Stichwort: England


Buchbesprechungen, News

(70 Beiträge in dieser Rubrik)


Phil Hogan: Die seltsame Berufung des Mr Heming

verfasst am 05.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mr. Heming wurde aus praktischen Gründen Immobilienmakler, denn so kann er seinem eigentlichen Lebensinhalt nachgehen. Er behält die Schlüssel jeder Immobilie, die er vermittelt hat. Das garantiert ihm ungehinderten Zugang zum Leben der Bewohner. weiter »


Sam Byers: Idiopathie
Ein Roman über Liebe, Narzissmus und kranke Kühe

verfasst am 04.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Cover des Buches zeigt drei Personen, allesamt mit dem Kopf einer Kuh ausgestattet. Der Titel „Idiopathie“ lässt auf den ersten Blick den Schluss zu, hier handle es sich um eine Metapher von BSE. Das Krankheitsbild der Idiopathie also als Ausdruck davon, wie absurd so manche Lebensentwürfe wirken. Eine bitterböse Geschichte über Selbstfindungsprobleme in einer von Ängsten geplagten Gesellschaft. weiter »


C.S. Forester: Tödliche Ohnmacht

verfasst am 01.01.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als Marjorie Grainger durch die Türe ihres Hauses tritt kann sie es gleich riechen: Gas! Als sie dann, voller entsetzlicher Vorahnungen, die Küche im Erdgeschoß betritt, kann, muss sie es sehen: da liegt Dot, ihre jüngere Schwester. Der Kopf im Gasherd, genau so, wie man es bei einem Selbstmord erwarten könnte. Aber warum Selbstmord? Warum Dot? Sie war gekommen, um an diesem Abend auf die Kinder aufzupassen und nun ist sie tot. weiter »


Rob Reef: Das Geheimnis von Benwick Castle
Stableford in Schottland

verfasst am 26.11.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Gentleman-Detektiv, sein Assistent – optimalerweise Arzt – die Damen der beiden Herren: wer da nicht an große Vorbilder denkt … hat solche nie gelesen.  Während die Szenerie sich liest und anfühlt wie England vor hundert Jahren (ein paar mehr oder weniger spielt da keine Rolle), ist der Roman selbst ein Kind des 21. Jahrhunderts: gerade erst neu erschienen. weiter »


Frederick Forsyth: Die Todesliste

verfasst am 20.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bis zum Ende der 1980er-Jahre lebten ganze Spionagethriller-Autoren-Generationen vom Kalten Krieg. KBG gegen CIA, das was der Stoff für 1000e, mehr oder weniger spannende Bücher. Damals verschlang ich die Romane von u.a. Robert Ludlum, Ken Follet, John Le Carre und .. Frederick Forsyth. Doch dann kam das Ende der Sowjetunion und der ganze Thrillerstoff war einfach weg; viele der Thrillerautoren blieben aber im Geschäft und wandten sich neuen Themen zu. weiter »


Julian Barnes: Eine Geschichte der Welt in 10 1/2 Kapiteln

verfasst am 20.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Die Arche Noah: wie ein Zeitzeuge alles erlebte“ wäre ein passender Untertitel und würde schon viel über den Inhalt verraten.  Julian Barnes hat es mit diesem Buch – unter anderem – auf sich genommen, die wahre Geschichte der Arche und Noahs zu erzählen. Nichts weniger, als den Ursprung vieler Erkenntnisse, Mythen und Weiheiten zu enthüllen. Das gelingt ihm großartig amüsant und erhellend zugleich in der Geschichte mit dem Titel Der Blinde Passsagier. weiter »


James Meek: Liebe und andere Parasiten

verfasst am 19.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nur keine Angst: wer nach den ersten Seiten fürchtet, hier in die Buchform der Home-Storys mit alternden Rockstars (Ozzy Osbourne, Gene Simmons, etc.) geraten zu sein, kann das Buch beruhigt weiter lesen. Ja, es ist eine Familengeschichte, ja, der frühere  Rockstar ist die Hauptperson – aber das war es auch schon  mit Gemeinsamkeiten. Denn „Liebe und andere Parasiten“  ist ungeheuer lesenswert. weiter »


