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Buchbesprechungen, News

( Beiträge in dieser Rubrik)

Bernhard Aichner: Der Fund

Bernhard Aichner: Der Fund verfasst am 07.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Rita Dalek musste sterben, das war vorhersehbar. Als sie diesen Fund im Lagerraum des Supermarktes gemacht hatte, reagierte sie wie im Traum, sie tat nicht das, was vernüftige Menschen in so einem Fall vernüftigerweise tun würden. Alles, was nun folgte, hatte sie sich selbst zuzuschreiben.

Bernhard Aichner hat mit „Der Fund“ einen verzweigt gesponnenen Thriller geschrieben. Auf der einen Seite der Weg zum Tod der Rita Dalek und auf der anderen Seite der Polizist, der sich geduldig und unbeirrt daran macht, den oder die Täter zu finden. weiter »


Luca D’Andrea: Der Wanderer

Der Wanderer verfasst am 24.09.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Gratwanderung zwischen Gut und Böse, zwischen Wahrheit und Mystik – So würde ich den dritten Thriller von Luca D’Andrea charakterisieren. Oft ist es nicht klar zu erkennen, auf welcher Seite dieses Grates man sich gerade befindet, ob man sich, gemeinsam mit Sibylle und Tony auf direkten Weg zum Ziel oder auf einem kunstvoll gebauten Irrweg befindet.

Der Ausgangspunkt der Ereignisse liegt rund 20 Jahre in der Vergangenheit, damals, als die Leiche von Erika am Bergsee gefunden wurde. weiter »


Tschingis Aitmatow: Dshamilja

Dshamilja verfasst am 20.08.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Büchlein, mehr eine Novelle mit 121 Seiten, inkl. des ausführlichen Vorworts von Louis Aragon, ist eine Geschichte voll Melancholie, Schwermut, vor dem Hintergrund des zentralasiatischen Kirgisien, und des zweiten Weltkrieges, im Sommer 1943, in dem Dshamiljas Mann an der Front ist. weiter »


Lena Avanzini: Am Ende nur ein kalter Hauch
Ein Fall für Carla Bukowski

Am Ende nur ein kalter Hauch verfasst am 22.03.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Tod der Großmutter, von dem Carla Bukowski nur durch Zufall erfährt. Es gäbe sonst für sie keinen Grund, für ein paar Tage in ihren Heimatort in Tirol zurück zu kehren. Nichts verbindet sie mit ihrer Familie außer dunkle Erinnerungen an Ablehnung, Lieblosigkeit und Erniedrigung. weiter »


Bernhard Aichner: Kaschmirgefühl
Ein kleiner Roman über die Liebe

Kaschmirgefühl verfasst am 19.03.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Aus einer kleinen, feinen Idee entstand ein kleines, feines Buch. Bernhard Aichner, ansonsten nicht zimperlich im Umgang mit der Verbreitung von Spannung und dem literarischen Ausbreiten von menschlichen Abgründen, bleibt diesmal ganz im kleinen Rahmen: Gottlieb und Marie telefonieren, die ganze Nacht. weiter »


Bernhard Aichner: Bösland

Bernhard Aichner: Bösland verfasst am 05.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Felix Kux und Ben. Die besten Freunde. Auf dem Dachboden, auf dem sich Bens Vater erhängte, ist ihr geheimes Reich. Früher wurde Ben hier, im Bösland, von seinem Vater geschlagen, jetzt ist es der Ort, an dem die beiden ihre Geheimnisse teilen, von dem aus sie auf die Welt da draussen blicken können. weiter »


Joaquim Maria Machado de Assis: Das babylonische Wörterbuch

Das babylonische Wörterbuch verfasst am 01.05.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Schriftsteller, der mir bisher völlig unbekannt war; und einer, der bei uns in Europa überhaupt weitgehend unbekannt ist. Joaquim Maria Machado de Assis, Brasilianer, Nachkomme freigelassener Sklaven, lebte von 1839 bis 1908. Neben einigen Romanen schrieb er vor allem Erzählungen. Einige davon sind in diesem Buch veröffentlicht. weiter »


Luca D’Andrea: Das Böse, es bleibt

Das Böse, es bleibt verfasst am 26.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Marlene verlässt ihren Mann. In einer Welt, in der es nichts Böses gibt, wäre das keine erwähnenswerte Sache. In der Welt von Herrn Wegener – des verlassenen Ehemannes – verlässt ihn keine Frau. Sie nimmt nichts aus dem Safe mit, sie hintergeht ihren Mann nicht. In dieser Welt von Herrn Wegener muss die Ehefrau, die ihn verlässt, sterben.

