Stichwort: Historischer Roman


Leo Perutz: Der Judas des Leonardo

Der Judas des Leonardo verfasst am 03.07.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gehen wir in der Zeit zurück ins Mailand am Ende des 15. Jahrhunderts: in die Welt von Leonardo da Vinci, der gerade zu dieser Zeit im Auftrag des Herzogs von Mailand am berühmt gewordenen Gemälde „Das Abendmahl“ arbeitet. weiter »


Andreas Pittler: Bronstein
Sein vergessener Fall

Bronstein verfasst am 26.04.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Jahr 1936: in Österreich regieren die Christlich-Sozialen, Schuschnigg ist Kanzler und gibt sich als gläubiger Christ, kniet jeden Sonntag drinnen in der Kirche während er draußen diktatorische Macht ausübt, in überhaupt nicht christlichem Geist. Die Nazis, obwohl verboten, drängen immer unverhohlener an die Macht und verstecken sich nicht; ihre Anhänger sind überall zu finden, sie durchdringen die Strukturen des Staates. weiter »


Judith Schalansky: Verzeichnis einiger Verluste

Verzeichnis einiger Verluste verfasst am 25.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die erste Herausforderung: in welches Genre ordnet sich dieses Buch ein? Es sind Fakten und Fiktionen. Durchmischt, bis die Grenzen dazwischen verschwinden. Es geht um Dinge und Lebewesen, Ereignisse und Landschaften, Gebäude und Kunstwerke. Zuordnung quasi unmöglich. weiter »


Olivier Guez: Das Verschwinden des Josef Mengele

Das Verschwinden des Josef Mengele verfasst am 20.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Beklemmende an diesem Roman ist, dass er Raum gibt, sich das Unvorstellbare vorstellbar zu machen. In der Schilderung des Lebens des Josef Mengele (das Wort „Mensch“) möchte ich in diesem Zusammenhang nicht verwenden) ist einerseits über seine abwegige Geisteswelt zu lesen; und andereseits über die Nazi-Netzwerke und ihre Dulder und Förderer, die eine erfolgreiche Verfolgung dieses Verbrechers vereitelten. weiter »


Paul Kohl: Der Jude, der Nazi und seine Mörderin

Der Jude, der Nazi und seine Mörderin verfasst am 10.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wilhelm Kube, ein radikaler Antisemit, wird nach seinem tiefen Fall, ausgelöst durch seine Verschwendungssucht und seinen ausschweifenden Lebenswandel, von seinem Posten in Berlin – er hat wohl die Position eines hochrangigen Parteigenossen zu sehr für seine eigenen Zwecke ausgenutzt –  abberufen. weiter »


Lutz Wilhelm Kellerhoff: Die Tote im Wannsee

Die Tote im Wannsee verfasst am 03.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Berlin im Jahr 1968: Eine Stadt, eine Insel inmitten der DDR, umgeben und von der Welt abgeschnitten durch die sechs Jahre zuvor errichtete Mauer. Berlin ist zu dieser Zeit so etwas wie der Leuchtturm des demokratischen Westens im kommunistischen Osten und zugleich die Spielwiese der Geheimdienste, das Einfallstor der Agenten. weiter »


Daniel Kehlmann: Tyll

Tyll verfasst am 21.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Zeitreise, das Eintauchen in die Welt von vor 400 Jahren.

Das Jahr 2018 ist reich an Jubiläen und Gedenktagen – einer davon ist der 23.Mai 1618, als der Prager Fenstersturz in weiterer Folge den 30-jährigen Krieg auslöste. In diese Zeit wird man von Daniel Kehlmann versetzt, wenn er in „Tyll“ über Gaukler, Aberglauben, Könige ohne Länder und über Hexen und Hexenjäger erzählt. weiter »


John Williams: Augustus

Augustus verfasst am 23.12.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was für ein Roman! Das Leben des ersten römischen Kaisers in einer Mischung aus historischen und dazu erdachten Fakten, Lebensgeschichten, Episoden und Ereignissen. Zusammen genommen ein großartiger Roman, der zwar die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lässt, dabei jedoch immer überzeugend und glaubhaft bleibt.

