn die Sonne hinter den Dächern versinkt

verfasst am 02.07.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Welch symbolischer Titel für dieses Buch. Walter Than schildert die letzten Jahre des zweiten Weltkrieges in Wien in eindringlichen Form. Wenn er seinen Protagonisten Georg Manhart – einen Halbjuden – unter der ständigen Belastung auch „entsorgt“ zu werden, durch Wien gehen lässt. Wenn Georg nach der Matura seine Stelle als technischen Zeichner in einem Flugzeugwerk antritt, ohne eine Ahnung von dieser Aufgabe zu haben, dann verlässt einen beim Lesen die bedrückende Atmosphäre der damaligen Zeit kaum mehr.

Zumindest ist es mir so ergangen. Ich war nahe daran, nach einiger Zeit nicht mehr weiter zu lesen. Doch Walter Than versteht es mit seiner Sprache, mit seinen Schilderungen zu fesseln. weiter »


James Tiptree Jr.: Doktor Ain
Sämtliche Erzählungen, Band 1

verfasst am 19.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

So unterschiedlich die einzelnen Geschichten auch sind; auch wenn es (beinahe) keine wiederkehrenden Helden gibt: James Tiptree hat ein sehr homogenes phantastisches Universum erschaffen, in dem sich alle Geschichten zutragen, in dem alle Wesen zu Hause sind. Es ist ein Universum, in dem es (beinahe) alles gibt, in dem die Wesen gleichzeitig ungemein unterschiedlich und unglaublich ähnlich sind. weiter »


Victor Thoma: Ein toter Mann ist doch kein D-Zug
Ellermanns erster Fall

verfasst am 17.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

 Ein toter Mann ist doch kein D-Zug Herr Ellermann ruft seinen Psychotherapeuten an. Er möchte sich unbedingt mit ihm in einem Café treffen. Die Therapie hat zwar fehlgeschlagen, Ellermann ist nach wie vor ein Mensch voller Ängste und Phobien. Doch verbindet die beiden Männer mittlerweile eine Freundschaft. Seltsam hört er sich am Handy an, Ellermann braucht dringend Hilfe. weiter »


Ilija Trojanow: Der überflüssige Mensch
Unruhe bewahren

verfasst am 26.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Malthusianer und Darwinisten. Es gibt sie. Und sie befürworten seit Generationen eine Wende in der Entwicklung der Weltbevölkerung. Sie teilen Menschen ein – in die Kategorien „wichtig“ und „überflüssig“. Ilija Trojanow erzeugt durch seine Analyse unseres spätkapitalistische Gesellschafts- und Wirtschaftssystems ein unangenehmes, beängstigendes Gefühl. weiter »


Friedrich Torberg: Mein ist die Rache

verfasst am 18.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Aus der Sicht und mit den Worten eines Mannes, der dem Naziterror entfliehen konnte. Friedrich Torberg schrieb diese Novelle über Unmenschlichkeit und Hass in seinem Exil in den USA im Jahr 1943. weiter »


Thomas U. Tajsich: Tödliche Gerechtigkeit

verfasst am 05.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Tödliche GerechtigkeitJoseph. W. Warner, Vizepräsident der Vereinigten Staaten von Amerika straft in einer Pressekonferenz den Präsidenten als Lügner und Verräter. Wenig später ist er tot. In Washington wird eine Ausgangssperre verhängt. Die Politiker befürchten einen Bürgeraufstand. Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Peter Mormerin landet wider Willen in den USA und schlittert in eine völlig unerwartete Geschichte über Globalisierung, korrupte Politiker, Forderungen multinationaler Konzernen und Verschiebung der Machtverhältnisse zugunsten der Wirtschaft. weiter »


Peter Temple: Wahrheit

verfasst am 12.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Down-Under im Sommer. Die Hitze hält alles umfangen. Auf dem Land verbrennt sie alles, Wälder, Häuser, Landschaften versinken in Asche. In der Stadt liegt sie wie eine lähmende Masse über allem. So ähnlich könnte man sich Australien vorstellen, wenn man dazu die Nachrichten der letzte Jahre verfolgt. weiter »


Friedrich Torberg: Die Erben der Tante Jolesch

verfasst am 07.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sollte einem Schriftsteller die Gnade zuteil werden sein einen Bestseller zu verfassen, spürt er möglicherweise den inneren Drang oder den äußeren Zwang, eine Fortsetzung zu schreiben. Dieses Vorhaben kann von Erfolg gekrönt sein oder fürchterlich in die Hose gehen. Davon abgesehen scheint es eine wichtige Funktion zu sein, den Rubel am Rollen zu halten, wenn er sich endlich in Bewegung gesetzt hat. Selbst der große Friedrich Torberg konnte nicht widerstehen und musste die Kuh nochmals durchs Dorf treiben, so lange sie eben noch Milch gibt, um es ein wenig salopp zu formulieren. weiter »


