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Buchbesprechungen, News

( Beiträge in dieser Rubrik)

Georges Simenon: Weihnachten bei den Maigrets
Maigrets 103. Fall

Georges Simenon: Weihnachten bei den Maigrets verfasst am 29.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist der 25. Dezember. In Paris herrscht beschauliche Ruhe nach dem Weihnachtsabend, die Stimmung bei den Maigrets ist da keine Ausnahme. Das ändert sich, als Maigret zu einem seltsamen Fall gerufen wird, der sich gleich im Haus gegenüber ereignet hatte. weiter »


J.D. Salinger: Neun Erzählungen

Neun Erzählungen verfasst am 24.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit dem Lesen des ersten Satzes startet der Film. Denn genau das passiert bei J.D. Salingers Erzählungen: im Hirn entstehen die Szenen, sie laufen ab, als wäre man dabei, wenn das Erzählte geschieht. Mit so wenigen Worten, dass andere SchriftstellerInnen wohl nur mit Neid darauf blicken können, zeichnet J.D. Salinger seine Figuren, die Szenerien, die Ereignisse so klar, wie man es sonst nur mit eigenen Augen sehen und mit eigenen Sinnen erleben könnte. weiter »


Oliver Scheiber: Sozialdemokratie: Letzter Aufruf!

Oliver Scheiber: Sozialdemokratie: Letzter Aufruf! verfasst am 05.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Man muss SPÖ oder SPD nicht unbedingt wählen, um den Niedergang dieser beiden Parteien bedenklich zu finden und darin eine Gefahr für unsere Demokratie zu sehen. Man muss SPÖ oder SPD nicht unbedingt wählen, um die historische und mögliche zukünftige Bedeutung dieser Parteien zu würdigen. Denn die sozialdemokratischen Parteien haben seit es diese Demokratie bei uns gibt, immer eine zentrale Rolle gespielt. weiter »


Georges Simenon: Madame Maigrets Liebhaber
Maigrets 94. Fall

Madame Maigrets Liebhaber verfasst am 30.09.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Natürlich hat Madame Maigret keinen Liebhaber (nur damit das gleich klargestellt ist)!

Der in Frage kommende Herr wird von Kommissar Maigret nur so bezeichnet, weil er tagtäglich auf dem Platz vor dem Fenster der Wohnung der Maigrets auf und ab geht, oder dort auf einer Bank sitzt. Ein Mann unbestimmten Alters, der bald Madame Maigrets Interesse weckt (freilich nur ihr detektivisches). weiter »


Wolfgang Salomon: Venedig und die Lagune
Für Fortgeschrittene

Venedig und die Lagune für Fortgeschrittene verfasst am 18.09.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Besuchen wir Venedig, solange es noch steht …

Wer das persönlich im Moment nicht schafft, hat jetzt als Alternative dieses Buch zur Verfügung. Etwas überspitzt ausgedrückt, fehlt zusätzlich zum Buch nur noch der Geruch der Lagune, um sich wirklich „dort“ zu fühlen (und die Touristenströme, von denen man hört, vermisst man sowieso nicht). weiter »


Maj Sjöwall & Per Wahlöö: Der Polizistenmörder
Ein Kommissar-Beck-Roman, Band 9

Der Polizistenmörder verfasst am 12.09.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es sind zwei Fälle, die Kommissar Beck und das Reichsmordkommission beschäftigen. Sie haben nichts gemeinsam, außerdem dem Umstand, dass beide Arbeit für Polizei und die Presse im Süden Schwedens bedeuten. weiter »


Georges Simenon: Schlusslichter

Schlusslichter verfasst am 07.09.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Eheleben von Nancy und Steve Hogan erschöpft sich schon seit längerer Zeit in Gewohnheiten. Jeder neue Tag bringt doch wieder die alten Routinen – ob sie nach der Arbeit gemeinsam nach Hause fahren, ob Nancy wieder länger im Büro bleiben muss, ob Steve sein Heil im heimlichen Trinken sucht. weiter »


