Andreas schreibt im LiteraturBlog

Bisher 909 Beiträge:

Jan Kossdorff: Kauft Leute

verfasst am 25.03.2013 von | 1 Kommentar

Kauft LeuteBeginnen muss man mit dem korrekten Lesen des Buchtitels: Nein, „Kauft!Leute!“ ist falsch, so wie es auf dem Cover steht, stimmt es schon. So wie man sagt: „Kauft Autos“ oder „Kauft regionale Produkte“ so kann man auch sagen „Kauft Leute“. Wenn man zuvor die passende Geschäftsidee hatte. Obwohl: so neu ist die gar nicht, fragen Sie zum Beispiel all die Amerikaner mit afrikanischen Vorfahren, fragen Sie Barack Obama. weiter »


Wolfgang Korn: Mesopotamien

verfasst am 18.03.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mesopotamien, das Zweistromland mit dem Irak im Zentrum und Iran, Syrien und der Türkei angrenzend an den Randzonen ist seit jeher eine Region im Umbruch. Vor Jahrtausenden entwickelten sich hier viele der Wurzeln unserer heutigen Zivilisation, einiges davon wirkt auch in der Gegenwart nach. Heute ist es eine Weltregion, die für viele Menschen der Gegenwart nur noch ein Synonym für Extremismus, Terrorismus, Tyrannei und Krieg ist. weiter »


Arne Dahl: Zorn

verfasst am 16.03.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hinweis für zart Besaitete: sobald man das erste Kapitel überstanden hat, ist das Schlimmste schon vorbei. Na ja; fast! Ab dann kann man lesen, ohne weitere Über-Grauslichkeiten befürchten zu müssen – aber ein Kindergeburtstag wird trotzdem nicht daraus. Also los: die Nerven geölt (damit sie nicht reissen, bei der kommenden  Spannung) und ab gehts ans Lesen. weiter »


Upton Sinclair: Öl!

verfasst am 10.03.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wieviel von der Welt vor hundert Jahren steckt in unserer Gegenwart? Wie haben sich Menschen und ihre Konstrukte, wie haben sich das Leben und seine Umstände weiter entwickelt? Wenn man ein Buch liest, dessen zentrale Inhalte in den 1910ern/1920ern stattfnden, dann stellt sich diese Frage nicht zwangsläufig. Liest man aber ein Epos wie „Öl!“, in dem sich so viel findet, das geradezu unheimlich vertraut und gegenwärtig wirkt, dann drängt sich ein solcher Vergleich auf. weiter »


Joey Goebel: Ich gegen Osborne

verfasst am 28.02.2013 von | 1 Kommentar

Ich hatte schon nach ein paar Seiten so eine Art Déjà-vu: Erinnerungen an die Fernsehserie „Wunderbare Jahre“ geisterten mir durch den Kopf, ich hörte fast die Stimme des Erzählers. Die inhaltliche Gemeinsamkeit dieses Buches mit der Serie erschöpft sich jedoch in der Highschool als Ort des Geschehens. Eine weitere Gemeinsamkeit stellte sich im Laufe des Lesens heraus : beides hat mir ausnehmend gut gefallen, beides lässt eine vergangene Zeit wieder-erleben! weiter »


Bad Fucking wird verfilmt

verfasst am 28.02.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie der Residenz-Verlag meldet wird Kurts Palms Satire „Bad Fucking“ nun verfilmt. weiter »


Tanja Weber: Oberland

verfasst am 21.02.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

OberlandMan stelle sich das vor: die Betrogenen schlagen zurück. Und es gab viele Betrogene. Leute wie Du und Ich, Leute, die ihr ganzes Leben gearbeitet und gespart hatten und dann kam so ein Banker daher, versprach alles und hielt nichts. Und alle wurden betrogen, nur der Berater, der hatte seine Schäfchen im Trockenen; dachte er. Ja, so etwas passierte oft in den letzten Jahren. weiter »


Jörg Maurer: Unterholz

verfasst am 05.02.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist (endlich) wieder einmal soweit: in allen möglichen Ecken der Welt braut sich etwas zusammen, das in den bayrischen Alpen zu heftigen Entladungen führen wird. Auf einer Alm, ganz der in der Nähe von Garmisch, nicht weit zur Grenze nach Tirol, gibt es einen Brennpunkt. Dort ist früher schon einmal was passiert und heute, heute scheinen sich schon wieder ein paar böse Gesellen hier zu versammeln. weiter »


Georges Simenon: Der Präsident

verfasst am 02.02.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit seinem nun so eintönigen Leben kann und will sich der ehemalige Ministerpräsident der Republik nicht abfinden. Mit einem Alltag zwischen Krankheit, Untersuchungen, Spaziergängen; fernab aller Orte, an denen die Entscheidungen für das Land getroffen werden. weiter »


