Stichwort: Japan



Haruki Murakami: Die Ermordung des Commendatore Band 2
Eine Metapher wandelt sich

Die Ermordung des Commendatore Band 2 verfasst am 17.05.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dies ist ein wirklich bemerkenswerter Roman. War Band 1 ein Roman der Hinweise, der lose aneinandergereihten Ereignisse und Erinnerungen, so ist Band 2 nun gewissermaßen die Auflösung. Bis zu einem gewissen Punkt jedenfalls, denn es bleibt, murakami-typisch, vieles unerklärt.

Zusammengefasst jedoch hinterlässt er bei mir einen zweigeteilten Eindruck. weiter »


Haruki Murakami: Schlaf

Schlaf verfasst am 25.04.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie es ist, wenn man nicht schlafen kann (nicht aus der Sicht der Wissenschaft, die uns erklärt, dass wir Menschen das nicht lange erleben würden). Aus der Sicht der Literatur ist Haruki Murakami genau der richtige, sich damit zu befassen. weiter »


Haruki Murakami: Die unheimliche Bibliothek

Die unheimliche Bibliothek verfasst am 05.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Erst dem Weg in die Bibliothek kommt ihm dieser Wunsch in den Sinn. Der Junge gibt die ausgeliehenen Bücher zurück und erkundigt sich, ob es denn möglich wäre, ein Buch zu einem ganz bestimmten Thema zu suchen. Ja, das ginge natürlich, wird ihm beschieden; dazu soll er nur ins Untergeschoß, in Zimmer 107, gehen. weiter »


Haruki Murakami: Die Ermordung des Commendatore Band 1
Eine Idee erscheint.

Die Ermordung des Commendatore Band 1 verfasst am 01.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Er ist 36 Jahre alt. Als Porträt-Maler hat er sich einen guten Ruf erarbeitet und findet mit den Honoraren für seine Bilder ein befriedigendes Auslangen. Dorthin zu gelangen war damals, in seiner Zeit als Student aber nicht sein Ziel gewesen. Eigene Werke wollte er schaffen, nicht Bilder, die in irgendwelchen Vorstandsetagen oder Ämtern zu Ehren der Porträtierten hingen. Talent für das Zeichnen und Malen von realen Gegenständen hatte er immer gehabt, doch darin ein Lebensziel zu sehen, kam ihm nie in den Sinn. weiter »


Sei Shonagon: Kopfkissenbuch

verfasst am 02.11.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dies ist ein optisch sehr schönes Buch. Der Einband – gelb mit roten Kirschblütenzweigen – weist einem schon den Weg nach Japan; der Inhalt ist dann eine Fundgrube für Menschen, die sich für fernöstliche Kulturen und Lebensweisen interessieren. weiter »


Haruki Murakami: Von Männern, die keine Frauen haben

verfasst am 29.10.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der rote Faden zwischen diesen sieben sehr unterschiedlichen Geschichten ist das Verhältnis von Mann und Frau. Einem Verhältnis, das so oft von Unkenntnis, Fehleinschätzung und häufiger Verständnislosigkeit geprägt ist, manchmal vom Unvermögen, das Richtige zu tun, jeweils erzählt aus der Sicht des Mannes. weiter »


Michael Woodford: Enthüllung
Vom CEO zum Whistleblower bei Olympus

verfasst am 01.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

In den Jahren seit 2008 jagte eine Finanzkrise die nächste, ein Korruptionsskandal nach dem anderen wurde aufgedeckt. Dazu noch internationale Krisen und Naturkatastrophen: da könnte es leicht geschehen, dass der eine oder andere Fall, der in ruhigen Zeiten ganz oben in den Schlagzeilen gestanden wäre,  nur mehr Platz auf den hinteren Seiten fand. Olympus ist ein solcher Fall. weiter »


Haruki Murakami: Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

verfasst am 18.01.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es traf ihn wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Es war im zweiten Jahr seinens Studiums an der Universität in Tokio, als er seine Geborgenheit, seine Zugehörigkeit verlor. Seine vier Freunde brachen jeden Kontakt zu ihm ab; warum, welchen Grund es dafür gab, warum sie von heute auf morgen nicht einmal mehr mit ihm sprechen wollten, ihn nicht sehen wollten, jede Begegnung mit ihm strikt ablehnten, das hatte Tsukuru Tazaki nie erfahren und hatte auch nie danach geforscht. weiter »


Yoko Ogawa: Schwimmen mit Elefanten

verfasst am 01.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schwimmen mit ElefantenEin Roman aus der Gedankenwelt eines Kindes, eines heranwachsenden Jungen. Voller Fantasien, voller Geschichten, die in ihm ganz von alleine entstehen. Oder Geschichten, deren Anfang ihm die wirkliche Welt erzählt und die er in seinen Gedanken weiter erlebt. weiter »