Marlene weiß, dass sie ihre Spuren verwischen muss, um zu überleben. Alles ist vorbereitet, der Ablauf ihrer Flucht genau geplant. weiter »


Bernhard Aichner: Totenrausch

Totenrausch verfasst am 05.08.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Da kauft man sich ein Buch mit knapp 470 Seiten, freut sich auf langes Lesen und dann? Dann ist nach 3 Stunden alles vorbei!

Geschuldet ist das dem Sog, der mich beim Lesen förmlich ins Buch hineingezogen hat und erst am Ende wieder frei gab (und ja: ein bisschen natürlich auch den mehr als 100 leeren Seiten, die als Trennblätter zwischen den Kapiteln fungieren). weiter »


Luca D’Andrea: Der Tod so kalt

Der Tod so kalt verfasst am 14.07.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zwischen Kriminalroman, Heimatroman und Mysterien-Thriller: der Autor Luca D’Andrea liefert seinen Erstling ab und der hat es gleich in sich. Ein Geheimnis, das seit 30 Jahren die Seelen vieler gefangen hält, das Leben gekostet hat und das in der Gegenwart sich erneut anschickt, Unheil zu bringen. weiter »


Bernhard Aichner: Interview mit einem Mörder
Ein Max-Broll-Krimi

verfasst am 29.08.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Max-Broll-Krimis gehören für mich zu den besten Krimi-Reihen im deutschsprachigen Raum. Rasanz und Sprache sind die hervorstechenden Merkmale dieser ungewöhnlichen Romane von Bernhard Aichner. Insoweit ist es eine gute Nachricht, dass es wieder einen neuen Max-Broll zu lesen gibt.

Schon bald stelle ich fest: Bernhard Aichner hat sich bei seinen Ausflügen in die Mainstream-Thriller (Totenfrau und Totenhaus, erschienen im btb-Verlag) leider ein wenig von seiner speziellen Sprache abgeschliffen. weiter »


Sofia Andruchowytsch: Der Papierjunge

verfasst am 13.04.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was ist es, das dieses Buch so liebes- und lesenswert macht. Die Autorin versteht es, Illusionen zu erzeugen, sich in eine Welt zu versetzen, die vergangen ist. Mit historischen Abrissen lernt man das Leben von seinerzeit kennen. Sprachlich schöpft die Übersetzerin dieses Buches  die Möglichkeiten der deutschen  Sprache gekonnt aus. Die Autorin hat wohl mit sehr großem Einfühlungsvermögen die Geschichte erzählt. Das  überträgt sich auch auf die Übersetzung. weiter »


Helmut Andics: Luegerzeit
Das Schwarze Wien bis 1918

verfasst am 25.09.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die drei Jahrzehnte vor dem 1. Weltkrieg: das Wien jener Zeit und die Rolle und Bedeutung der Stadt für die Habsburger-Monarchie und die Bedeutung der Habsburger für die Stadt. Es ist eine Zeit voller Umbrüche und Weichenstellungen für das 20. Jahrhundert. Da sind einerseits die beharrenden Kräfte, die möglichst wenig an Veränderung zulassen wollen, während andererseits der Fortschritt (jedenfalls das, was man damals für Fortschritt hielt) nicht aufhaltbar ist. weiter »


Bernhard Aichner: Totenhaus

verfasst am 01.09.2015 von | 1 Kommentar

Wirklich spannend!
Streckenweise etwas konstruiert, trotzdem gut zu lesen!

