Monatsarchiv: Beiträge im März 2010

Alek Popov: Die Hunde fliegen tief

verfasst am 28.03.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Da bin ich wieder und wie beim letzten Mal schon geschrieben diesmal mit den tieffliegenden Hunden des bulgarischen Ausnahmeautors Alek Popov. „Ich kann nicht glauben, dass sich mein Vater in der schwarzen Plastikschachtel befinden soll, die uns soeben vom Zollamt zugestellt worden ist.“ Wenn ihnen der Auftaktsatz dieses Buches schräg vorkommt, sollten sie sich noch auf so manche Steilwand in den 400 Seiten gefasst machen. weiter »


Kurt Palm: Bad Fucking

verfasst am 24.03.2010 von | 2 Kommentare

„Am Arsch der Welt spielt es sich ganz schön ab“ steht als erster Satz auf der Rückseite, also wenn sie so wollen, auf dem Arsch des Buches. Das finde ich eigentlich leicht untertrieben, denn wie es sich in diesem Roman abspielt spottet wirklich jeder Beschreibung. Dem kleinen Bad Fucking geht es nämlich echt beschissen. weiter »


Don DeLillo: Der Omega-Punkt

Der Omega-Punkt verfasst am 20.03.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Omega-PunktNun, einfach wird das jetzt nicht. Nicht einfach darüber zu schreiben, weil es schon beim Lesen nicht einfach war.  Meine Annahme dazu: ohne Wissen über frühere Werke, ohne ergänzende Worte von DeLillo selbst bleibt man am Ende mit der Frage über:  „was habe ich jetzt nicht verstanden und warum?“ weiter »


Buchpräsentation im Stift Melk: Der Weg des Raben

Ellegast - Salcher - Coelho (Fotograf: Ludwig Schedl) verfasst am 20.03.2010 von | 1 Kommentar

19. März 2010, Stift Melk: rund 1.000 Menschen füllen die Stiftskirche um bei der Präsentation des im Ecowin-Verlag erschienen Buches „Der Weg des Raben“ von Altabt Burkhard Ellegast dabei zu sein. Ebenfalls dabei ist Paolo Coelho, der mit Abt Ellegast seit langer Zeit eng verbunden ist und ihn als seinen spirituellen Mentor bezeichnet. weiter »


T.C. Boyle: Das Wilde Kind

verfasst am 14.03.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wir finden uns im Jahr 1797, nur wenige Jahre nachdem die französische Revolution die Monarchie hinweg gefegt hat. Der Verstand der Menschen im Süden Frankreichs, wie wohl auch im Rest der bekannten Welt,  ist noch immer ein sehr guter Nährboden für Dämonen und Mythen.  Was anderes als ein Dämon kann dann jenes Wesen sein, das hin und wieder in den Wäldern umherstreifend gesehen wird, das beobachtet wird, wenn es seinen Weg über die Felder und Wiesen sucht, das entflieht, wenn man es endlich gefangen hatte. weiter »


Heinrich Veith: Die Macht des Apothekers

verfasst am 11.03.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wir schreiben das Jahr 1962. Alfredo Sutterlüthy ist 52 Jahre alt und Apotheker in Moosten, einem kleinen Bergdorf in der Schweiz. Von seiner pflegebedürftigen Mutter tyrannisiert, ansonsten aber frauenlos und auch noch Jungfrau gilt er als eher seltsamer Zeitgenosse – stellt euch vor, das war auch früher schon so! weiter »


David Schalko: Weisse Nacht

verfasst am 09.03.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie entsteht eigentlich ein Bestseller? Nun, da hat man/frau die Möglichkeit so genial zu schreiben, dass die Welt an diesem Text einfach nicht vorbei kann. Oder es wird ein „Skandal“ inszeniert – denken sie beispielsweise an die „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche. So auch geschehen beim vorliegenden Buch von David Schalko. Aber nicht der Autor persönlich oder das Werk an sich sorgte für Aufsehen, sondern eigentlich ein „Unbeteiligter“, nämlich der von seinem Lebensmenschen und anscheinend allen guten Geistern verlassene Stefan Petzner. weiter »


Deon Meyer: Dreizehn Stunden

verfasst am 07.03.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Tag beginnt für Inspektor Bennie Griessel um 5:37 Uhr, als ihn ein Anruf aus dem Schlaf reisst.Vusi Ndabeni ist einer von mehreren jüngeren Ermittlern, die Griessel als Mentor bei ihrer Arbeit unterstützen soll – helfen, Tipps geben, unterstützen, das eigene Wissen weiter geben. Und jetzt ruft Vusi an um seinen Mentor zum Fundort der Leiche einer jungen Frau zu bestellen. weiter »


Herta Müller: Atemschaukel

verfasst am 05.03.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Alles, was ich habe, trage ich bei mir.“ Mit diesem schlichten Satz beginnt eines der atemberaubendsten Sprachkunstwerke der zeitgenössischen deutschen Literatur. Nach der Lektüre von „Atemschaukel“ war mir restlos klar, warum Herta Müller im Dezember des vergangenen Jahres den Literaturnobelpreis verliehen bekam. Schlicht und einfach, so wie ihre Sprache, weil sie ihn sich verdient hat und ein Werk von derartiger sprachlicher Intensität seinesgleichen sucht und wahrscheinlich nur schwer oder gar nicht zu finden sein wird. weiter »




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