Robert Seethaler: Der Trafikant

verfasst am 01.02.2013 von | 1 Kommentar

Beeindruckend, wie man schon beim Lesen der allerersten Seite den Charakter ganzen Buches vor Augen hat. Nicht was den Inhalt, die Geschichte, die erzählt werden wird betrifft; nein: was den Stil, die Atmosphäre betrifft, was man vom Lesen behalten und woran man sich erinnern wird. Dass man hier etwas liest, das in seiner Sprache aus der Menge der Bücher herausragt, begreift man schon nach ein paar Wörtern. weiter »


Robert Neumann: Die Puppen von Poshansk

verfasst am 21.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Einer der (seltenen) Fälle, bei denen der Titel der deutschen Übersetzung noch besser zutrifft als der des Originales  (den man mit „Aufruhr in Poshansk“ übersetzten würde). Warum aber, wird man sich fragen, warum schreibt der Österreicher Robert Neumann denn überhaupt in Englisch? weiter »


Hugo Bettauer: Der Frauenmörder

verfasst am 20.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Inspektor Krause ist der beste Mann von Dr. Clusius, dem Chef der Berliner Kriminalpolizei. Er ist so eine Art deutscher Sherlock Holmes, der Mann für die unlösbaren Fälle im Berlin der 1920er-Jahre. weiter »


John Leake: Eiskalter Tod

verfasst am 19.01.2013 von | 1 Kommentar

Kennen Sie Duncan MacPherson? Oder Fabrizio Falchero, Raven Vollrath? Nur ein paar Namen von jungen Männern, die in der Gegend rund um den Stubaier Gletscher spurlos verschwanden. Einige von ihnen wurden nach vielen Jahren vom Eis frei gegeben, einige sind noch immer wie vom Erdboden verschluckt. Die Aufrollung des Falles des Duncan MacPherson – um diesen geht es in diesem Buch – bringt eine Aneinanderreihung von Fehlern, Vertuschungen und Irreführungen ans Tageslicht, die an ein System in der Behandlung derartiger Fälle glauben lässt. weiter »


Friedrich Torberg: Mein ist die Rache

verfasst am 18.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Aus der Sicht und mit den Worten eines Mannes, der dem Naziterror entfliehen konnte. Friedrich Torberg schrieb diese Novelle über Unmenschlichkeit und Hass in seinem Exil in den USA im Jahr 1943. weiter »


Joseph Roth: Die Flucht ohne Ende

verfasst am 14.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist eines der zentralen Themen der Werke von Joseph Roth: nach dem 1. Weltkrieg, nach dem Ende der Donaumonarchie, stehen Menschen vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens. Das Fundament, das noch vor wenigen Jahren so unverrücktbar, so unzerstörbar erschien, gibt es nicht mehr und ein neues ist noch nicht errichtet. weiter »


Ken Follett: Winter der Welt

verfasst am 10.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Fortsetzung der Familiensaga aus dem und über das 20. Jahrhundert beginnt im Februar 1933. Es ist das Jahr, in dem die Nazis die Herrschaft in Deutschland endgültig an sich rissen, das Monat, in dem der Brand des Reichtages in Berlin der höchst willkommene Vorwand für Hitler und seine Schergen war, ihre Gegner zu vertreiben, einzukerkern, zu ermorden . weiter »


Friedrich Ani: Süden und das heimliche Leben

verfasst am 09.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

SuedenManchmal möchte man einfach verschwinden, möchte das Bisherige hinter sich lassen. Pech hat man dann, wenn es Menschen gibt, die sich sorgen und die dann zu allem Überfluss einen Privatdetektiv wie Tabor Süden engagieren. Gerade den, für den das Auffinden verschwundener Menschen quasi ein Passion ist. weiter »


Stefan Zweig: Amerigo

verfasst am 06.01.2013 von | 1 Kommentar

Es gibt ein schier unübersehrbare Menge an Ereignissen, die entscheidend für die Entwicklung der Menschheit waren. Viele davon sind den meisten von uns gänzlich unbekannt, von vielen wissen wir zwar, kennen dazu aber kaum Hintergründe, und nur über einen ganz kleinen Teil wissen wir wirklich Bescheid. weiter »


Hugo Bettauer: Hemmungslos

verfasst am 01.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gerade war mit dem Ende des 1. Weltkrieges auch das Ende der Monarchie gekommen. Die alten Regeln, die alten Verbindungen, die alten Verhältnisse gab es nicht mehr. Und als kleiner Adeliger galt man nichts mehr, alle Privilegien und all das, worauf man seit Jahrhunderten aufbauen konnte, waren verloren. weiter »


David Mitchell: Die tausend Herbste des Jacob de Zoet

verfasst am 28.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es gibt alle möglichen Wege, in den Besitz eines Buches zu kommen. Dieses hier habe ich bestellt, weil gerade jetzt die Verfilmung des Buches „Der Wolkenatlas“ unter dem Originaltitel „Cloud Atlas“ mit Halle Berry und Tom Hanks in den Kinos startet. Cloud Atlas erschien im Jahr 2004, „Die tausend Herbste des Jacob de Zoet “ erschien im Original im Jahr 2010 und im Herbst 2012 in der deutschen Übersetzung und ist somit der neueste Roman von David Mitchell (mit dem er es im Jahr 2010 auf die Longlist für den Man Booker-Preis schaffte.) weiter »


