Joshua Tree: Das Fossil

verfasst am 11.04.2019 von | einen Kommentar hinterlassen
Rubriken: Joshua Tree, Science Fiction

„Das Fossil“ stellt sich rasch als ein Thriller in einer Mischung aus der Enthüllung alter Mythen, der Furcht vor dem Fremden, ein bisschen Indinana Jones und ein bisschen Sciene Fiction heraus. Nur „ein bisschen“ Science Fiction deshalb, weil ein Großteil der Handlung auch zu jeder beliebigen anderen Zeit als der Zukunft stattfinden könnte. Das macht das Buch aber nicht schlechter sondern jedenfalls zu einer Empfehlung für Freunde von Thrillern aller Art.

Zur Handlung:
Das erst Raumschiffe, das die Menschheit zum Mars geschickt hat, stürzt bei der Rückkehr zur Erde ab und nur eine einzige Astronautin überlebt. Sie überlebt, hat aber keine Erinnerung mehr an das, was auf dem Mars geschah und das, was zum Absturz führte. Aber Filio Amorosa gibt nicht auf  – über Jahre hinweg versucht sie, die Ursache für das Unglück heraus zu finden und damit auch ihre Erinnerungen.

Wir befinden uns in Jahr 2042. Zu dieser Zeit wird die Entwicklung der Menschheit von einer geheimnisvollen Organisation voran getrieben, die unter der Leitung des Südafrikaners Luther Karlhammer steht. Diese „Human Foundation“ entwickelte in den zuerückliegenden Jahren eine Vielzahl an bahnbrechenden Dinge für Umweltschutz, die Medizin und Technik.  Eine andere Organisation sind die „Sons of Terra“, eine Terrororganisation, die alles bekämpft, was in ihren Augen die menschliche Rasse gefährdet. Dazu gehört auch die Raumfahrt, denn nichts ist für die Sons of Terra bedrohlicher, als Aliens, die die Erde erobern werden.

Die Agentin Agatha Devenwort erhält den Auftrag, die Sons of Terra aufzuspüren und die Gefahr, die von dieser Gruppe ausgeht, zu bannen.

Wie der Autor „Joshua Tree“ schon in seinem Vorwort schreibt, sind ihm beim Schreiben dieses Romanes andauernd neue Ideen gekommen, die unbedingt noch in dieses Buch hinein wollten. Und das merkt man!

Es ist also enorm viel hinein gepackt in diesen ersten Teil von „Das Fossil“. So viel, dass manches davon auch ungeschrieben hätte bleiben können, weil es für die Handlugn selbst nicht von Bedeutung ist. Ich habe dann eben hin und wieder nur quer über einzelne Seiten gelesen, wenn die Erzählung für mein Gefühl zu sehr abschweifte, um zu erfahren, was weiter passiert.

Aber obwohl an einigen Stellen zu viele Nebeninfos stehen, wird es immer spannender – und das gelingt in diesem Roman wirklich gut: Spannung auf- und überraschende Wendungen einzubauen, die im Zusammenhang nachvollziehbar bleiben, und kontinuierlich Neues zu bringen. Bei all diesen Informationen helfen die am Ende des Buches zu findenden Verzeichnisse und Übersichten sehr, den Überblick zu behalten.

Das (Zwischen)-Ende lässt für den zweiten Band noch viel spannende Unterhaltung erhoffen – „Das Fossil 2“ ist schon bestellt und wird demnächst hier beschrieben werden …



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