Roy Lewis: Edward
Wie ich zum Menschen wurde

verfasst am 24.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dieses Buch ist bereits 1960 unter dem Originaltitel „What We Did to Father“ erschienen. Ein witziges Buch über die Geschichte der Evolution! Edward und seine Sippe gehen die ersten Schritte in Richtung Kommunikation innerhalb einer Gemeinschaft, diskutieren ob die „Erfindung“ des Feuers gefährlich sei, wie Brautwerben funktioniert und: brauchen Höhlen eine Loggia? weiter »


J.S. Fletcher: Der Middle-Temple-Mord

verfasst am 21.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie man hört, war dieser Krimi eines der Lieblingsbücher des US-Präsidenten Woodrow Wilson (28. Präsident, 1931-1921). Das verschaffte dem Autor damals unerhörte Popularität in den USA. Bei uns gab es im Jahr 1931 eine deutschsprachige Übersetzung, die in Deutschland verlegt wurde, seither aber war es ruhig um J.S. Fletcher und seine Krimis. weiter »


Lily Prior: Nektar oder Der Duft der Italienerin

verfasst am 27.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Duft von Ramona Drottoveo verzaubert alle Männer in ihrer Umgebung, und nicht nur das, dieser Duft strahlt  auch weiter über ihr Umfeld, dem Marmorschloss La Casa, hinaus. weiter »


Ken Follett: Winter der Welt
Die Jahrhundert-Saga

verfasst am 10.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Fortsetzung der Familiensaga aus dem und über das 20. Jahrhundert beginnt im Februar 1933. Es ist das Jahr, in dem die Nazis die Herrschaft in Deutschland endgültig an sich rissen, das Monat, in dem der Brand des Reichtages in Berlin der höchst willkommene Vorwand für Hitler und seine Schergen war, ihre Gegner zu vertreiben, einzukerkern, zu ermorden . weiter »


David Mitchell: Die tausend Herbste des Jacob de Zoet

verfasst am 28.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es gibt alle möglichen Wege, in den Besitz eines Buches zu kommen. Dieses hier habe ich bestellt, weil gerade jetzt die Verfilmung des Buches „Der Wolkenatlas“ unter dem Originaltitel „Cloud Atlas“ mit Halle Berry und Tom Hanks in den Kinos startet. Cloud Atlas erschien im Jahr 2004, „Die tausend Herbste des Jacob de Zoet “ erschien im Original im Jahr 2010 und im Herbst 2012 in der deutschen Übersetzung und ist somit der neueste Roman von David Mitchell (mit dem er es im Jahr 2010 auf die Longlist für den Man Booker-Preis schaffte.) weiter »


Simon Mawer: Die Frau, die vom Himmel fiel

verfasst am 12.11.2012 von | 1 Kommentar

Auch Jahrzehnte nach dem Ende des 2. Weltkrieges gibt es immer noch bislang ungehörte und unerzählte Geschichten über Menschen, die damals ihr Lebens einsetzten, um mitzuhelfen Europa von den Nazis zu befreien.  Viele von ihnen arbeiteten im Geheimen, und ihre Erfolge, ihre Schicksale fanden sich, wenn überhaupt, nur in den Fußnoten der Geschichtsbücher. weiter »


[ Referat ] William Shakespeare: Romeo und Julia

verfasst am 10.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Romeo und Julia ist wohl eines der berühmtesten Stücke aus der Feder von William Shakespeare.  Schauplatz der Tragödie ist Verona und sie handelt von der Liebe zwischen Romeo und Julia, den Kindern zweier Familien, die seit langer Zeit verfeindet sind, den Montagues und den Capulets. Regelmäßig lassen sich Vertreter der Familien, bis hin zu den Dienern, zu Beleidigungen und Fechtkämpfen hinreißen. weiter »


Jasper Fforde: Wo ist Thursday Next?

