Andreas Föhr: Der Prinzessinenmörder

verfasst am 20.10.2010 von | 1 Kommentar
Rubriken: Föhr, Andreas, Kriminalromane

An einem Januarmorgen findet Polizeiobermeister Kreuthner im zugefrorenen Spitzingsee in Oberbayern die Leiche eines 15-Jährigen Mädchens. Sie wurde durch einen Stich mitten ins Herz getötet. Das Opfer ist bekleidet mit einem goldenen Brokatkleid, allerdings sind keine Einstichspuren darauf zu finden. Im Mund des toten Mädchens hinterlässt der Mörder eine Plakette mit einer Gravur, die Ziffer „Eins“ soll zu Verwirrungen führen. Kommissar Wallner ermittelt und gerät in die Aufklärung einer grauenvollen Mordserie.

In der Nähe des Fundortes der Leiche hat der Mörder eine Art Hinweistafel hinterlassen. Bald taucht eine zweite Leiche auf. Auch dieses Mädchen trägt ein Brokatkleid und hat ebenfalls eine Plakette im Mund. Diesmal auf dem Dach des Hauses, in dem Wallner mit seinem Großvater lebt. Die Jagd auf einen Serienmörder beginnt, die Zeit läuft gegen Wallners Ermittlung und setzt ihn und seine Mannschaft ziemlich unter Druck.

Parallel zu den Morden erzählt ein Vater die Geschichte über das Schicksal seiner Tochter. Gemeinsam haben sie ein Wochenende in den Bergen verbracht um Ski zu fahren. Die Tochter verunglückte und der Vater macht sich Vorwürfe, weil er seine Tochter nicht retten konnte. Gleichzeitig richtet sich sein Zorn gegen eine Gruppe von jungen Menschen, die in einer Berghütte eine Drogenparty feiern, und aufgrund ihrer Dröhnung den Ernst der Angelegenheit nicht erkennen und keine Hilfe leisten.

So führt ab der Mitte des Buches die Spur zum Mörder, die bereits von Beginn an fehlende Dramatik führt nun aufgrund der Kenntnis des Täters zur Spannungslosigkeit. Es geht ab dann nur mehr darum, wie wird der Mörder überführt und was ist das genaue Motiv.

Kurz zusammengefasst, für mich persönlich war das Buch zu langweilig. Doch darüber soll sich jede/r LeserIn selbst ein Bild machen.



RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag 1 Kommentar


  • Kommentar von  Klinger C. am 10.11.2010 um 09:33 Uhr Uhr

    Offenbar für die Glauser Jury nicht, ich muss aber gestehen, dass ich das Buch nicht kenne (und nach deiner Besprechung auch keine richtige Lust, es zu lesen aufkommt ;-)) ) :
    http://das-syndikat.com/wp-content/uploads/pdf/jurybegruendung-debut.pdf

Einen Kommentar hinterlassen

* erforderlich. Beachten Sie bitte die Datenschutzerklärung


Top