Benjamin Stein: Das Alphabet des Rabbi Löw

Das Alphabet des Rabbi Löw verfasst am 28.08.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Im Jahr 1995, im Alter von 21 Jahren, veröffentlichte Benjamin Stein seinen ersten Roman mit dem Titel „Das Alphabet des Juda Liva“. Der vorliegende Roman aus dem Jahr 2014 ist eine Komplettüberarbeitung des Erstlings (den ich jedoch nicht gelesen habe – Vergleiche der beiden Versionen kann ich somit ziehen). weiter »


Georges Simenon: Maigret und Inspektor Griesgram
Maigrets 101. Fall

Maigret und Inspektor Griesgram verfasst am 19.08.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist eine sehr eigenwillige Art und Weise, Selbstmord zu begehen: der Mann nimmt über eine Notrufsäule Verbindung mit der Polizei auf, beschimpft die Beamten und dann hört man nur noch einen Schuß.

Am Tatort angekommen, findet Maigret einen Toten vor, erschossen mit dessen eigener Waffe (wie der Kommissar wenig später heraus findet). weiter »


Georges Simenon: Maigret und Stan der Killer
Maigrets 92. Fall

Maigret und Stan der Killer verfasst am 04.08.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Kurzgeschichte mit Kommissar Maigret. Das kann deshalb gut funktionieren, weil man über Maigret aus so vielen Bücher und Filmen schon beinahe alles weiß und weil sich George Simenon es sich deshalb ersparen kann, uns über den Kommissar aufzuklären. weiter »


Tamara Scheer: Von Friedensfurien und dalmatinischen Küstenrehen
Vergessene Wörter aus der Habsburgermonarchie

Von Friedensfurien und dalmatinischen Küstenrehen verfasst am 26.07.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Abseits von Jahreszahlen und wichtigen Ereignissen fand das alltägliche Leben früher natürlich genauso statt, wie heute. Die Lebensumstände waren anders, der Gebrauch der Sprache und der Wörter unterschied sich teils ganz erheblich, selbst wenn wir die selbe Sprache sprechen wie unsere Ur-Großmütter und Ur-Großväter. weiter »


Georges Simenon: Maigret und der Treidler der Providence
Maigrets 4. Fall

Maigret und der Treidler der Providence verfasst am 23.07.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Fernab von Paris, am Marne-Kanal. Die Stimmung ist so wie das Land: grau, nasskalt, schmutzig. Das ist die Welt der Kanalschiffer, die sich von Schleuse zu Schleuse voran arbeiten. Eine in sich geschlossene Welt, in die nur hin und wieder Touristen (wenigstens würde man sie heutzutage so nennen) eindringen, wenn sie mit ihren Booten auf der Durchreise vorbei kommen. weiter »


Martin Thomas Pesl, Ulrike Schmitzer: Houston, wir haben ein Problem!
Kuriose Geschichten aus der Raumfahrt

Houston, wir haben ein Problem! verfasst am 09.07.2019 von | 1 Kommentar

Über viel Jahrtausende hinweg schauten die Menschen schon in den Himmel, bevor sie erkannten, dass sie dort oben unendliche viele Sterne und Himmelkörper  sehen. Und nach dieser Erkennnis dauerte es noch einige Jahrhunderte, bis die Menschen erstmals dorthin aufbrechen konnte.

Die Phantasie jedoch reist schon seit langem zu den Sternen. Ein „Best of“ Himmelsgeschichten kann daher bis ins Altertum zurück reichen. weiter »


Georges Simenon: Der Mann, der den Zügen nachsah

Der Mann, der den Zügen nachsah verfasst am 24.06.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was hat dieser Mann vor? Kees Popinga läuft Amok – so wenigstens würde man heutzutage nennen. 