Friedrich Torberg: Die Tante Jolesch
oder Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten

verfasst am 17.03.2011 von | 3 Kommentare

„Was ein Mann schöner is wie ein Aff, is ein Luxus.“ Dieser Ausspruch der legendären Tante Jolesch, aufgrund des unbestreitbaren Wahrheitsgehaltes nicht von der Hand zu weisen, ist wohl das berühmteste Zitat in dieser an „Sagern“ überreichen Anekdotensammlung über das alte, vergangene Österreich von Friedrich Torberg. weiter »


Folke Tegetthoff: Alles Liebe!

verfasst am 07.03.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der österreichische Autor Folke Tegetthoff gilt als einer der größten Märchenerzähler im deutschsprachigen Raum. Gerade seine Liebesmärchen gelten als besonders gelungen und verzaubernd. weiter »


Tina Tanzer: Typenlee(h)re

verfasst am 04.02.2011 von | 1 Kommentar

Spätestens seit Sex and the City ist bekannt, dass Frauen eigene Bedürfnisse haben, die neben Shopping vor allem auf eines gerichtet sind: auf Männer. Kein Wunder, dass bereits seit geraumer Zeit genau diese Zielgruppe bedient wird. weiter »


Janne Teller: Nichts

verfasst am 16.11.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein neues Schuljahr beginnt, die Schüler und Schülerinnen der 7A beenden ihre Ferien. Eskildsen, der Klassenlehrer einer dänischen Schule eröffnet mit einer Rede das neue Schuljahr. Doch der Schüler Pierre Anthon verlässt die Klasse mit dem Statement „Nichts bedeutet irgendetwas, das habe ich herausgefunden, es lohnt sich deshalb nicht, irgendetwas zu tun.“ Und weg ist er. Alle andere SchulkollegInnen sind entrüstet, aus ihnen sollte doch alle etwas werden, das heißt „Jemand“ werden. Doch insgeheim befürchten sie, dass Pierre Anthon Recht hat. weiter »


Ilija Trojanow: Die Welt ist groß und Rettung lauert überall

verfasst am 11.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vasko Luxow lebt am Rande Europas, in Bulgarien. Dort wird auch sein Sohn Alex geboren, den seine Großmutter Slatka heiß liebt. Eines Tages  erträgt Vasko das Leben in seinem diktatorischen Heimatland nicht länger und flüchtet mit seiner Frau Jana und Alex in ein vermeintlich besseres Land. Sie landen in Italien, im Flüchtlingslager Pelferino. Dort zeigt sich schon bald, dass zwischen Traum und Wirklichkeit Welten liegen. weiter »


Steve Toltz: Vatermord und andere Familienvergnügen

verfasst am 10.08.2010 von | 1 Kommentar

Gleich zu Beginn möchte ich an die Rezension von Andreas über den neuen John Irving anknüpfen, den Spieß aber einfach umdrehen und ihnen mitteilen, dass es bei „Vatermord und andere Familienvergnügen“ von Steve Toltz äußerst schade gewesen wäre, hätte ich es nicht gelesen. weiter »


Trojanow & Zeh: Angriff auf die Freiheit
Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte

verfasst am 14.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren“

Benjamin Franklin

Die Anschläge vom 11.September 2001 sind noch vielen in Erinnerung. Sie versetzten manche Staaten in einen Schockzustand, der seither allerdings für kaum minder schockierende Folgen für die BürgerInnen sorgt. Grundrechte wie bürgerliche Freiheit, Recht auf Privatsphäre und dgl. werden über Bord geworfen, für ein neues Ziel – innere Sicherheit und Kampf gegen den Terrorismus. Aber wer oder was sind diese Terrorzellen? weiter »


Sue Townsend: Das Intimleben des Adrian Mole 13 3/4 Jahre

verfasst am 04.06.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

townsend-moleHaben sie schon mal heimlich ein fremdes Tagebuch gelesen?
Zugegeben, das ist ein außerordentlicher Frevel, aber besonders das Verbotene übt ja auch einen ganz besonderen Reiz aus!

Adrian Mole ist eigentlich ein ganz normaler Jugendlicher und hat auch seine ganz normalen, altersbedingten Träume und seine ganz normalen, altersbedingten Probleme: Pickel, Schule und Mädchen, jene Plagen, die den Pubertierenden schon immer zugesetzt haben. weiter »


Leo Tolstoi: Krieg und Frieden

verfasst am 15.05.2009 von | 1 Kommentar

Schuld und Sühne und Krieg und Frieden: die Meisterstücke von Dostojewski und Tolstoi zählen zu den Klassikern der (russischen) Literatur. Die Beschreibung von Schuld und Sühne findet sich hier und beinhaltet auch eine Einleitung zu Krieg und Frieden. weiter »


Hans Traxler: Die Wahrheit über Hänsel und Gretel

verfasst am 01.03.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

traxler-haensel-gretelIm Leben eines jeden Kindes kommt einmal die Stunde, an der es an der Realität von Rotkäppchen und dem bösen Wolf zu zweifeln beginnt. So auch Georg Ossegg. weiter »




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