Christoph W. Bauer: In einer Bar unter dem Meer

Ein Buch über ganz „Normale“ und ganz „Eigensinnige“.
Menschen und ein Stück ihres Lebens, in kurzen Geschichten geschrieben. Eigentlich bin ich gar kein Fan von Kurzgeschichten, aber hier schaffte es Christoph W. Bauer, mich in seinen mit wenigen Seiten gefüllten Ausschnitten unterschiedlicher Lebenswelten mitzureißen!

So sind es ganz normale Alltagsgeschichten, die trotzdem berühren, ohne hochtrabende Dramaturgie!

Eine Kassiererin, die in einem Supermarkt arbeitet, bringt täglich abends Menschen in ihr Heim zurück, die sich verirrt haben.

Wie funktioniert eine Paarbeziehung, wenn der Mann jenen Tag, an dem er für verrückt erklärt wird, eigentlich sein zweitglücklichster Tag in seinem Leben ist?

Ein Bauer, der mit der Überwachung seines Privatlebens schwer beschäftigt ist und die Frau Ina, die sich als Galeristin der Kunst widmet und trotz Erregung, wie manche Person sich im Vokabular vergreift meint, „…Göring, die fette Sau!“ 

Der Autor spannt in seinen Erzählungen einen Bogen quer über Emotionen, die uns alle berühren – Liebe, Trauer, Sehnsucht…

Empfehlenswerte Literatur! 



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