Glattauer, Daniel: Gut gegen Nordwind

verfasst am 06.02.2009 von | 10 Kommentare
Rubriken: Glattauer, Daniel, Romane

glattauer-gut-gegen-nordwinDaniel Glattauer erzählt die Geschichte von Emmi Rothner und Leo Like. Eigentlich will Emmi nur ein Zeitschriften-Abo kündigen, doch aufgrund eines Tippfehlers landet diese e-mail in Leos Mail-Box. Leo beantwortet diese irrtümlich eingegangene e-mail. Zwischen beiden entflammt ein leidenschaftlicher Onlineflirt.

Die mails zwischen Leo, der gerade eine gescheiterte Beziehung hinter sich zu bringen versucht und Emmi, die glücklich verheiratet ist, werden immer temperamentvoller und emotionaler. Beide, sich eigentlich fremde Personen, geben schlagfertig und witzig ihre Gefühle preis, doch der Nähe folgt immer wieder Distanz. Besonders Emmi verleiht dieser Ambivalenz ihrer Gefühle durch ihre witzigen Statements besonderen Ausdruck. Außerdem sind Leos e-mails „gut gegen Nordwind“, der Emmi nachts nicht schlafen lässt.

Die beiden kommen sich in ihrer virtuellen Beziehungskiste sehr nahe und irgendwann wächst auch der Wunsch, sich persönlich kennen zu lernen. Doch begleitet diese Neugierde auch die Angst, dass diese wundervolle Beziehung durch eine Affäre zerstört wird. Ob es dazu tatsächlich kommt… ?

Ein leicht zu lesender, sehr unterhaltsamer Roman, der ausschließlich in e-mail-Form geschrieben ist. Diese Form von Beziehung ist ja auch zeitgemäß und keine Seltenheit in der Realität. Vermisst hab ich Glattauers tiefsinnigeren Witz, mit dem er in seinen Kolumnen der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ dem aktuellen Tagesgeschehen sehr treffend Ausdruck verlieh.


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  • Kommentar von  Buchkiste.com am 22.01.2011 um 21:10 Uhr Uhr

    Bin zufällig auf diesem Blog gelandet, eigentlich war ich ja auf der Suche nach neuen Buchtipps und habe festgestellt , dass ich hier ja gut aufgehoben bin :-)
    Der Roman „Gut gegen Nordwind“ hat mich damals als ich ihn gelesen habe auch gleich gefesselt und ich musste ihn rasch auslesen. Leider war der zweite Teil „Alle sieben Wellen“ damals noch gar nicht veröffentlicht, was eine lange Wartezeit beinhaltet hat! :-( ….all jene die das Buch jetzt erst lesen, haben also den Vorteil, dass sie sich dann gleich über den zweiten Teil hermachen können! Viel Spaß damit, es ist echt empfehlenswert!!

  • Kommentar von  Amelie am 29.03.2010 um 20:09 Uhr Uhr

    In welchem Zeitraum findet die Handlung statt? Bitte um Hilfe! Danke schonmal :)

  • Kommentar von  Raphaela am 13.12.2009 um 16:51 Uhr Uhr

    Von wem ist das Lied, welches zur Tag- Nachtüberbrückung im Theaterstück GUT GEGEN NORDWIND ?

  • Kommentar von  birgit am 13.02.2009 um 17:18 Uhr Uhr

    detailliert natürlich ,so ein böser fehler tztz

  • Kommentar von  birgit am 13.02.2009 um 17:17 Uhr Uhr

    naja ich kann dir gerne erzählen wie es ausgeht :-) datailliert beschrieben *g*

  • Kommentar von  Andreas am 13.02.2009 um 16:33 Uhr Uhr

    Das ging aber schnell !!
    Nur schade, dass es „unbeschreiblich“ ist, wo wir hier doch gerade für die „beschreiblichen“ Sachen zuständig sind …..

  • Kommentar von  birgit am 13.02.2009 um 16:11 Uhr Uhr

    ich hab es gelesen und es ist einfach*unbeschreiblich*

  • Kommentar von  birgit am 11.02.2009 um 23:46 Uhr Uhr

    hallo…ich habe heute *die sieben wellen* bekommen und fange morgen an zu lesen.bin ja gespannt ob es so romantisch und schön ist wie gut gegen nordwind….lg.

  • Kommentar von  Elke am 07.02.2009 um 12:56 Uhr Uhr

    Hallo Andreas,
    hab das Buch aus aktuellem Anlass reingestellt. War am 5.2. im Posthof, Daniel Glattauer hat aus dem Nachfolgewerk gelesen! Sehr sympathischer Mann, der schreibt nicht nur witzig, er ist auch in natura so! Bin gespannt, ob das Buch „Die sieben Wellen“ auch ein solcher Erfolg wird!

  • Kommentar von  Andreas am 07.02.2009 um 10:44 Uhr Uhr

    Habe zuerst die Adaptierung für die Bühne im Posthof in Linz gesehen und das Buch erst danach gelesen.

    Hat mir beides gut gefallen. Die Übersetzung einer E-Mail-Korrespondenz in Dialoge war sehr gut gelungen.
    Obwohl ich die Geschichte beim Lesen also schon kannte, war sie doch sehr kurzweilig zu lesen. Vor allem, weil im Bühnenstück nicht alles verarbeitet war und es also auch noch Neues zu erfahren gab.

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