Prischwin, Michail

Michail PrischwinMichail Prischwin (1873–1954) wurde im Dorf Chruschtschowo rund 400 Kilometer südöstlich von Moskau als Kaufmannssohn geboren. Er studierte an der chemisch-agronomischen Fakultät des Polytechnikums in Riga, wo er 1897 festgenommen, inhaftiert und später unter Hausarrest gestellt wurde, weil er sich an der Verbreitung revolutionärer Schriften beteiligt hatte. Zwischen 1900 und 1902 schloss er sein Studium in Leipzig und Jena ab.

Bis 1920 arbeitet Prischwin als Journalist, Dorflehrer, Bibliothekar und Museumskustos, daneben verfasst er – häufig auf der Grundlage von Reiseaufzeichnungen – seine ersten literarischen Texte. Neben seinen vielgerühmten Erzählungen sind vor allem sein autobiografischer Roman »Die Kette des Kaschtschej« und seine lange Erzählung »Shen-Schen« bekannt. Prischwin hinterließ auch ein umfangreiches fotografisches Werk, in dem er Natureindrücke festhielt, aber auch gesellschaftliche Veränderungen dokumentierte.

Quelle: Guggolz-Verlag


Buchbesprechungen, News

Michail Prischwin: Der irdische Kelch

verfasst am 30.03.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

“Der irdische Kelch” beinhaltet mehrere Erzählungen des russischen Schriftstellers Michail Prischwin. Schon im Prolog stoße ich auf einen mir ungewohnten Schreibstil – in einer Sprachform, die für mich zu Beginn schwierig zu lesen war; aber es machte mich zugleich auch neugierig auf das Kommenden. Viele Passagen habe ich mehrmals gelesen, um die die Aussagen und […]



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