David Mitchell: Die tausend Herbste des Jacob de Zoet

verfasst am 28.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es gibt alle möglichen Wege, in den Besitz eines Buches zu kommen. Dieses hier habe ich bestellt, weil gerade jetzt die Verfilmung des Buches „Der Wolkenatlas“ unter dem Originaltitel „Cloud Atlas“ mit Halle Berry und Tom Hanks in den Kinos startet. Cloud Atlas erschien im Jahr 2004, „Die tausend Herbste des Jacob de Zoet “ erschien im Original im Jahr 2010 und im Herbst 2012 in der deutschen Übersetzung und ist somit der neueste Roman von David Mitchell (mit dem er es im Jahr 2010 auf die Longlist für den Man Booker-Preis schaffte.) weiter »


Haruki Murakami: Tony Takitani

verfasst am 05.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Man nimmt es in die Hand, ein kleines Büchlein, es wirkt mehr wie ein Sammlerstück als etwas zum Lesen. Dann schlägt man es auf und findet aus dem Film zur Erzählung „Tony Takitani“ ein paar stimmungsvolle Bilder, aus Haruki Murakamis Feder ein paar stimmungsvolle Seiten. Und stellt fest: es ist sowohl Sammlerstück als auch Literatur. weiter »


Yoko Ogawa: Das Geheimnis der Eulerschen Formel

verfasst am 11.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der alte Professor lebt in einer Welt, die zum einen Teil aus Vergessen und zum anderen Teil aus Mathematik besteht. Allen, die vielleicht nicht nur positive Erinnerungen an das Fach Mathematik in der Schule haben, sei gesagt: im richtigen Umfeld werden auch Formel und Zahlen zu Poesie und mit Hilfe dieses Buches wird man es herausfinden. weiter »


Haruki Murakami: Die Bäckereiüberfälle

verfasst am 29.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit Haruki Murakami erlebt man, wie weit sich Gedanken an den Hunger ausbreiten lassen. Ein Gefühl, das wahrscheinlich jeder Mensch schon einmal erlebt hat: so richtig Hunger zu haben – sei es aus Not oder sei es, weil man schlicht vergessen hatte, dieses Bedürfnis zu stillen. weiter »


Haruki Murakami: 1Q84 Buch 3

verfasst am 14.11.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist von Anfang an wieder da:  eingefangen von der klaren, manchmal fast übertrieben einfachen Sprache des Buches versinkt man in der Welt von Aomame und Tengo, hat das gleiche vertraute Gefühl wie schon beim Lesen des ersten Buches (eigentlich Buch 1+2), ist mitten im Buch, mitten in der Erzählung, mitten in dieser anderen Welt. weiter »


Haruki Murakami: Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah

verfasst am 08.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Buch mit besinnlichen, kurzen Erzählungen und es beginnt mit der Geschichte vom 100%igen Mädchen (oder dem 100%igen Mann). Eine kurzer Augenblick im Leben, den viele nützen, mindestens ebenso viele aber verstreichen lassen und nie wieder in ihrem Leben an einen vergleichbaren Punkt kommen. weiter »


Haruki Murakami: Sputnik Sweetheart

verfasst am 06.02.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Erotisch (fast) ohne Erotik, romantisch  ohne wirkliche Romantik. Der Lehrer, die junge Frau Sumire und die begehrenswerte Miu. Drei Menschen, die einander umkreisen wie ein Satellit die Erde in seiner weit entfernten Umlaufbahn. weiter »


Haruki Murakami: 1Q84

verfasst am 03.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Von Beginn an liegt über den Seiten des Buches ein Schleier des Unwirklichen, des Surrealen. Nach ein paar Sätzen stellt sich ein Gefühl ein, so als ob man etwas übersehen, vergessen hätte, doch das ist es nicht. Klare Sprache und Sätze, in denen es nichts gibt, an dem man herum interpretieren könnte, lassen nur einen Schluß zu: nichts hat man selbst vergessen, alles kommt aus der Feder des Autors, er erschuf diese kaum greifbare Welt. weiter »


David Peace: Tokio im Jahr Null

verfasst am 08.09.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Tokio im Jahr Null, das ist die japanische Hauptstadt im Jahr 1945:  das Jahr Null, nachdem die alte Ordnung mit dem Zweiten Weltkrieg zu Ende ging, das Jahr Null, nachdem die alten Werte in den Trümmern von Hiroshima und Nagasaki versanken. Es ist ein Jahr, bevor Inspektor Minami in all dem Chaos die Spur zu einem Serienkiller finden muss. weiter »




Top