… und nun zur etwas ausführlicheren Buchbesprechung … weiter »


Hellmut Andics: Ringstrassenwelt
Wien 1867-1887, Luegers Aufstieg

verfasst am 26.08.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der zweite Band von Andics‘ Reihe über die Entwicklung Wiens und der Donaumonarchie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat die Jahre zwischen 1867 und 1887 zum Inhalt. An der Ringstraße wird noch immer gebaut, rundherum entstehen gerade die Gebäude, die das Bild Wiens noch heute prägen und in Wissenschaft, Kunst und Architektur prägen Namen die Zeit, deren Ruhm und Vermächtnis im kollektiven Gedächtnis Österreichs noch für lange Zeit verankert bleiben werden. weiter »


Hellmut Andics: Gründerzeit
Das schwarzgelbe Wien bis 1867

verfasst am 14.08.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bereits im Jahr 1981 erschienen und derzeit leider vergriffen: Hellmuth Andics‘ 3-bändige Geschichte Wiens (und der Donaumonarchie) in der Zeit zwischen 1848 und 1914. Der erste Band „Gründerzeit“ befasst sich mit den Jahren bis 1867, dem Vorabend zu den größten Veränderung Wiens in 1.000 Jahren. weiter »


Franz Friedrich Altmann: Turrinis Leber

verfasst am 28.03.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

In Österreich sind Asylwerberinnen und Asylwerber eher nicht willkommen. Und wenn ja, dann bitte nicht direkt im Nachbarhaus.

Der Autor verpackt das Thema Ausländerfeindlichkeit geschickt in einen neuen Krimi. Die Hauptprotagonistin Gucki und ihr Alkohol schlabbernder Hund Turrini ermitteln im Mordfall Pfarrer Clemens Himmelfreund. weiter »


Jörg Albrecht: Anarchie in Ruhrstadt

verfasst am 07.01.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Na das kann ja ab 2015 im Ruhrgebiet heiter werden: Hannelore Kraft wird abgewählt, stattdessen übernimmt ein wenig erfolgreicher Schriftsteller das Ruder und legt die Städte des bevölkerungsreichsten Bundeslands gleich mal zusammen, nur um sie dann in Zonen einzuteilen.

Eine für Modeschöpfer, eine Zone für Schriftsteller, eine für Musiker etc. es ergeben sich Kulturkolchosen als anarchisches Konzept. weiter »


André Aciman: Ruf mich bei deinem Namen

verfasst am 10.11.2014 von | 1 Kommentar

Vielleicht die grösste Schwierigkeit über André Acimans eleganten Roman „Ruf mich bei deinem Namen“ zu reden ist, diesen nicht durch die etwas pauschal klingenden Genres zu erschlagen, in die er sicherlich äusserlich passt. Die Begriffe Sommerromanze oder Gay Lit rufen besonders qualitativ völlig falsche Assoziationen hervor, die jedoch rein formal auf den Roman zutreffen mögen.

„Ruf mich bei deinem Namen“ ist die Geschichte der Liebe des 17 jährigen Eliot und des 24 jährigen Oliver, die Mitte der 80er Jahre einen kurzen gemeinsamen Sommer im Haus von Eliots Eltern an der italienischen Mittelmeerküste verbringen. weiter »


Anglberger & Duschlbauer: Der Matrose und der Legionär
oder Die Meister der Empörungskunst

verfasst am 16.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sudern auf hohem Niveau? Oder doch niveauvolles Sudern?

Ein reger Briefwechsel zwischen Herrn Thomas und Herrn Karl, die sich vom Leben betrogen fühlen. Und wer, wenn nicht alle Anderen und ihre Marotten, die Chinesen und Lipizzaner sind Schuld an ihrer verkrachten Existenz! Vorsicht Satire!

Zwei Meister der Empörungskunst raunzen auf Gott (?) und die Welt. Gescheitert in ihren Existenzen versuchen sie der Ursache auf den Grund zu gehen. Und ja. Es gibt viele Gründe, warum Herr Karl von der Fremdenlegion flüchtete und Herr Thomas ein verkannter Künstler ist. weiter »


Thomas Antonic & Janne Ratia: JOE 9/11

verfasst am 02.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Polaroid-Foto, aufgenommen an einer Felsenküste in Portugal. Ein bislang mäßig erfolgreicher Fotograf namens Peter Novak, dem auf seiner Reise durch Portugal genau dieses Foto, das da im Cafe an die Wand gepinnt hängt, ins Auge springt. Die Cafe-Besitzerin, die ihm das Foto schenkt, weil sie es selbst  vor rund einem Jahr gefunden hat und es für sie keine besondere Bedeutung hat. Die vielfache Vergrößerung dieses Fotos, die Peter, wieder daheim in San Francisco, wegen eines winzigens Flecks im Bild herstellt und die enthüllt, dass gerade ein Mensch zu Tode kommt. weiter »


