West, Nathanael

Nathanael West (1904–1940), Sohn litauischer Juden, wurde als Nathan Weinstein in New York geboren. In den 1930er-Jahren Drehbuchschreiber in Hollywood, war er mit so namhaften Schriftstellerkollegen wie F. Scott Fitzgerald oder Dashiell Hammett befreundet. Sein schmales, aber hochkarätiges Erzählwerk weist ihn als gewitzten Kritiker neuzeitlicher Glücksideologien aus.

Text: Manesse Verlag


Buchbesprechungen, News

Nathanael West: Eine glatte Million

verfasst am 30.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Glatte MillionWas für ein böses Buch! Da wird man als LeserIn von Sätzen im Stile der Gebrüder Grimm oder des Hans-Christian Andersen empfangen, als ob es ein Märchen wäre. Und dann geschehen in diesen Sätzen die unglaublichsten Dinge, einfach alles, was Menschen an Bösem und Unglück widerfahren kann. Böse, aber genial! weiter »


Nathanael West: Der Tag der Heuschrecke

verfasst am 25.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

HeuschreckeHeutzutage ist „Hollywood“ ja mehr ein Prädikat, das ganz allgemein für Orte verwendet wird, die Filme produzieren und an denen sich Filmstars und – sternchen tummeln. Solche Orte gibt es in der Gegenwart deshalb verstreut über den ganzen Globus; ein Land, das sich etwas auf seine Filmindustrie einbildet, das schafft sich auch sein eigenes Hollywood. Damals aber, in den 1930ern, gab es nur einen Ort, der sich so nennen konnte. Damals war ganz klar, wo Glanz und Glamour hingehören: Nach Hollywood in Kalifornien. weiter »


Nathanael West: Miss Lonelyhearts

verfasst am 31.08.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Achtung! Konzentration! Denn falls man sich nicht wirklich auf dieses Buch konzentriert, dann wird man sich darin heillos verirren. Ist man jedoch bei der Sache, dann liest man sich mitten hinein in einen Roman, der zwar Szenarien aus den 1930er beschreibt, mit Leichtigkeit aber auch als Beschreibung von Szenarien der 2010er durchgehen könnte (mit ein paar wenigen Anpassungen, aber doch). weiter »




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