Buchbesprechung/Rezension:

Julia Finkernagel: Immer wieder Ostwärts
Oder wie man in der Transsibirischen Eisenbahn duscht, ohne seekrank zu werden


verfasst am 09.04.2021 von | einen Kommentar hinterlassen
Rubriken: Finkernagel, Julia, Reiseberichte
LiteraturBlog Bewertung:

Mein Vater schenkt jedem Familienmitglied zu Weihnachten ein Buch. Ich bekam letztes Jahr einen Reisebericht von ihm. Ein Genre, das mir bis jetzt gänzlich fremd war. Papa wollte wohl meinen Horizont erweitern und es gelang ihm ausgezeichnet!

Über die Autorin:
Julia Finkernagel studierte Kommunikationsdesign und reiste 2009 als Autorin und Producerin mit 2 Teammitgliedern (einem Kameramann und einem Mann für alles) für den MDR „Ostwärts“. 2020 erschien dieses Buch mit dem vielversprechenden Untertitel „Oder wie man in der Transsibirischen Eisenbahn duscht, ohne seekrank zu werden“, das von dieser Reise berichtet.

Über das Buch:
Die Reise führt durch Litauen, Lettland, Estland, Montenegro und Sibirien. Die einzelnen Episoden sind sehr scharfsinnig, wortgewandt und humorvoll geschrieben.

Mir hat dieser Reisebericht extrem gut gefallen und ich werde, in der Hoffnung, dass andere auch so flüssig, informativ und lustig geschrieben sind, in Zukunft mehr davon lesen. Ich habe gelernt, was „Wolfskinder“ sind, wer der Präsident von Uzupis ist und dass man eine Venezianische Anmutung in der Bucht von Kotor findet.

Beim Lesen hat man das Gefühl zu verreisen und die Lust, diese Länder selbst zu sehen wird immer größer. Die Autorin hat auch eine Menge Fotos beigefügt, so dass man sich von den beschriebenen Orten auch selbst ein Bild machen kann.

Meine einzige Kritik:
Ich hätte mir, gewünscht, diese wären noch in einer Art Übersichtskarte dargestellt gewesen. So hatte ich neben dem Buch auch immer ein digitales Gerät dabei, um die Orte auf der Karte zu suchen.




Einen Kommentar hinterlassen

* erforderlich. Beachten Sie bitte die Datenschutzerklärung


Top