Bernhard Aichner: Totenfrau

verfasst am 25.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bernhard Aichners Affinität zur Totengräber-Branche ist nicht neu, in seinen drei Max-Broll-Krimis waren ein Friedhof und ein Totengräber bereits die Hauptdarsteller. Mit „Totenfrau“ bleibt Aichner seinem Thema und seinem Stil treu, wechselte aber, zwecks globaler Vermarktung, mit seinem neuesten Roman vom Haymon zum btb-Verlag. weiter »


Steve Airstone: Brüderchen fein

verfasst am 22.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Brüderchen feinKnecht sein beim Bauernehepaar Schlager, in deren guter Stube heute noch das Hitler-Bild hängt, verheißt grundsätzlich schon nicht Gutes. Da wundert die Haltung eines Sklaven wenig. Seine Schlafstätte ist bei den Schweinen. Das hat ihm nie etwas ausgemacht. Diese Tiere waren seine einzigen Freunde, die einzigen Lebewesen, mit denen er sich „unterhalten“ konnte. weiter »


Steve Airstone: Burned-out. Ausgelöscht

verfasst am 20.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Burned-outLinz und das beschauliche Mühlviertel sind Schauplatz einer Mordserie. Der Täter wendet dabei äußerst grausame Methoden an um seinen Opfern das Leben für immer auszuhauchen. Die rothaarige, nicht gerade um freche Wortspenden verlegene Kommissarin Tanja Kröll und ihr Partner Werner Berg, gehen gemeinsam ans Werk um der Bedeutung REUS im Zusammenhang mit den Toten auf die Spur zu kommen. weiter »


Elsie Altmann-Loos: Mein Leben mit Adolf Loos

verfasst am 11.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Elsie Altmann stammte aus einer gutbürgerlichen Familie in Wien. In der progressiven Schwarzwaldschule traf sie erstmals im Alter von 10 Jahren Adolf Loos. Der damals 40-jährige unterrichtete an dieser Schule. weiter »


Friedrich Ani: M
Ein Tabor Süden Roman

verfasst am 06.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Alle paar Monate kommt mir das Wort „Vermissung“ unter (zwischendurch: niemals!). Das ist immer dann, wenn es wieder Zeit geworden ist, einen Krimi von Friedrich Ani zu lesen, einen, in dem Tabor Süden auf der Suche nach Vermissten ist. weiter »


Franz Friedrich Altmann: Turrinis Jagd

verfasst am 22.04.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Journalistin Gudrun Wurm und ihr Hund Turrini sind an einer heißen Story dran! Das idyllische Mühlviertel wird nicht von der europaweiten Finanzkrise verschont und ein toter Filialleiter einer Bank erregen Guckis Neugierde unermesslich. Wie immer steckt sie ihre Nase in Angelegenheiten, die eher die Aufgabe der Polizei wären. Der Unterschied: Gucki ist erfolgreicher! weiter »


Jakob Arjouni: Kismet
Kayankayas vierter Fall

verfasst am 07.04.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

KismetBahnhofsviertel Frankfurt: zwei Männer, Größe XL, kommen einem Freund zu Hilfe – Romario, seines Zeichens Brasilianer und Restaurantbesitzer, von dem Schutzgeld erpresst wird. Kayankaya und Slibulsky, ausgerüstet mit einer Pistole und einem Schrotgewehr, warten, eingepfercht versteckt in einem Schrank, auf die Erpresser. weiter »


Friedrich Ani: Süden und das heimliche Leben

verfasst am 09.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

SuedenManchmal möchte man einfach verschwinden, möchte das Bisherige hinter sich lassen. Pech hat man dann, wenn es Menschen gibt, die sich sorgen und die dann zu allem Überfluss einen Privatdetektiv wie Tabor Süden engagieren. Gerade den, für den das Auffinden verschwundener Menschen quasi ein Passion ist. weiter »


Bernhard Aichner: Leichenspiele
Ein Max-Broll-Krimi

verfasst am 09.09.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wohin einen die Sucht führen kann. Direkt in den Abgrund. Und genau das ist es, was mit Johann Baroni passiert. Viel verdient, alles verspielt, nichts ist geblieben ausser Schulden. Ein paar Monate sind seit den letzten Vorfällen vergangen und jetzt ist Baroni am Ende und Max Broll, sein  Freund, sein einzig verbliebener Freund, ist seine letzte Hoffnung. weiter »




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