Monatsarchiv: Beiträge im Dezember 2014

Jan Seghers: Die Sterntaler-Verschwörung

verfasst am 28.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit Hessen verbindet mich nicht viel (ausser vielleicht ein paar verschüttete Verwandtschaftslinien) und Informationen darüber dringen nur recht selten bis nach Österreich. Die meisten der hessen-spezifischen Orte und Personen (manchmal erkennbar, auch wenn sie für diesen Roman natürlich umbenannten wurden, meistens aber sicher nur den Hessen selbst geläufig)  sagen mir wenig bis nichts. Übrig bleibt in einem solchen Fall die reine Krimihandlung, die es schaffen sollte, Spannung aufzubauen und für Lesevergnügen zu sorgen. weiter »


Andreas Eschbach: Der Jesus-Deal

verfasst am 25.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vor vielen jahren habe ich „Das Jesus-Video“ gelesen.  An den Inhalt kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern, aber dass es spannend war – daran schon. Da war es überhaupt keine Frage, dass ich dieses Prequel-Sequel unbedingt lesen musste. Im Covertext dazu heisst es, dass man dafür nicht unbedingt das Jesus-Video gelesen haben muss, man findet sich auch so zurecht. Und es stimmt: „Der Jesus-Deal“ ist keine Fortsetzung sondern ganz eigenständig – und dazu wirklich spannend! weiter »


Eva Reichl: Der Lottospieler
Oder von der Glückseligkeit des Geldes

verfasst am 21.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Glückseligkeit des Geldes – so ein Blödsinn, zumindest lt. Eva Reichl. Und damit hat sie nicht unrecht. Dieses Buch ist, dank des schnöden Mammons, der totale Wahnsinn. Das Geld zerstört die Familie, entzweit Freundschaften, beendet den bildungswilligen Weg einer Tochter – als Millionärstöchterl muss man ja nicht mehr arbeiten – und schließlich und endlich bringt es die Hauptperson Josef Klotz zu einem Rendevouz mit Petrus. weiter »


Leitfaden für britische Soldaten in Deutschland 1944

verfasst am 17.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Aus heutiger Sicht ist diese Situation kaum  mehr nachvollziehbar: die britischen Soldaten drängten die Deutsche Wehrmacht von der Normandie bis hinter die Grenzen Deutschlands zurück. Dabei trafen die Briten auf ein Land und dessen Bewohner, von dem seit Jahren nur Gewalt, Tod und Vernichtung ausgegangen waren.

Es muss wohl ein ähnliches Gefühl gewesen sein, als ob man einen fremden Planeten (oder zumindest einen neu entdeckten Kontinent) betreten würde, der von Aliens bewohnt wird. weiter »


Bill Bryson: Sommer 1927

verfasst am 16.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bill Brysons Geschichts- und Sachbücher sind auch/vor allem Abenteuerromane. So rasant, so witzig und unterhaltsam geschrieben, dass man dabei ganz vergisst, wie viel man darin erfährt und wieviel Arbeit in der Recherche stecken muss.

Ich freue mich deshalb immer, wenn ein neues Buch von Bill Bryson erscheint, denn das verspricht zuverlässig gute Unterhaltung und viel neues, überraschendes Wissen. Auch „Sommer 1927“ hat meiner Erwartung vollkommen entsprochen. weiter »


Sonia Laredo: Das Glück der Worte

verfasst am 14.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sonia Laredo ist eine starke, sehr belesene Erzählerin. Ihr Debütroman ist gespickt mit Zitaten von spanischen Autoren, die mir allerdings (leider), bis auf ganz wenige Ausnahmen, nicht bekannt sind. Aber auch Aristoteles scheint mehrmals in dem Buch auf, zu dem sie anscheinend eine besondere Affinität hat. Grimms’ Märchen zitiert sie ebenso wie Seneca oder Shakespeare. weiter »


Filmrechte gesichert: Bernhard Aichners „Die Schöne und der Tod“

verfasst am 12.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der renommierte österreichische Filmproduzent Josef Aichholzer (u.a. „Die Fälscher“, „Mein bester Feind“) hat sich die Filmrechte an Bernhard Aichners Max-Broll-Krimi „Die Schöne und der Tod“ gesichert. weiter »


Ehrenpreis des Buchhandels 2014 für Bischof Erwin Kräutler

verfasst am 11.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der diesjährige Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln geht an Bischof Erwin Kräutler. Er wird vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) und dem Fachverband Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) gemeinsam verliehen.

Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird Anfang Mai 2015 im Rahmen von Kräutlers nächstem Besuch in Österreich überreicht. weiter »


Ralph Giordano – Ein Nachruf

verfasst am 10.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Helge Malchow, Verleger des Verlages Kiepenheuer & Witsch, würdigt den heute verstorbenen Ralph Giordano in einem Nachruf

„Heute morgen, am 10. Dezember 2014, ist der Schriftsteller und Publizist Ralph Giordano im Alter von 91 Jahren in Köln verstorben. weiter »


Cecilie Enger: Die Geschenke meiner Mutter

verfasst am 06.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Cecilies Mutter lebt seit einiger Zeit in einem Pflegeheim, sie ist an Alzheimer erkrankt, erkennt ihre Tochter Cecilie nicht mehr. Manchmal scheint aber doch ein Hauch von Vergangenheit durch und die Mutter umgibt dann ein Schleier von Traurigkeit; erkennt sie, dass sie ihr Leben vergessen hat – niemand weiß, was in einem an Alzheimer erkrankten Menschen wirklich vor sich geht.

Das Elternhaus muss ausgeräumt werden. Ihre Geschwister stehen ihr dabei nur sehr spärlich zur Seite, und so entdeckt Cecilie für sich ganz allein einen kostbaren Schatz in einer Lade des schon nahezu geleerten Hauses irgendwo in Norwegen. weiter »


Patrick Modiano: Der Horizont

verfasst am 04.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dieses Buch machte es mir nicht leicht, darüber zu schreiben. Denn während das WAS (was geschieht, wer ist daran beteiligt) noch recht klar ist, grüble ich noch immer an dem WARUM:  gibt es einen zusammenfassenden Gedanken, der über diesem Buch steht?

Zunächst näherte ich mich der gebotenen Ehrfurcht: ein Roman des Literatur-Nobelpreisträgers 2014, von dem ich zuvor noch nie etwas gelesen habe; und, ich muss es gestehen, von dem ich zuvor auch noch nie etwas gehört, bzw. über ihn gelesen habe. weiter »




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