Cheever, John

John Cheever, 1912 geboren in Quincy, Massachusetts, gestorben 1982, gilt als einer der Innovatoren der amerikanischen Erzählkunst. Im flimmernden Wechsel zwischen Parodie, Satire und scheinbar treuherzig-naivem Bericht vom Tun und Lassen der Ostküstenelite hat er einen Schatz an Romanen und Storys hinterlassen, der in deutscher Sprache nie angemessen erschlossen wurde.


Buchbesprechungen, News

John Cheever: Die Lichter von Bullet Park

Die Lichter von Bullet Park verfasst am 02.05.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sonnntag Nachmittag. Alte Filme mit Doris Day, Rock Hudson, Tony Randall. Glückliche Vorstadtidylle in den USA in den 1950er und 1960er Jahren. Im Gegensatz dazu John Cheevers Vorstadtroman aus dem Jahr 1969: auf den ersten Blick wie ein Heile-Welt-Film bevor dann der Blick hinter die Fassaden fällt. weiter »


John Cheever: Ach, dieses Paradies

verfasst am 12.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Im ersten Abschnitt entstand für mich das Bild einer Szene, wie aus einem kurzen Film: Kameraschwenk über eine traumhaft schöne Landschaft, Menschen genießen die Natur (fröhliche Musik). Dann: Stopp, kurz wackelt das Bild (der Sound hört sich an, als ob etwas reißt) – und dann ist da anstatt des Sees, der Menschen, der Natur nur noch aufgetürmter Müll. weiter »


John Cheever: Willkommen in Falconer

verfasst am 29.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Falconer ist ein Gefängnis. Und schon im Titel der deutschsprachigen Ausgabe des Romans „Willkommen in Falconer“ schwingt eine ganze Menge über den Inhalt mit: ein wenig Traurigkeit, ein wenig Ironie, ein wenig Rückblick und ein wenig Neuanfang. Falconer, das ist Endpunkt und Startpunkt zugleich. weiter »




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