Jörg Juretzka: Equinox

verfasst am 23.02.2012 von | einen Kommentar hinterlassen
Rubriken: Juretzka, Jörg, Kriminalromane

Kristof Kryszinski, eigentlich Privatdetektiv und beruflich auf der Seite der Aufklärung von Verbrechen, steckt diesmal selbst in Schwierigkeiten. Er hat sich mit der albanischen Drogenmafia angelegt. Um seinen eigenen Kokainbedarf zu decken hat er ordentlich an deren weißem Pulver zugelangt. Quasi auf der Flucht vor der Drogenmafia heuert er auf dem Luxusliner „Equinox“ als Borddetektiv an.

Er glaubt sich in Ferienstimmung, Ruhe vor den Albanern zu haben und faulenzen zu können. Aber stattdessen erwartet ihn und seinen Freund Scuzzi ein geköpfter Mann. Die Ermittlungen in dieser Causa bringen Kristof ordentlich ins Schwitzen.

Kaum hat das Schiff Equinox den Hafen verlassen, wird der Erste Steward geköpft aufgefunden. Selbstmord, behaupten Kapitän Zouteboom und Bordarzt Köthensieker. Kristof glaubt ihnen kein Wort und so versucht er gemeinsam mit seinem Freund, die Leiche vor der Seebestattung als Beweismaterial zu sichern. Gar nicht so einfach, beginnt sich der Kopf des toten Stewards bei der tropischen Hitze rasch aufzulösen. Kristof und sein Freund versuchen den Kopf mit jeder Menge Eiswürfeln zu konservieren. Trotzdem entwickelt sich ein penetranter Geruch, der bald durch die Kojen zieht.

Trotz vieler unvorhersehbarer Probleme, unglaublicher und unerwarteten Nebengeschichten schaffte es letztendlich Kryszinski gemeinsam mit seinem Freund Scuzzi, der als DJ an Bord angeheuert hat, den Mord aufzuklären.

Auf dieser Reise passieren kuriose und haarsträubende Dinge, die ziemlich bei den Haaren herbei gezogen erscheinen. Aber das tut dem Spaß beim Lesen keinen Abbruch. Wer Jörg Juretzkas Bücher kennt und mag, wartet schon förmlich auf diese unglaublichen Storys.

Einfach herrlich zu lesen :o)


Einen Kommentar hinterlassen

* erforderlich. Beachten Sie bitte die Datenschutzerklärung


Top