Williams, John

John WilliamsJohn Williams wurde 1922 in Texas geboren. Trotz seiner Begabung brach er sein Studium ab. Widerstrebend beteiligte er sich an den Kriegsvorbereitungen der Amerikaner und wurde Mitglied des Army Air Corps.

Während dieser Zeit entstand die Erstfassung seines ersten Romans, der später von einem kleinen Verlag publiziert wurde. Williams erlangte an der University of Denver seinen Master. 1954 kehrte er als Dozent an diese Universität zurück und lehrte dort bis zu seiner Emeritierung 1985. Er veröffentlichte zwei Gedichtbände und vier Romane, von denen einer mit dem National Book Award ausgezeichnet wurde.

John Williams starb 1994 in Fayetteville, Arkansas.

Quelle: DTV
Foto: © The Univsersity of Denver


Buchbesprechungen, News

(4 Beiträge in dieser Rubrik)

John Williams: Nichts als die Nacht

Nichts als die Nacht verfasst am 18.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Nichts als die Nacht“ ist eine Erzählung, bei der die Umstände ihrer Entstehung weitaus mehr über den Inhalt aussagen als der Inhalt selbst. Der 22-jährige John Williams schrieb sie in einem Lager in Burma, während des 2. Weltkrieges. Gerade erst zur Air Force eingezogen, wurde er mit sein Flugzeug von den Japanern abgeschossen und er überlebte nur wie durch ein Wunder. Im Lager musste er wochenlang ausharren, bis es endlich möglich war, ihn und den zweiten Überlebenden zu evakuieren. weiter »


John Williams: Augustus

Augustus verfasst am 23.12.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was für ein Roman! Das Leben des ersten römischen Kaisers in einer Mischung aus historischen und dazu erdachten Fakten, Lebensgeschichten, Episoden und Ereignissen. Zusammen genommen ein großartiger Roman, der zwar die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lässt, dabei jedoch immer überzeugend und glaubhaft bleibt.

Gehen wir also mehr als 2.000 Jahre zurück in das Jahr 45 v.Chr.: Julius Caesar ist die dominierende Gestalt Roms und sein 18-jähriger Großneffe und Adoptivsohn Octavianus ist der von ihm favorisierte Nachfolger. weiter »


John Williams: Butcher’s Crossing

verfasst am 25.05.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Jahr 1870; die Zeit, als man den Westen jenseits der Appalachen noch den Wilden Westen nannte; ein Wilder Westen abseits von Indianern und Cowboys, Sheriffs und Revolverhelden. Das ist der Rahmen für die Reise des jungen Will Andrews, der aus Boston nach Kansas kam, um das Land kennen zu lernen.

In dem kleinen, trostlosen Flecken Butchers Crossing tritt er auf den erfahrenen Büffeljäger Miller. Während rundum die Büffelherden von den unzähligen Felljägern schon bis zur Ausrottung dezimiert wurden, wartet Miller auf die Chance an einen Ort zurück zu kehren, an dem er zehn Jahre zuvor noch Büffelherden sah, die sich bis zum Horizont ausbreiteten. Ganz so wie früher auch rund um Butchers Crossing. weiter »


John Williams: Stoner

verfasst am 26.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

StonerWilliam Stoner kann den Moment, an dem sich sein eigener Lebensweg von den Wünschen seiner Eltern löste, für den Rest seines Lebens wohl jederzeit benennen. Im zweiten Jahr auf dem College, als er sich, warum, das konnte er zunächst nicht so genau begründen, zu einem Literaturseminar anmeldete. Es geschieht während eines dieser Seminare und Auslöser ist ein Sonett von Shakespeare. Bald danach beendet er seine Studien der Landwirtschaft und wendet sich der Sprache und der Literatur zu. weiter »




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