Gehen wir also mehr als 2.000 Jahre zurück in das Jahr 45 v.Chr.: Julius Caesar ist die dominierende Gestalt Roms und sein 18-jähriger Großneffe und Adoptivsohn Octavianus ist der von ihm favorisierte Nachfolger. weiter »


Ken Follett: Das Fundament der Ewigkeit

Das Fundament der Ewigkeit verfasst am 21.09.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zurück in die Zeit, als England begann, sich zur Weltmacht zu entwickeln. Der Thronstreit zwischen Elisabeth I und Maria Stuart, das Erbe von Heinrich VIII, das sich in Form der Anglikanischen Kirche letztendlich durchsetzte, die Kriege mit Frankreich und Spanien. Die Fortsetzung der Kingsbridge Saga beginnt im Jahr 1558, als Mary I Tudor, Tochter von Heinrich dem VIII, als erste Königin auf dem englischen Thron saß.

Nun steht die Kathedrale von Kingsbridge schon seit 5 Jahrhunderten und Merthins Brücke wurde bereits vor mehr als 200 Jahren neu erbaut. Mehr muss man von der Vorgeschichte nicht wissen; denn obwohl in gewisser Weise eine Fortsetzung, ist „Das Fundament der Ewigkeit“ eine ganz eigene Geschichte. weiter »


Francis Spufford: Neu-York

Neu-York verfasst am 11.09.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als New York noch das kleine Dorf am Ende der Halbinsel Mannahatta war; als die Zeit der holländischen Siedler, die einst Neu Amsterdam gründeten, noch allgegenwärtig war; als der englische König noch der Herr über die Kolonien war: zu dieser Zeit, man schrieb das Jahr 1746, betrat ein gewisser Mister Smith den amerikanischen Kontinent im Hafen von New York. weiter »


Andreas Pittler: Der göttliche Plan

verfasst am 10.05.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Andreas Pittler ist einem breiteren Publikum durch seine Krimis rund um den jüdisch-stämmigen Polizeiermittler David Bronstein bekannt und als solcher hat er sich mittlerweile einen fixen Platz in der deutschsprachigen Krimiszene und ebenso in den heimischen Bestsellerlisten erschrieben. Mit „der göttliche Plan“ nähert sich der studierte Historiker seinem eigentlichen Betätigungsfeld an und legt ein mit 850 Seiten durchaus als epochales Werk zu bezeichnendes Oeuvre vor, das seine Stärken schon in der ersten Szene unter Beweis stellt. weiter »


Günther Peer: Der Himmel der Hölle

verfasst am 14.02.2016 von | 1 Kommentar

Ich bewundere den Autor für den Mut, sich diesem Thema zu widmen: Homosexualität hinter Klostermauern! Leider war die Umsetzung nicht ganz nach meinem Geschmack.

Ein Buch mit einer Geschichte in der Geschichte. weiter »


Andreas Pittler: Wiener Bagage
14 Wiener Kriminalgeschichten

verfasst am 23.11.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Inspektor David Bronstein von der Mordkommission ermittelt wieder, diesmal in 14 kurzen Kriminalgeschichten. Dabei handelt es sich um teilweise wahre Ereignisse, die sich in Wien im frühen 20. Jahrhundert ereigneten. Der Autor lässt in seinen Kurzgeschichten die Leserinnen und Leser rätseln. Geschichteunterricht der besonderen Art! weiter »


Cornelia Briend: Brombeerblut

verfasst am 06.10.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Diese große Saga über das Irland zur Wikingerzeit, spielt im Jahr 982 nach Christus und handelt von der jungen Ceara. Sie ist eigentlich Häuptlingstochter, doch niemals anerkannt von ihrem Vater, da dieser glaubt seine Frau habe ihn betrogen. Ihre Mutter Orla beschließt, sie als Kleinkind zu einer befreundeten norwegischen Siedlerfamilie in die Normandie zu schicken, um sie aus dem Einflussbereichs ihres Vaters, des Häuptlings Brendan mac Cuinn, König der Ifernan, zu bringen. Begleitet wird sie nur von der Kinderfrau Aine, ihre Mutter begibt sich in ein Kloster. weiter »


Ludwig Winder: Der Thronfolger

verfasst am 11.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Ermordung von Franz Ferdinand, Thronfolger der Donaumonarchie, war der Auslöser der Reihe von unsäglichen Reaktionen der Regierungen und Herrscher der europäischen Mächte, an deren Ende der Beginn des 1. Weltkrieges stand.  Ludwig Winder schildert in seinem Roman die Geschehnisse beginnend mit dem Jahr 1855 bis zu den Schüssen von Sarajewo im Juni 1914.

