Stichwort: Wien


Buchbesprechungen, News

(72 Beiträge in dieser Rubrik)

Franzobel: Rechtswalzer

Franzobel: Rechtswalzer verfasst am 01.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wir befinden uns im Jahr 2024 und alles scheint wie früher. Man lebt sein Leben, die Kinder bekommen am ersten Schultag eine Schultüte, ein Spätsommertag sorgt für beschwingte Gefühle; ganz besonders bei Malte Dinger, Besitzer eines florierenden Getränkehandels, der an diesem Tag sehr zufrieden und entspannt in die Welt blickt. weiter »


Leo Perutz: Zwischen neun und neun

Zwischen neun und neun verfasst am 19.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Stanislaus Demba ist Hypochonder und Aufschneider, er ist Lügner und Poet, er ist aufbrausend und unterwürfig, er ist angsteinflößend und bemitleidenswert. „Zwischen neun und neun“ hetzt er durch Wien, denn er muss – er MUSS! – den nötigen Betrag zusammen bekommen um die Reise mit Sonja nach Venedig bezahlen zu können. weiter »


Bert Rebhandl: Der dritte Mann
Die Neuentdeckung eines Filmklassikers

Bert Rebhandl: Der dritte Mann verfasst am 08.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist einer jener Filme, von dem bei denjenigen, die ihn gesehen haben, ganz unterschiedliche Elemente im Gedächtnis geblieben sind. Aber etwas wird wohl bei fast allen in Erinnerung geblieben sein. weiter »


Bettina Balàka: Die Tauben von Brünn

Bettina Balàka: Die Tauben von Brünn verfasst am 18.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Johann Carl von Sothen war in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Wien ein Beispiel für einen Kapitalisten und unbarmherzigen Ausbeuter seiner Arbeiter. Selbst aus einfachen Verhältnissen stammend, gelang es Sothen, sich durch, wie man annahm, Betrug ein großes Vermögen anzuhäufen, das er auf Kosten der Menschen, die für ihn arbeiteten, skrupellos vermehrte. weiter »


Alex Beer: Der dunkle Bote
Ein Fall für August Emmerich - Band 3

Der dunkle Bote verfasst am 12.06.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wien ist der Schauplatz dieses dritten Krimis mit August Emmerich. Ein Wien, das jene, die die Stadt heute kennen oder hier wohnen, wohl kaum wieder erkennen würden. Denn zu Beginn der 1920er-Jahre gab es zwar meistens die selben Namen für Straßen und Plätze, aber es sah dort ganz anders aus als heute, das Verhalten der Menschen und die Atmosphäre der Stadt schienen nichts als den kommenden Untergang anzukündigen. weiter »


Andreas Pittler: Bronstein
Sein vergessener Fall

Bronstein verfasst am 26.04.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Jahr 1936: in Österreich regieren die Christlich-Sozialen, Schuschnigg ist Kanzler und gibt sich als gläubiger Christ, kniet jeden Sonntag drinnen in der Kirche während er draußen diktatorische Macht ausübt, in überhaupt nicht christlichem Geist. Die Nazis, obwohl verboten, drängen immer unverhohlener an die Macht und verstecken sich nicht; ihre Anhänger sind überall zu finden, sie durchdringen die Strukturen des Staates. weiter »


Martin Horváth: Mein Name ist Judith

Mein Name ist Judith verfasst am 25.03.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Buch, aus vielen Erzählungen zusammen gesetzt. Erzählungen, von denen man oft nicht weiß, ob sie real oder nur geträumt sind. Manche sind wie zusammenhanglos in andere eingebettet, manche erzählen eine fortlaufende Geschichte. weiter »


Alexander Lernet-Holenia: Ich war Jack Mortimer

Ich war Jack Mortimer verfasst am 23.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dem Titel nach könnte er von Agatha Christie oder Arthus Conan Doyle sein; aber es ist Alexander Lernet-Holenia, der im Jahr 1933 diesen beinahe wahnwitzig zu nennenden Krimi schrieb. Wahnwitzig, ein bisschen verrückt und sehr temporeich! weiter »