Georges Simenon hat mit diesem Roman eine Vorlage zu TV-Serien wie „Breaking Bad“ oder Filmen wie „Falling Down“ geschaffen. Ein bislang biederer, unauffälliger Mann mittleren Alters wird von einem Moment auf den anderen aus der Bahn geworfen. weiter »


Armin Strohmeyr: Das Leben der Sophie von La Roche
"Sie war die wunderbarste Frau …"

Das Leben der Sophie von La Roche verfasst am 20.04.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein großartiges Buch, eine Hymne an eine Frau, die zu Ihrer Zeit, sie lebte von 1730 bis 1807, intellektuell weit über dem üblichen Frauenbild stand. Armin Strohmeyr  hat dieses Buch mit sehr viel Gefühl und Herzenswärme geschrieben. Für Goethe war Sophie „die wunderbarste Frau, und ich wüsste nicht ihr keine andre zu vergleichen“.
(Orginalzitat auf dem Klappentext des Buches) weiter »


Brendan Simms: Die Briten und Europa
Tausend Jahre Konflikt und Kooperation

Die Briten und Europa verfasst am 08.04.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Geschichtsbuch, oft spannend zu lesen wie ein historischer Thriller: „Die Briten und Europa“ schlägt die Brücken zwischen den Ländern dies- und jenseits des Ärmelkanals und beschreibt eine gemeinsame Geschichte, die weit in die Vergangenheit zurück reicht. weiter »


Georges Simenon: Maigret und die junge Tote
Maigrets 45. Fall

Maigret und die junge Tote verfasst am 05.04.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die junge Frau liegt auf einer regennassen Straße in Paris; zuerst wurde sie geschlagen, dann wurde ihr wurde der Schädel eingeschlagen. Die junge Frau hat keinen Namen, es lassen sich keine Papiere finden. weiter »


Clemens Sedmak: Das Land, in dem die Wörter wohnen

Das Land, in dem die Wörter wohnen verfasst am 22.02.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vielleicht ist ein Märchen wirklich der beste Weg, um über die derzeit bestimmenden Formen des Zusammenlebens und der Kommunikation zu schreiben. In einer Zeit, in der eine andere Meinung viel zu oft umgehend als schlecht, falsch, dumm, extremistisch bezeichnet wird, in der Argumente der anderen immer weniger gehört werden, bringt uns vielleicht ein Märchen dazu, wieder zuzuhören. weiter »


Marita Schröder: Schattenkünstler

Schattenkünstler verfasst am 11.02.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Buch, das man lesen sollte, wenn man ganz schnell eine Ansammlung von Banalitäten, ohne viel geistiger Anstrengung, in sich aufnehmen möchte. Zugegeben, das ist wohl zu kritisch kommentiert, denn Zitate von Kandinsky, Mark Tobey, Franz Marc und einigen anderen Künstlern bringen dem Buch etwas Intellektualität. weiter »


Jürgen Schreiber: Ein Verräter wie er

Ein Verräter wie er verfasst am 10.02.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was nicht sein darf, das ist nicht. Ein autoritäres Regime gerät immer dann in Bedrängnis, wenn seine Protagonisten das Gegenteil der Staatsideologie leben. In der DDR gab es ja bekanntlich keine Verbrechen (siehe auch: der Schwarze Kanal des lächerlichen SED-Propagandisten Karl-Eduard von Schnitzler) und die Stasi war das Rückgrad, die Stütze, von der aus sich die Überwachung bis in die entferntesten Winkel ausbreitete. weiter »


Georges Simenon: Das Rätsel der Maria Galanda
Vier Fälle für Kommissar G7

Das Rätsel der Maria Galanda verfasst am 07.02.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kennen Sie den Kommissar „G7“?
Also ich kannte ihn nicht, bis ich jetzt dieses Buch unter den neu aufgelegten Romanes von Georges Simenon fand. weiter »


Maj Sjöwall & Per Wahlöö: Verschlossen und verriegelt
Ein Kommissar-Beck-Roman, Band 8

Verschlossen und verriegelt verfasst am 04.02.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie hängen dieser Bankraub, bei dem ein Bankkunde erschossen wurde, und die Suche nach einer Bankräuber-Bande zusammen? Staatsanwalt Olsson ist jedenfalls felsenfest davon überzeugt, dass hinter allem ein gemeinsamer Kopf mit dem Namen Werner Ross steckt und lenkt die Arbeit der Sonderkommission genau in diese Richtung. weiter »


Georges Simenon: Fremd im eigenen Haus

Fremd im eigenen Haus verfasst am 08.01.2019 von | 1 Kommentar

Nachdem seine Frau vor 18 Jahren das Haus verließ wurde Anwalt Hector Loursat immer mehr zum Sonderling: Eremit, Säufer, fremd mit der Welt, fremd mit den Menschen. Das große Haus bewohnt er mit seiner Tochter Nicole und der alten Haushälterin Fini – auch mit diesen beiden meidet er jeden Kontakt, wenn immer es möglich ist. weiter »


Maj Sjöwall & Per Wahlöö: Das Ekel aus Säffle
Ein Kommissar-Beck-Roman, Band 7

Das Ekel aus Säffle verfasst am 05.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Ekel aus Säffle: Opfer und Täter zugleich. Genauer gesagt: ein Täter, der am Ende zum Opfer seiner Taten wurde.

