Lucas Harari: Der Magnet

Der Architekturstudent Pierre ist fasziniert von der Therme in Vals im Kanton Graubünden. Unheimliches soll sich an diesem Ort zugetragen haben, an dem heute die vom schweizer Architekten Peter Zumthor entworfene Therme steht.

Lucas Hariri, ehemaliger Student Arts Déco Paris (Schule für angewandte Kunst), erzählt und zeichnet eine Geschichte, in der sich hinter der großartige Architektur eine typische alte Sage von dunklen Bergen, tiefen Höhlen und geheimnisvollen Ereignissen verbirgt.

Pierre findet verborgene Durchgänge, trifft auf einen uralten Mann, der von einem unerklärlichen Phänomen berichtet, das er selbst vor mehr als 100 Jahren selbst gesehen hat. Niemand glaubt dem alten Mann, doch Pierre hat sie selbst gesehen, diese Spalten in den Wänden, die sich unvermittelt öffnen und schließen – kann dann auch der Alte die Wahrheit sagen? Als Pierre durch eine dieser Spalten tritt, verlieren Zeit und Raum für ihn jeden Halt.

Eine spannende Geschichte, die vor allem mit dem Eindruck und der Atmosphäre der Bilder überzeugt. Die Handlung selbst erscheint durchaus bekannt, über die dunkle Seite der Berge in der Schweiz gibt es ja schon eine ganze Menge Romane.

Ein empfehlenswerter Band für Kenner der Therme in Vals, die mit Sicherheit einige Details wiedererkennen werden. Und beim nächsten Besuch vielleicht etwas genauer hinter die nächste Ecke blicken werden; ob sich dort nicht doch etwas verbirgt.

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