verfasst am 29.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hinweis für alle Thursday Next-Debütantinnen und Debütanten: zweifeln Sie beim Lesen des ersten Kapitels nicht an ihren Augen oder an ihrem Verstand oder am Lektorat des Verlages! Das was sie glauben zu lesen, das steht da wirklich.  Aber auch wenn man schon mehrere Bücher von Jasper Fforde gelesen hat, dann gerät man zu Beginn dieses neuen ins Grübeln, worum es denn hier handeln könne und ob man denn all seine Sinne beisammen habe. weiter »


H.G. Wells: Die Insel des Dr. Moreau

verfasst am 22.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was H.G. Wells in diesem Roman vorweg nimmt, das sind gleich mehrere Aspekte des Lebens, mit denen wir uns heute, mehr als 100 Jahre nach dem Erscheinen des Buches, auseinandersetzen. Da finden sich Ansätze der Gentechnologie, der Tierexperimente, aber auch der Experimente an Menschen, wie sie in weiten Teilen der Welt im 20. Jahhundert stattfanden, bis hin zu den aus TV und Zeitschriften wohl bekannten exzessiven kosmetischen Eingriffen. weiter »


Ronald A. Knox: Der Mord am Viadukt

verfasst am 16.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein aus einer verstaubten Truhe auf einem Dachboden hervorgekramter Krimi aus den 1920er-Jahren, der sich durch das Vermengen wohlbekannter und oft verwendeter Stilelemente, Schauplätze und Charaktere definiert. Und dabei keineswegs verheimlicht, dass er sich den Genre-Größen wie Agatha Christie oder Arthur Conan Doyle als Vorbild nimmt. weiter »


John Freely: Platon in Bagdad
Wie das Wissen der Antike zurück nach Europa kam

verfasst am 08.06.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Untertitel „Wie das Wissen der Antike zurück nach Europa kam“ beschreibt das Thema des Buches noch weit genauer als der Titel selbst. Der Umstand, dass in der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends n.Chr. und dann noch bis in die Mitte des 2. Jahrtausends hinein, die Wissenschaften vor allem im islamischen Teil der Welt blühten, während bei uns in Europa das Mittelalter für Rückschritt und Verelendung sorgten, das ist wohl bekannt. weiter »


Jasper Fforde: Es ist was faul

verfasst am 28.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Völlig ausser Rand und Band. Jasper Fforde ignoriert jegliche Grenze der Fantasie und reiht einen genialen Einfall an den anderen. Das mag vielleicht ein wenig über-euphorisch klingen, aber was soll ich machen: es ist einfach genial! weiter »


Rob Reef: Stableford

verfasst am 15.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Krimi für Golfer. Ist man keine/r, macht es aber auch nichts, denn die kleinen Wissenslücken, die man als Golf-Laie beim Lesen hin und wieder hat, die stören nicht – dem Krimi kann man auch sehr gut folgen, ohne Insider zu sein. Und ausserdem findet man am Ende des Buches ein kleines Glossar zum Thema. weiter »


Robert Louis Stevenson: Der seltsame Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde

verfasst am 24.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine von jenen Erzählungen, die die meisten zuerst als (schwarz/weiß) Film kennen gelernt haben. Und die meisten, so wie ich, haben es wahrscheinlich dabei belassen und das Buch, das Original von Robert Loius Stevenson, niemals gelesen. weiter »


Julian Barnes: Vom Ende einer Geschichte

verfasst am 14.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Schulzeit und drei Freunde. Bis Adrian Finn neu in ihre Klasse kommt und der Vierte in ihrer Runde wird. Dann das Ende der Schulzeit, der Wechsel, das Studium in jeweils anderen Städten, die Freundschaft besteht weiter, nur beschränkt sie sich nun hauptsächlich auf das Briefe schreiben, unterbrochen von gelegentlichen Treffen. Die Verbindung zueinander löst sich, kaum merklich mehr und mehr, jeder geht seinen eigenen Weg, findet neue Freunde – und Freundinnen. weiter »