Koytek & Stein: Pagat ultimo

verfasst am 27.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Prequel zum ersten Roman des Autorenduos Kyotek & Stein: in „Der Posamentenhändler“ hat Conrad Orsini der Polzei schon den Rücken gekehrt und arbeitet als Privatdetektiv, jetzt – wir befinden uns im Jahr 2005 – ist er noch Inspektor und Leiter einer Mordkommission. weiter »


Christian Klinger: Das Don Juan Gen

verfasst am 24.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ich fange jetzt einmal nicht mit dem Inhalt, sondern mit der Verpackung an: das Cover ist, sagen wir … überraschend! Ist das eine Art menschlicher Hybrid? Was kommt da auf die Leserin/den Leser zu? Einer von diesen gerade so modischen Sado-Maso-Schmökern? Ein schwülstiger Erotikthriller? Knapp daneben; ein kleiner Tipp: lassen Sie sich nicht auf allzu viele Spekulationen in diese Richtung ein und überlegen Sie erst nach der Lektüre, in welche Abteilung sie dieses Buch einreihen wollen! weiter »


Marilyn Monroe: Tapfer lieben

verfasst am 22.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als im Jahr 2007 ein Karton mit handschriftlichen Notizen auftauchte stellte sich bald heraus, dass es sich um gesammelte Aufzeichungen von Marilyn Monroe handelt. weiter »


Thomas Frank: Arme Milliardäre!

verfasst am 21.12.2012 von | 1 Kommentar

Ein Rätsel, vor dem viele EuropäerInnen stehen: wir lieben die gleiche Musik, lachen über die gleichen Witze, sehen die gleichen Filme, haben die gleiche Mimik und doch unterscheiden sich US-Amerikaner von Europäern oft wie Tag und Nacht. Ich persönlich bin mir dabei nicht sicher, ob sich dieses Unverständnis in den vergangenen Jahren (na, sagen wir so ab 2000, dem Jahr in dem Bush-Junior kam)  nicht noch verstärkt hat. weiter »


Rainer Nikowitz: Volksfest

verfasst am 14.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vorsicht!! Akute Ansteckungs- und Suchtgefahr!! Übermäßiges Nutzen der von Rainer Nikowitz verwendeten Sprache im Privatbereich könnte Ihre Sozialkontakte nachhaltig beeinflussen!!

Wenn so ein Hinweis auf den Zigarettenpackerln steht, dann hat das seine Richtigkeit. Warum also nicht auch einmal auf einem Buch? Weil es nicht so ungesund ist? Na, ich weiß nicht – zu viel Lachen kann die Gesundheit sicherlich auch schädigen. weiter »


Tatort Tannenbaum

verfasst am 12.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was sind das nur für Zeiten?! Nicht einmal unter dem Tannenbaum ist man sicher. Unbill lauert einfach überall und in der Anthologie „Tatort Tannenbaum“ wird endlich einmal mit der Mär von der ach so friedlichen, fröhlichen, seligen Weihnachtszeit aufgeräumt. Das war wirklich schon längst überfällig! weiter »


Neu von Christian Klinger: Das Don Juan Gen

verfasst am 10.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Rechtzeitig vor Weihnachten: der neue Roman von Christian Klinger weiter »


Franz Werfel: Eine blaßblaue Frauenschrift

verfasst am 08.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wer könnte es Leonidas verdenken, wenn er sich für einen Liebling der Götter hält, Wer wie er schon früh auf einer Welle der glücklichen Fügungen in ein wohl geordnetes Leben gleiten konnte, der kann wohl gar nicht anders denken. Der muss fast, in all seinem Glück und Wohlbefinden, vergessen , dass es andere gibt, denen das Glück nicht so hold war. weiter »


Horst Evers: Der König von Berlin

verfasst am 05.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Ratten bestimmen die Politik der Hauptstadt. Und, werden ein paar jetzt fragen, soll das originell sein? Nein, soll es nicht, denn die Ratten um die es geht, haben tatsächlich 4 Beine. Ratten, die sich bekanntlich vermehren wie die Karnickel, eignen sich hervorragend für den Aufbau einer regelrechten Untergrund-Streitmacht. weiter »


Voosen & Danielsson: Später Frost

verfasst am 01.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist sozusagen ein halber Schwedenkrimi: das AutorInnen-Duo lebt in Hamburg – sie ist Schwedin, er Deutscher. Und es ist ein Schwedenkrimi mit Ambition: denn laut Untertitel ist dies erst der erste Fall der beiden Polizistinnen Nyström und Forss – was dann ja wohl die kommende Veröffentlichung einer ganzen Reihe impliziert. weiter »




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