Bert Rebhandl: Der dritte Mann
Die Neuentdeckung eines Filmklassikers

verfasst am 08.11.2019 von | einen Kommentar hinterlassen
Rubriken: Geschichte, Rebhandl, Bert

Es ist einer jener Filme, von dem bei denjenigen, die ihn gesehen haben, ganz unterschiedliche Elemente im Gedächtnis geblieben sind. Aber etwas wird wohl bei fast allen in Erinnerung geblieben sein.

Die schrägen Kamerafahrten; das Gesicht von Orson Welles, das aus dem Schatten auftaucht; die klappernden Schritte auf dem nassen Kopfsteinpflaster; Paul Hörbiger auf der Treppe; das „Harry-Lime Thema“ von Anton Karas; die Verfolgungsjagd in der Kanalisation …. den Film „Der dritte Mann“ kann man sich immer wieder ansehen und man wird immer wieder neue Details entdecken.

Mit Hilfe dieses kleinen Büchleins erfährt man nun eine ganze Menge über die Entstehung der Geschichte, über das historische Umfeld und über die Arbeit von Autor, Regisseur und Schauspielern.

Der Produzent Alexander Korda, der Regisseur Carol Reed, der Autor Graham Greene: man liest, wie das Projekt entstand, in welchem gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Umfeld es, so wenige Jahre nach dem 2. Weltkrieg, entwickelt wurde.

„Der dritte Mann“ ist mit den in Wien gedrehten Filmsequenzen zugleich auch ein Zeitdokument über eine Stadt, in der die Trümmer des Krieges noch in jedem Winkel an die zurückliegende dunkle Zeit erinnerten. Außerhalb Österreichs schufen sowohl das Zitherspiel von Anton Karas als auch die düsteren Bilder aus der Unterwelt ein prägendes Bild Wiens, das auch heute noch mit den regelmäßigen Führungen zu den Schauplätzen des Filmes nachwirkt. (Gewissermaßen als Kontrast zur Sisi-Legende)

Der dritte Mann [Blu-ray] [Special Edition]

Ein legendärer Film, zu dem man in diesem Buch viele überraschende und weitgehend unbekannt Informationen bekommt.



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