H.G. Wells: Von kommenden Tagen

verfasst am 22.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist ein richtiger utopischer Roman. Aus der Sicht des ausgehenden 19. Jahrhunderts erzählt H.G. Wells über das 22. Jahrhundert. Heraus gekommen ist dabei die Beschreibung einer Welt, die einerseits einiges enthält, das schon wahr geworden ist, andererseits wird von einer Gesellschaft berichtet, die noch weiter auseinander gedriftet ist, als wir es schon heute erleben. weiter »


Jasper Fforde: Im Brunnen der Manuskripte

verfasst am 28.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wer denkt , da setzt sich jemand hin, hat eine Idee und schreibt daraus einen Roman, irrt sich! Aber dieser Irrtum ist verzeihlich, denn dieses Buch, das die Erkenntnisse über Literatur über den Haufen warf, erschien erst im Jahr 2003 – davor kannte wohl kaum jemand die wahre Geschichte zwischen Buchdeckeln. weiter »


H.G. Wells: Die Zeitmaschine

verfasst am 15.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Würden wir es überhaupt wissen, wenn es schon Zeitreisen gäbe? Und würden wir glauben, wenn uns jemand erzählt, sie oder er käme gerade von einer Zeitreise zurück? Nein, wir würden den Kopf schütteln, unauffällig mit dem Finger an die Stirne tippen und weiter gehen. Obwohl: so wie es H.G. Wells seinen Zeitreisenden im 1. Kapitel erklären lässt, ist es logisch und wahrscheinlich, dass wir uns auch durch die „Dimension Zeit“ bewegen können, wenn wir es nur richtig angehen. weiter »


Jasper Fforde: Grau

verfasst am 02.09.2011 von | 3 Kommentare

Nächster Lese-Halt: das Jasper-Fforde-Universum. Das ist jener Ort, an dem alles Surreale und Schräge derart normal und selbstverständlich wirkt, als ob es das Reale wäre.  Es erwartet uns ein langer Aufenthalt und es besteht die Gefahr, hier gefangen zu bleiben. Das macht aber nichts, es kann durchaus sein, dass man sich in diesem Universum sowieso weit besser aufgehoben fühlt als hier auf der Erde (vorausgesetzt man gehört zu den Leuten mit der richtigen Farbsicht). weiter »


H.G. Wells: Der Besuch

verfasst am 12.08.2011 von | 2 Kommentare

Genau weiß man natürlich nicht wie er dahin kam, aber mit einem Mal schwebte er über den Hügeln. Ein riesiger Vogel, so glaubte Mr. Hillyer, der Vikar von Siddermorton, wäre es, der da durch den Himmel zog. Der Vikar war nicht der erste, der das Wesen sah, aber er war der erste der seine Flinte aus dem Haus holte und das Wesen mit einem Schuß vom Himmel holte. weiter »


Jasper Fforde: In einem anderen Buch

verfasst am 17.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Auto fällt genau auf eine Picknickdecke, die Mammuts sind wieder einmal auf ihrer Wanderung, die PR-Abteilung möchte ein Interview nach dem anderen planen, der Neanderthaler in der Hochbahn ist seines Lebens überdrüssig und der gerade neu entdeckte Shakespeare scheint, wider Erwarten, keine Fälschung zu sein. weiter »


H.G. Wells: Wenn der Schläfer erwacht

verfasst am 06.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als Graham erwacht, hat er zweihundert, genau genommen zweihundertunddrei Jahre lang geschlafen. Das Jahr 1899 ist das letzte Jahr, aus dem er noch Erinnerungen hat, dann fiel er in eine unheimliche, unerklärliche Starre und niemand rechnete mehr mit seinem Erwachen. Und jetzt ist er hier angekommen, mehr als 200 Jahre später. weiter »


H.G. Wells: Der Unsichtbare

verfasst am 14.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vor 114 Jahren erschien „The Invisible Man“ und ist bis heute eine feste Größe (nicht nur) in der Science Fiction Literatur, Vorlage für unzählige Filme und Vorbild für viele SF-Autorinnen. Ein Buch, das viele kennen, aber wahrscheinlich nur wenige gelesen haben – wozu auch ich gehör(t)e. weiter »




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