In einem Krankenhaus wird der Kommissar Stig Nyman ermordet. Niedergemetzelt ist die richtige Bezeichung für das, was der Täter mit einem Bajonett da im Krankenzimmer angerichtet hat. Sobald die Identität des Opfer geklärt ist, konzentrieren sich Martin Beck und seine Leute auf ein Motiv: Rache. weiter »


Georges Simenon: Maigret als möblierter Herr
Maigrets 37. Fall

Georges Simenon: Maigret als möblierter Herr verfasst am 01.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Frau Maigret ist für einige Tage zu ihrer Schwester ins Krankenhaus gefahren, in Paris ist die Lage ruhig und Maigret fühlt sich ein wenig verloren in seiner Wohnung. Auch ein Streifzug durch Kino und Bars ändert daran nichts. Beinahe schon freudig nimmt er den Anruf aus dem Kommissariat entgegen – wenn es nur nicht darum ginge, dass sein enger Mitarbeiter Inspektor Janvier niedergeschossen wurde. weiter »


Judith Schalansky: Verzeichnis einiger Verluste

Verzeichnis einiger Verluste verfasst am 25.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die erste Herausforderung: in welches Genre ordnet sich dieses Buch ein? Es sind Fakten und Fiktionen. Durchmischt, bis die Grenzen dazwischen verschwinden. Es geht um Dinge und Lebewesen, Ereignisse und Landschaften, Gebäude und Kunstwerke. Zuordnung quasi unmöglich. weiter »


Zsuzsa Selyem: Regen in Moskau
Die Geschichte einer Aussiedlung

Regen in Moskau verfasst am 23.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein literarisches Puzzle, das sich aus vielen kleinen Geschichten zusammensetzt. Manche berührend, manche beklemmend, manche erheiternd, manche traurig, manche alles zugleich – aber alle großartig, wie sie Stimmungen erzeugen, wie sie, jede für sich, einen Puzzlestein erzählen. weiter »


Maj Sjöwall & Per Wahlöö: Und die Großen lässt man laufen
Ein Kommissar-Beck-Roman, Band 6

Und die Großen lässt man laufen verfasst am 08.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schweden im Sommer 1969: das ganze Land ist im Sommermodus und stöhnt unter der Hitze. Wer kann, nimmt Urlaub, flieht aus der stickigen Luft der Städte. So sind stapeln sich vor den  wenigen, die bei der Polizei nicht gerade auf Urlaub sind, die Fälle, denn die kleinen und großen Verbrecher machen nie Urlaub.

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Sofie Sarenbrant: Die Tote und der Polizist

Die Tote und der Polizist verfasst am 25.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Thriller steht vorne drauf; Thriller ist drinnen. Und zwar einer von der Sorte, die sich weigert, beiseite gelegt zu werden, solang nicht alles bis zum Ende gelesen ist. Mit einem Wort: sehr spannend! weiter »


Martin Schörle: Zwei Theaterstücke
Zwei Theaterstücke

Zwei Theaterstücke verfasst am 24.07.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es gibt so unglaublich viele (Neu)Erscheinungen, dass es schlichtweg nicht möglich ist, alle guten in die Hände zu bekommen oder überhaupt nur davon zu erfahren. Da macht es Sinn, wenn ich von einem Autor selbst auf eine solche Wissens- und Leselücke hingewiesen werde – wie in diesem Fall geschehen durch Martin Schörle.

Und ich muss gleich vorab sagen: es wäre wirklich ein sehr betrübliches Versäumnis gewesen, dauerhaft nichts von diese beiden kleinen Theaterstücken zu wissen! weiter »




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