Manfred Flügge: Stadt ohne Seele
Wien 1938

Stadt ohne Seele verfasst am 21.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Untertitel dieses Buches kann etwas in die Irre führen. Denn nicht nur das Wien im Jahr 1938 ist das Thema, nicht nur die Ereignisse rund um den „Anschluß“ und das Verhalten der Österreicherinnen und Österreicher an diesen verhängnisvollen Tagen stehen im Mittelpunkt. Der Bogen spannt sich von der Zeit der Monarchie bis nach dem Ende der Naziherrschaft. weiter »


Alex Beer: Die rote Frau

Die rote Frau verfasst am 19.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Österreich im Jahr 1920: ein Staat, an dem von allen Seiten gezerrt wird. Nationalisten und Kommunisten versuchen, die Gewalt an sich zu reißen, der Kaiser sitzt im Exil und könnte jederzeit wieder in die Hofburg zurück wollen, Teile der Republik „Deutsch-Österreich“  versuchen sich von diesem armseligen Rest der einst mächtigen Monarchie abzuspalten. Und die Unruhen und  Umsturzversuche in den Nachbarstaaten sorgen für zusätzliche Unruhe weiter »


Alex Beer: Der zweite Reiter
Ein Fall für August Emmerich

Der zweite Reiter verfasst am 01.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kriminalromane, die in historischem Umfeld spielen, mag ich einfach. Denn da kommt zur Spannung auch noch das Gefühl für die Lebensumstände in der Vergangenheit hinzu; wenn es gut gemacht ist – zum Beispiel so wie in „Der zweite Reiter“.

Es ist das Jahr 1919, das Jahr nach dem Ende des ersten Weltkrieges, das Jahr nach dem Ende der Habsburger-Herrschaft, nach dem Ende der K.u.K. Monarchie. In Wien herrscht das Elend vor, unter Hunger und Kälte leidet der Großteil der Bevölkerung. weiter »


David Schalko: Schwere Knochen

David Schalko: Schwere Knochen verfasst am 16.06.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Verleitet durch dem Umstand, dass sich „Schwere Knochen“ auf der ORF-Bestenliste im Juni 2018 findet, beschließe ich, ein Buch von David Schalko zu lesen. Was soll denn auch schief gehen, wenn groß hinten auf dem Buchdeckel steht, was Josef Hader über den Autor meint: „David Schalko sieht unbestritten aus wie ein Genie Es spricht aber auch einiges dafür, dass er eins ist.“ weiter »


Franz Werfel: Der Tod des Kleinbürgers

Der Tod des Kleinbürgers verfasst am 03.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wien im Jahr 1925. Es ist erst wenige Jahre her, da war Karl Fiala ein respektabler Beamter in der Finanzlandesdirektion seiner Majestät. Geachten, streng, unbestechlich – eine Respektsperson. Sein Stolz ist die Fotografie, die ihn inmitten der hohen Beamten des Amtes zeigt, er, Karl Fiala, in der Uniform des Portiers unter den wichtigen Herren. weiter »


Hugo Bettauer: Faustrecht

Faustrecht verfasst am 24.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Krimi aus dem Jahr 1920, der mich stellenweise in Aufbau und Handlung an einen dieser typischen englischen Krimis erinnert. Nur eben verlegt in das Wien im Jahr 2 nach dem 1. Weltkrieg. Die beiden Hauptakteure sind alte Freunde, die gemeinsam als Offiziere die Schützengräben des Krieges überlebt haben und nach dessen Ende unterschiedliche Lebenswege eingeschlagen haben. weiter »


Gerhard Loibelsberger: Der Bankert vom Naschmarkt
Ein Kriminalfall aus dem alten Wien

Der Bankert vom Naschmarkt verfasst am 18.09.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Jahr 1911 als der alte Kaiser noch lebte. Der Naschmarkt ist erst seit wenigen Jahren an seinen Standort auf dem (zu dieser Zeit noch nicht vollständig) überbauten Wienfluß in der Wienzeile angesiedelt und ist noch lange nicht so ein (wenigstens teilweise) schickes Einkaufsziel wie heute.

