Kästner, Erich

Erich Kästner (1899 – 1974) wurde in Dresden geboren. Nach Militärdienst und dem Ende des Ersten Weltkrieges studierte er Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft und promovierte. Er arbeitete als freier Journalist und Theaterkritiker für verschiedene Zeitungen und Magazine, u.a. für die berühmte „Weltbühne“.

1928 veröffentlichte er sein erstes Buch, die zeitkritische Gedichtsammlung „Herz auf Taille“, 1929 sein erstes Kinderbuch „Emil und die Detektive“. Beide Werke begründeten bereits seinen späteren Weltruhm. Allein „Emil und die Detektive“ wurde bisher in Deutschland millionenfach verkauft und in rund 60 Sprachen übersetzt.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Erich Kästner aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen, seine Bücher wurden verbrannt.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges widmete sich Erich Kästner vorwiegend dem literarischen Kabarett und der Kinderliteratur, für die er u.a. mit dem internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet wurde. Längst gehören seine Romane wie „Das doppelte Lottchen“, „Pünktchen und Anton“ oder „Der 35. Mai“, um nur einige zu nennen, zu den Klassikern im Kinderzimmer und faszinieren unvermindert Leser und Publikum, im Buch, auf der Bühne und auf der Kinoleinwand.

Quelle: Atrium-Verlag


Buchbesprechungen, News

Erich Kästner: Ein Mann gibt Auskunft

verfasst am 22.06.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gedichte über dieses und jenes. Ernst oder satirisch, nachdenklich oder Humorvoll. Erich Kästner war ein Mensch, der mit offenen Augen durch die Welt ging und das Gesehene treffsicher niederschreiben konnte.


Erich Kästner: Zwischen hier und dort
Reisen mit Erich Kästner

verfasst am 01.06.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Sammlung von Gedichten und kurzen Geschichten aus mehreren Jahrzehnten. Erich Kästner schreibt über das Reisen an sich und über die Orte, zu denen man reist.


Erich Kästner: Die verschwundene Miniatur

verfasst am 03.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine ausserordentlich vergnügliche Krimi-Komödie der (Verw)Irrungen. In der Hauptrolle der Fleischermeister Oskar Külz aus Berlin, der daheim plötzlich genug von dem ganzen alltäglichen Kram hatte und, auf der Suche nach Abwechslung und Erlebnissen, einfach in den nächstbesten Zug stieg. Hauptsache einmal raus aus dem Trott.


Erich Kästner: Die Konferenz der Tiere

verfasst am 15.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wäre das nicht traumhaft? Wenn wieder einmal eine dieser mit großen Tam-Tam inszenierten Konferenzen praktisch ergebnislos über die Bühnen geht (Weltklimakonferenz, Bankengipfel, irgendeine Friedenskonferenz,…), dann nehmen die Betroffenen und die klar Denkenden die Sache selbst in die Hand; und die Betonköpfe und Verhinderer aller Coleurs einigen sich endlich auf Sinnvolles und Positives.


Erich Kästner: Der kleine Grenzverkehr
oder Georg und die Zwischenfälle

verfasst am 27.11.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Buch, das zwei Zeitalter umspannt: im ersten Zeitalter, in dem Kästner diese kleine Geschichte schrieb, gab es bei Salzburg eine Grenze zu Deutschland. Im zweiten Zeitalter, als dieses Buch erschien, hatte sich diese Grenze unter dem „Heim ins Reich“-Jubel der Österreicherinnen und Österreicher geöffnet und aus Österreich war die Ostmark geworden. Dazwischen lang nicht […]


Erich Kästner: Notabene 45
Ein Tagebuch

verfasst am 07.08.2013 von | 1 Kommentar

Es ist völlig anders: Ereignisse, historische Fakten, über die man Bücher gelesen oder Dokumentationen gesehen hat. Die Sicht wird dabei immer eine von ausserhalb sein. Und nun aus dem Munde, aus der Feder von Erich Kästner genau diese Ereignisse und Fakten gewissermaßen aus der Innenansicht zu erfahren, ergänzt um das eigene Schicksal, unterlegt mit den […]


Erich Kästner: Über das Verbrennen von Büchern

verfasst am 06.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die gespenstischen Schwarz-Weiß Filmaufnahmen von im Gleichschritt dahertrampelnden Marschkolonnen, die schemenhaften, braun gewandeten Gestalten im Licht der unzähligen Fackeln und dann der fanatische Blick der Einzelnen, als Goebbels  „die Bücher von … der Flamme übergibt“ (wie immer im sog. 3. Reich ist auch hier die Einzahl im verallgemeinernden Einsatz: der Russe, der Jude, die Flamme,…). […]


Erich Kästner: Die Schule der Diktatoren

verfasst am 27.07.2013 von | 1 Kommentar

Zwanzig Jahre dauerte es, um aus der Idee dieses Theaterstück zu machen. 1936 war der Anfang, 1956 die Realisierung beendet und im März 1957 schon die Uraufführung in den Münchner Kammerspielen. Kästner schrieb ein Stück zwischen Komödie und Satire, zwischen Lachen und Weinen, zwischen Hoffnung und Scheitern. Womit Erich Kästner zugleich auch diese 20-Jahres-Zeitspanne, die […]


Erich Kästner: Fabian
Die Geschichte eines Moralisten

verfasst am 06.06.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Aus der Sicht der Nazis war es wohl nur logisch, die Werke eines Meisters des pointierten Dialoges zu verbieten. Denn Erich Kästner hielt den Braunen ihre eigene Dummheit und die Primitivität ihres eigenen Denkens so punktgenau und unwiderlegbar unter die Nase wie kaum ein anderer. 1931 schrieb er mit „Fabian“ eine genial geistvolle Satire zwischen […]


Erich Kästner: Drei Männer im Schnee / Inferno im Hotel

verfasst am 19.05.2013 von | 1 Kommentar

Im Jahr 1927 schrieb Erich Kästner die kurze Erzählung „Inferno im Hotel“  über den Gewinner eines Preisausschreibens, dem sein Gewinn nichts als Unglück brachte. Es ist eine sehr düstere Erzählung.  Jahre später, im Jahr 1933, war die ganze Welt düster geworden und Erich Kästner machte aus seiner Erzählung einen scheinbar heiteren Roman.



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