Dieser Roman ist vieles in einem: ein Gesellschaftsroman und eine Biographie, ein Entwicklungsroman und ein historischer Roman. Die historischen Fakten füllte Winder mit der romanhaften Darstellung des Lebens von Franz Ferdinand, seiner Familie, der Habsburger und der untergehenden Welt der Donaumonarchie. weiter »


Ken Follett: Winter der Welt
Die Jahrhundert-Saga

verfasst am 10.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Fortsetzung der Familiensaga aus dem und über das 20. Jahrhundert beginnt im Februar 1933. Es ist das Jahr, in dem die Nazis die Herrschaft in Deutschland endgültig an sich rissen, das Monat, in dem der Brand des Reichtages in Berlin der höchst willkommene Vorwand für Hitler und seine Schergen war, ihre Gegner zu vertreiben, einzukerkern, zu ermorden . weiter »


David Mitchell: Die tausend Herbste des Jacob de Zoet

verfasst am 28.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es gibt alle möglichen Wege, in den Besitz eines Buches zu kommen. Dieses hier habe ich bestellt, weil gerade jetzt die Verfilmung des Buches „Der Wolkenatlas“ unter dem Originaltitel „Cloud Atlas“ mit Halle Berry und Tom Hanks in den Kinos startet. Cloud Atlas erschien im Jahr 2004, „Die tausend Herbste des Jacob de Zoet “ erschien im Original im Jahr 2010 und im Herbst 2012 in der deutschen Übersetzung und ist somit der neueste Roman von David Mitchell (mit dem er es im Jahr 2010 auf die Longlist für den Man Booker-Preis schaffte.) weiter »


E.L.Doctorow: Der Marsch

verfasst am 29.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Marsch beschreibt das Leben im Rahmen des Feldzuges von General William Tecumseh Sherman im Jahr 1865. Eine breite Spur der Gewalt und Verwüstung lässt der Heerestross auf seinem Marsch  durch die US-Staaten Georgia, South – und North Carolina hinter sich. Am Ende steht die Kapitulation von Joe Johnston, General der Südstaatenarmee und schärfster Gegner von Sherman. weiter »


E.L. Doctorow: Billy Bathgate

verfasst am 14.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie man es so kennt (aus Film, Funk und Fernsehen):  New York in den 1930er Jahren, ein Gangster, ein Kübel mit Zement um seine Füße, der East River…  nun, den Rest darf ich wohl als bekannt voraus setzen. Mit dabei ist Billy Bathgate, der einzige der vielen Jungs aus seiner Strasse in der Bronx, der es schaffte, in den Dienst den Gangsterkönigs Dutch Schultz aufgenommen zu werden. weiter »


E.L. Doctorow: Homer & Langley

verfasst am 20.05.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein paar Stunden lang saßen wir beisammen: Homer Collyer erzählte und ich hörte zu. Doch seine Stimme wurde mit der Zeit immer leiser und am Ende verstummte sie. weiter »


Hilary Mantel: Wölfe

verfasst am 06.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein historischer Roman? Opulente Szenen aus dem Mittelalter? Ein Dombau, ein Baumeister, eine Giftmischerin? Alles falsch! „Wölfe“ spielt in der Zeit von Heinrich VIII, die handelnden Personen kennen wir, wenigstens zum Teil, aus dem Geschichtsbüchern, aber abgesehen davon ist es ein Buch des 21. Jahrhunderts. weiter »


Ken Follett: Die Säulen der Erde

verfasst am 08.12.2010 von | 1 Kommentar

Aus gegebenem Anlass: Vor einiger Zeit lief ja im Fernsehen die sogenannte „Verfilmung“ dieses tollen Buches. Dabei hat sich einmal mehr bestätigt, was alle LeserInnen ohnehin schon wissen: Das Buch ist (fast) immer besser als der Film. weiter »


Ken Follett: Sturz der Titanen

verfasst am 05.10.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Europa und die Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Eine Zeit, in der einander alte Traditionen und neue Gedanken meist unversöhnlich und verständnislos gegenüber stehen. Auf der einen Seite der Adel und die Priviligierten, deren Weltordnung  sich langsam aber sicher dem Ende zu neigt. Auf der anderen die unüberschaubare Masse der Bauern, Arbeitern, die langsam beginnen an dem alten Weltbild zu rütteln. Und über allem die aufkommende Gefahr eines Weltkrieges. weiter »


Ken Follett: Die Tore der Welt

verfasst am 29.12.2008 von | 1 Kommentar

Wenn man „Die Säulen der Erde“ gelesen hat, dann wartete man viele Jahre lang auf eine Fortsetzung. Doch wahrscheinlich auch mit dem Gefühl, dass das Nachfolgebuch wohl nicht an die Klasse des ersten Bandes heranreichen könnte. Nun, Ken Follett zeigte im Jahr 2007, dass so etwas doch möglich ist. weiter »



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