Es ist Jänner und eisig kalt, als eine Marktfrau sich über ein Bündel liegt, das an Boden liegt – zu ihrem Entsetzen findet sie darin einen erfrorenen Säugling. weiter »


Ingrid Poljak: Diabellis Inferno

Diabellis Inferno verfasst am 03.08.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zu Beginn ist meine Verwirrung ziemlich umfassend: wer spielt welche Rolle; so viele Namen und so oft keine erkennbare Verbindung; welche Bedeutung hat diese 16 Jahre alte Geschichte für diesen aktuellen Fall? weiter »


Edith Kneifl: Tatort Hauptstadt
13 Kriminalgeschichten aus Wien

Tatort Hauptstadt verfasst am 10.07.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Tatort-Reihe im Falter Verlag versammelt eine illustre Runde von Autorinnen und Autoren aus dem Krimi-Genre. Als Herausgeberin fungiert seit Beginn Edith Kneifl, die auch zu jedem der bisher erschienenen Bände einen Kurzkrimi beisteuerte. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg): Tatort Gemeindebau
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 24.09.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Im Gemeindebau in Wien wurde Geschichte geschrieben. Im Gemeindebau in Wien wird gelebt, gestorben, es wird geraunzt und intrigiert. Der Gemeidebau in Wien war (und ist es auch noch heute, wenn auch lange nicht mehr so wie damals) eine Welt für sich, damals in seiner Hoch-Zeit; damals, als man nicht eine Straße als seine Adresse nannte sondern den Namen seines Gemeindebaus. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg): Tatort Hofburg
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 07.06.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nicht verwunderlich: so viele Gänge, die den uneingeweihten Besucher in die Irre führen; so viele Türen, hinter denen immer wieder Überraschendes zu finden ist; so viele Kammern, in denen Ungeheuerliches passieren kann. In so einem riesenhaften Gebäude wie der Hofburg ist Raum genug für alle möglichen Arten von Verbrechen. weiter »


Koytek & Stein: Wien kann sehr kalt sein

verfasst am 10.12.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

In den letzten Monaten hatte ich einige Bücher über das Burgtheater in der Hand: über seine Geschichte oder mit Geschichten, die dort spielen. Jetzt ist auch Conrad Orsini dort gelandet – undercover, im Auftrag der Polizei. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg): Tatort Burgtheater
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 09.10.2015 von | 1 Kommentar

Das ehrwürdige Hofburgtheater. Der alte Kaiser saß hier und sah der Schratt beim Spiel zu, durch alle Zeiten blieb es eine der Hauptbühnen des deutschen Sprachraumes. Kein Wunder, dass sich da hier auch manche Intrige, manche List, manche Untat zuträgt. weiter »


Helmut Andics: Luegerzeit
Das Schwarze Wien bis 1918

verfasst am 25.09.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die drei Jahrzehnte vor dem 1. Weltkrieg: das Wien jener Zeit und die Rolle und Bedeutung der Stadt für die Habsburger-Monarchie und die Bedeutung der Habsburger für die Stadt. Es ist eine Zeit voller Umbrüche und Weichenstellungen für das 20. Jahrhundert. Da sind einerseits die beharrenden Kräfte, die möglichst wenig an Veränderung zulassen wollen, während andererseits der Fortschritt (jedenfalls das, was man damals für Fortschritt hielt) nicht aufhaltbar ist. weiter »


Hellmut Andics: Ringstrassenwelt
Wien 1867-1887, Luegers Aufstieg

verfasst am 26.08.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der zweite Band von Andics‘ Reihe über die Entwicklung Wiens und der Donaumonarchie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat die Jahre zwischen 1867 und 1887 zum Inhalt. An der Ringstraße wird noch immer gebaut, rundherum entstehen gerade die Gebäude, die das Bild Wiens noch heute prägen und in Wissenschaft, Kunst und Architektur prägen Namen die Zeit, deren Ruhm und Vermächtnis im kollektiven Gedächtnis Österreichs noch für lange Zeit verankert bleiben werden. weiter »


Hellmut Andics: Gründerzeit
Das schwarzgelbe Wien bis 1867

verfasst am 14.08.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bereits im Jahr 1981 erschienen und derzeit leider vergriffen: Hellmuth Andics‘ 3-bändige Geschichte Wiens (und der Donaumonarchie) in der Zeit zwischen 1848 und 1914. Der erste Band „Gründerzeit“ befasst sich mit den Jahren bis 1867, dem Vorabend zu den größten Veränderung Wiens in 1.000 Jahren. weiter »


Erika Urban: Emma Roth und die fremde Hand
Ein Wien-Krimi

verfasst am 10.06.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Na so was, da taucht plötzlich die abgetrennte Hand, ausgefranst abgetrennt, auf, die so gar nicht zu den bereits vorhandenen, eher fachmännisch abgetrennten Händen passt, die die Polizei schon gefunden hat.

