Khider,Abbas

Abbas Khider wurde 1973 in Bagdad geboren. Mit 19 Jahren wurde er wegen seiner politischen Aktivitäten verhaftet. Nach der Entlassung floh er 1996 aus dem Irak und hielt sich als »illegaler« Flüchtling in verschiedenen Ländern auf. Seit 2000 lebt er in Deutschland und studierte Literatur und Philosophie in München und Potsdam. 2008 erschien sein Debütroman Der falsche Inder, es folgten die Romane Die Orangen des Präsidenten (2011) und Brief in die Auberginenrepublik (2013). Er erhielt verschiedene Auszeichnungen, zuletzt wurde er mit dem Nelly-Sachs-Preis, dem Hilde-Domin-Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis geehrt. Außerdem war er im Jahre 2017 Mainzer Stadtschreiber. Abbas Khider lebt zurzeit in Berlin.

Quelle: Verlag Carl Hanser


Buchbesprechungen, News

Abbas Khider: Deutsch für alle

Deutsch für alle verfasst am 30.05.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn schon viele Menschen mit Englisch als Muttersprache darüber klagen, wie kompliziert es wäre, Deutsch zu lernen – wieviel schwieriger muss es dann für jemanden sein, der aus dem arabischen Sprachraum kommt? (oder anders herum: stellen wir uns einmal vor, wir sollten Arabisch lernen …).

Einem Mann wie Abbas Khider, der aus dem Irak kommt, gebührt daher meine außerordentliche Hochachtung, wenn er nun, seit dem Jahr 2000 in Deutschland lebend, Bücher in deutscher Sprache schreibt. weiter »




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