Edith Kneifl (Hrsg): Tatort Schönbrunn
13 Kriminalgeschichten aus Wien

Zu Beginn eine sehr interessante Einleitung über die Geschichte Schönbrunns. Unter anderem schreibt die Kunsthistorikerin Inge Podbrecky auch darüber, dass Schönbrunn den Touristen weit besser bekannt sein dürfte, als den WienerInnen. Das stimmt wohl, ich selbst zB. war ein einziges Mal im Schloß und seit 6 oder 7 Jahren nicht mehr im Tiergarten (aber ich lebe ja auch schon lange nicht mehr in Wien). So ist diese Krimi-Sammlung auch eine gute Gelegenheit, wieder einmal durch Schönbrunn zu streifen … vielleicht auf den Spuren dieser Krimis?

Ein paar meiner Highlights aus Band 8 der „Tatorte“-Reihe:

  • Edith Kneifl: Die Altschönbrunner
    Mit den geheimen Gängen und den vielen Räumen kann Schönbrunn leicht zu einem Horrorschloß werden
  • Andreas Gruber: Katzenaugen
    Man liest doch so viel über Unfälle in Raubtiergehegen
  • Nora Miedler: Das ewige Bummerl
    Darüber, wie an einzelnen Menschen das Unglück pickt wie Pech
  • Clementin Skorpil: Pilzgeflecht
    Gewisse Leute verhalten sich doch genau so, wie man es von ihnen erwartet
  • Günter Neuwirth: Der Dachschaden
    Ins Dach schlägt nicht nur hin und wieder der Blitz ein sondern gelegentlich auch ein Mann

Das sind wirklich nur die Highlights, tatsächlich haben mir wirklich ALLE Geschichten ausnehmend gut gefallen!

Die Autorinnen, die Schönbrunn unsicher machen sind: Edith Kneifl, Raoul Biltgen, Anni Bürkl, Jacqueline Gillespie, Andreas Gruber, Edwin Haberfellner, Petra Hartlieb, Beatrix Kramlovsky, Nora Miedler, Günter Neuwirth, Clementine Skorpil, Peter Wehle, Franz Zeller

PS: Ich bin verblüfft! Beim Band „Tatort Rathaus“ habe ich ein paar weitere Tatort-Schauplätze für künftige Anthologien aufgeschrieben – einer davon war „Schönbrunn“. Fehlen also noch Wienerwald, Alte Donau, Hofburg, … oder vielleicht „Oper? Museum?“


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