So weit so gut über die Gruseligkeit dieses Wien-Krimis. Bedauerlicherweise kommt Wien in dem Buch ein bisschen zu kurz. Langatmige Szenarien anderer, über viele Seiten sich erstreckende Schilderungen nehmen meiner Meinung nach zu viel Raum in diesem, trotzdem doch recht spannenden Krimi, mit guter Beschreibung der handelnden Personen, ein. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg): Tatort Naschmarkt
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 03.05.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Für mich die bislang wienerischte aller Falter-Tatort-Anthologien. Aus den 13 Geschichten konnte ich richtig die Freude spüren, mit der die Autorinnen ans Werk gegangen sind. Gleich so, als ob es sie nach einem Eindrucks-vollen und Sinne-belebenden Streifzug durch den Naschmarkt direkt an die Schreibtisch gezogen hätte, um schnell die soeben aufgesogenen Ideen zu Papier zu bringen. weiter »


Peter Wehle: Mord heilt alle Wunden
Ein Wien-Krimi

verfasst am 16.04.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Jetzt bin ich ein echter Peter Wehle Fan. Hat mich Teufelskoller schon sehr gut unterhalten, gelingt es Wehle mit „ Mord heilt alle Wunden“ wieder. Nicht nur der absonderliche Schauplatz – ein Wiener Kunstmuseum – auch der Anlass für das Morden schildert der Autor mit einem Augenzwinkern.

Seltsame Dinge ereignen sich zu später Stunde. Da gibt es doch tatsächlich ein sprechendes Gemälde. Und der Museumswärter Andreas Kandler wird durch dieses seltsame Gemälde bis zu einer Herzattacke getrieben. Was soll das alles, was ist der Hintergrund für diesen gespentischen Vorgang. weiter »


Edith Kneifl: Taxi für eine Leiche
Ein Wien-Krimi

verfasst am 24.02.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein desolates Vorstadtkino in Wien und das Cafe“Nachtlberger” – was da nicht alles passiert. Im Vorstadtkino stehen (wirkliche) Morde wöchentlich auf dem Spielplan und auch der Killer zählt anscheinend zum Stammpublikum des Filmtheaters. Das ist jedoch ganz und gar keine willkommende Werbung sondern im Gegenteil ein Desaster für die Kinobesitzerin; denn Einnahmen sind schon unter normalen Umständen so gering, dass es ihr meist schwer fällt, ihr Auskommen zu finden. weiter »


Andreas Pittler: Wiener Bagage
14 Wiener Kriminalgeschichten

verfasst am 23.11.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Inspektor David Bronstein von der Mordkommission ermittelt wieder, diesmal in 14 kurzen Kriminalgeschichten. Dabei handelt es sich um teilweise wahre Ereignisse, die sich in Wien im frühen 20. Jahrhundert ereigneten. Der Autor lässt in seinen Kurzgeschichten die Leserinnen und Leser rätseln. Geschichteunterricht der besonderen Art! weiter »


Edith Kneifl (Hrsg): Tatort Schönbrunn
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 10.10.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zu Beginn eine sehr interessante Einleitung über die Geschichte Schönbrunns. Unter anderem schreibt die Kunsthistorikerin Inge Podbrecky auch darüber, dass Schönbrunn den Touristen weit besser bekannt sein dürfte, als den WienerInnen. Das stimmt wohl, ich selbst zB. war ein einziges Mal im Schloß und seit 6 oder 7 Jahren nicht mehr im Tiergarten (aber ich lebe ja auch schon lange nicht mehr in Wien). So ist diese Krimi-Sammlung auch eine gute Gelegenheit, wieder einmal durch Schönbrunn zu streifen … vielleicht auf den Spuren dieser Krimis? weiter »




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