Buchbesprechung/Rezension:

Sophie Cousens: Unsere Zeit ist immer


verfasst am 19.11.2021 von | einen Kommentar hinterlassen
Rubriken: Cousens, Sophie, Liebesgeschichte
LiteraturBlog Bewertung:

Über die Autorin:
Sophie Cousens arbeitete, bevor sie Schriftstellerin von romantischen Komödien wurde, 12 Jahre als TV-Produzentin. Sie lebt mit ihrem Ehemann, zwei Kindern und ihrem Hund in Großbritannien auf der Insel Jersey. „Unsere Zeit ist immer“ ist ihr erster Roman. Er ist im Original unter dem Titel „This time next year“ erschienen.

Über das Buch:
Minnie Cooper sollte eigentlich Quinn Cooper heißen. Grund dafür, dass das nicht so ist, war ein Mann namens Quinn Hamilton.

Die Mütter von Minnie und Quinn lagen im selben Krankenhaus zur gleichen Zeit in den Wehen. Minnies Mutter Connie Cooper stand ihrer Zimmergenossin Tara Hamilton, die schon seit einiger Zeit in den Wehen lag, bei der Geburt bei. Dabei verriet sie ihr, dass sie ihr Kind Quinn nennen möchte, egal ob es ein Junge oder Mädchen wird, denn der Name Quinn bringe Glück.

Dank Connies mentaler Hilfe schaffte es Tara, ihren Sohn als erstes Baby der neunziger Jahre zur Welt zu bringen. Sie erhielt dafür fünfzigtausend Pfund. Minnie kam eine Minute später zur Welt. Da Quinn Hamilton in allen Medien bejubelt wurde, musste für Connies Baby ein anderer Namen gefunden werden, nämlich Minnie.

Seitdem glaubt Minnie, die wegen ihres Namens von klein auf gehänselt wurde, sie sei vom Pech verfolgt und dass vor allem an ihrem Geburtstag alles schieflaufe, was nur schieflaufen kann.

An ihrem dreißigsten Geburtstag treffen sich Minnie und Hamilton zufällig auf einer Party und lernen sich kennen. Für Minnie ist klar, dass Quinn ihr das Glück in ihrem Leben gestohlen hat. Quinn ist ein erfolgreicher Unternehmensberater, gutaussehend und wohlhabend, während Minnie um die Existenz ihres Pie-Unternehmens kämpft.

Ab diesem Zeitpunkt treffen sich die beiden immer wieder zufällig und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Mein Fazit:
Mir hat der Roman wirklich gut gefallen. Er ist witzig, die Protagonisten sympathisch und sehr menschlich und ich fand ihn bis auf den Schluss gar nicht schnulzig. Beim Lesen stellte ich mir die Frage, warum den Britinnen das Schreiben von Liebesromanen wohl so liegt und dachte dabei an die Bücher von Jane Austen und den Bronte Schwestern.

Der Roman verzichtet auf Sexszenen, wofür ich immer dankbar bin und ist stellenweise sehr tiefsinnig. Man erfährt viel über das Leben der Familie Hamilton und Cooper und begleitet Minnie dabei, sich selbst zu finden und ihr Leben in den Griff zu bekommen. Zusammengefasst lässt sich sagen: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Den Schluss fand ich dann leider doch zu schnulzig, aber bis dahin fühlte ich mich echt richtig gut unterhalten!




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