Buchbesprechung/Rezension:

Goscinny & Uderzo: Obelix GmbH & Co. KG
Asterix 23


verfasst am 16.07.2022 von | einen Kommentar hinterlassen
Rubriken: Comic & Graphic Novel, Goscinny, René, Uderzo, Albert
LiteraturBlog Bewertung:

Wer erinnert sich nicht an die „große Hinkelstein-Blase“ als viele Leute ihr ganzes Geld verloren. Julius Caesar war unter denen, die lernen mussten, dass die Wirtschaft oft nicht das macht, was sich ein paar Kapazunder ausdenken.

Zu Beginn die Idee, dass man die Gallier vielleicht mit Geld und Gier besiegen könnte, wenn man das schon nicht mit den ganzen Legionen schafft. Ein junger, dynamischer Berater überzeugt Caesar davon, sehr viele Sesterzen in die Hand zu nehmen, um damit Zwietracht unter den Galliern zu säen und das alles soll über Obelix laufen.

Als ein angeblicher Hinkelstein-Händler aus Rom auftaucht, kann Obelix nämlich plötzlich seine Hinkelsteine um viel Geld verkaufen, die Nachfrage wird immer größer und die Preise steigen – Obelix wird schnell zu reichsten Mann des Dorfes. Bald beschäftigt er so viele Leute, dass er eine eigene Firma gründen muss.

Das aber, logisch, sorgt für Nachahmer und bald satteln immer mehr Bewohner des Dorfes auf Hinkelstein-Produktion um; als dann in Rom auch noch Hinkelsteine aus fernen Ländern auftauchen, kippt der Markt. Man kennt das: volle Lager, Sonderangebote und Verkaufsaktionen sind der Anfang vom Ende des Booms.

Eine fast wahre Geschichte darüber, wie auch heutzutage noch Spekulationsblasen gemacht werden … und darüber, wie sie platzen.




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