Stichwort: Andreas‘ Favoriten 2014



Haruki Murakami: Von Männern, die keine Frauen haben

verfasst am 29.10.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der rote Faden zwischen diesen sieben sehr unterschiedlichen Geschichten ist das Verhältnis von Mann und Frau. Einem Verhältnis, das so oft von Unkenntnis, Fehleinschätzung und häufiger Verständnislosigkeit geprägt ist, manchmal vom Unvermögen, das Richtige zu tun, jeweils erzählt aus der Sicht des Mannes. weiter »


Roberto Bolaño: Mörderische Huren

verfasst am 17.10.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hier ist er: der wahre Erzähler Roberto Bolaño. In diesen kurzen Geschichten zeigt sich, wie vituos, wie meisterhaft Bolaño erzählen kann. Es sind Geschichten, die weder von etwas Weltbewegendem berichten noch etwas Ausserordentliches zum Inhalt haben; sie überzeugen alleine mit Worten und Sätzen. weiter »


Loriot: Der ganz offene Brief
115 ungewöhnliche Mitteilungen

verfasst am 26.09.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist einfach nur großartig: ich konnte es ganz genau vor mir sehen und ebenso genau hören, wie Viktor von Bülow (Loriot) in der Ecke seines Sofas sitzt, ein Arm auf die hohe Lehne gestützt und wie er – mit einem leisen, ironischen Lächeln – seine Briefe vorliest; und uns auch gleich – falls vorhanden –  ein paar der Reaktionen seiner damaligen Leserinnen dazu erzählt. Zwischendurch blickt er immer wieder über den Rand seiner Lesebrille zu uns herüber und man sieht den Schalk in seinen Augen. weiter »


Mechtild Borrmann: Die andere Hälfte der Hoffnung

verfasst am 07.09.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie viele Mütter und Väter warten gerade in diesem Moment darauf, ein Lebenszeichen ihrer Tochter zu bekommen? Überall auf der Welt verschwinden jeden Tag junge Mädchen und geraten in den gnadenlosen Strudel aus Menschenhandel und Prostitution. Nur selten kann eine entkommen, noch seltener können diese verbrecherischen Netzwerke zerschlagen werden. weiter »


Daniel Glattauer: Geschenkt

verfasst am 31.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als Journalist (und auch als Mensch) hat Gerold Plassek keine Ziele mehr. Schreiben um Geld zu verdienen, ja, das möchte/muss er schon noch, aber für mehr reicht seine Ambition als Redakteur für dies und das bei einer Gratiszeitung wirklich nicht mehr aus. Alltägliches erledigt er mit Routine, Tiefergehendem begegnet er eher mit Gleichgültigkeit oder gelegentlichem Zynismus, als sich davon einnehmen zu lassen. Und privat reicht es ihm völlig, wenn er ein Bier in Griffweite weiß. weiter »


Ludwig Winder: Der Thronfolger

verfasst am 11.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Ermordung von Franz Ferdinand, Thronfolger der Donaumonarchie, war der Auslöser der Reihe von unsäglichen Reaktionen der Regierungen und Herrscher der europäischen Mächte, an deren Ende der Beginn des 1. Weltkrieges stand.  Ludwig Winder schildert in seinem Roman die Geschehnisse beginnend mit dem Jahr 1855 bis zu den Schüssen von Sarajewo im Juni 1914.

Dieser Roman ist vieles in einem: ein Gesellschaftsroman und eine Biographie, ein Entwicklungsroman und ein historischer Roman. Die historischen Fakten füllte Winder mit der romanhaften Darstellung des Lebens von Franz Ferdinand, seiner Familie, der Habsburger und der untergehenden Welt der Donaumonarchie. weiter »


Robert Seethaler: Ein ganzes Leben

verfasst am 03.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als ob man mit jemandem an einem Tisch sitzt und als ob diese Person über den Andreas Egger zu erzählen beginnt, einen Mann, den sie gekannt hatte. Will man das Leben eines Menschen erzählen, dann wird man nicht Stunden dafür verwenden, man wird das, was einem wichtig erscheint erzählen. Robert Seethaler erzählt genau so; und wie. weiter »


Jean Echenoz: 14

verfasst am 04.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Über die Ursachen, den Ablauf und die wirtschaftlichen und politischen Folgen des 1. Weltkrieges gibt es eine unüberschaubare Anzahl an Büchern. Über die Wirkung des Krieges auf die einzelnen Menschen und die Auswirkung auf ihr Denken und Handeln schon viel weniger. Der französische Autor Jean Echenoz benötigt nur knapp 120 Seiten um genau das zu beschreiben. weiter »


Jörg Maurer: Felsenfest

verfasst am 07.03.2014 von | 1 Kommentar

Wenn ein Krimi mit so einen VorWORT beginnt, dann kann gar nichts mehr schief gehen. Ausser vielleicht, dass es möglicherweise das letzte Buch des Autors war … (Schade zwar, denkt man sich dann, aber wenns so ist, dann ist er wohl selbst schuld daran) weiter »


Arne Dahl: Neid

verfasst am 04.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der dritte Einsatz für die OPCOP-Gruppe unter ihrem Leiter Paul Hjelm. Mysteriös, undurchsichtig, international. So viel lässt sich bald erkennen, doch worum es ganz genau geht, das belässt Arne Dahl lange Zeit im Verborgenen. weiter »


Stefan Zweig: Die Welt von Gestern
Erinnerungen eines Europäers

verfasst am 13.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Geboren in Wien im Jahr 1881. Gestorben in Brasilien im Jahr 1942. Dazwischen liegen 61 Jahre, in denen sich für ihn selbst und die ganze Menschheit mehrfach alles von oben nach unten kehrte, in denen Welten untergingen und neue entstanden. 61 Jahre, in denen so viel geschah, wie in keiner ähnlich langen Zeitspanne zuvor und danach. weiter »




Top